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# 23 |
Selbst die besten Produkte verkaufen sich nicht von selbst. Wie gestaltet Ihr Verkaufsgespräche angenehm, schafft Vertrauen und klare Ergebnisse? Und was hat das mit Schweinetransport und Cappuccino zu tun? Das hört Ihr in dieser Folge.
Dazu dient uns der Key Message Canvas. Ein Raster, das Ihr auf einem Blatt Papier aufzeichnet. Vor dem Gespräch füllt Ihr es aus, im Gespräch ergänzt Ihr es und habt einen Gesprächsleitfaden.
>> Das Template zum Key Message Canvas und die Zusammenfassung gibt's im Download-Bereich.
Erste Phase: Informationen sammeln
Zuerst analysiert Ihr den Bedarf Eures Gegenübers und schafft eine angenehme, vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre.
Was sind die Absichten des Kunden / der Kundin? Ihr fragt beispielsweise: "Was hat Sie dazu motiviert, mit uns in Kontakt zu treten?" und hält Ausschau nach:
Was sind die Anforderungen des Kunden / der Kundin? Ihr fragt: "Was ist Ihnen wichtig?" und sucht nach:
Sobald Ihr eine Information gesammelt habt, quittiert Ihr sie in eigenen Worten. Ihr sammelt gewissermassen die "Ja"s und gebt damit dem Gegenüber das Gefühl, verstanden zu werden.
Schliesslich fasst Ihr den Bedarf zusammen und formuliert drei Kernfragen, die im heutigen Gespräch beantwortet werden.
Zweite Phase: Flexibel präsentieren
Erst jetzt präsentiert Ihr Eure Lösung und geht dabei auf jene Aspekte ein, die für Euer Gegenüber besonders wichtig sind.
Beantwortet zuerst die Kernfragen mit einer Kernaussage und geht dann in die Tiefe, nennt die Stärken. Dabei unterscheidet Ihr zwischen:
Und hier kommt der Schweinetransport ins Spiel (die ganze Geschichte dazu gibt's auf der Tonspur): Nennt nur jene Stärken, die für Euer Gegenüber auch tatsächlich von Bedeutung sind.
Dritte Phase: Aktionen auslösen
Ihr beginnt nicht sofort mit dem Abschluss, sondern lädt das Gespräch zuerst emotional auf. Überlegt Euch genau im Vorfeld: Weshalb tun Ihr, was Ihr tut? Gibt es eine Ursprungs-Story oder eine aktuelle Anekdote, die Eure Absichten veranschaulicht? Hält Ausschau nach:
Nun ist das Gegenüber bereit, Euch zu folgen. Auch hier sind Gedanken im Vorfeld wichtig: Mit welchem Call to Action resp. Handlungsaufruf wollt Ihr das Gespräch beenden? Was soll der Kunde / die Kundin als Nächstes tun...
Nicht zu unterschätzen ist der Verabschiedungs-Smalltalk. Hier habt Ihr nochmals die Chance, dem Gegenüber das Gefühl zu geben: "Ich werde verstanden".Sprecht über jene Dinge, die Ihr in der ersten Gesprächsphase erfahren habt.
Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentations- und Verkaufstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur.
# 22 |
Newsletter sind die Dinosaurier des Online-Marketing. Und derzeit erleben sie ein Revival. Der Grund: Sie sind der letzte direkte Draht zum Kunden. Wie Ihr diesen Dinosaurier wieder ausgräbt, abstaubt und so trainiert, dass er Eure Kundschaft bei der Stange hält, erfährt Ihr in dieser Folge.
>> Die Zusammenfassung als PDF gibt's im Download-Bereich.
Was Ihr im Newsletter schreibt, landet tatsächlich vor der Nase von jenen, die Euch abonniert haben. Das ist bei Facebook, Instagram, Linkedin und Co. längst nicht mehr der Fall.
Dort spielt Ihr nämlich im Sandkasten der Grossen. Und es gelten deren Gesetze, die sich danach ausrichten, wo man am besten Werbung schalten kann.
Warum braucht es nebst Social Media auch Newsletter?
Auf Social-Media-Plattformen entscheidet nicht der Follower, sondern der Algorithmus. Je mehr Likes in den ersten Stunden, desto mehr Leute sehen Euren Post. Das macht Sinn für die Plattform, für Eure Kundenpflege weniger.
Hier kommt die gute, alte E-Mail-Adresse ins Spiel. Sie ist mehr wert als ein Follower. Sie ist der letzte direkte Draht zu Euren Kundinnen und Kunden.
Newsletter-Konzept: Was soll ich beachten?
Ein Newsletter ist weit mehr als ein kleines Formular im Footer Eurer Webseite und drei E-Mails pro Jahr, wo Ihr neue Produkte oder neue Mitarbeitende vorstellt.
Was bietet mir ein Newsletter im Marketing-Mix?
Wie werden meine Newsletter besser?
Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur. Ihr braucht ein massgeschneidertes Newsletter-Konzept? Gerne könnt Ihr mich kontaktieren.
#21 |
Wo werden wichtige Entscheide gefällt? Oft in Meetings, aufgrund von Präsentationen. Wie informiere ich klar auf dem mündlichen Kanal? Auch für alle Podcaster eine wichtige Frage.
Wir haben in der Schule gelernt, Texte zu schreiben. Wir hörten Ratschläge wie:
Das mag für Texte gelten, ist aber Gift beim Informieren mit der Stimme. Hier sind vier Prinzipien, die Euch beim Präsentieren verständlicher machen: OrEiDiWi.
1. Prinzip: ORIENTIERT regelmässig
Wer einen Text liest, hat ein Inhaltsverzeichnis. Wer eine Präsentation hört, ist der sprechenden Person “ausgeliefert”. Seid Euch dieser Verantwortung bewusst.
2. Prinzip: Sprecht EINFACH
Als Lesende könnt Ihr Fremdwörter nachschlagen und komplexe Sätze doppelt lesen. Beim Vortrag hingegen müsst Ihr Eure Begriffe sorgfältig auswählen, die Sätze einfach halten.
Wenn Ihr spontan formuliert, gelingt Euch das intuitiv. Schwieriger wird es, wenn Ihr einen Vortrag oder eine Podcast-Folge skripted. Hier helfen Euch die folgenden Prinzipien:
3. Prinzip: Schafft DISTANZ zwischen den Inhaltspunkten
Beim Texten dürft Ihr alle Argumente in einen Satz packen. Mündlich müsst Ihr die Argumente “auswallen”, damit Euer Gegenüber genügend Zeit hat, sie zu verarbeiten.
4. Prinzip: WIEDERHOLT, was wichtig ist
Wenn ich lese, lese ich. Wenn ich eine Präsentation anhöre, schaue ich nebenher auf den Laptop. Beim Podcst-Hören blicke auf die Strasse oder koche. Deshalb müsst Ihr Wichtiges wiederholen.
Podcasting: Ausformuliertes Manuskript oder frei sprechen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ausformulierte Manuskripte viel Zeit benötigen und wenig natürlich wirken.
Gleichzeitg rate ich Euch davon ab, komplett frei zu sprechen. Es führt zu vielen Sprechpausen und Füllwörtern, die Ihr in der Post Production des Podcasts wieder entfernen müsst.
Ein guter Mittelweg ist das Stichwort-Konzept. Ihr notiert Euch Stichworte und formuliert ad-hoc. Damit arbeitet Ihr effizient, bildet die Sätze intuitiv einfach und sorgt für eine sympathische Sprechmelodie.
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Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur.
Übrigens: Ich gebe seit einigen Jahren auch Präsentationstrainig für Firmen.
// Literatur: La Roche, W. & Buchholz, A. (Hrsg.) (2009). Radio Journalismus. Econ.
#20 |
Beim Aufgleisen eines Podcasts stellen sich viele Fragen. Worüber spreche ich, wie oft? Welche Hardware, welche Software brauche ich? Hier erfährt Ihr meine Best Practice.
Ich habe lange mit meinem Podcast Launch gezögert, weil viele Dinge unklar waren. Hier lichte ich für Euch diesen "Podcasting-Nebel".
Mehr als nur eine Idee: Ihr braucht ein klares Podcast-Konzept
Ein Podcast ist ein langfristiges Marketingprojekt mit regelmässig neuen Folgen. Wählt eine Kadenz, die für Euch passt: wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich - seltener aber nicht.
Zudem müsst Ihr Euren Podcast auf ein Ziel ausrichten. Die folgenden drei Kategorien lassen sich auch miteinander kombinieren.
Mehr als nur ein Mikrofon: Ihr braucht das richtige Podcast-Equipment
Ich empfehle Euch ein gutes Podcasting-Mikrofon, zusammen mit Stativ, Spinne und Popfilter. Reduziert das Raumecho mit Schaumstoffplatten, Holzelementen, Teppich, Vorhängen oder einer Bettdecke.
Softwareseitig lege ich Euch Adobe Audition ans Herz, in Kombination mit dem intelligenten Mastering-Tool Auphonic.
Schliesslich braucht Ihr einen guten Hoster, der mit Benutzerfreundlichkeit und Service überzeugt. Meine Empfehlung: Buzzsprout [Affiliate Link].
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Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur.
#19 |
Podcasts geben Euch mehr Zeit mit Eurer Zielgruppe, machen Euch sympathisch und bekannt. Eine Folge über die Vorteile von Content Marketing mit der Stimme - nicht nur für grosse Firmen ein vielversprechendes Marketinginstrument.
Seit fast zwanzig Wochen gibt's diesen Podcast. Warum habe ich überhaupt damit begonnen, weshalb bleibe ich dran? Das ist mein Plädoyer für mehr Marketing mit der Stimme.
Die reine Stimme kann mehr als Text oder Video.
Klar, Texte haben ihre Vorteile. Sie sind kompakt und lassen sich überfliegen. Mit der Stimme gebt Ihr Eurem digitalen Auftritt aber eine neue Dimension.
Ihr erhält mehr Reichweite.
Podcasts erweitern Eure Reichweite auf unterschiedliche Art.
Ihr profitiert auch direkt davon.
Podcasts sind nicht nur ein langfristig ausgerichtetes Marketing-Instrument. Ihr könnt auch unmittelbar davon profiteren.
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Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur.
# 18 |
Wie texte ich meine Webseiten, sodass ich gute Ranking-Ergebnisse erziele? Ana Sandmeier, Web-Developerin bei Noerdic.ch, bringt Klarheit in ein komplexes Thema.
In Folge 16 ging's um Blogging-Stil-Tipps, in Folge 17 um die technische Basis für SEO. Nun gehen wir einen Schritt weiter, mit 5 Tipps zum “inhaltlichen” SEO.
1. Tipp: Analysiert Eure Konkurrenz
Wie machen es jene, die bereits hoch ranken? Analysiert deren Seitenstruktur und die Art des Contents: Haben sie einen Blog, eine FAQ-Seite oder eine ausführliche Produkt-Infoseite?
2. Tipp: Vernetzt Euch
Beim SEO zählt nebst Technik und Inhalt auch die Verlinkung. Hier der Überblick:
3. Tipp: Nutzt professionelle SEO-Tools
SEO-Tools zeigen Euch (unter anderem), welche Keywords für Euer Geschäft spannend sind. Ana empfiehlt Sistrix wegen der grossen Keyword-Datenbank im deutschprachigen Raum.
(Übrigens: Ana berät Euch gerne ganz individuell beim Umgang mit Eurem SEO-Tool, sodass Ihr das beste daraus holt.)
4. Tipp: Nutzt Gratis-SEO-Tools zur Ergänzung
Es gibt eine Reihe von Tools, die Ihr kostenlos in Eure Keyword-Recherche einbeziehen könnt.
5. Tipp: Sucht nach Nischen-Keywords
Ein SEO-Tool spuckt Euch eine enorme Liste von möglichen Suchbegriffen aus. Diese gilt es zu priorisieren. Dabei spielen zwei Faktoren eine Rolle:
Die Perlen liegen in der Nische: Sucht nach Keywords mit wenig Wettbewerb und ansprechendem Suchvolumen. Gerade bei B2B-Geschäftsmodellen sind 10 Suchanfragen pro Monat durchaus noch interessant.
Habt Ihr eine Frage zu SEO? Dann schreibt es mir an [email protected] und ich kann in einer weiteren Folge mit Ana darüber sprechen.
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Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau Ana in ihrer Webagentur.
#17 |
Wenn man Eure Webseite nicht findet, bringt sie Euch nicht viel. Web-Entwicklerin Ana Sandmeier erklärt Euch, wie man Suchmaschinen steuern kann und welche technischen Basics Eure Webseite erfüllen muss.
In dieser Folge interviewe ich meine Frau Ana. Sie führt zusammen mit mir die Webagentur Noerdic, wo sie Webseiten programmiert und sie optimiert für Suchmaschinen. Heute räumen wir auf mit einem häufigen Missverständnis: Google indexiert Euch nicht automatisch.
Sagt Google, wie Eure Seite aufgebaut ist
Ruft Eure Webseite in der Google Search Console auf. Das ist ein wichtiges Cockpit, das Euch erlaubt, mit Google zu kommunizieren. Teilt der Suchmaschine mit, wie Eure Seitenstruktur (die sog. Sitemap) aussieht und welche Unterseiten Ihr wie häufig aktualisiert. So weiss der Google-Roboter, der das Web crawlt und Seiten indexiert, wie oft er bei Euch vorbeikommen sollte.
Bittet Google, Euch zu alarmieren
In der Search Console könnt Ihr Eure Webseite auch prüfen lassen. Dabei erfährt Ihr, ob sie wichtige Anforderungen erfüllt. Dazu gehört beispielsweise, ob sie auf Mobilgeräten benutzerfreundlich angezeigt wird. Am besten richtet Ihr es so ein, dass Euch Google benachrichtigt, wenn Eure Webseite eine wichtige Anforderung nicht mehr erfüllt.
Checkt, ob Eure Webseite sicher genug ist
Oben in der URL heisst es entweder “http” oder “https”. Ersteres ist ziemlich veraltet und derart unsicher, dass Google (und andere Suchmaschinen) Euch beim Ranking absträft, also weit unten (oder gar nicht) in den Suchresultaten erscheinen lässt. Eine HTTPS-Verschlüsselung ist also Pflicht. Diese Einstellung könnt Ihr bei Eurem Domain-Betreiber oder Webseiten-Anbieter anpassen.
Checkt, ob Eure Webseite schnell genug ist
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Ladegeschwindigkeit bei schlechter Internetverbindung. Schliesslich möchte eine Suchmaschine wie Google, dass ihre Benutzer Webseiten angezeigt bekommen, die sich schnell und einfach durchstöbern lassen. Diese Ladezeit lässt sich mit SEO-Tools messen (z.B. mit Google Page Speed). Wenn Ihr hier merkt, dass Handlungsbedarf entsteht, kontaktiert Ihr am besten Euren Webseiten-Anbieter. Nach Anas Erfahrung bieten Website Builders wie Wordpress, Joomla oder Wix hier wenig Verbesserungsspielraum. Deshalb vertraut sie auf das CMS Umbraco, wo sie selber wichtige Speed-Faktoren wie den Code oder die Datenbank-Architektur beeinflussen kann.
Habt Ihr eine Frage zum Thema SEO? Dann schreibt es mir an [email protected] und ich kann in einer weiteren Folge mit Ana darüber sprechen. Und wenn Ihr selber eine Webseite benötigt oder das Ranking Eurer Webseite verbessern wollt, ist Ana gerne für Euch da. Dazu besucht Ihr www.noerdic.ch.
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# 16 |
Bei Blogartikeln gelten andere Regeln als bei gedruckten Texten. Hier erfährt Ihr die wichtigsten Tipps für einen angenehmen Schreibstil in der virtuellen Welt.
Wie sorgt Ihr dafür, dass Eure Texte nicht nur gefunden, sondern auch gelesen werden? Darum geht’s in dieser Folge.
1. Würzt Eure Titel
Der Titel ist das Eingangstor zu Eurem Artikel. Weckt deshalb Neugierde. Anstelle von Titeln wie “Tipps für ein erfolgreiches Logo-Design”, ist es besser, Ihr werdet
Eine bessere Formulierung wäre also:
“Diese 5 Tipps bringen deinem Logo die Aufmerksamkeit”
2. Formuliert aktiv
Ihr müsst zusammenzucken, wenn Ihr Wörter wie «werden» oder «wurden» antrefft. Das ist meist ein Zeichen dafür, dass Ihr einen Satz passiv formuliert habt.
Eure Leserinnen und Leser fühlen sich besser angesprochen, wenn Ihr eine aktive Sprache verwendet.
3. Schreibt mündlich
Baut für Eure Leserinnen und Leser keine Schwelle auf, sondern macht das Lesen einfach.
4. Bildet Häppchen
Von anderen Texten kennt Ihr bestimmt die Grundregel: pro Thema ein neuer Absatz.
Weil man Euren Blogartikel aber nicht auf Papier, sondern am Bildschirm liest, lautet hier die Regel anders: Beginnt nicht für jedes Thema, sondern für jeden Gedanken einen neuen Absatz.
So entstehen kurze Absätze von etwa zwei bis fünf Zeilen, die sich «häppchenweise» lesen lassen.
5. Formuliert aussagekräftige Bildlegenden
Der Einstieg in einen Text erfolgt oft via Bildlegende. Achtet also darauf, dass Ihr sie mit einer “Scharnierfunktion” ausstattet.
Dazu benennt Ihr zuerst den Bildinhalt und nehmt dann einen Bezug zum Text (die Kernaussage des Artikels, ein Zitat der abgebildeten Person oder ein Verweis auf ein Detail). Schliesslich nennt Ihr die Bildquelle.
6. Gliedert klar
Was tut Ihr, bevor Ihr Euch auf einen Text einlässt? Bestimmt verschafft Ihr Euch zuerst einen Überblick zu dessen Inhalt.
Macht es Euren Leserinnen und Lesern deshalb leicht, die Kernaussagen zu verstehen. Dazu müsst Ihr:
Zwischentitel sind nicht nur für Menschen, sondern auch für Roboter wichtig. Der Google Robot indexiert bekanntlich Webseiten aufgrund ihres Inhaltes und nimmt Zwischentitel zum Anlass, zu entscheiden, was auf einer Seite besonders wichtig ist.
Wenn Euer Artikel also bei der Suche nach einem Stichwort in den Ergebnissen vorne erscheinen soll (Suchmaschinenoptimierung), müsst Ihr diese Keywords in die Zwischentitel einbauen.
Die Links zur Folge:
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Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur.
Instagram kann (nicht nur für Solo-Entrepreneure) überwältigend sein. In dieser Folge spreche ich mit Rahel Ryatt über den Unterschied zwischen Beiträgen und Stories, Reels und Hashtags.
Rahel Ryatt-Marthy ist Social-Media-Spezialistin und verbindet dieses Wissen mit ihrer Yoga-Ausbildung und Embodiment. Daraus entstehen persönliche Coachings, die Selbständigen helfen, auf Social Media natürlich aufzutreten und langfristig guten Content zu generieren.
Was ist der Unterschied zwischen Beiträgen und Stories?
Beiträge sehen alle, Stories nur Eure Follower. Beiträge (wir sprechen im Podcast jeweils von “Posts”) sind sichtbar für alle, die auf Euer Profil stossen. Sie werden also auch jenen angezeigt, die Euch noch nicht folgen und Euch eben erst entdeckt haben. Entsprechend müsst Ihr darauf achten, dass die Beiträge zusammen ein aussagekräftiges Bild über Euch ergeben. Vielleicht achtet Ihr auf eine gute Bildqualität, vielleicht auf einen einheitlichen Stil. Wichtig ist, dass diese Posts auch Wochen oder Monate später noch einen Mehrwert stiften.
Wenn Ihr hingegen etwas in Eure Story postet, sehen das nur Eure Follower. Ihr pflegt damit die Beziehung zu Eurer Community. Diese Bilder und Videos müssen nicht perfekt sein, sondern sollen Euch von der menschlichen Seite zeigen. Ihr könnt gute Story-Posts highlighten, damit sie zwischen den Beiträgen auch jenen angezeigt werden, die Euch noch nicht folgen. Umgekehrt könnt Ihr auch zuerst einen Beitrag verfassen und diesen dann in Eurer Story teilen.
Warum sind Reels wichtig fürs Marketing?
Reels sind schnell erstellt und erreichen ein grosses Publikum. Die Herausforderungen bestehen allerdings darin, eine Message auf 30 Sekunden herunterzubrechen, dem Ganzen eine unterhaltsame Note zu geben und die passenden Hashtags zu finden.
Wie funktionieren Hashtags?
Wenn Ihr Eure Beiträge und Reels mit Hashtags anreichert, erreicht Ihr neue Leute. Es gibt nämlich einige, die nicht nur Profile abonniert haben, sondern auch Hashtags. So können sie gezielt Themen verfolgen, die sie interessieren. Rahel empfiehlt Euch übrigens, genau das zu tun, um Inspiration zu finden für Eure Social-Media-Posts. So lernt Ihr schnell, welche Themen in Eurem Gebiet aktuell sind und wie Posts gestalten werden müssen, damit sie von Eurer Zielgruppe geliked, kommentiert, geteilt oder gespeichert werden.
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# 014 |
Social-Media-Strategien sind wichtig, aber nicht alles. Es soll Spass machen! Mit Embodiment-Coach Rahel Ryatt spreche ich über die Ängste und Blockaden von Selbständigen auf Social Media - und wie man sie angeht.
Rahel Ryatt-Marthy ist Social-Media-Spezialistin und verbindet dieses Wissen mit ihrer Yoga-Ausbildung und Embodiment. Embodiment bedeutet in etwa, dass man nicht nur mit dem Kopf entscheiden, sondern auf den Körper hören soll.
Daraus entstehen persönliche Coachings, die Selbständigen helfen, auf Social Media natürlich aufzutreten und langfristig guten Content zu generieren.
Wie hilft Embodiment beim Umgang mit Social-Media-Blockaden?
Unser Nervensystem reagiert in Gefahrensituationen mit drei Standard-Reaktionen: Flüchten, kämpfen oder sich tot stellen. Entsprechend reagieren wir, wenn wir Angst haben, auf Social Media etwas zu posten. Rahels Tipps:
Wie generiert man Content-Ideen?
Es hilft, wenn man sich Inhalts-Kategorien zurecht legt und sich stets überlegt, welchen Mehrwert man für seine Zielgruppe schaffen möchte. Will ich sie inspirieren, zum Lachen oder zum Denken anregen? Rahel meditiert täglich und fragt sich, wie sie heute für ihr Umfeld nützlich sein kann.
Welche Denkweise hilft gegen das Impostor Syndrome?
Kennt Ihr die Angst, zu wenig kompetent in Eurem Thema zu sein? Ihr seid damit nicht alleine. Das geht viele Expertinnen und Experten so. Auf Deutsch nennt es sich das Hochstapler-Syndrom. Hier helfen zwei Gedanken:
Warum soll ich als Selbständige*r auf Social Media auch Privates preisgeben?
Weil es hilft, Vertrauen aufzubauen und seine Werte zu kommunizieren. Zudem hebt Ihr Euch von der Konkurrenz ab, wenn Ihr eine (vielleicht überraschende) private Seite von Euch zeigt.
Schrecke ich keine Kundschaft ab, wenn ich Privates teile?
Ein Profil darf und soll Ecken und Kanten haben. Man schreckt gewisse Leute ab, bindet andere aber umso stärker an sich. Das Lieblingszitat dazu von Rahel Ryatt: “Das Ziel von Marketing ist es, 95% der Leute abzuschrecken”
Welche grundlegende Gedanken zur Social-Media-Strategie Strategie sind wichtig?
Rahel Ryatt empfiehlt, sich die folgenden Fragen zu stellen:
Dann ist es aber wichtig, loszulassen und seinem Bauchgefühl zu folgen. Regelmässigkeit ist zwar wichtig, man darf sich aber nicht dazu zwingen.
Das Zitat zur Folge:
“If the race is long, speed doesn’t matter.”
So lautet die Antwort des Gastro-Unternehmers Rolf Hiltl auf die Frage, welchen Rat er seinem 20-jährigen Selbst heute geben würde.
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Von der Geschäftsidee zum Kundenstamm. Von Mai bis Dezember 21 gab es hier jede Woche eine neue Folge. Du bist ein Start-up und tüftelst lieber an deinem Produkt, anstatt Werbung für dich zu…