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Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas bleibt Alexander Schweitzer kaum Zeit zum Einarbeiten. Schon seine Einführung als neuer Arbeits- und Sozialminister fällt auffallend nüchtern aus. „Die Zeremonie wirkte traurig und viel zu ernst im Blick auf die Zuversicht, die wir bräuchten“, findet Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.
Gleichzeitig erhöht Bundeskanzler Friedrich Merz den Druck auf den neuen Minister – insbesondere bei der Rentenreform. Wie viel Gestaltungsspielraum bleibt Schweitzer? Und wie steht es um die Vertraulichkeit zwischen CDU und SPD, wenn Interna aus Hintergrundgesprächen nach außen dringen?
VRM-Chefredakteur Dennis Rink nimmt aus dieser Woche vor allem eine Erkenntnis mit: "Die Meinung voneinander ist offensichtlich nicht sonderlich hoch“. Korte stellt deshalb die Grundsatzfrage: Was wiegt inzwischen schwerer – die Koalitionsraison oder die Interessen der eigenen Partei?
Ein Angebot der VRM.
„Deutsches Drama“, „absurdes Theater“ oder doch deutscher Wandel? VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken auf die aktuellen Entwicklungen in der Bundesregierung – und auf die Frage, wie politische Veränderung vermittelt wird.
Ein Gegenbeispiel finden die beiden ausgerechnet im Fußball: Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp.
Damit stellt sich auch für die Medien eine zentrale Frage: Wie berichtet man kritisch über Missstände und Versäumnisse einer Regierung, ohne mit der Dauer-Kritik zugleich die politischen Ränder weiter zu stärken? Darüber diskutieren Korte & Rink in der neuen Folge.
Ein Angebot der VRM.
Wieder ein Montag nach diesmal gleich zwei Landtagswahlen: In Mecklenburg-Vorpommern gewinnt die AfD, während Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit der SPD ("Das sind Schwesig-Prozente") überraschend stark auf Platz zwei landet. Die CDU dagegen fliegt erstmals aus dem Schweriner Landtag. Für Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zeigt sich eine tiefgreifende Verschiebung: „Was wir sehen, sind Volkspartei-Ruinen.“
Berlin wählt links: Die Linke wird unter Erif Eralp stärkste Kraft und sorgt gemeinsam mit dem Ergebnis aus Mecklenburg-Vorpommern für neue Unruhe in der Bundespolitik.
Welche Koalitionen jetzt möglich sind, warum die schlechten Wahlergebnisse aus CDU-Sicht Friedrich Merz paradoxerweise in die Karten spielen und welche Rolle die politische Geografie im föderalen Wahlkalender spielt: Unsere Analyse in der neuen Folge von „Korte & Rink“.
Wir haben die Folge aus den Kulissen des ZDF-MorgenMagazin aufgenommen. Die teils schlechte Audio-Qualität bitten wir zu entschuldigen.
Ein Angebot der VRM.
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wirkt nach – vor allem im politischen Berlin. VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken auf die Reaktionen der Bundesregierung und die bekannten politischen Reflexe nach dem Wahlergebnis. Korte beobachtet eine „aggressive Ratlosigkeit“ der Koalition – geprägt von Ritualen und Floskeln.
„Die Art und Weise, wie wir Politik betreiben, hat einen Dämpfer bekommen“, sagt Korte. Das Gefühl vieler Bürger, abgehängt zu sein, wirke nach. Für ihn steht deshalb eine grundsätzlichere Frage im Raum: „Wir müssen anfangen über Verfahren nachdenken, wie wir Politik neu denken können.“
Wie eine Regierung in Sachsen-Anhalt aussehen könnte, ist derzeit schwer vorherzusagen. Korte blickt zudem auf mögliche Sondierungen mit der AfD („Parlamentarisches Vertrauen zu einer solchen Partei aufzubauen, wird schwer“) und auf die nächsten Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
Ein Angebot der VRM.
Ein historisches Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt – und eine bittere Botschaft an das politische Berlin. Am Morgen nach seinem Auftritt im ZDF ordnet Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte gemeinsam mit VRM-Chefredakteur Dennis Rink den emotionalen Wahlabend und seine Folgen ein.
„Dieses Ergebnis bedeutet einen historischen Bruch unserer Staatsraison“, bilanziert Korte. Eine Partei, die in Teilen als rechtsextrem eingestuft wird, wird für viele Wähler zum Hoffnungsträger. Während die CDU um Ministerpräsident Sven Schulze geschockt wirkt, tritt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund selbstbewusst auf und spielt nach eigenen Regeln. Korte beobachtet: „Im Wahlkampf war die AfD weniger radikal – das ist aufgegangen.“
Was steckt hinter dem Ergebnis und der hohen Wahlbeteiligung? Welche Politik ist jetzt in Sachsen-Anhalt zu erwarten – und wie geht es bei den anstehenden Sondierungen weiter? Die Analyse in der neuen Folge von „Korte & Rink“.
Ein Angebot der VRM.
Kurz vor den Wahlen richtet sich der Blick nach Ostdeutschland: Wie normal ist die AfD dort inzwischen im politischen Alltag – und warum bleibt sie trotz ihres wachsenden Zuspruchs programmatisch radikal?
In dieser Folge sprechen der Politikprofessor Karl-Rudolf Korte und VRM-Chefredakteur Dennis Rink über die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Niedersachen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Dabei geht es um die aktuellen Umfragen, die Möglichkeit einer absoluten Mehrheit für die AfD und die Frage, ob sich die Wählerinnen und Wähler in zwei große Lager aufteilen: in diejenigen, die alles verändern wollen, und diejenigen, die eine AfD-Mehrheit verhindern möchten.
Auch sprechen Korte und Rink über taktisches Wählen und die Auswirkungen, die der Einzug weiterer Parteien auf eine mögliche absolute Mehrheit der AfD hätte. Im Mittelpunkt stehen mögliche Regierungsbildungen mit CDU, SPD und Grünen sowie einer Duldung durch die Linke, Minderheitsregierungen und wechselnde Mehrheiten.
Zum Abschluss geht es um die Frage, wie demokratische Parteien über ein gemeinsames „Dagegen“ hinaus ein überzeugendes „Dafür“ entwickeln können. Korte plädiert dafür, Alltagsprobleme zu lösen, die Vorteile einer offenen Gesellschaft sichtbar zu machen und Wahrnehmungen und Fakten wieder stärker zusammenzubringen.
Ein Angebot der VRM.
100 Tage ist die neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz nun im Amt. Zeit für eine erste politische Einordnung: Welche Akzente hat Ministerpräsident Gordon Schnieder bislang gesetzt – und was lässt sich nach einem Sommer mit Ferien und wenigen Landtagssitzungen überhaupt schon bewerten?
In dieser Folge sprechen der Politikprofessor Karl-Rudolf Korte und VRM-Chefredakteur Dennis Rink über die neue Ressortverteilung im Kabinett, die Rolle des neu zugeschnittenen Kommunalministeriums und warum dieses auch als „Demokratieministerium“ verstanden werden kann.
Weiter geht es um die auffällige Kritik Schnieders an Bundeskanzler Friedrich Merz, die ersten öffentlichen Auftritte von Kulturminister Sven Teuber und Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig und die unterschiedlichen bildungspolitischen Ansätze hinter Themen wie Handyverbot und unangekündigten Hausaufgabenüberprüfungen.
Zum Abschluss gibt Karl-Rudolf Korte einen Ausblick auf seine Termine in Schwerin und Worms – und verrät, warum Demokratie manchmal ganz einfach am heimischen Küchentisch beginnt.
Ein Angebot der VRM.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder findet im aktuellen FAZ-Interview ungewöhnlich deutliche Worte für Bundeskanzler Friedrich Merz. Nach der holprigen Regierungsumbildung im Sommer kritisiert er den Umgang innerhalb der CDU. „Loyalität ist keine Einbahnstraße“, zitiert VRM-Chefredakteur Dennis Rink den Ministerpräsidenten.
Auch Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte kann den Unmut nachvollziehen: „Die Kritik an der konkreten Darstellung eines Zeitablaufs kann ich nachvollziehen. So verfährt man nicht mit Mitarbeitern, auf welcher Ebene auch immer.“ Für den Politikwissenschaftler zeigt sich darin auch die fehlende Regierungserfahrung des Kanzlers.
Vor den anstehenden Wahlen im Osten steigt derweil die Spannung. Wie sachlich wird noch über Kandidaten und Inhalte diskutiert? Welche Rolle spielen mediale Zuspitzungen – wie das Spiegel-Cover um AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, den das Magazin als den „gefährlichsten Mann Deutschlands“ betitelt? Und wie wirken Sicherheitsbedürfnis und deutsche „Nörgelkultur“ auf den Wählermarkt?
Ein Angebot der VRM.
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