Gestern drehte sich im Sartorius College Göttingen alles rund um das Thema Schienengüterverkehr in Göttingen. Sechs Experten berichteten dort über verschiedene Entwicklungen und die Wichtigkeit des Transports auf Schienen. Nachdem der Anteil des Schienengüterverkehrs zwischen 2003 und 2011 stetig gewachsen ist, hat sich die Zunahme in den folgenden Jahren abgeschwächt. Der Transport mit LKWs besitzt die meisten Marktanteile, da er am kostengünstigsten ist. Darunter leidet auch die Umwelt, denn der Güterverkehr auf Schienen ist deutlich weniger belastend als der auf der Straße. Er verursacht 80 Prozent weniger CO2-Ausstoß. Was die Elektrifizierung angeht, muss Deutschland aufholen: Nur 60 Prozent der Strecken werden elektronisch betrieben. Auf der gestrigen Veranstaltung wurden Lösungen für eine verbesserte Vernetzung diskutiert und gezeigt, was mittlerweile schon gut funktioniert. Regina Seibel hat dort mit Joachim Koch, Vorstandsmitglied der Railistics GmbH in Wiesbaden, über den Schienengüterverkehr in Deutschland gesprochen.