Kaum eine Woche vergeht ohne Schlagzeilen über Stellenabbau, Umstrukturierungen und Kündigungswellen. Hinter jeder dieser Zahlen stehen Menschen – auf beiden Seiten des Tisches. Diejenigen, die von einem Tag auf den anderen ihren Job verlieren und mit ihm oft viel mehr als nur ein Gehalt: Status, Selbstwirksamkeit, manchmal sogar ein Stück Identität. Und Führungskräfte, die diese Gespräche führen müssen, ohne je darauf vorbereitet worden zu sein.
In dieser Folge spreche ich mit Bea Müller, die über zwanzig Jahre Erfahrung aus der internationalen Industrie mitbringt – den Großteil davon in Führungsverantwortung. Heute begleitet sie Führungskräfte und Teams durch Transformationen und Entscheidungsprozesse mit einem Anspruch, den ihr Name terramente.com schon trägt: klares Denken und geerdete Präsenz.
Wir gehen den Fragen nach, die viele beschäftigen, aber kaum jemand offen anspricht:
→ Wie kündigt man würdevoll – und was unterscheidet eine leistungsbedingte von einer betriebsbedingten Kündigung?→ Wie viel Ehrlichkeit darf, soll oder muss in so einem Gespräch sein?→ Dürfen Führungskräfte Emotionen zeigen – und wenn ja, welche?→ Warum beginnt jedes gute Kündigungsgespräch eigentlich lange vor dem Termin?
Bea spricht dabei sehr offen auch über Kündigungen, die sie selbst rückblickend nicht gut gemacht hat. Wir reden über die Einsamkeit von Führung, über die Lücke zwischen Topmanagement und Basis und darüber, warum Selbstführung die Voraussetzung dafür ist, andere Menschen wirklich gut zu führen.
Eine Folge für alle, die Verantwortung tragen, die gerade Verantwortung abgeben mussten – oder die einfach verstehen wollen, wie man auch in den schwersten Momenten menschlich bleibt.
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