Warum wir dringend eine neue Führungskultur brauchen – und warum sie bei uns selbst beginnt.
In meinen 20 Jahren Berufserfahrung habe ich eine treue Begleiterin gehabt: meine innere Kritikerin. Sie hat dafür gesorgt, dass ich mich stets noch mehr anstrenge, jeden Fehler zehnmal überprüfe und mich selten gut genug fühle. Nach außen wirkte ich erfolgreich – nach innen fühlte ich mich oft wie eine Hochstaplerin.
Und ich weiß: Das geht vielen Führungskräften so. Doch kaum jemand spricht darüber.
Studien belegen, dass der Perfektionismus in den letzten drei Jahrzehnten massiv gestiegen ist – und damit auch Ängste, Stress und Burnout. Führungskräfte, die ständig unter dem Druck stehen, alles perfekt machen zu müssen, verlieren ihre Kreativität, ihre Innovationskraft und vor allem ihre Freude an der Arbeit.
Was passiert, wenn wir lernen, anders mit diesen inneren Kritikern umzugehen?
➡️ Wir führen authentischer und mutiger.
➡️ Wir fördern eine echte, gesunde Fehlerkultur im Unternehmen.
➡️ Wir schaffen psychologische Sicherheit in unseren Teams.
➡️ Wir stärken unsere Resilienz – und die unseres Unternehmens.
Ich bin heute überzeugt: Der Schlüssel zu guter Führung liegt nicht darin, perfekt zu sein. Sondern darin, sich selbst ehrlich zu begegnen, die eigenen Zweifel mit Neugier zu betrachten und sie zu transformieren.
Denn echte Führung beginnt innen.
Viel Spaß beim Reinhören!