Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum

Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum

By Dr. Christine Grüger und Dr. Fee ThissenSociety & CultureScienceEducation
Download on the App Store

Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum episodes

  • #47 Little Istanbul – gemeinsam Stadt machen!
    Die Stadt Mannheim hat „Little Istanbul“ nicht geplant. Das angrenzende Quartier am Mannheimer Marktplatz ist gewachsen – durch die Entscheidungen und das Engagement vieler migrantischer Unternehmer. Heute ist es ein Einkaufs- und Gastro-Hotspot mit großer regionaler Strahlkraft. Längst hat auch die Stadt das besondere Profil erkannt und nutzt „Little Istanbul“ selbstbewusst im Stadtmarketing.
    Doch wie geht es weiter, wenn aus einer gewachsenen Struktur eine gemeinsame Quartiersentwicklung werden soll? Was passiert, wenn die Unternehmer selbst mehr Aufenthaltsqualität, Ordnung und ein besseres Image ihres Standorts einfordern? Und wie gelingt die Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderung und bestehenden Netzwerken?
    Darüber sprechen wir in unserer neuen Folge mit unserem Gast:
    Mevlüt Idare, Marketingexperte, Geschäftsführer, Inhaber & Managing Direktor von Pure Media Marketing,
    https://puremediamarketing.de/, Mannheim sowie Mitglied des Netzwerks „Little Istanbul“.
    Er erzählt, wie sich die Unternehmer organisieren, welche Ideen sie für das Quartier haben und wo die Zusammenarbeit mit der Stadt funktioniert – oder noch besser werden könnte.
    Shownotes:
    „Little Istanbul in Mannheim kämpft um sein Image“ – Mannheimer Morgen vom 11.1.2026
    Stadt Mannheim, Fachbereich Demokratie und Strategie (2024): FUTURAUM Stadt Mannheim, Ergebnisse und Erfahrungen 2022-2025 https://mannheim-gemeinsam-gestalten.de/futuraum
    Stadt Mannheim (2025): Neuaufstellung des Gewerbevereins OMMA
    „Türkisches Einkaufsviertel am Mannheimer Marktplatz soll attraktiver werden“ –Mannheimer-Morgen vom 29. November 2025
    vhw e.V. (Hg.) (2019): Der Marktplatz in Mannheim. Bedeutung, Nutzung, Handlungsbedarf – eine multiperspektivische Fallstudie. In: Öffentliche Räume im Zentrum der Städte. Nutzung, Bedeutung und Entwicklung, vhw Schriftenreihe 14, https://www.netzwerk-stadt.eu/Downloads/Publikationen/vhw_Schriftenreihe_Nr._14.pdf
    Konzeption & Redaktion: Dr. Christine Grüger, Dr. Fee Thissen
    Technik & Schnitt: Henriette Frye, Olivia Schaffrin
    35 min
  • #46 BauGB-Novelle - ein Downgrade für die Öffentlichkeitsbeteiligung?
    Was wird aus dem § 3 (1) BauGB, der bisher der Grundpfeiler für eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung in der Bauleitplanung war? Wenn das neue „Gesetz zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrecht“ auf „Beschleunigung“, „Vereinfachung“ und „Vermeidung von wiederholten Beteiligungen“ abzielt, wird der Dialog mit der Öffentlichkeit nur noch „Kür“ und nicht mehr „Pflicht“ sein? Wann findet eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung überhaupt statt und welche Bedeutung hat (oder gewinnt) die sogenannte „Phase 0“?
    Diese Fragen diskutieren wir mit unseren Gästen:
    • Christian Plöhn; Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Heidelberg und
    • Dr. iur. Henning Jäger, Stellv. Geschäftsbereichsleiter Städtebau/Bauleitplanung (FB61/4) Stadt Dortmund
    Shownotes:
    Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) (Hg.) (2026): Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts (https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/baugb-upgrade/baugb-upgrade.html Zugriff im Juni/Juli2026)
    Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) (Hg.) (2026): Kabinett bringt Baugesetzbuch-Upgrade auf den Weg (https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/05/BauGB.html?nn=43010 Zugriff im Juni/Juli2026)
    Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) (Hg.) (2026): 93 Stellungnahmen zum Download (https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/baugb-upgrade/baugb-upgrade.html Zugriff im Juni/Juli2026)
    Ronja Decker, Klaus Selle (2023): Neue Blicke auf frühzeitige
    Öffentlichkeitsbeteiligung im Alltag der Stadtentwicklung. vhw Schriftenreihe Nr. 40 …und vier detail- und abbildungsreiche Arbeitspapiere
    dazu auf www.netzwerk-stadt.eu
    Ronja Decker, Klaus Selle, Fee Thissen (2025): Digitale Öffentlichkeitsbeteiligung in der Bauleitplanung - Entwicklung und Stand heute. In: vhw werkSTADT Nr. 76, Aug 2025.https://www.vhw.de/fileadmin/user_upload/08_publikationen/werkSTADT/PDF/vhw_werkSTADT_Digitale_OEffentlichkeitsbeteiligung_in_der_Bauleitplanung_Nr._76.pdf
    Moderation: Dr. Christine Grüger & Dr. Fee Thissen
    Technik & Schnitt: Katharina Stommel
    51 min
  • #45 Migrantische Ökonomien - ein blinder Fleck der Innenstadtförderung?
    Wenn über lebendige Innenstädte gesprochen wird, geht es meist um Leerstände, Aufenthaltsqualität, Einzelhandel und neue Nutzungskonzepte. Doch sprechen wir eigentlich genug über diejenigen, die sie vielerorts längst prägen?
    Für unsere neue Podcastfolge sind wir nach Mannheim gefahren – auf den Mannheimer Marktplatz. Was früher vor allem mit Konflikten verbunden wurde, vermarktet die Wirtschaftsförderung heute selbstbewusst als „Klein Istanbul“. Wie kam es zu diesem Perspektivwechsel?
    Die Antwort beginnt mit Zuhören. Die Stadt sucht den direkten Kontakt zu migrantischen Unternehmern, interessiert sich für ihre Bedürfnisse und entwickelt gemeinsam mit ihnen Projektideen und setzt auch bei Konflikten wie etwa um Autoposing, bei Gerüchen oder Lärm – auf individuelle Lösungen statt Verbote. So wächst Vertrauen, die Händler übernehmen Verantwortung und gestalten ihre Umgebung aktiv mit.
    Übersehen viele Förderprogramme eine Unternehmensgruppe, die unsere Innenstädte längst mitträgt? Ist die enge Zusammenarbeit mit migrantischen Netzwerken und der Stadtverwaltung möglichweise ein Vorbild für die multikulturelle Innenstadt? Darüber sprechen wir mit dem Innenstadtbeauftragten Petar Drakul sowie Christiane Ram, und Penelope Wasylyk von der Mannheimer Wirtschaftsförderung.
    Shownotes
    David, A.; Terstriep, J.; Sänger, R. (2024). Migrant:innenökonomie in der Stadt Essen. Ergebnisbericht des Projekts MIRAN im Auftrag der Stadt Essen, https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/newsletter_5/sonstiges_1/2024-04-17_Miran_Ergebnisbericht.pdf
    Räuchle, Charlotte (2021): Migrantische Ökonomien in Deutschland, in: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/344334/migrantische-oekonomien-in-deutschland/
    Seufert, Jonas (2024): Innenstadt Heilbronn: Schöner ohne Döner? In: der ZEIT Nr. 43/2024, aktualisiert am 14. Oktober 2024, 13:49 Uhr https://www.zeit.de/2024/43/innenstadt-heilbronn-kebablaeden-obergrenze-vielfalt
    Stadt Mannheim, Fachbereich Demokratie und Strategie (2024): FUTURAUM Stadt Mannheim, Ergebnisse und Erfahrungen 2022-2025 https://mannheim-gemeinsam-gestalten.de/futuraum
    vhw e.V. (Hg.) (2019): Der Marktplatz in Mannheim. Bedeutung, Nutzung, Handlungsbedarf – eine multiperspektivische Fallstudie. In: Öffentliche Räume im Zentrum der Städte. Nutzung, Bedeutung und Entwicklung, vhw Schriftenreihe 14, https://www.netzwerk-stadt.eu/Downloads/Publikationen/vhw_Schriftenreihe_Nr._14.pdf
    Moderation: Dr. Christine Grüger, Dr. Fee Thissen
    Schnitt: Henriette Frye & Katharina Stommel
    49 min
  • #44 Wie feministisch kann eine Stadt sein?
    Warum fühlen sich manche Städte sicher, lebendig und alltagstauglich an – und andere nicht? Wer wird bei Stadtplanung mitgedacht? Und was hat feministische Planung eigentlich mit Schattenplätzen, sicheren Wegen, Radverkehr oder der ‚15-Minuten-Stadt‘ zu tun?
    Viele Debatten, die heute selbstverständlich wirken, haben ihre Wurzeln in der feministischen Stadtplanung. Doch was ist aus den Ideen des ‚Genderplanning‘ der 1990er-Jahre geworden? Wie prägt feministische und gendergerechte Planung heute unsere Städte?
    Darüber sprechen wir mit der Soziologin Dr. Nina Schuster und der Wiener Planungsexpertin Eva Kail, die über Jahrzehnte konkrete Veränderungen in der Stadtentwicklung Wiens mitgestaltet hat, u.a. für die Seestadt Aspern.
    Im Podcast geht es unter anderem um:
    • warum feministische Planung mehr ist als ‚Frauenthemen‘
    • wie feministische Perspektiven Stadtplanung verändert haben: von Barrierefreiheit, über Rad- und Fußverkehr bis hin zur ‚15-Minuten-Stadt‘
    • welche aktuellen Herausforderungen im Mittelpunkt stehen: Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und lebenswerte Dichte.
    Dabei wird deutlich: Viele aktuelle Debatten um Klima und Gesundheit in der Stadt sind eng mit feministischen Anliegen verbunden.
    Eine Folge über Stadtplanung als Gesellschaftsaufgabe und darüber, für wen unsere Städte eigentlich konzipiert und entwickelt werden.
    Shownotes
    Autor*innenkollektiv Geographie und Geschlecht (2021): Handbuch Feministische Geographien. Arbeitsweisen und Konzepte. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich.
    Dellenbaugh-Losse, Mary (2024): Gendergerechte Stadtentwicklung, Wiesbaden, Springer Gabler Verlag
    Feministisches Kollektiv (Hg.) (2008): Street harassment. Machtprozesse und Raumproduktion. Wien: Mandelbaum-Verlag.
    Grüger, Christine (2000): Nachhaltige Regionalplanung und Gender planning. Das Beispiel der Regionalplanung beim VRS, Dortmund
    Huning, Sandra (2018): Feminismus und Stadt. In: Dieter Rink/Annegret Haase (Hg.), Handbuch Stadtkonzepte. Analysen, Diagnosen, Kritiken und Visionen. Opladen: Barbara Budrich, S. 107-128.
    Kern, Leslie (2024): Feminist City. Münster: Unrast.
    Stadt Wien (2013): Handbuch „Gender Mainstreaming in der Stadtplanung und Stadtentwicklung“, Werkstattbericht 139, 2013, https://www.digital.wienbibliothek.at/urn/urn:nbn:at:AT-WBR-707526
    Stadt Wien (2025) Frauengerechte Stadt. Bausteine und Tipps aus der Praxis. Online verfügbar: https://www.urbanforum.at/wp-content/uploads/2025/10/UrbanForum_Buch_Handbuch_Frauengerechte-Stadtentwicklung_210x275mm_v11_Web.pdf
    TU München (Hg.) (2025): „Raumpilot*in - gendergerechter Städtebau, Handbuch für Planer*innen“, TU München, Online verfügbar: https://doi.org/10.14459/2025md1798818
    Zibell, Barbara (2021): „Care-Arbeit räumlich denken“ feministische Perspektiven auf Planung und Entwicklung, eFeF Verlag,
    Im neu überarbeiteten Handbuch Stadtsoziologie (Hg. von Frank Eckardt, 2026, Wiesbaden: Springer VS) sind folgende Artikel zu queeren und feministischen Perspektiven zu finden:
    Schuster, Nina: Queer Spaces (S. 957-982)
    Sarah Klosterkamp: Feministische Stadt (S. 1153-1172)
    Sabine Knierbein/Angelika Gabauer/Henrik Lebuhn: Die Sorgende Stadt (S. 1247-1268)
    Weiterführende Links zu Netzwerken und Initiativen:
    https://www.haw-kiel.de/genderarchland
    https://architektinnen-initiative.de/
    https://www.rvr.ruhr/politik-regionalverband/ueber-uns/gleichstellung/frauennetzwerk/
    https://wia-festival.de/
    Weiterführende Hinweise:
    Der Bayerische Ministerrat hat Regelungen zur geschlechtergerechten Sprache in den Behörden des Freistaates beschlossen. Darunter fallen neben den Verwaltungen des Freistaats auch staatliche Schulen und Hochschulen. Dazu hat er § 22 Abs. 5 der Allgemeinen Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaates Bayern (AGO) geändert. Dort heißt es: „Mehrgeschlechtliche Schreibweisen durch Wortbinnenzeichen wie Genderstern, Doppelpunkt, Gender-Gap oder Mediopunkt sind unzulässig.“(Quelle: KMS V.4-BS4402.5.6a.15018 vom 20.03.2024)
    Explizit zulässig ist
    49 min
  • KG#08 - Auf einen Kaffee mit...Christian Plöhn
    Der Bauturbo: wird das Bauen wirklich schneller?

    Der Bauturbo ist da und mit ihm die Erwartung, dass nun das Bauen schneller geht und die Bauwirtschaft angekurbelt wird. Aber ist das wirklich so? Oder eher…anders?

    In unserem achten Kaffeegespräch sprechen wir darüber mit Christian Plöhn, Stadtplanungsamtsleiter der Stadt Heidelberg. Ein Gespräch über den Versuchsparagrafen, Fristen, Freiwilligkeit, nachbarliche Interessen und Fehlerkultur.
    Gleich zu Beginn macht Christian Plöhn klar: Ein „Bauturbo“ ist das eigentlich nicht. Treffender wäre: ein Bebauungsplan-Umgehungsgesetz.
    Was das konkret für Kommunen bedeutet – darüber reden wir bei Kaffee, Tee und klaren Worten.

    Darum geht’s im Podcast:

    _Umgang mit dem Bauturbo:

    Wie gehen Kommunen aktuell damit um – insbesondere kleinere und mittlere Städte ohne eigene Fachbehörden?

    _Planungskultur unter Druck:

    Wie passt der sogenannte Bauturbo zu den Leitplanken des BauGB – Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Beteiligung, Ausgleich?

    _Entbürokratisierung in der Praxis:

    Welche Schritte in Planungsverfahren lassen sich wirklich vereinfachen – und wo wird es heikel? Wie ist mit Fristen umgehen? Was geht ab jetzt schneller oder einfacher? (Umgang mit Gutachten und Fachbeiträgen, Öffentlichkeitsbeteiligung, Gremienabsprachen)

    _Öffentlichkeitsbeteiligung & Artenschutz:

    Wie wird zukünftig mit Abweichungen vom Bebauungsplan umgegangen, wenn nachbarliche Interessen „gewürdigt“ werden sollen – und gleichzeitig Zeitdruck herrscht?

    _Phase 0:

    Worauf sollen kleinere und mittlere Kommunen im Umgang mit dem Bauturbo achten (frühzeitige Klärung, Zieldiskussion und Strukturierung)?

    _Und:

    Wo kann ich mich schlau machen – wen kann ich fragen?
    Ein Gespräch für alle, die mit dem neuen Planungsinstrument umgehen müssen und auf planerische Realität treffen.

    Jetzt reinhören auf www.stadtrederei.com oder überall, wo es Podcasts gibt.

    Viel Freude beim Hören – und wie immer ist Euer Feedback willkommen!

    Herzliche Grüße

    Euer Team der STADTREDEREI

    **Konzeption und Moderation: **Dr. Christine Grüger & Dr. Fee Thissen

    Shownotes

    Bauwende Allianz (2026): BauTurbo Umsetzungslabor. (Online verfügbar unter https://bauwende-allianz.org/bau-turbo-umsetzungslabor/ Zugriff am 12.02.2026)

    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hg.) (2025): Verfahrensbeschleunigung der Bauleitplanung. Digitale Instrumente und Prozessoptimierungen für effiziente Bebauungsplanverfahren, Bonn 2025

    Deutscher Bundestag (o.J.): Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung., BGBl. 2025 Nr. 257 vom 29.10.2025 (Online verfügbar unter https://dip.bundestag.de/vorgang/gesetz-zur-beschleunigung-des-wohnungsbaus-und-zur-wohnraumsicherung/323372 Zugriff am 12.2.2026)

    Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Pressestelle (2025): Neue Bauordnung. Hamburg macht das Bauen zum neuen Jahr schneller und einfacher: die neue Hamburgische Bauordnung tritt in Kraft, Pressemitteilung vom 22.12.2025

    Joachim Röderer (2026): Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag: „Der Bauturbo ist kein Gamechanger“. Interview in der Badischen Zeitung vom 3.1.2026 (Online verfügbar https://www.badische-zeitung.de/freiburgs-baubuergermeister-martin-haag-der-bauturbo-ist-kein-gamechanger Zugriff am 12.02.2026)

    Schwarz, Philipp (2025): Unerhört! Was uns die Bauturbo-Debatte über den Stand der Planung verraten kann. In: PLANERIN Heft 6_25, S. 58-59

    Initiative von Praktiker:innen der „Rheinschiene“ (2025): Impulse für eine leistungsfähige und schnelle Bauleitplanung. Ein Arbeitspapier für die Planungspraxis, Bonn (Online verfügbar: https://www.akbw.de/fileadmin/download/FreieDokumente/Berufspolitik/Leitfaden/20251001Bauleitplanung_beschleunigen.pdf Zugriff am 12.02.2026)

    Ziegenbein, Brigitte (2025): Zwischen „Bauturbo“ und „Gesundheitsgerechtigkeit“. Gestalten oder Verwalten in Leipzig? In: vhw FWS 5 / Sept.-Okt. 2025, S. 238-242

    55 min
  • #43 Die Mitte gemeinsam denken - neue Partnerschaften, neue Wege
    Die Innenstadt neu erfinden – aber bitte gemeinsam!

    Aktuell lockt das Weihnachtsgeschäft die Menschen in die Innenstädte. Doch wann waren wir zuletzt gern in unserer Innenstadt? Nicht zum Shoppen, Durchqueren oder um etwas zu erledigen – sondern, um zu bleiben?

    Mit dieser Frage greifen wir die Debatten um die Innenstadtentwicklung nochmals auf. Anlass dazu war die SRL-Jahrestagung 2025 „Die Mitte gemeinsam denken – neue Partnerschaften, neue Wege“ in Oberhausen, bei der intensiv darüber gesprochen wurde, wie Innenstädte sich wandeln müssen, um zukunftsfähig zu bleiben.
    Innenstädte sind längst keine reinen Konsumorte mehr. Handel allein trägt nicht mehr. Gleichzeitig prallen hier unterschiedlichste Interessen aufeinander: Kommunen mit knappen Ressourcen, Eigentümer:innen zwischen Renditedruck und Überforderung, engagierte Initiativen, Kulturschaffende, Wissenschaft.

    In dieser Folge diskutieren wir:

    _welche unterschiedlichen Eigentümer:innen es gibt, die plötzlich wach, aber oft ratlos sind
    _wie Kultur- und Kreativwirtschaft den Leerstand zwischennutzen und in Möglichkeitsräume verwandeln
    _welche Rolle die Wissenschaft bei der Entwicklung der Innenstadt spielen kann
    _weshalb Beziehungsarbeit wirksamer sein kann als das nächste große Konzeptpapier.
    Es geht nicht um die perfekte Lösung, sondern um situationsspezifische Kooperation, Koproduktion und das Aushandeln von Unterschieden zwischen Ökonomie und Gemeinwohl. Oder anders gesagt: Die Innenstadt wird nicht „gerettet“. Sie wird neu verhandelt – schrittweise von Akteur zu Akteurin.

    Mit dabei sind:

    • Prof. Dr.-Ing Thomas Krüger, HafenCity Universität Hamburg (HCU),
    Stadtplanung: FG Projektentwicklung und Projektmanagement

    • Prof. Dr. Martin Florack, Stadt Oberhausen, Geschäftsführer des Wissenschaftscampus NRW (WICA), Leitung des Bereichs Integrierte Stadtentwicklung und Statistik

    • Silvia Haas, StadtLandkoproduktiv – Partizipation, Koproduktion, Moderation, Leipzig, SRL

    • Maik Bußkamp, SRL-Vorstandsmitglied, Stadtplanungsamt Stuttgart

    • O-Töne aufgenommen mit Susanne Jahn (ca. min 12:45), Robert Barbarino (ca. min 25:25), Eva Glas (ca. min 39:05), Lara Heinkel: (ca. 1:00:00h), Moritz Maikämper (ca. 1:18:25h)

    Jetzt reinhören auf www.stadtrederei.com oder überall, wo es Podcasts gibt und mit uns die Frage bewegen:

    weshalb die Zukunft unserer Innenstädte vor allem eine Frage der Zusammenarbeit ist.
    Wir wünschen allen Zuhörenden ein entspanntes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Start ins Neue Jahr!

    Herzliche Grüße

    Euer Team der STADTREDEREI
    Shownotes
    SRL e.V. (2025) (Hg.): Innenstadtentwicklung – integriert planen, Kräfte bündeln, Stadt neu beleben. Planerin - Mitgliederzeitschrift für Stadt-, Regional- und Landesplanung, Heft 5/25, https://www.srl.de/publikationen/planerin/aktuelles-heft.html

    **Moderation: **

    Christine Grüger und Fee Thissen

    Schnitt:

    Henriette Frye und Fee Thissen

    1 hr 36 min
  • #42 - Plan.Prozess.Zukunft: Innenstadtentwicklung Offenbach
    Eine Folge über Stadt, Wandel und die Frage: Wie retten wir unsere Mitte?

    Leere Schaufenster, geschlossene Läden, graue Plätze – war’s das mit den Innenstädten? Um die Innenstädte nach Corona zu beleben, hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) das Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ 2022 ins Leben gerufen. Rund 218 Kommunen haben Fördermittel beantragt. Über 250 Millionen Euro wurden für die Förderphase bereitgestellt. Die meisten Projekte starteten im Sommer 2022 und laufen bis November 2025. Für einige Kommunen und Städte war das der Anstoß, sich dem Strukturwandel der Innenstädte zu stellen. Andere haben die finanziellen Mittel genutzt, um ihre bestehenden Ideen schneller umsetzen zu können.

    Am Beispiel der Stadt Offenbach haben wir uns gefragt, was die Stadt anders macht. Wie sie es schafft, ihre Innenstadt zielgerichtet zu entwickeln und was dazu nötig ist. Ob eher Immobilienentwicklung und langfristige Projekte angesagt sind oder eher aufs Experimentieren mit Zwischennutzungen und eine enge Zusammenarbeit mit vielen Akteuren ausprobiert wird. Wie arbeitet es sich mit anderen Fachämtern, mit Eigentümer:innen und Kreativen: eher langwieriges Zuständigkeitsgerangel und Genehmigungsprozesse oder eine „Task Force Innenstadt“?
    Wir sprechen über Kaufhäuser als Dritte Orte, Räume zum Ausprobieren und darüber, wie aus einem ehemaligen Polizeiladen ein Treffpunkt für die ganze Stadt wurde.

    In dieser Folge diskutieren wir:

    • Was wirkt wirklich?
    • Wie haben Bürger:innen, Händler, Künstler und Eigentümer mitgemacht?
    • Was mußte alles koordiniert werden?
    • Und: wie nachhaltig sind die Projekte?
    • Unser Gast:

      Rebecca Leudesdorff, Wirtschaftsförderung und Liegenschaften, Projektmanagerin – Agentur Mitte, Gesamtkoordination Zukunftskonzept Innenstadt

      Viel Freude beim Hören – und wie immer ist Euer Feedback willkommen!

      Herzliche Grüße,
      Euer Team der STADTREDEREI

      Moderation: Dr. Christine Grüger, Dr. Fee Thissen

      Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hg.) (2024): Zukunftskonzept Innenstadt, zentraler Kernbereich Offenbach am Main (Hessen)- akteursbezogener und umsetzungsorientierter Strategieansatz zur Zukunft des zentralen Kernbereichs in der Innenstadt. In: Multifunktionale Innenstadtentwicklung und Partizipationskultur, BBSR Online-Publikation 102/2024, S. 46-50

      Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (2020-2025) „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/ziz/zukunftsfaehige-innenstaedte-zentren-node.html (Zugriff am 01.12.2025)
      Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. (Hg.) (2025): Stadtverwaltung – Kultur-Zivilgesellschaft – Kreativwirtschaft: gemeinsam die Transformation unserer Innenstädte befördern. Erkenntnisse der Vernetzungsinitiative „Gemeinsam für das Quartier“

      Magistrat der Stadt Offenbach am Main (Hg.) (2024): Offen Denken. Zukunftskonzept Innenstadt, 06/20

      Stadtrederei Podcast #25: Innenstädte organisieren: weniger shoppen, mehr erleben.

      Stadtrederei Podcast #16: Kreativ und dynamisch – Zwischennutzungen als Impuls zur Stadtentwicklung

      Stadtrederei Podcast #15: Sofa, Kaffee, Wirtschaftsplan: neue Orte zwischen Wohnen und Arbeiten gemeinsam gestalten

      Stadtwerke Offenbach (Hg.) (2024): Station Mitte. Für uns alle. Informieren.Verstehen.Erleben.

      Wiesel-Lancé, Kathrin (2025): Offenbach, eine Stadt, die man nicht unterschätzen sollte. In: SZ vom 17.11.2025. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/offenbach-brennpunkt-haftbefehl-kriminalitaet-verbesserungen-e878015/ (Zugriff 17.11.2025)

      48 min
    • #41 - Less needs more:
      Wie limitierte Ressourcen Städtebau und Stadtentwicklung verändern

      Der Podcast zur DASL-Jahrestagung in Heidelberg am 19.-21.9.2025.

      Was tun, wenn Fläche fehlt, Materialien teuer sind, Zeit knapp ist – und trotzdem gebaut werden muss?

      Nahezu 40 % des weltweiten Ressourcenverbrauchs gehen aufs Konto des Bauwesens. Angesichts von Klimawandel, wachsender Urbanisierung und begrenzten Ressourcen, fordern viele eine Bauwende. Aber was heißt das konkret – im politischen Alltag, in der Planungs- und Baupraxis und im Selbstverständnis der Disziplinen für Architektur und Raumplanung?

      In dieser Folge diskutieren wir:

      _Wie kann ressourcenschonendes Bauen zur neuen Norm werden – nicht zur Ausnahme?

      _Was kann die Bauwirtschaft dazu beitragen?
      _Was braucht es politisch, rechtlich und kulturell, um den Wandel zu gestalten?
      _Wie gelingt es der räumlichen Planung, sich vom Wachstumsparadigma zu lösen – ohne an Relevanz zu verlieren?

      Unsere Gäste:

      Mit dabei - Stimmen aus der Planungspraxis, Landschaftsplanung und Materialienwirtschaft:

      _Monika Thomas, Architektin, ehemalige Staatsrätin der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Präsidentin der DASL e.V.
      _Klaus Elliger, ehemaliger Fachbereichsleiter Geoinformation und Stadtplanung der Stadt Mannheim, Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg der DASL e.V.
      _Stefan Heger, Geschäftsführer Recycling& Kreislaufwirtschaft, Heidelberg Materials Mineralik DE GmbH
      _Prof. Dr. Frank Lohrberg, Landschaftsarchitekt, RWTH Aachen, Fakultät Architektur

      Shownotes:

      _Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung, RWTH Aachen (Hg.) (2025): Planungskulturen des Umbauens: Prozesse und Praktiken zukunftsfähiger Bestandsentwicklung. In: pnd – rethinking planning Band 2025, Heft 1, S. 103-115 (Online verfügbar unter https://www.planung-neu-denken.de/editions/))

      _Nagel, Rainer (2023): Neue Umbaukultur In: Bundesstiftung Baukultur (Hg.) (2023) Baukulturbericht 2022/23

      _DASL (Hg.) (2025): less needs more. Ressourcenknappheit braucht Ideenvielfalt, Flyer zur Jahrestagung 19.-21.2025, Heidelberg https://www.dasl.de/veranstaltungen/jahrestagung

      _Hager, Tobias (2025): Die Entmaterialisierung der Zirkularität. In: Baumeister B9/25 | Zirkularität Teil lll, 2025, S.64-65

      _Hild, Andreas (2025): Anpassung an Komplexität statt radikale Vereinfachung. Komplexitätskompensationskompetenz. In: Die Architekt 2025-2

      _Hild, Andreas, Auer, Thomas (2025): Einfach komplex. Ein Gespräch, 29.4.2025. In: Die Architekt, 2025-2.

      _Kolbert, Stine (2025): Recht auf Kreislauf. Wie das zirkuläre Bauen unter aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen gelingen kann. In: pnd – rethinking planning Band 2025, Heft 1 (Online verfügbar unter https://www.planung-neu-denken.de/editions/))

      _Romm, Thomas (2025): Ins Gleichgewicht kommen. In: Baumeister B9/25 | Zirkularität Teil lll, S.6-8

      _Wittmann, Thomas; Heger, Stefan (2022): Recycling fängt bei der Planung an. In Neuer Umgang mit Ressourcen notwendig, context – Das Magazin von Heidelberg Materials, Ausgabe 2/2022

      Moderation:

      Dr. Christine Grüger, Dr. Fee Thissen

      58 min
    • KG#07 - Auf einen Kaffee mit...Uwe Schneidewind
      Kommunalpolitisches Mandat: Traumjob oder zum Davonlaufen?

      Der Beruf der Bürgermeister:innen scheint immer unattraktiver zu werden. In Rheinland-Pfalz sind aktuell 53 offene Bürgermeisterstellen, zumeist in ländlichen Gebieten (in: KOMMUNAL Newsletter vom 8. August 2025). Auch in Großstädten werden händeringend Kandidat:innen für das Oberbürgermeisteramt gesucht. Woran liegt das? Wir fragen einen Oberbürgermeister, der nicht mehr zur Wahl antreten wird und sprechen mit ihm offen darüber, was dieses Amt an Rollenverständnis, Haltung, systemischem Denken und Kompetenzen braucht. Seine Antwort: „Ein Zehnkämpfer ist gefordert!“

      Unser Gast:

      Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, ehemaliger Präsident und Geschäftsführer des ‚Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie‘ ist unser Gesprächspartner und reflektiert seine Motivation, seine Erfahrungen und Innenansichten des Amtes:
      _Wie ist es ihm als Oberbürgermeister ergangen?
      _Wie hart ist das politische Geschäft aus der Sicht eines Transformationsmanagers?
      _Was muss ein:e Oberbürgermeister:in für Kompetenzen mitbringen?
      _Wie kann der Job des OB attraktiver werden?

      Shownotes:

      • Aufzählungs-TextKurz, Peter (2024): Gute Politik. Was wir dafür brauchen, Fischer Verlag
      • Aufzählungs-TextSPD Fraktion im Ruhrparlament 2025): Jung und motiviert – Für Waltrop und das Ruhrgebiet mit Marcel Mittelbach. https://ruhrfrequenz.podigee.io/29-marcelmittelbach
      • Schulz, Eva (2024): Protest, Angriffe, Stress: Was muß ein Bürgermeister aushalten, Martin Horn? ARD1Audiothek: N-Joy, Deutschland3000. https.//www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e1f2e717d721ee02/
      • WAZ (06.09.25): Politiker - wer tut sich das heute noch an?
      • 45 min
      • #40 Gemeinsam wirken - voraus
        Urbane Praktiken des Wandelns - radikal oder in kleinen Schritten?

        In unserer dritten Episode der Stadtrederei-Trilogie blicken wir mit zwei Gästen auf den 9. Hochschultag, die mitten im Geschehen waren:

        • Judith Nurmann, Architects4future und
        • Prof. Mario Tvrtkovic, wissenschaftlicher Sekretär bei der DASL.
        • Gemeinsam sprechen wir über drängende Fragen der Stadtentwicklung in multiplen Krisen und radikale wie auch pragmatische Handlungsansätze.

          Wie gestalten wir den Wandel: mutig und disruptiv oder Schritt für Schritt? Klar ist: Die Zeit drängt. Zu oft verharren wir in unseren beruflichen und sozialen Blasen, während komplexe Herausforderungen nach Verständigung und breiter Kommunikation sowie gemeinsamem Tun verlangen.
          Nurmann und Tvrtkovic meinen, dass tiefgreifende Veränderungen an den Wurzeln des Problems angepackt werden müssen. Symptombehandlung sei zu wenig. Deshalb sind Zukunftskompetenzen gefragt: Kommunikation, Kollaboration, Kooperation und eine gute Portion Mut und Wille. In der Stadtplanung, in der Lehre und im politischen Handeln.
          Hört rein in Episode 3 – für alle, die Stadt nicht nur planen, sondern bewegen wollen.

          Moderation: Dr. Christine Grüger & Dr. Fee Thissen

          **Auswahl der Lesefrüchte zur Folge #40:

          Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) (o.J.): 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik „Gemeinsam Wirken – Urbane Praktiken des Wandels“ am 5. und 6. Juni 2025, KINDL Berlin. (https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/SharedDocs/Veranstaltungen/DE/AktuelleTermine/2025/0605_hochschultag.html Zugriff am 18.05.2025)

          Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung e.V. (DASL) (2025): 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik am 5. und 6. Juni im KINDL in Berlin „Gemeinsam Wirken – Urbane Praktiken des Wandels“ ([https://dasl.de/gemeinsam-wirken-urbane-praktiken-des-wandels/] (https://dasl.de/gemeinsam-wirken-urbane-praktiken-des-wandels/)))) Zugriff am 18.05.2025)

          39 min

        About Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum

        From the publisher's feed

        Die Entwicklung von Stadt und Raum gewinnt durch Krisenerscheinungen, gesellschaftliche Debatten und einen wachsenden Kreis neuer (Stadt-)Akteur:innen an Dynamik. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, gehen Planer:innen zunehmend neue Wege und hinterfragen altgediente Instrumente und Handlungsmuster. Im Podcast „Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum“ sprechen Expert:innen am Beispiel aktueller städtebaulicher Herausforderungen, über die Abkehr von bestehenden planerischen Denkmodellen und über mutige Entwürfe und unorthodoxe Ideen zur Gestaltung städtischer Zukünfte. Neben Stadtplaner:innen und Architekt:innen, zählen weitere (Stadt-)Akteur:innen unterschiedlichster Professionen zu den Gästen. Der Podcast zeichnet sich durch eine unkonventionelle und reflexive Herangehensweise aus und bietet neue Perspektiven im Umgang mit aktuellen Themen der Stadtentwicklungsplanung.