Der Zeitaufwand sollte in der Pflege eigentlich keine Rolle spielen, sondern nur das Wohl des Patienten. An diesem Anspruch orientiert sich seit 20 Jahren der Göttinger Kinderpflegedienst „Kimbu.“ Es sind schwerkranke und oft auch mehrfach behinderte Kinder, die nach einem Klinikaufenthalt zu Hause weiter betreut werden müssen. Anders als bei vielen Pflegediensten, die ihre erwachsenen Patienten oft nach Stundenplan versorgen müssen, will sich das Kimbu-Team auch weiterhin Zeit lassen für Beratungsgespräche mit den Eltern und den Familien zur Seite stehen. Doch gerade diese notwendige Unterstützung wird von den Krankenkassen nicht vergütet, so dass Kimbu immer noch auf Förderer, Sponsoren und Benefizaktionen angewiesen ist. Auch darüber berichten wir heute in unserer Sendung „1 Stunde – 1 Thema, die sich dem Göttinger Kinderpflegedienst widmet: Tina Fibiger sprach Geschäftsführerin Kerstin Mollenhauer und Pflegedienstleiterin Barbara Möllmann.