Kulturbetriebe haben es seit geraumer Zeit nicht leicht. Zwar spielen Corona-Maßnahmen vielerorts keine große Rolle mehr, doch davon, dass sich die Konzerthallen und Kinosäle deshalb wieder füllen würden wie noch vor der Pandemie, kann noch längst keine Rede sein. Neben den fehlenden Gästen und dem damit einhergehend schwachen Ticketverkauf, machen zudem steigende Kosten in gleich mehreren Bereichen den Veranstaltern zu schaffen. Die Centralstation in Darmstadt, beispielsweise, hat die Stadt um weitere 500.000 Euro gebeten, um das Defizit des laufenden Jahres auszugleichen. Wie steht es also um die Darmstädter Kulturszene - gehören leere Plätze und rote Zahlen zum Alltag der Veranstalter?
Um dieser Frage nachzugehen, sprechen die beiden Volontäre Lena Scheuermann und Christopher Hechler in der neuen Folge des Echo-Podcasts „Station 64” dafür mit der Geschäftsführerin der Centralstation, Meike Heinigk. Im Interview berichtet sie von den wirtschaftlichen Problemen, mit denen der Betrieb derzeit zu kämpfen und von einem veränderten Kundenverhalten. Aus rund zehn Prozent der verkauften Tickets werden, sagt Heinigk, sogenannte „No-Shows” - sprich leere Sitze trotz verkaufter Eintrittskarten.
Ebenfalls zu Gast ist Kulturspezialist und Echo-Redakteur Stefan Benz, der einen eigenen Einblick auf und in die hiesige Kulturszene hat. Im Gespräch erzählt er von Corona-Nachwehen auf Seiten der Zuschauer, einem Mastodon in Darmstadt und seinen persönlichen Kultur-Highlights des Jahres 2022.
Mehr zum Thema findet ihr hier:
https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/darmstadts-kulturbetriebe-ringen-um-ihr-publikum--2102018_25827888
https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/kommentar-zu-kulturhausern-in-der-krise-hingehen--2102143_25827938
https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/wie-gastro-und-kultur-mit-der-corona-perspektive-umgehen_25665923
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