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Die steilen Thesen dieser Folge:
01:20 || These #1: "Jeder ist sich selbst am nächsten" vs. "In Krisenzeiten rücken wir zusammen". Was denn nun?
Nichts verpassen und informiert bleiben zum Bedingungslosen Grundeinkommen!
Die steilen Thesen dieser Folge:
01:42 || These #1: 502 Euro Bürgergeld-Regelsatz im Monat für Alleinstehende und Alleinerziehende sichern ab und motivieren zur Jobsuche.
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Die steilen Thesen dieser Folge:
01:37 || These #1: Fachkräftemangel und zu wenig "Bock auf Arbeit" — Wir sind einfach zu lustlos und faul geworden.
Und wie war das noch mit der Einordnung der Thesen?
03:08 || Bei Millenials ist die Priorität auf Gesundheit und Wohlbefinden im Vergleich zu anderen Kohorten stärker gestiegen:
https://twitter.com/McKinsey/status/1635143652992339968
12:17 || McKinsey-Studie zeigt, dass Arbeitgeber*innen glauben, dass Menschen aufgrund von Gehalt und Aufstiegschancen den Job wechseln. Menschen, die den Job wechseln, geben aber andere Gründe an:
14:41 & 21:16 || Surveys zeigen, dass es keinen Zusammenhang gibt zwischen der Entwicklung von Produktivität entsprechend der Arbeitszeit:
UKünn-Nelen, A., De Grip, A., & Fouarge, D. (2013). Is part-time employment beneficial for firm productivity?. ILR Review, 66(5), 1172-1191.
15:28 || "Parkinson-Gesetz": Die Arbeit dauert so lange, wie Zeit dafür ist:
22:30 || Studien zeigen, dass Menschen unzufrieden werden, wenn ihre Arbeitsstunden reduziert werden, die sie eigentlich arbeiten wollen:
Bell, D. N., & Blanchflower, D. G. (2018). Underemployment and the lack of wage pressure in the UK. National Institute Economic Review, 243, R53-R61.
Kamerāde, D., & Richardson, H. (2018). Gender segregation, underemployment and subjective well-being in the UK labour market. Human Relations, 71(2), 285-309.
23:10 & 30:02 || Studie zu 35-Stunden-Woche in Frankreich zeigt, dass die Arbeitszeitreduktion unterschiedlich auf die Geschlechter wirkt:
28:02 || Befragung von Beamten im öffentlichen Dienst:
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Die steilen Thesen dieser Folge:
01:56 || These #1: 10% der Menschen halten 67,3% des Vermögens in Deutschland - dafür haben sie aber auch hart gearbeitet.
Wie war das noch mit der Einordnung der Thesen?
03:00 || Zahlen belegen, dass Reichtum insbesondere von Erbschaft stammt:
13:38 || Umfragen zeigen, dass Menschen, die über wenig Geld verfügen, den Grund dafür bei sich selber suchen:
15:11 || Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen Ungleichheit nicht wollen. Bei der Abschaffung von Ungleichheit gibt es hingegen viele Gegenstimmen:
21:41 || Daten zeigen, dass konservative Parteien von den Wähler*innenstimmen aus der Arbeitergemeinschaft profitieren - obwohl deren Parteiprogramm für diese Wählerschaft nicht funktioniert und keine Besserung ihrer Lebensumstände beinhaltet:
24:35 || "System Justification Theory": Benachteiligte Menschen empfinden das System, in dem sie leben, als gerecht:
27:32 || Studien zeigen, dass Menschen mit wenig Einkommen systematisch überschätzen, wo sie auf einer bestimmten Einkommensverteilung liegen:
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Die steilen Thesen dieser Folge:
02:26 || These #1: Selbstoptimierung macht uns zufriedener und stressresistenter.
Wie war das noch mit der Einordnung der Thesen?
06:17 || Zwei Sichten auf Selbstoptimierung aus der Psychologie: Selbstbeobachtung und Verbesserbares mithilfe von Trackern kann zufriedener machen, wenn man selbst gesteckte Ziele damit erreicht. Gleichzeitig führt es das eigene Versagen vor Augen - das führt zu Schuldgefühlen:
Duus, R., & Cooray, M. (2015). How we discovered the dark side of wearable fitness trackers. The Conversation, 19.
13:00 || Mit dem Rauchen aufhören ist auch abhängig von finanziellen Ressourcen:
18:20 || Die Kosten für eine gesunde und vollwertige Ernährung:
https://docplayer.org/232062644-Policy-brief-12-2021-ernaehrungsarmut-teil-1-3-ernaehrungsarmut-in-deutschland-k-ein-thema-von-rebecca-lewalter-und-ann-cathrin-beermann.html
20:27 || Kinder aus einkommensschwachen Familien sind weniger sportlich aktiv:
32:46 || Der Aha-Moment der Woche: Das Pareto-Prinzip
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Die steilen Thesen dieser Folge:
01:34 || These #1: Nachhaltiger Lebensstil und Klimaschutz: Nur etwas für Menschen mit Geld?
Wie war das noch mit der Einordnung der Thesen?
03:22 || Menschen überschätzen die Auswirkungen vom Fliegen und Unterschätzen, was man selber leisten könnte (Umstellung Ernährung, Autonutzung,…):
09:07 || Klimakampagne in Österreich:
11:33 || “Die Leute haben Klimakrise gecheckt”: Über 80% der jüngeren Menschen sagen aus, dass sie bereit sind, für den Klimaschutz zu verzichten:
15:50 || Die Leute, die wenig haben, geben prozentual zu dem, was sie haben, viel im Vergleich zu denen, die viel haben:
Ein guter Übersichtsartikel dazu: Neumayr, M., & Pennerstorfer, A. (2021). The relation between income and donations as a proportion of income revisited: literature review and empirical application. Nonprofit and Voluntary Sector Quarterly, 50(3), 551-577.
Eine Studie, die die Aussage belegt: Wiepking P. (2007). The philanthropic poor: In search of explanations for the relative generosity of lower income households. Voluntas: International Journal of Voluntary and Nonprofit Organizations, 18(4), 339–358.
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01:25 || These #1: In den meisten Ehen sind Männer Hauptverdiener: Macht finanzielle Ungleichheit eine Beziehung stabiler?
Wie war das noch mit der Einordnung der Thesen?
01:40 || Wenn eine Frau in einer Partnerschaft mehr verdient als ihr Partner, sind diese Männer häufig unglücklich - Frauen hingegen sind glücklicher, wenn die gemeinsamen finanziellen Ressourcen steigen:
Wu, H.F. Relative Income Status Within Marriage and Subjective Well-Being in China: Evidence from Observational and Quasi-Experimental Data. J Happiness Stud 22, 447–466 (2021). https://doi.org/10.1007/s10902-020-00237-5
02:43 || 60% aller Scheidungen werden von Frauen ausgelöst:
Brinig, M. F., & Allen, D. W. (2000). 'these boots are made for walking': Why most divorce filers are women. American Law and Economics Review, 2(1), 126-169.
09:18 || Die Top 3 Gründe, warum Menschen heiraten sind Liebe, Gemeinschaft, Kinder:
12:11 || Angst vor finanziellen und administrativen Prozessen ist einer der Hauptgründe, warum Menschen in Deutschland sich nicht scheiden lassen:
13:59 || Wenn eine Frau zwischen 1 und 18.000€ pro Jahr verdient, liegt die geringste Wahrscheinlichkeit vor, dass eine Ehe geschieden wird:
25:41 || Frauen in Deutschland sind doppelt so häufig von Altersarmut betroffen als Männer:
32:39 || "Gender Renten Gap": Im Schnitt verfügen Frauen in der Rente über monatlich 1.765€, bei Männern sind es 2.068€:
Die steilen Thesen dieser Folge:
01:59 || These #1: „Dummheit macht arm“ versus „Armut macht dumm“: Was ist wahr?
Wie war das noch mit der Einordnung der Thesen?
10:53 || Kinder, Geduld und das Marshmallow-Experiment:
Watts, T. W., Duncan, G. J., & Quan, H. (2018). Revisiting the marshmallow test: A conceptual replication investigating links between early delay of gratification and later outcomes. Psychological science, 29(7), 1159-1177.
15:01 || Menschen, die in der Depression groß geworden sind, zeigen ein anderes Anlage- und Konsumverhalten, als später Geborene:
19:57 || Mangel macht nicht kreativer zeigt eine Untersuchung von Start-ups, ihren Ressourcen und ihrem Innovationspotenzial:
Die steilen Thesen dieser Folge:
03:00 || These #1: Der Mensch ist von Natur aus faul.
Wie war das noch mit der Einordnung der Thesen?
03:25 || Menschen, die sich lieber eklige Bilder ansehen, anstatt nichts zu tun:
04:00 || Menschen, die sich lieber Elektroschocks verpassen lassen, anstatt nichts zu tun: Nederkoorn, C., Vancleef, L., Wilkenhöner, A., Claes, L., & Havermans, R. C. (2016). Selfinflicted pain out of boredom. Psychiatry Research, 237, 127–132.
Geana, A., Daw, N., Wilson, R. C., & Cohen, J. D. (2016). Boredom, information-seeking and exploration. Proceedings of the 38th Annual Conference of the Cognitive Science Society, 6
12:15 || Menschen aus Deutschland mit niedrigen Gehältern halten ihr Einkommen für fair, während Menschen in Frankreich das gleiche als ungerecht empfinden:
Auch interessant in dem Kontext: Engelhardt, C., & Wagener, A. (2018). What do Germans think and know about income inequality? A survey experiment. Socio-Economic Review, 16(4), 743-767.
19:00 || Über 40 Prozent der Bezugsberechtigten nehmen kein Hartz IV in Anspruch:
Und: Immer weniger Personen nehmen BAföG in Anspruch: https://www.tagesspiegel.de/wissen/zahl-der-bafog-empfanger-geht-trotz-reformen-weiter-zuruck-4557475.html
Oder generell für Sozialleistungen: Fuchs, M., Gasior, K., Premrov, T., Hollan, K., & Scoppetta, A. (2020). Falling through the social safety net? Analysing non‐take‐up of minimum income benefit and monetary social assistance in Austria. Social Policy & Administration, 54(5), 827-843.
Der Mensch ist von Natur aus faul und Not macht erfinderisch? Nein! Mit Witz und Wissenschaft räumen Psychologin Susann Fiedler und Comedienne Helene Bockhorst in ihrem neuen Podcast mit den Klischees unserer Leistungsgesellschaft auf.
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