Starte deine Marke. Grosse Marketing-Tipps für kleine Start-ups.

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By Fabio SandmeierBusinessEntrepreneurship
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Starte deine Marke. Grosse Marketing-Tipps für kleine Start-ups. episodes

  • Weniger Schweinetransport, mehr Cappuccino: Einfach bessere Verkaufsgespräche führen mit dem Key Message Canvas

    # 23 |

    Selbst die besten Produkte verkaufen sich nicht von selbst. Wie gestaltet Ihr Verkaufsgespräche angenehm, schafft Vertrauen und klare Ergebnisse? Und was hat das mit Schweinetransport und Cappuccino zu tun? Das hört Ihr in dieser Folge.

    Dazu dient uns der Key Message Canvas. Ein Raster, das Ihr auf einem Blatt Papier aufzeichnet. Vor dem Gespräch füllt Ihr es aus, im Gespräch ergänzt Ihr es und habt einen Gesprächsleitfaden.

    >> Das Template zum Key Message Canvas und die Zusammenfassung gibt's im Download-Bereich.

    Erste Phase: Informationen sammeln

    Zuerst analysiert Ihr den Bedarf Eures Gegenübers und schafft eine angenehme, vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre.

    Was sind die Absichten des Kunden / der Kundin? Ihr fragt beispielsweise: "Was hat Sie dazu motiviert, mit uns in Kontakt zu treten?" und hält Ausschau nach:

    1. Harten Zielen (z.B. Zeit sparen, Umsatz steigern, Kaffee trinken)
    2. Weichen Zielen (z.B. Selbstverwirklichung, sozialer Status)

    Was sind die Anforderungen des Kunden / der Kundin? Ihr fragt: "Was ist Ihnen wichtig?" und sucht nach:

    1. Entscheidungskriterien (z.B. Merkmale)
    2. Einwänden (z.B. Kosten)
    3. Unklarheiten (z.B. Leistungsumfang)

    Sobald Ihr eine Information gesammelt habt, quittiert Ihr sie in eigenen Worten. Ihr sammelt gewissermassen die "Ja"s und gebt damit dem Gegenüber das Gefühl, verstanden zu werden.

    Schliesslich fasst Ihr den Bedarf zusammen und formuliert drei Kernfragen, die im heutigen Gespräch beantwortet werden. 


    Zweite Phase: Flexibel präsentieren

    Erst jetzt präsentiert Ihr Eure Lösung und geht dabei auf jene Aspekte ein, die für Euer Gegenüber besonders wichtig sind.

    Beantwortet zuerst die Kernfragen mit einer Kernaussage und geht dann in die Tiefe, nennt die Stärken. Dabei unterscheidet Ihr zwischen:

    1. Facts (z.B. Zahlen, Merkmale)
    2. Stories (z.B. Testimonials)
    3. Experiences (das Produkt erleben lassen, z.B. Cappuccino)

    Und hier kommt der Schweinetransport ins Spiel (die ganze Geschichte dazu gibt's auf der Tonspur): Nennt nur jene Stärken, die für Euer Gegenüber auch tatsächlich von Bedeutung sind.


    Dritte Phase: Aktionen auslösen

    Ihr beginnt nicht sofort mit dem Abschluss, sondern lädt das Gespräch zuerst emotional auf. Überlegt Euch genau im Vorfeld: Weshalb tun Ihr, was Ihr tut? Gibt es eine Ursprungs-Story oder eine aktuelle Anekdote, die Eure Absichten veranschaulicht? Hält Ausschau nach:

    1. Vision ("Wir wollen ...")
    2. Mission ("Wir glauben, dass jede:r ... haben sollte")
    3. Meilensteinen ("Dabei haben wir bereits erreicht ...")

    Nun ist das Gegenüber bereit, Euch zu folgen. Auch hier sind Gedanken im Vorfeld wichtig: Mit welchem Call to Action resp. Handlungsaufruf wollt Ihr das Gespräch beenden? Was soll der Kunde / die Kundin als Nächstes tun...

    1. Im Gespräch (z.B. Termin vereinbaren)?
    2. Zurück am Arbeitsplatz (z.B. Broschüre lesen, Rücksprache treffen)?

    Nicht zu unterschätzen ist der Verabschiedungs-Smalltalk. Hier habt Ihr nochmals die Chance, dem Gegenüber das Gefühl zu geben: "Ich werde verstanden".Sprecht über jene Dinge, die Ihr in der ersten Gesprächsphase erfahren habt.

    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentations- und Verkaufstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur. 

    23 min
  • Ein Dinosaurier namens Newsletter feiert sein Revival

    # 22 |

    Newsletter sind die Dinosaurier des Online-Marketing. Und derzeit erleben sie ein Revival. Der Grund: Sie sind der letzte direkte Draht zum Kunden. Wie Ihr diesen Dinosaurier wieder ausgräbt, abstaubt und so trainiert, dass er Eure Kundschaft bei der Stange hält, erfährt Ihr in dieser Folge.

    >> Die Zusammenfassung als PDF gibt's im Download-Bereich.

    Was Ihr im Newsletter schreibt, landet tatsächlich vor der Nase von jenen, die Euch abonniert haben. Das ist bei Facebook, Instagram, Linkedin und Co. längst nicht mehr der Fall.

    Dort spielt Ihr nämlich im Sandkasten der Grossen. Und es gelten deren Gesetze, die sich danach ausrichten, wo man am besten Werbung schalten kann.

    Warum braucht es nebst Social Media auch Newsletter?
    Auf Social-Media-Plattformen entscheidet nicht der Follower, sondern der Algorithmus. Je mehr Likes in den ersten Stunden, desto mehr Leute sehen Euren Post. Das macht Sinn für die Plattform, für Eure Kundenpflege weniger.

    Hier kommt die gute, alte E-Mail-Adresse ins Spiel. Sie ist mehr wert als ein Follower. Sie ist der letzte direkte Draht zu Euren Kundinnen und Kunden.

    Newsletter-Konzept: Was soll ich beachten?
    Ein Newsletter ist weit mehr als ein kleines Formular im Footer Eurer Webseite und drei E-Mails pro Jahr, wo Ihr neue Produkte oder neue Mitarbeitende vorstellt. 

    1. Kreiert mehrere Newsletter, spezifisch für die wichtigen Kundengruppen. Diese massgeschneiderten "Online-Magazine" werden nicht übersehen, sondern sehnlichst erwartet.
    2. Versprecht einen Nutzen, bereits beim Anmelde-Formular. Gebt dem Newsletter einen Namen, ähnlich einem Magazin, und setzt ihn mit eckigen Klammern ans Ende der Betreffzeile.
    3. Verpflichtet Euch zu einem festen Rhythmus und kommuniziert es bereits bei der Anmeldung. Ich empfehle Euch wöchentlich bis monatlich, aber nicht seltener.

    Was bietet mir ein Newsletter im Marketing-Mix?

    1. Ihr habt einen direkten Draht zu Eurer Kundschaft, unabhängig von Social-Media-Algorithmen.
    2. Ihr wisst besser, welche Themen und welche Formulierungen den Nerv Eurer Zielgruppe treffen. Hierfür analysiert Ihr die Öffnungsrate oder die Klickrate, am besten mit einem A-B-Testing. Diese Erkenntnisse dienen Euch auch bei anderen Marketing-Instrumenten, z.B. bei Broschüren oder Google Ads.
    3. Ihr wisst, welche Abonnierenden sich für ein konkretes Angebot interessieren, es aber noch nicht gekauft haben. Mit der richtigen E-Mail-Marketing-Software geht ein solches Tagging kinderleicht.

    Wie werden meine Newsletter besser?

    1. Verzichtet auf visuellen Schnick-Schnack. Dazu gehören Formen, Rahmen oder Symbolbilder aus Stock-Foto-Bibliotheken. Achtet stattdessen auf gute Texte. Eine E-Mail ist immer noch ein Brief, von Mensch zu Mensch.
    2. Gebt wichtigen Links genügend Platz. Damit jene mit etwas dickeren Daumen («Fat Finger Syndrome») die Links garantiert treffen, solltet Ihr davor und danach einen Zeilenabstand einfügen.
    3. Steuert die E-Mail-Vorschau. Das sind die ersten Sätze der E-Mail, die hinter dem Betreff angezeigt werden. Formuliert eine spannende Frage oder gebt einen Themen-Überblick.

    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur. Ihr braucht ein massgeschneidertes Newsletter-Konzept? Gerne könnt Ihr mich kontaktieren.

    18 min
  • Up Your Voice Game! Besser präsentieren (und podcasten) mit OrEiDiWi

    #21 |

    Wo werden wichtige Entscheide gefällt? Oft in Meetings, aufgrund von Präsentationen. Wie informiere ich klar auf dem mündlichen Kanal? Auch für alle Podcaster eine wichtige Frage.

    Wir haben in der Schule gelernt, Texte zu schreiben. Wir hörten Ratschläge wie:

    • “Du musst möglichst viele unterschiedliche Wörter benutzen!” oder
    • “Packt möglichst viele Informationen in einen Satz!”

    Das mag für Texte gelten, ist aber Gift beim Informieren mit der Stimme. Hier sind vier Prinzipien, die Euch beim Präsentieren verständlicher machen: OrEiDiWi.

    1. Prinzip: ORIENTIERT regelmässig

    Wer einen Text liest, hat ein Inhaltsverzeichnis. Wer eine Präsentation hört, ist der sprechenden Person “ausgeliefert”. Seid Euch dieser Verantwortung bewusst.

    • Wählt eine einfache Struktur, im Optimalfall mit drei Abschnitten.
    • Erklärt zu Beginn, wie der Vortrag (oder die Podcast-Folge) gegliedert ist. 
    • Gebt zwischendurch Hinweise (sog. Signposts), was schon war und was noch kommt.

    2. Prinzip: Sprecht EINFACH

    Als Lesende könnt Ihr Fremdwörter nachschlagen und komplexe Sätze doppelt lesen. Beim Vortrag hingegen müsst Ihr Eure Begriffe sorgfältig auswählen, die Sätze einfach halten.

    Wenn Ihr spontan formuliert, gelingt Euch das intuitiv. Schwieriger wird es, wenn Ihr einen Vortrag oder eine Podcast-Folge skripted. Hier helfen Euch die folgenden Prinzipien: 

    • Verwendet adressatengerechte Begriffe und erklärt Fremdwörter umgehend.
    • Bildet kurze, aktiv formulierte Sätze.
    • Platziert die wichtigen Begriffe am Anfang des Satzes.

    3. Prinzip: Schafft DISTANZ zwischen den Inhaltspunkten

    Beim Texten dürft Ihr alle Argumente in einen Satz packen. Mündlich müsst Ihr die Argumente “auswallen”, damit Euer Gegenüber genügend Zeit hat, sie zu verarbeiten.

    • Ergänzt Eure Aussagen mit Beispielen.
    • Wiederholt Aussagen, Teilsätze und Begriffe (vgl. unten).
    • Baut Sprechpausen ein.

    4. Prinzip: WIEDERHOLT, was wichtig ist

    Wenn ich lese, lese ich. Wenn ich eine Präsentation anhöre, schaue ich nebenher auf den Laptop. Beim Podcst-Hören blicke auf die Strasse oder koche. Deshalb müsst Ihr Wichtiges wiederholen.

    • Wiederholt zentrale Begriffe. Sprecht nicht einmal von “Aufmerksamkeitsdauer”, einmal von “Zuhördauer”.
    • Wiederholt Eure Kernaussagen. Spart sie Euch nicht zum Schluss auf, sondern bringt sie  gleich zu Beginn, vielleicht auch in der Mitte.
    • Wiederholt bei Aufzählungen den ersten Satzteil.

    Podcasting: Ausformuliertes Manuskript oder frei sprechen?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ausformulierte Manuskripte viel Zeit benötigen und wenig natürlich wirken.

    Gleichzeitg rate ich Euch davon ab, komplett frei zu sprechen. Es führt zu vielen Sprechpausen und Füllwörtern, die Ihr in der Post Production des Podcasts wieder entfernen müsst. 

    Ein guter Mittelweg ist das Stichwort-Konzept. Ihr notiert Euch Stichworte und formuliert ad-hoc. Damit arbeitet Ihr effizient, bildet die Sätze intuitiv einfach und sorgt für eine sympathische Sprechmelodie.

    Join the Community! Die Zusammenfassung und weitere Angebote gibt's im wöchentlichen Markenstarter, dem Newsletter zum Podcast.

    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur.

    Übrigens: Ich gebe seit einigen Jahren auch Präsentationstrainig für Firmen.

    // Literatur: La Roche, W. & Buchholz, A. (Hrsg.) (2009). Radio Journalismus. Econ.

    17 min
  • Podcast-Konzept und -Euipment: Meine Best Practice

    #20 |

    Beim Aufgleisen eines Podcasts stellen sich viele Fragen. Worüber spreche ich, wie oft? Welche Hardware, welche Software brauche ich? Hier erfährt Ihr meine Best Practice.

    Ich habe lange mit meinem Podcast Launch gezögert, weil viele Dinge unklar waren. Hier lichte ich für Euch diesen "Podcasting-Nebel". 

    Mehr als nur eine Idee: Ihr braucht ein klares Podcast-Konzept

    Ein Podcast ist ein langfristiges Marketingprojekt mit regelmässig neuen Folgen. Wählt eine Kadenz, die für Euch passt: wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich - seltener aber nicht.

    Zudem müsst Ihr Euren Podcast auf ein Ziel ausrichten. Die folgenden drei Kategorien lassen sich auch miteinander kombinieren.

    1. Wissen vermitteln. Ihr nutzt die lange Aufmerksamkeit und demonstriert Eure Fachexpertise. Damit schafft Ihr Vertrauen bei Eurer Zielgruppe. Beispiele:

      • Eine Verkaufstrainerin gibt Verkaufstipps.
      • Ein innovatives Restaurant inspiriert mit Rezepten Hobbyköche.
      • Eine Beratungsfirma gibt Ratschläge und schafft somit ein Bedürfnis für ihre Dienstleistung.
      • Eine Destination weckt die Lust auf einen touristischen Besuch, mit Reportagen von Wanderungen oder anderen Ausflügen.
    2. Netzwerk erweitern. Ihr lädt Gäste ein, die wiederum in ihrem Netzwerk über die Folge sprechen. Damit erhöht Ihr Eure Bekanntheit und erhält Zugang zu Meinungsführerinnen und -führern in Eurer Branche. Beispiele:

      • Ein Online-Shop für Fischereiartikel lädt Profi-Fischer ein.
      • Dieser Podcast lädt Marketing- und Branding-Expertinnen und Experten ein und dient mir gleichzeitig dazu, mein Fachwissen zu vermitteln.
    3. Werte vermitteln. Insbesondere grössere Firmen erhalten die Chance, einen abstrakten Firmenwert glaubhaft darzustellen. Beispiele:

      • Die Migros erklärt im Podcast "Chrut und Rüebli", wie sie Nachhaltigkeit umsetzen.
      • Die Post besetzt im "InnoPodcast" das Themenfeld "Arbeitswelt von morgen".


    Mehr als nur ein Mikrofon: Ihr braucht das richtige Podcast-Equipment

    Ich empfehle Euch ein gutes Podcasting-Mikrofon,  zusammen mit Stativ, Spinne und Popfilter. Reduziert das Raumecho mit Schaumstoffplatten, Holzelementen, Teppich, Vorhängen oder einer Bettdecke.

    Softwareseitig lege ich Euch Adobe Audition ans Herz, in Kombination mit dem intelligenten Mastering-Tool Auphonic.

    Schliesslich braucht Ihr einen guten Hoster, der mit Benutzerfreundlichkeit und Service überzeugt. Meine Empfehlung: Buzzsprout [Affiliate Link].

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    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur. 

    20 min
  • Warum Podcasts in jeden gesunden Marketing-Mix gehören

    #19 |

    Podcasts geben Euch mehr Zeit mit Eurer Zielgruppe, machen Euch sympathisch und bekannt. Eine Folge über die Vorteile von Content Marketing mit der Stimme - nicht nur für grosse Firmen ein vielversprechendes Marketinginstrument.

    Seit fast zwanzig Wochen gibt's diesen Podcast. Warum habe ich überhaupt damit begonnen, weshalb bleibe ich dran? Das ist mein Plädoyer für mehr Marketing mit der Stimme.

    Die reine Stimme kann mehr als Text oder Video.

    Klar, Texte haben ihre Vorteile. Sie sind kompakt und lassen sich überfliegen. Mit der Stimme gebt Ihr Eurem digitalen Auftritt aber eine neue Dimension.

    1. Ihr könnt mehr Nähe erzeugen.

      Podcasts hört man meist direkt im Ohr und spürt den Bass der Stimme so intensiv bei einem realen Treffen.

      Der Effekt: Ihr könnt im digitalen Raum Eure Persönlichkeit transportieren, Sympathie und Vertrauen schaffen.

    2. Ihr erhält mehr Zeit mit Eurer Zielgruppe. 

      Im Gegensatz zu Blogs oder Videos benötigt Euer Publikum keinen Screen, sondern kann gleichzeitig Autofahren oder Joggen. Man bleibt länger dran. 30 Minuten Aufmerksamkeit sind bei Podcasts ganz normal.

      Endlich könnt Ihr Euer Produkt in aller Ausführlichkeit erklären, Bedürfnisse wecken und Eure Fachkompetenz demonstrieren. 

      Also wiederum: Vertrauen schaffen.

    Ihr erhält mehr Reichweite.

    Podcasts erweitern Eure Reichweite auf unterschiedliche Art.

    1. Ihr könnt Euer Netzwerk erweitern.

      Podcast-Interviews machen Spass, liefern guten Content und erweitern Euer Netzwerk. Ihr trefft spannende Menschen, zu denen Ihr sonst keinen Zugang hättet.

      Davon profitiert auch Eure "digitale Autorität". Menschen vertrauen Euch, Ihr es schafft, die Branchen-VIPs zum Gespräch zu treffen. Google vertraut Euch, weil Eure Seite verlinkt ist mit anderen glaubwürdigen Seiten (Off-Page SEO). 

    2. Ihr könnt Eure Bekanntheit erhöhen.

      Ein Podcast  mit spannenden Inhalten und regelmässigen Gäste-Interviews gibt Euch mehr Sichtbarkeit.

      Mit Interviews profitiert Ihr vom Netzwerk-Effekt: Der Gast spricht auf Social Media über die gemeinsame Folge - et voilà: Schon habt Ihr neue Ohren, die Euch möglicherweise abonnieren.

      Content ist die wichtigste Währung im Digital Marketing. Mit begleitenden Blogartikeln (oder Show-Notes-Stichworten) generiert Ihr neue Visitors für Eure Website.

      Je länger, je mehr ist auch Voice Search ein Thema. Mit Podcasts legt Ihr den Grundstein für das neue Zeitalter der Informationsbeschaffung.

      Schliesslich helfen Euch Podcast-Charts dabei, von neuen Menschen entdeckt zu werden.

    Ihr profitiert auch direkt davon.

    Podcasts sind nicht nur ein langfristig ausgerichtetes Marketing-Instrument. Ihr könnt auch unmittelbar davon profiteren. 

    1. Ihr könnt Leads generieren. Selbstverständlich könnt Ihr in Eurem Podcast ein bisschen Eigenwerbung betreiben (nur nicht übertreiben). 

      Etwas unaufdringlicher ist das Sammeln von E-Mail-Adressen für Euren Newsletter.

    2. Ihr könnt passive Einnahmequellen erschliessen. Mit genügend Followern könnt Ihr mit dem Podcast Affilate Marketing betreiben oder Werbung für andere einsprechen. 

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    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur. 

    16 min
  • SEO: Hilfe im Dschungel von Keywords und Tools

    # 18 |
     
    Wie texte ich meine Webseiten, sodass ich gute Ranking-Ergebnisse erziele? Ana Sandmeier, Web-Developerin bei Noerdic.ch, bringt Klarheit in ein komplexes Thema.

    In Folge 16 ging's um Blogging-Stil-Tipps, in Folge 17 um die technische Basis für SEO. Nun gehen wir einen Schritt weiter, mit 5 Tipps zum “inhaltlichen” SEO. 

    1. Tipp: Analysiert Eure Konkurrenz

    Wie machen es jene, die bereits hoch ranken? Analysiert deren Seitenstruktur und die Art des Contents: Haben sie einen Blog, eine FAQ-Seite oder eine ausführliche Produkt-Infoseite?

    2. Tipp: Vernetzt Euch

    Beim SEO zählt nebst Technik und Inhalt auch die Verlinkung. Hier der Überblick:

    1. Technisches SEO: Ihr sorgt dafür, dass Eure Inhalte zu den Suchmaschinen gelangen. Die Basis dafür ist eine klar gegliederte, sichere und schnelle Webseite.
    2. On Page SEO: Ihr empfängt die Besucherinnen und Besucher mit nützlichen Inhalten. Diesen Aspekt könnt Ihr optimieren, indem Ihr die richtigen Keywords in Eure Titel, Texte und Meta-Beschreibungen einflechtet.
    3. Off Page SEO: Ihr zeigt Google, dass Ihr von anderen anerkannt seid. Man spricht von der Authority Score. Der Algorithmus zählt, wie oft Ihr von Partnerfirmen, Kunden, Foren und anderen (glaubwürdigen!) Webseiten verlinkt werdet. Achtung: Kauft auf keinen Fall diese Backlinks ein.

    3. Tipp: Nutzt professionelle SEO-Tools

    SEO-Tools zeigen Euch (unter anderem), welche Keywords für Euer Geschäft spannend sind. Ana empfiehlt Sistrix wegen der grossen Keyword-Datenbank im deutschprachigen Raum.

    (Übrigens: Ana berät Euch gerne ganz individuell beim Umgang mit Eurem SEO-Tool, sodass Ihr das beste daraus holt.)

    4. Tipp: Nutzt Gratis-SEO-Tools zur Ergänzung

    Es gibt eine Reihe von Tools, die Ihr kostenlos in Eure Keyword-Recherche einbeziehen könnt.

    • Die Google Search Console zeigt Euch vergangene Suchanfragen, 
    • der Google Keyword Planner inspiriert Euch mit passenden Keywords und deren Suchvolumen (aber nur dann ausreichend detailliert, wenn Ihr genügend in Ads investiert) und schliesslich
    • die einfache Google-Suche: im Suchfeld findet Ihr Vorschläge von verwandten Suchbegriffen, die oft gesucht werden.

    5. Tipp: Sucht nach Nischen-Keywords

    Ein SEO-Tool spuckt Euch eine enorme Liste von möglichen Suchbegriffen aus. Diese gilt es zu priorisieren. Dabei spielen zwei Faktoren eine Rolle:

    • Der Wettbewerb (wie oft über das Keyword geschrieben wird) und
    • das Suchvolumen (wie oft nach dem Keyword gesucht wird).

    Die Perlen liegen in der Nische: Sucht nach Keywords mit wenig Wettbewerb und ansprechendem Suchvolumen. Gerade bei B2B-Geschäftsmodellen sind 10 Suchanfragen pro Monat durchaus noch interessant. 

    Habt Ihr eine Frage zu SEO? Dann schreibt es mir an [email protected] und ich kann in einer weiteren Folge mit Ana darüber sprechen. 

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    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau Ana in ihrer Webagentur. 

    29 min
  • SEO: Technische Basics für Eure Webseite

    #17 |

    Wenn man Eure Webseite nicht findet, bringt sie Euch nicht viel. Web-Entwicklerin Ana Sandmeier erklärt Euch, wie man Suchmaschinen steuern kann und welche technischen Basics Eure Webseite erfüllen muss.

    In dieser Folge interviewe ich meine Frau Ana. Sie führt zusammen mit mir die Webagentur Noerdic, wo sie Webseiten programmiert und sie optimiert für Suchmaschinen.  Heute räumen wir auf mit einem häufigen Missverständnis: Google indexiert Euch nicht automatisch. 

    Sagt Google, wie Eure Seite aufgebaut ist

    Ruft Eure Webseite in der Google Search Console auf. Das ist ein wichtiges Cockpit, das Euch erlaubt, mit Google zu kommunizieren. Teilt der Suchmaschine mit, wie Eure Seitenstruktur (die sog. Sitemap) aussieht und welche Unterseiten Ihr wie häufig aktualisiert. So weiss der Google-Roboter, der das Web crawlt und Seiten indexiert, wie oft er bei Euch vorbeikommen sollte.

    Bittet Google, Euch zu alarmieren

    In der Search Console könnt Ihr Eure Webseite auch prüfen lassen. Dabei erfährt Ihr, ob sie wichtige Anforderungen erfüllt. Dazu gehört beispielsweise, ob sie auf Mobilgeräten benutzerfreundlich angezeigt wird. Am besten richtet Ihr es so ein, dass Euch Google benachrichtigt, wenn Eure Webseite eine wichtige Anforderung nicht mehr erfüllt.

    Checkt, ob Eure Webseite sicher genug ist

    Oben in der URL heisst es entweder “http” oder “https”. Ersteres ist ziemlich veraltet und derart unsicher, dass Google (und andere Suchmaschinen) Euch beim Ranking absträft, also weit unten (oder gar nicht) in den Suchresultaten erscheinen lässt. Eine HTTPS-Verschlüsselung ist also Pflicht. Diese Einstellung könnt Ihr bei Eurem Domain-Betreiber oder Webseiten-Anbieter anpassen.

    Checkt, ob Eure Webseite schnell genug ist

    Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Ladegeschwindigkeit bei schlechter Internetverbindung. Schliesslich möchte eine Suchmaschine wie Google, dass ihre Benutzer Webseiten angezeigt bekommen, die sich schnell und einfach durchstöbern lassen. Diese Ladezeit lässt sich mit SEO-Tools messen (z.B. mit Google Page Speed). Wenn Ihr hier merkt, dass Handlungsbedarf entsteht, kontaktiert Ihr am besten Euren Webseiten-Anbieter. Nach Anas Erfahrung bieten Website Builders wie Wordpress, Joomla oder Wix hier wenig Verbesserungsspielraum. Deshalb vertraut sie auf das CMS Umbraco, wo sie selber wichtige Speed-Faktoren wie den Code oder die Datenbank-Architektur beeinflussen kann.

    Habt Ihr eine Frage zum Thema SEO? Dann schreibt es mir an [email protected] und ich kann in einer weiteren Folge mit Ana darüber sprechen. Und wenn Ihr selber eine Webseite benötigt oder das Ranking Eurer Webseite verbessern wollt, ist Ana gerne für Euch da. Dazu besucht Ihr www.noerdic.ch.

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    17 min
  • Blogging: Diese 6 Stil-Tipps sorgen dafür, dass Eure Texte gelesen werden

    # 16 |

    Bei Blogartikeln gelten andere Regeln als bei gedruckten Texten. Hier erfährt Ihr die wichtigsten Tipps für einen angenehmen Schreibstil in der virtuellen Welt. 

    Wie sorgt Ihr dafür, dass Eure Texte nicht nur gefunden, sondern auch gelesen werden? Darum geht’s in dieser Folge.

    1. Würzt Eure Titel

    Der Titel ist das Eingangstor zu Eurem Artikel. Weckt deshalb Neugierde. Anstelle von Titeln wie “Tipps für ein erfolgreiches Logo-Design”, ist es besser, Ihr werdet

    • konkreter,
    • sprecht Menschen an und
    • versprecht einen Nutzen.

    Eine bessere Formulierung wäre also: 

    “Diese 5 Tipps bringen deinem Logo die Aufmerksamkeit”

    2. Formuliert aktiv

    Ihr müsst zusammenzucken, wenn Ihr Wörter wie «werden» oder «wurden» antrefft. Das ist meist ein Zeichen dafür, dass Ihr einen Satz passiv formuliert habt. 

    Eure Leserinnen und Leser fühlen sich besser angesprochen, wenn Ihr eine aktive Sprache verwendet.

    3. Schreibt mündlich

    Baut für Eure Leserinnen und Leser keine Schwelle auf, sondern macht das Lesen einfach.

    • Verwendet Ihr einfache Wörter,
    • macht kurze Sätze,
    • wiederholt Wichtiges und
    • verwendet da und dort auch Füllwörter und Meta-Formulierungen (z.B. «Nun, was bedeutet das?», gefolgt vom Fazit)

    4. Bildet Häppchen

    Von anderen Texten kennt Ihr bestimmt die Grundregel: pro Thema ein neuer Absatz. 

    Weil man Euren Blogartikel aber nicht auf Papier, sondern am Bildschirm liest, lautet hier die Regel anders: Beginnt nicht für jedes Thema, sondern für jeden Gedanken einen neuen Absatz. 

    So entstehen kurze Absätze von etwa zwei bis fünf Zeilen, die sich «häppchenweise» lesen lassen.

    5. Formuliert aussagekräftige Bildlegenden

    Der Einstieg in einen Text erfolgt oft via Bildlegende. Achtet also darauf, dass Ihr sie mit einer “Scharnierfunktion” ausstattet. 

    Dazu benennt Ihr zuerst den Bildinhalt und nehmt dann einen Bezug zum Text (die Kernaussage des Artikels, ein Zitat der abgebildeten Person oder ein Verweis auf ein Detail). Schliesslich nennt Ihr die Bildquelle.

    6. Gliedert klar

    Was tut Ihr, bevor Ihr Euch auf einen Text einlässt? Bestimmt verschafft Ihr Euch zuerst einen Überblick zu dessen Inhalt.

    Macht es Euren Leserinnen und Lesern deshalb leicht, die Kernaussagen zu verstehen. Dazu müsst Ihr:

    • die Abschnitte mit Zwischentiteln versehen und
    • wichtige Kernaussagen als Zitat hervorheben.

    Zwischentitel sind nicht nur für Menschen, sondern auch für Roboter wichtig. Der Google Robot indexiert bekanntlich Webseiten aufgrund ihres Inhaltes und nimmt Zwischentitel zum Anlass, zu entscheiden, was auf einer Seite besonders wichtig ist. 

    Wenn Euer Artikel also bei der Suche nach einem Stichwort in den Ergebnissen vorne erscheinen soll (Suchmaschinenoptimierung), müsst Ihr diese Keywords in die Zwischentitel einbauen.

    Die Links zur Folge:

    • Weiterbildungs-Blog des IBR / HSLU: https://blog.hslu.ch/ibrweiterbildung/ 
    • Blog zum Key Message Canvas: www.keymessagecanvas.com 

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    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur. 

    23 min
  • Die Instagram Basics für Selbständige

    Instagram kann (nicht nur für Solo-Entrepreneure) überwältigend sein. In dieser Folge spreche ich mit Rahel Ryatt über den Unterschied zwischen Beiträgen und Stories, Reels und Hashtags.

    Rahel Ryatt-Marthy ist Social-Media-Spezialistin und verbindet dieses Wissen mit ihrer Yoga-Ausbildung und Embodiment. Daraus entstehen persönliche Coachings, die Selbständigen helfen, auf Social Media natürlich aufzutreten und langfristig guten Content zu generieren.

    Was ist der Unterschied zwischen Beiträgen und Stories? 

    Beiträge sehen alle, Stories nur Eure Follower. Beiträge (wir sprechen im Podcast jeweils von “Posts”) sind sichtbar für alle, die auf Euer Profil stossen. Sie werden also auch jenen angezeigt, die Euch noch nicht folgen und Euch eben erst entdeckt haben. Entsprechend müsst Ihr darauf achten, dass die Beiträge zusammen ein aussagekräftiges Bild über Euch ergeben. Vielleicht achtet Ihr auf eine gute Bildqualität, vielleicht auf einen einheitlichen Stil. Wichtig ist, dass diese Posts auch Wochen oder Monate später noch einen Mehrwert stiften. 

    Wenn Ihr hingegen etwas in Eure Story postet, sehen das nur Eure Follower. Ihr pflegt damit die Beziehung zu Eurer Community. Diese Bilder und Videos müssen nicht perfekt sein, sondern sollen Euch von der menschlichen Seite zeigen. Ihr könnt gute Story-Posts highlighten, damit sie zwischen den Beiträgen auch jenen angezeigt werden, die Euch noch nicht folgen. Umgekehrt könnt Ihr auch zuerst einen Beitrag verfassen und diesen dann in Eurer Story teilen.

    Warum sind Reels wichtig fürs Marketing?

    Reels sind schnell erstellt und erreichen ein grosses Publikum. Die Herausforderungen bestehen allerdings darin, eine Message auf 30 Sekunden herunterzubrechen, dem Ganzen eine unterhaltsame Note zu geben und die passenden Hashtags zu finden.

    Wie funktionieren Hashtags? 

    Wenn Ihr Eure Beiträge und Reels mit Hashtags anreichert, erreicht Ihr neue Leute. Es gibt nämlich einige, die nicht nur Profile abonniert haben, sondern auch Hashtags. So können sie gezielt Themen verfolgen, die sie interessieren. Rahel empfiehlt Euch übrigens, genau das zu tun, um Inspiration zu finden für Eure Social-Media-Posts. So lernt Ihr schnell, welche Themen in Eurem Gebiet aktuell sind und wie Posts gestalten werden müssen, damit sie von Eurer Zielgruppe geliked, kommentiert, geteilt oder gespeichert werden.

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    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur. 

    25 min
  • Social-Media-Blockaden lösen mit Embodiment

    # 014 |

    Social-Media-Strategien sind wichtig, aber nicht alles. Es soll Spass machen! Mit Embodiment-Coach Rahel Ryatt spreche ich über die Ängste und Blockaden von Selbständigen auf Social Media - und wie man sie angeht.

    Rahel Ryatt-Marthy ist Social-Media-Spezialistin und verbindet dieses Wissen mit ihrer Yoga-Ausbildung und Embodiment. Embodiment bedeutet in etwa, dass man nicht nur mit dem Kopf entscheiden, sondern auf den Körper hören soll.

    Daraus entstehen persönliche Coachings, die Selbständigen helfen, auf Social Media natürlich aufzutreten und langfristig guten Content zu generieren.

    Wie hilft Embodiment beim Umgang mit Social-Media-Blockaden?
    Unser Nervensystem reagiert in Gefahrensituationen mit drei Standard-Reaktionen: Flüchten, kämpfen oder sich tot stellen. Entsprechend reagieren wir, wenn wir Angst haben, auf Social Media etwas zu posten. Rahels Tipps:

    1. Der Angst ihren Raum geben und auf die Gefühle hören. 
    2. Neue, positive Erfahrungen mit Social Media machen, sodass neue Verknüpfungen entstehen.

    Wie generiert man Content-Ideen?
    Es hilft, wenn man sich Inhalts-Kategorien zurecht legt und sich stets überlegt, welchen Mehrwert man für seine Zielgruppe schaffen möchte. Will ich sie inspirieren, zum Lachen oder zum Denken anregen? Rahel meditiert täglich und fragt sich, wie sie heute für ihr Umfeld nützlich sein kann.

    Welche Denkweise hilft gegen das Impostor Syndrome?
    Kennt Ihr die Angst, zu wenig kompetent in Eurem Thema zu sein? Ihr seid damit nicht alleine. Das geht viele Expertinnen und Experten so. Auf Deutsch nennt es sich das Hochstapler-Syndrom. Hier helfen zwei Gedanken:

    1. Man muss nicht alles zum Thema wissen, um anderen helfen zu können. Es genügt, mehr zu wissen als die Zielgruppe.
    2. Man braucht kein Zertifikat, um etwas sagen zu dürfen. Diese kann man sich leicht holen. Viel wichtiger ist die Erfahrung.

    Warum soll ich als Selbständige*r auf Social Media auch Privates preisgeben?
    Weil es hilft, Vertrauen aufzubauen und seine Werte zu kommunizieren. Zudem hebt Ihr Euch von der Konkurrenz ab, wenn Ihr eine (vielleicht überraschende) private Seite von Euch zeigt.

    Schrecke ich keine Kundschaft ab, wenn ich Privates teile?
    Ein Profil darf und soll Ecken und Kanten haben. Man schreckt gewisse Leute ab, bindet andere aber umso stärker an sich. Das Lieblingszitat dazu von Rahel Ryatt: “Das Ziel von Marketing ist es, 95% der Leute abzuschrecken”

    Welche grundlegende Gedanken zur Social-Media-Strategie Strategie sind wichtig?
    Rahel Ryatt empfiehlt, sich die folgenden Fragen zu stellen:

    • Was will ich überhaupt?
    • Wen will ich ansprechen?
    • Was sind meine Themen?
    • Was ist meine Message?

    Dann ist es aber wichtig, loszulassen und seinem Bauchgefühl zu folgen. Regelmässigkeit ist zwar wichtig, man darf sich aber nicht dazu zwingen.

    Das Zitat zur Folge:
    “If the race is long, speed doesn’t matter.”
    So lautet die Antwort des Gastro-Unternehmers Rolf Hiltl auf die Frage, welchen Rat er seinem 20-jährigen Selbst heute geben würde.

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    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur. 

    50 min

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