Starte deine Marke. Grosse Marketing-Tipps für kleine Start-ups.

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By Fabio SandmeierBusinessEntrepreneurship
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Starte deine Marke. Grosse Marketing-Tipps für kleine Start-ups. episodes

  • Zwischenfazit: Commitment beflügelt die Content Creation

    #13 |

    Am 13. Mai (ein Tag nach meinem Hochzeitstag, deshalb kann ich mir das Datum gut merken), hab ich all meinen Mut zusammengenommen und auf "Publish" geklickt. 

    Meine ersten drei Folgen von "Starte deine Marke" wurden ausgespielt auf Spotify, Apple, Google Podcast & Co. Noch mehr Mut als dieser Klicke brauchte ich aber für das Commitment: Jede Woche eine neue Folge. 

    Nun ja, zumindest fast. Jetzt lege ich erst mal 2 Wochen Podcast-Sommerpause ein, bringe diese Woche ein paar Projekte zum Abschluss und tanke dann neue Energie. 

    Nach 12 Folgen blicke ich zurück und merke: Commitment beflügelt! Schon seit Jahren nehme ich mir vor, mehr Blogposts zu schreiben und endlich mit Podcasting zu beginnen. Denn guter Content ist die Währung, die im Online-Marketing am Ende des Tages zählt. Am Ende jeder Woche musste ich mir aber jeweils eingestehen, dass es andere, dringendere Dinge gab, die erledigt werden mussten.

    Wie sagt man so schön: Die dringenden Dinge schreien, die wichtigen Dinge flüstern. 

    Seit ich dieses Versprechen abgeben habe, produziere ich jede Woche Material. Ich erreiche mehr und mehr Menschen, baue eine Community auf und sorge dafür, dass ich (Stichwort Suchmaschinenoptimierung) gefunden werde. Durch dieses Versprechen wurde etwas Nicht-Dringendes (aber Wichtiges) plötzlich dringend. Et voilà - und es wurde erledigt. 

    Vielleicht inspiriert Euch mein Beispiel ja zu einem ähnlichen Versprechen. Es muss ja gar nicht mal ein Podcast sein. Warum nicht versprechen, alle zwei Wochen einen Blogartikel zu veröffentlichen und per Newsletter zu verschicken? Oder jede Woche ein einfaches, kurzes Youtube-Video auf Euren Kanal zu laden? Zu Beginn braucht Ihr nicht mal eine Followerschaft. Dank Suchalgorithmus werden die Leute Euch finden, über kurz oder lang.

    Mit diesem Gedankenanstoss wünsche ich Euch eine schöne Sommerzeit! Wir hören uns wieder in drei Wochen, am 12. August, mit einem Interview mit Yogi und Social-Media-Expertin Rahel Ryatt zur Frage, wie man Social-Media-Blockaden abbauen kann. Ihr dürft Euch freuen.

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    Mein Name ist Fabio Sandmeier. Ich bin Hochschuldozent für Business Communication, gebe Präsentationstraining und unterstütze meine Frau in ihrer Webagentur.

    9 min
  • CCPRM: Professionelles Social Media Management am Beispiel von Sebiforce

    #12 |

    Eine halbe Million Follower, verteilt auf praktisch alle Social-Media-Plattformen: In dieser Folge gibt uns Sebastian Clauss alias Sebiforce einen Einblick in seine täglichen Routinen und seine langfristige Planung. Daraus entsteht mein Vorschlag für ein professionelles Social Media Management in fünf Stufen: Consuming, Creating, Posting, Reacting und Measuring.

    Im dritten Teil des Interviews sprechen wir über den professionellen Umgang mit Social Media, Grundsätze bei der Community-Pflege, Content Planning Tools, Statistiken und KPIs. Ich habe versucht, die Tipps von Sebiforce zusammenzufassen und in fünf Stufen strukturieren.

    1 - Consuming. Wer Content kreiert, solle auch Content konsumieren. Deshalb rät Sebiforce allen, die auf Social Media Content entwickeln und posten, regelmässig durch den Newsfeed zu gehen, sich sozial zu zeigen und sich inspirieren zu lassen. Daraus entstünden wiederum Ideen für eigene Posts und man entwickle ein Gefühl für den gegenwärtigen Vibe der Plattform.

    2 - Creating. Sebi produziert seinen Content meist am Stück. So hat er je nach Plattform über Wochen, Monate oder gar Jahre hinweg Inhalte parat, die er nur noch “pflücken” muss. Wichtig bei der Content Creation sei, dass man sich bei jedem Post dem Ziel bewusst sei. Was wollt Ihr mit dem Beitrag erreichen? Sebi spricht dabei von KPI (Key Performance Indices) und nennt

    • Kommentare sammeln (z.B. durch Frage).
    • Speicherungen oder Teilungen sammeln (z.B. durch nützliche Tipps) sowie
    • Likes sammeln (z.B. durch Selfie).

    3 - Posting. Sebi arbeitet mit einer klaren To-Do-Liste, die er noch vor dem Frühstück abarbeitet:

    • Linkedin-Umfrage
    • Instagram-Umfrage
    • Youtube Community Post
    • TikTok-Video
    • SnapChat-Video
    • Instagram Posting
    • Pinterest Idea Pin

    Von Content Planning Tools rät er übrigens ab. Zu gross sei die Gefahr, den Kontakt zur Plattform und zur Community zu verlieren.

    4 - Reacting. Für Sebi ist es wichtig, dass jene, die ihm schreiben und kommentieren, sich gesehen fühlen. Deshalb widmet er jeden Tag fix eine Stunde dem Antworten auf Direct Messages und Kommentare.

    5 - Measuring. Die in oben genannten KPIs gilt es, nach dem Posting im Auge zu behalten. Wurde der Post genügend kommentiert, geteilt oder geliked? Mit der Zeit entwickelt Ihr ein Gefühl dafür, auf welche Form von Content Eure Community am besten reagiert.

    Wie gefällt Euch meine Kategorisierung nach Consuming, Creating, Posting, Reacting und Measuring? Hilft es Euch bei Eurer Social-Media-Arbeit oder fehlt ein Aspekt? Ich freue mich über Eure Kommentare und Messages auf Linkedin, Instagram oder Twitter.

    Übrigens, hier geht’s zu den ersten beiden Teilen des Interviews über Followeraufbau und die ersten Schritte mit Social Media.

    Sebi Clauss alias Sebiforce betreibt die Plattform Blog dich Hoch, mit Gratis-Anleitungen, Kursen und Coaching zum erfolgreichen Aufbau Eurer Social-Media-Kanäle. 

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    20 min
  • Social Media geschäftlich nutzen: Die ersten Schritte

    Folge Nr. 011 |

    Social Media bietet viele Chancen, ist aber unübersichtlich. Welche Plattform taugt wofür? Wie generiere ich spannenden Content?

    Darüber spreche ich im Teil 2 des Interviews mit Social-Media-Profi Sebastian Clauss alias sebiforce.  Übrigens, hier geht's zu Teil 1.

    Social Media geschäftlich nutzen: Wo beginne ich?
    Am besten, Ihr geht in drei Schritten vor.

    1. Personen bestimmen: Wer von der Firma ist bereit, sich zu zeigen? Gesichter wirken auf Social Media stets besser als Zahlen und Fakten.
    2. Plattform auswählen: Auf welchem Netzwerk ist Eure Zielgruppe vertreten? Wenn Ihr Jugendliche ansprechen wollt, ist TikTok die richtige Wahl, bei jungen Erwachsenen Instagram, etwas Ältere sind eher auf Facebook und B2B auf Linkedin. 
    3. Content produzieren: Als Firma müsst Ihr nicht jeden Tag neue Ideen generieren. Ihr könnt Posts auf Vorrat produzieren und planen. 
    Welche Sorten von Social Media Content gibt es?
    Sebi Clauss unterscheidet vier Ziele von Social Media: 

    1. Wissen vermitteln (sog. Educational Content), entweder durch Trend (weniger als ein Jahr aktuell) und Evergreen (länger als ein Jahr aktuell, z.B. How-to-Videos) Content.
    2. Unternehmenskultur vermitteln
    3. Digitale Visitenkarte darstellen (Produkte, Team, Location etc.)
    4. Mitarbeitende gewinnen (Employer Branding)

    Störe ich, wenn ich auf Social Media zu viel poste?
    Nein. Sebi Clauss’ Erfahrung zeigt, dass seine Follower sich nicht gestört fühlen durch ein Video, das sie nicht interessiert. Auf Linkedin beobachte ich, dass Beiträge, die nur wenige Likes und Kommentare erhalten, den Personen in meinem Netzwerk gar nicht erst angezeigt werden. Wenn ein Post also nicht auf Anklang stösst, stört Ihr auch niemanden.

    Bei TikTok einsteigen: Was muss ich als Firma beachten?
    TikTok Content hat seinen eigenen Stil. Es dominieren Dance und Musik Challenges, viele Posts beinhalten Comedy. Es hat seine eigene Symbolsprache; so bedeutet zum Beispiel ein Tuch über dem Kopf, dass du eine Frau verkörperst. Beachtenswert ist auch die Kadenz: Um langfristig erfolgreich zu sein, solltet Ihr täglich ein neues Video posten.

    Linkedin oder Xing? Führte früher kein Weg an Xing vorbei, scheint es mittlerweile klar überholt durch LInkedin.

    Was ist die Stärke von Facebook? Facebook ist besonders spannend für das Pflegen von Communtities, dank den technisch ausgereiften Gruppen.

    Sebi Clauss betreibt die Plattform Blog dich Hoch, mit Gratis-Anleitungen, Kursen und Coaching zum erfolgreichen Aufbau Eurer Social-Media-Kanäle. 

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    33 min
  • Follower aufbauen durch Kommentare: Die Tipps von Sebiforce

    Folge Nr. 010 |

    Sebastian Clauss alias sebiforce hilft anderen, Social Media zu verstehen, ihren Wachstum zu beschleunigen und sich damit ein Einkommen aufzubauen. In dieser Folge erklärt er Euch, wie Ihr durch geschicktes Kommentieren Euer Netzwerk aufspannt und besser sichtbar werdet.

    Auf Social Media sollt Ihr Euch sozial verhalten. Also nicht nur die eigenen Messages rausposaunen, sondern zuhören und sorgfältig antworten. Übrigens, hier geht's zu Teil 2 des Interviews.

    Warum soll man auf Social Media kommentieren?
    Kommentieren bedeutet immer eine Wertschätzung gegenüber der Autorin. Sie gibt sich Mühe und postet etwas, das sie mag. Hier zeige ich meine Sympathie, indem ich ihren Post kommentiere. Damit baue ich langfristig eine Beziehung zu ihr auf. 

    Wichtig sind auch Antworten auf Kommentare. Jemand nimmt sich Zeit, einen Post von mir zu kommentieren. Mit meiner Antwort zeige ich dem Kommentierenden, dass ich ihn sehe. Ich selbst werde dabei besser 'greifbar'.

    Auf welcher Plattform kommt man gut an grosse Publisher heran?
    Auf Youtube ist es schwierig, an die Produzenten zu gelangen. Es herrscht keine Kultur des Antwortens auf Kommentare. Ganz anders hingegen ist es auf Instagram. Hier kann ich mit wenigen sorgfältigen Kommentaren bereits eine Beziehung zu einem Content Creator aufbauen. 

    Wie kommentiere ich erfolgreich auf Social Media?
    Vergleicht es mit einer Ansprache auf der Strasse. Ihr geht nicht einfach hin und sagt: “Coole Schuhe!”, sondern sagt etwas drum herum. Dabei muss es nicht immer nur Lob sein; Ihr dürft auch mit einer provozierenden Aussage die Stimmung etwas auflockern. Wenn Ihr Euch bei einem grossen Creator mit einer Million Followern ein paar Mal bei einem Kommentar Mühe gebt, stehen die Chancen gut, dass er oder sie Euch kennt. 

    Es geht aber nicht nur um die grossen Creators; auch die kleinen Publisher mit vielleicht ein paar Hundert Followern sind wertvoll für den Netzwerk-Aufbau. Diese haben fast keine Kommentare, womit Eure Zeilen noch besser sichtbar sind. Sebi Clauss platziert pro Tag rund 70 Kommentare und gewinnt damit etwa 30 neue Follower.

    Was macht ein gutes Social-Media-Profil aus?
    Sagt, was den Follower hier erwartet und was Ihr für den Follower tun könnt. Das soll die Aufmerksamkeit erregen und erklären, weshalb Ihr tut, was Ihr tut. Erwähnt nicht Eure Produkte, sondern Eure Mission, Kultur oder Story. Also anstelle von: “Wir machen die quadratischsten Tische”, besser: “Wir machen Tische mit Herz.”

    Sebi Clauss betreibt die Plattform Blog dich Hoch, mit Gratis-Anleitungen, Kursen und Coaching zum erfolgreichen Aufbau Eurer Social-Media-Kanäle.

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    21 min
  • Schlanke Marketingpläne, motivierende Konkurrenzanalysen und ein Perspektivenwechsel

    Folge Nr. 009 |

    Das Institut für Jungunternehmen IFJ begleitet seit über 30 Jahren Gründer*innen in die Selbständigkeit. Pascal Hollenstein, Startup-Consultant für das IFJ, gibt in dieser Folge seine wichtigsten Tipps für die erfolgreiche Startphase.

    Die Learnings aus dieser Folge:

    Die richtige Dosis "Planung"
    Ihr benötigt keinen 30-seitigen Marketing-Plan, sondern einen schlanken "Lean Marketing Plan" (angelehnt an den Lean-Startup-Ansatz). Dieser beinhaltet:

    1. Eine Situationsanalyse (Umwelteinflüsse wie z.B. Corona, Trends, Konkurrenz)
    2. Konkrete Ziele, gegliedert in motiverende Etappen

    Eine Konkurrenzanalyse muss keine Achterbahnfahrt sein. 

    1. Diese Erkenntnisse helfen Euch, einen Konkurrenten als etwas Positives zu sehen.
    2. Zuerst geht es bergauf: "Hurra - ich habe eine Idee!"
    3. Dann kommt der erste Schreck: "Ohje - da gibt es jemand, der das bereits tut." Hier hilft die Erkenntnis: "If there is no competition, there is probably no market." (Brian Wood) Konkurrenz ist immer ein gutes Zeichen!
    4. Anschliessend geht es meist wieder bergauf: "Cool - ich mache es anders als die!"
    5. Nur um dann ins nächste Loch zu fallen: "Oh Schreck - die sind ja schon viel weiter als wir." Hier hilft die Erkenntnis: "Never compare someone else's middle with your beginning." (Tim Hiller) Jeder muss mal anfangen. Und häufig ist der Markt genügend gross für beide. Es ist in etwa vergleichbar mit zwei Fischerbooten, die in derselben Bucht angeln. Im Gegenteil: Von einem guten Konkurrenten kann man sogar viel lernen. Entscheidend für den Erfolg ist das Zusammenspiel von Idee, Zeitpunkt und Umsetzung.

    Das effektivste Marketing-Instrument sind zufriedene Kund*innen.
    Diese empfehlen Euch mündlich weiter oder sind bereit, in einem Testimonial-Video über Euch zu sprechen. Wie das geht, erfährt Ihr in Folge 6 mit Urs Kaderli.

    Für langfristig zufriedene Kund*innen braucht es einen Perspektivenwechsel.
    Es geht nicht darum, was ich anbiete, sondern welches Problem ich lösen will. Was will der oder die Kund*in erreichen? Das IFJ ist hier vorbildlich: Ihre Kund*innen wollen nicht nur ein Unternehmen gründen, sondern langfristig erfolgreich sein. Also bieten sind den Gründer*innen diverse Dienstleistungen an.

    Networking ist ein langfristig wichtiger Erfolgsbaustein.
    Man darf sich daraus nicht sofort mehr Umsatz erhoffen, sondern soll offen sein für Partnerschaften. Dazu eignen sich Networking-Events (z.B. Startimpulse) oder CoWorking-Spaces (z.B. Startup-Space Schlieren).

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  • Stallgeruch oder Fantasie? Strategische Ansätze beim Branding

    Folge Nr. 008 |

    Wie soll sie denn heissen? Beim Firmennamen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Dr. Joachim Kernstock vom Kompetenzzentrum für Markenführung St. Gallen zeigt Euch die strategischen Ansätze. Die gehen vom Fantasienamen bis zum assoziativen Verfahren mit bewusstem "Branchen-Stallgeruch".


    Gründe für einen Fantasienamen / Kunstnamen:

    1. Viel Spielraum bei der Vermarktung
    2. Domain sehr wahrscheinlich noch verfügbar
    3. Keine Verbindung mit Gründer*in - personenunabhängiges Wachstum möglich


    Tipps bei der Wahl eines Kunstnamens:

    1. Budget: Kunstnamen müssten zuerst mit Bedeutung "aufgeladen" werden. Und das kostet. Eine solche "White Paper Strategie" ist also nur etwas für Start-ups mit viel Startkapital.
    2. Deutung: Welche Assoziationen ruft Ihr damit hervor? Gibt es Brands, die ähnlich klingen und wollt Ihr mit diesen in Verbindung gebracht werden?
    3. Vokale: Je mehr, desto besser
    4. Länge: Je kürzer, desto besser
    5. Verfügbarkeit der Domain


    Assoziative Verfahren zur Namensgebung:

    1. Adjektiv (z.B. Mini, Securitas)
    2. Analogie (z.B. Red Bull, Puma)
    3. Erläuternde Kontextinformationen (z.B. Credit Suisse, Frisörsalon Hunziker, Kompetenzzentrum für Markenführung St. Gallen, Farner Consulting)


    Weitere Tipps von Joachim Kernstock:

    1. Wort-Bild-Marken-Kombination: Das Logo und der Schriftzug sollen sich gegenseitig stützen (z.B. Red Bull).
    2. Es kann sinnvoll sein, den Nachnamen im Firmennamen zu platzieren. Und wenn der/die Gründer*in später nicht mehr in der Firma tätig sein sollte, ist eine Entkoppelung problemlos möglich.
    3. Der Firmenname ist wichtig, aber nicht entscheidend für den Erfolg. Irgendwann müsst Ihr Euch entscheiden und mutig weitergehen.


    Die Links zu dieser Folge:

    • Kompetenzzentrum für Markenführung St. Gallen
    • Joachim Kernstock auf Linkedin
    • CAS Brand Management (Hochschule Luzern - Wirtschaft)


    Webagentur Noerdic
    Die erwähnte Web-Agentur meiner Frau Ana findet Ihr unter www.noerdic.ch! Sie ist eine clevere Programmiererin, die auch beim Design kein Detail dem Zufall überlässt (seit ich sehe, wie sie arbeitet, definiere ich das Wort "Extrameile" neu...). 

    Auf www.noerdic.ch findet Ihr auch meinen Kopf - das liegt daran, dass ich unsere Kund*innen mit Webseiten-Strukturen, Textarbeiten und Online-Marketing-Konzepten unterstütze. 

    Wenn Ihr jemanden kennt, der eine massgeschneiderte Webseite braucht, die auf Google gut gefunden wird - schickt ihn oder sie doch bei uns vorbei! Wir sind ebenfalls in der Startphase und hungrig nach spannenden Referenzprojekten.



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    33 min
  • Firmenname und Logo: So geht eine Branding-Agentur an das Thema heran

    Folge Nr. 007 |

    Wie soll Eure Firma heissen? Wie soll das Logo aussehen? Gleich zu Beginn Eurer Firmengeschichte müsst Ihr einen wichtigen Marketing-Entscheid fällen. Ich habe mit Dominique Walser von der Agentur Confident gesprochen und einige Tipps erhalten, wie man an dieses Thema professionell herangeht.

    Die Aha-Momente dieser Folge:

    (1) Sprecht mit (potentiellen) Kund*innen über Eure Ideen. Sucht Euch aber jene aus, die ehrlich mit Euch sind. Das kann auch ein kritischer Nachbar, der Sohn oder die Tochter sein.

    (2) Wenn Ihr jemanden um seine oder ihre Meinung fragt, erklärt Euer Logo nicht, sondern legt es kommentarlos hin. Denn im "echten Markenauftritt" könnt Ihr Euer Logo auch nicht erklären.

    (3) Nicht überbewerten: Der Name und das Logo sind eine leere Hülle, die mit der Zeit mit Attributen gefüllt wird. Es ist nicht das Erscheinungsbild, sondern nur ein kleiner Teil davon.

    (4) Wichtiger ist, dass Ihr Euer Logo konsequent einsetzt. Am besten erstellt Ihr dazu ein kleines CI/CD (Corporate Identity / Corporate Design) Manual.

    (5) Ebenfalls wichtig ist die rasche Erkennbarkeit Eurer Marke. Sorgt für einen guten Kontrast, damit jede*r Euer Logo sofort lesen kann.

    (6) Sorgt für eine unmissverständliche Unterscheidung gegenüber Eurer Konkurrenz. Dazu gehört eine unverwechselbare Differenzierung in Form, Farbe und Namen.

    Die Links zu dieser Folge:

    • Confident: Agentur für Markenkommunikation
    • Dominique Walser auf Linkedin


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    Mail: sandmeier(at)momentumpresent.ch (Themenwünsche + Feedback willkommen!)

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    29 min
  • Testimonial-Videos aufzeichnen: So funktioniert's

    Folge Nr. 006 |

    Testimonials, die Referenzen von zufriedenen Kund:innen, sind das beste Verkaufsargument. Besonders überzeugend wirken diese Statements als Video. Wie kriegt Ihr das hin? Hier sind die wichtigsten Tipps von Video-Profi Urs Kaderli.

    Die Aha-Momente dieser Folge: 

    1. Videos sind das beste Mittel, um Kundenreferenzen einzufangen. Damit Euch das gelingt, müsst Ihr es als Win-Win-Situation verkaufen.
    2. Smartphone oder Vollformat-Kamera? Für gelegentliche Aufnahmen empfiehlt Urs ein Smartphone. Wenn Ihr regelmässig Video-Statements einfängt, lohnt sich aber die Anschaffung einer Vollformat-Kamera. Gute Angebote dafür findet Ihr auf Secondhand-Plattformen.
    3. Für einen angenehmen Ton verwendet Ihr am besten ein Lavalier-Mikrofon, das Ihr Euch oder Eurem/r Interviewpartner/in anstecken könnt.
    4. In die Kamera schauen oder nicht? Wenn Ihr eine persönliche Geschichte erzählt, blickt Ihr direkt in die Kamera. Wenn Ihr über ein Produkt, eine Firma oder eine andere Person sprecht, blickt Ihr an der Kamera vorbei.
    5. Verändert während dem Video jeweils leicht die Position der Kamera und verwendet dazu einen Gimble.
    6. Versichert Eurem/r Interviewpartner/in, dass Ihr genügend Zeit habt und sie ihre Aussagen beliebig oft wiederholen können. Wenn sie sich verhaspeln, müssen sie nur den letzten Satz wiederholen und nicht wieder von vorne beginnen.
    7. Wer in die Kamera spricht, soll nur Stichworte vorbereiten und die Sätze spontan bilden.
    8. Kostentreiber bei der Videoproduktion durch Profis sind Animationen und das nötige Color Grading bei unterschiedlichen Szenen.

    Hier geht's zu Big U Productions, der Firma von Urs Kaderli: www.big-u-productions.com

    Themenwünsche und Feedback?
    Schreibt es mir an [email protected]

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    Fabio

    25 min
  • Content Matrix: Die Formel für klare Botschaften

    Folge Nr. 005 |

    Wie formuliere ich Botschaften, die Menschen absprechen und meine Firma hervorstechen lassen? Die beiden Studierenden Manuela Matti und Andreas Luterbach erklären das Framework “Content Matrix”.

    Die Aha-Momente dieser Folge:

    1. Definert zuerst eine “Why-Botschaft”. Bringt in einem Satz auf den Punkt, warum Ihr tut, was Ihr tut. Das ist gewissermassen Eure Mission.
    2. Dann definiert Ihr drei bis vier “How-Botschaften”. Beginnt den Satz mit “Wir (...)” und beschreibt die Handlungen, mit denen Eure Firma die Mission erfüllt.
    3. Dann macht Ihr Euch konkrete Gedanken zu Euren Zielgruppen. Was möchten sie finden? Warum möchten sie das bei uns finden? Welche Themen würden diese Personen interessieren? Definiert nicht zu viele Zielgruppen und stellt sie Euch bildlich vor.
    4. Schliesslich überlegt Ihr Euch, welchen Content (das “What”) Ihr jeder Zielgruppe gebt. Der Content dockt an zwei Enden an: Am “How” und an den Bedürfnissen der Zielgruppe.


    Hier könnt Ihr Euch mit den beiden Interviewgästen vernetzen:

    • Manuela Matti: https://www.linkedin.com/in/manuelamatti/ 
    • Andreas Luterbach: https://www.linkedin.com/in/andreas-luterbach-58a91a205/ 

    Hier könnt Ihr Euch als Volunteer für die Winter-Universiade anmelden:
    https://www.winteruniversiade2021.ch/team/volunteers

    Hier erfährt Ihr mehr über den Bachelor in Business Administration mit Major in Kommunikation, den die beiden besuchen:

    https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/studium/bachelor/business-administration/kommunikation/

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    22 min
  • Präsentationen meistern mit dem Key Message Canvas

    Folge Nr. 004 |

    In dieser Folge geht es um Pitching, Referate, Firmenvideos und andere Präsentationen.

    Die eigene Firma präsentieren klingt einfach - ist aber ganz schön schwierig. Ihr kennt jedes Detail und wollt trotzdem eine fesselnde, klare Präsentation halten, die auf den Punkt kommt, überzeugt und Aktionen auslöst. 


    Die Aha-Erlebnisse dieser Folge:

    1. Erfolgreiche Präsentationen erfüllen 3 "A"s: Sie sichern von Beginn weg die Aufmerksamkeit, sind attraktiv zuzuhören und sie lösen Aktionen aus.

    2. Beim Einstieg müsst Ihr den Nerv des Publikums treffen (ihre Ziele und ihre Sorgen) und dann die Übersicht geben (welche Kernfragen Ihr heute beantwortet).

    3. Nennt beim Hauptteil nur so viele Argumente wie nötig. "A good talk is like a fragile boat. Overload it, and it sinks."

    4. Stellt zu Beginn jedes Kapitels eine Kernfrage in den Raum und beantwortet diese mit Eurer Kernaussage.  So sorgt Ihr für Abwechslung und eine natürliche Sprechmelodie.

    5. Ihr habt bei einer Überzeugungsrede zwei "emotionale Dynamitstangen": Die Bedürfnisse des Publikums und Eure Mission. Verschiesst nicht zu Beginn alles Pulver, sondern spart Euch die Mission für den Schluss auf.

    6. Gliedert den Schluss in drei Teile: Die Mission, der Handlungsaufruf und die Repetition der Ziele Eures Publikums.

    7. Nennt beim Handlungsaufruf den nächsten kleinen Schritt, den das Publikum gehen soll.

    Mehr über den Key Message Canvas erfährt Ihr in meinem E-Book: "Key Message, Please!". Und hier gibt's weitere Infos über meine Firmentrainings.

    Ich wünsche Euch viel Erfolg bei all Euren zukünftigen Präsentationen!

    Macht's gut und bis bald,

    Fabio

    PS:

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    Was interessiert Euch? Meldet Eure Wünsche an Podcast-Themen an [email protected]. Ich freue mich auf Eure Zeilen!

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    26 min

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