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Die Autorin Annika Büsing spricht mit uns über ihren Debütroman »Nordstadt«. Ein Gespräch über Literatur, Liebe und soziale Verantwortung, gefolgt von einer exklusiven Lesung. Freuen Sie sich mit uns auf diese Folge »Steidl Wörtlich«!
Im Norden der Stadt hängen die Hoffnungen so tief wie der Novemberhimmel. Wer hier liebt, rechnet nicht mit einem Happy End. Schon gar nicht Nene, Anfang Zwanzig und Bademeisterin. Ihre Überlebensstrategie: Bahnen ziehen, versuchen zu vergessen, pragmatisch sein. Dann lernt sie im Schwimmbad Boris kennen, der Puma-Augen hat, an Kinderlähmung erkrankt war und für die Welt nur Verachtung übrighat. Ihr erstes Date wird prompt zum Debakel, doch Nene zeckt sich in Boris’ Herz, und er sich in ihres. Ihre Liebe ist wie jede Liebe: nicht perfekt. Aber sie berührt beide auf eine Weise, die sie vergessen oder nie gekannt haben.
Annika Büsings Debüt ist eine herzzerreißende und gleichzeitig berauschend lebensbejahende Geschichte über alte Narben und den Mut, neue hinzuzufügen.
Moderiert wird diese Folge von Carl Gremmel.
Das Buch ist ab Februar in Ihrer Buchhandlung oder unter steidl.de erhältlich.
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Website https://steidl.de
In dieser Folge ist Thomas Kausch zu Gast bei »Steidl Wörtlich«. Er liest das erste Kapitel aus seinem neuen Buch »It's not about the Money«.
Das Buch erzählt die faszinierende Lebensgeschichte von Manuela Alexejew anhand ihrer umfangreichen Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Antiquitäten, zwischen denen sie mit ihrem Ehemann Carlos Brandl in einem riesigen Loft in Berlin lebt. Mit Werken von so unterschiedlichen Künstlern wie Otto Dix, Otto Piene, Gerhard Richter, George Condo, Allen Jones, Yayoi Kusama und Alicja Kwade (um nur einige zu nennen) ist es eine bedeutende Privatsammlung moderner und zeitgenössischer Kunst.
Auf der Grundlage einer Reihe von intimen und amüsanten Interviews mit Alexejew hat der Autor und Journalist Thomas Kausch ihre überraschende Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive niedergeschrieben. Kombiniert mit neu in Auftrag gegebenen Fotos aus der Sammlung ist »It’s not about the Money« ein seltener Einblick in die normalerweise verschlossene Welt einer großen Sammlerin.
Moderiert wird diese Folge von Carl Gremmel.
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Ischgl in Tirol, eines der besten Skigebiete in den Alpen und Hochburg der Eventkultur, war eine Drehscheibe der Ausbreitung von Covid-19 für ganz Europa. Lois Hechenblaikners Schreckensbilder dieser enthemmten und zügellosen Urlaubswelt lassen vermuten, wie sich das Virus so rasant in einer Region ausbreiten konnte, die eine solch ausufernde Après-Ski-Kultur pflegt. Hier sind Exzesse nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
Hechenblaikner war mit seiner Kamera mitten unter diesen feiernden Menschen außer Rand und Band, aber ebenso auf den Hinterbühnen der Hüttengaudi. Er fotografierte Beschneiungsanlagen und Speicherseen im Bau, lichtete Après-Ski-Hütten untertags ab sowie die computergesteuerten Pump- und Ausschanksysteme für Bier, Glühwein und Schnaps in den Getränkekellern. Mit seiner ausdrucksstarken Bilddokumentation betreibt er fotografische Kultursoziologie und erlaubt den ungeschönten Blick auf die Mechanismen einer profitorientierten und verantwortungslosen Vergnügungsindustrie. Das Buch kostet 34,00 EUR und erscheint am 2. Juni 2020. Es kann bereits vorbestellt werden auf https://steidl.de
Moderiert wird diese Folge von Aaron Bircher
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Ein literarisches Quartett! In der vierten Folge von »Steidl Wörtlich« lauschen wir dem Schauspieler und begnadeten Vorleser Robert Stadlober, wie er am Aschermittwoch im Valentin Stüberl in Berlin Richard Fariñas Counter-Culture-Klassiker »Been down so long it looks like up to me« auf so furiose Weise zum Leben erweckte, dass es Fariña gefallen hätte, würde er noch leben. Doch wer war dieser Fariña überhaupt? So cool, dass Thomas Pynchon an der Uni zu ihm aufschaute, musikalisch so begnadet, dass Bob Dylan mit ihm auf der Bühne stand und als Schriftsteller so wild, dass DOORS-Sänger Jim Morrison ihn zu seinen Lieblingsautoren zählte. Bei einem Motorradunfall starb Fariña 1966 mit nur 29 Jahren, zwei Tage, nachdem sein erster und einziger Roman veröffentlicht worden war. Der allerdings hat es in sich und lässt die Gegenwartsliteratur ziemlich blass aussehen. Die deutsche Übersetzung von Dirk van Gunsteren hat 392 Seiten und kostet € 28,00.
Weitere Infos zu Richard Fariña und seinem Roman finden Sie auf unserer Website: https://steidl.de
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Aller guten Folgen sind drei! Unser Gast Alexander Pechmann ist nicht nur Autor und Herausgeber, sondern auch Übersetzer für englische und amerikanische Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Wir sprechen mit ihm über seinen neuen Schauerroman »Die zehnte Muse« (März 2020), wie das Übersetzen der Klassiker sein Schreiben beeinflusst und darüber, was den Reiz von Schauerliteratur ausmacht.
Weitere Infos zu Alexander Pechmann und seinen nun schon insgesamt drei Schauerromanen im Steidl Verlag finden Sie auf unserer Website: https://steidl.de
Schon zwei Folgen alt! In unserer aktuellen Episode sprechen wir mit dem Gründer, Verleger und Lektor des »poetenladen« Andreas Heidtmann über seinen Debütroman »Wie wir uns lange Zeit nicht küssten, als ABBA berühmt wurde«, darüber, wie eine Jugend in den 70er Jahren am Rande des Ruhrgebietes ohne Netflix und Smartphone aussah und weshalb Musik so wichtig ist – egal ob Klassik, Rock oder Pop. Das Buch erscheint im Februar 2020 bei uns im Steidl Verlag.
Weitere Infos zu Andreas Heidtmann und seinem Roman finden Sie auf unserer Website: https://steidl.de
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In unserer ersten Folge sprechen wir mit dem Autor und Vizepräsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees Christoph Heubner über sein neues Buch »Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen«, über das Künstlerpaar Felka Platek und Felix Nussbaum und darüber, warum Heubner die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang in die Gedenkstätte Auschwitz eingeladen hat.
Weitere Infos zu Christoph Heubner und seinem Buch finden Sie auf unserer Website: https://steidl.de
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