Donald Trump, Wladimir Putin, Xi Jinping, Benjamin Netanjahu, Friedrich Merz: Überall sind die starken, weißen, älteren Männer sichtbar, die Politik über Gewalt und nationale Stärke definieren. Doch warum sind solche Führungsfiguren so präsent und was bedeutet die männlich dominierte Politik, das Streben nach einfachen Lösungen für die internationale Gemeinschaft?
In dieser Folge von „Steil & Kahl“ sprechen Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil über die Rückkehr des Machismo in derinternationalen Politik. Dabei geht es auch um feministische Perspektiven: Sind Trump und Putin das Problem oder doch die Machtstrukturen, in denen sie handeln? Was ist mit Politikerinnen wie Ursula von der Leyen oder der japanischenPremierministerin Sanae Takaichi, die ebenfalls eine „männliche Politik“ verfolgen können? Oder umgekehrt: Wie steht es um Personen wie Barack Obama, die als Mann eine Politik mit weiblichen Werten fahren? Und warum reicht es nicht, einfach mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen?
Der Blick richtet sich auch auf Deutschland: Auf Friedrich Merz, auf die Frage, was deutsche Politik heute bräuchte und warum es nicht reicht, einfach mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.
„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.
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