Sternstunde Musik

Sternstunde Musik

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Arts
Download on the App Store

Sternstunde Musik episodes

  • Eurovision Young Musicians: Das Finale live aus Eriwan
    Die 20-jährige Pianistin Manoush Toth spielt auf der grossen TV-Bühne. Mit Clara Schumanns Klavierkonzert tritt sie gegen die besten Klassiktalente Europas an. Holt sie die Trophäe?
    Eurovision Young Musicians, der «kleine Bruder» des ESC, stellt die Klassikstars von morgen ins Rampenlicht. Als eine von elf Finalist:innen geht Manoush Toth für SRF ins Rennen. Die 20-Jährige studiert Klavier in Basel und überzeugte bereits im März die Schweizer Vorauswahl-Jury: «Manoush Toth kann das Klavier singen lassen und ist eine kompromisslose Künstlerinnenpersönlichkeit.» Sieht das die internationale Jury auch so?
    Das diesjährige Finale findet in Eriwan (Armenien) statt. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der European Broadcasting Union (EBU) veranstaltet und bietet jungen Klassiktalenten zwischen 12 und 21 Jahren eine grosse internationale TV-Bühne mit professionellem Orchester.
    2 hr 11 min
  • Opernführer Cosi Fan Tutte
    Vorhang auf für Liebe, Sex und Crime. Es wird geliebt und gehasst, gefleht und verlassen, gemordet und gestorben. Das ist Oper – und das ist zeitlos. Der Opernführer stellt Opern vor und zeigt, wie leicht man in diese magische Welt eintauchen kann. Den Anfang macht «Così fan tutte».
    8 min
  • Drei Genres, ein Klang – das SRF Kultur Showcase
    Eine künstlerisch-explosive Combo, die Genres überwindet: Die Neo-Soul-Sängerin und Rapperin MISS C-LINE, die klassische Akkordeonistin Viviane Chassot und der Ritual-Groove Pianist Nik Bärtsch haben für die Live Stage ein einmaliges Konzerterlebnis geschaffen.
    Sie grooven wie eine Band, obwohl sie in der Kombination das erste Mal gemeinsam auf der Bühne stehen. SRF Kultur hat MISS C-LINE, Ronin rund um Nik Bärtsch und Viviane Chassot zusammengebracht und sie beauftragt ein exklusives Programm für die Live Stage zu entwickeln. Im Gepäck haben sie eigene Stücke, die sie gemeinsam fortspinnen und zu einem neuen Ganzen verweben. Was alle drei verbindet, ist die Liebe zum musikalischen Experiment.
    55 min
  • Vivat Helvetia – Das Konzert zum Nationalfeiertag
    Zum Schweizer Nationalfeiertag erklingt im Casino Bern das Konzert «Vivat Helvetia» des Swiss National Orchestra. Das Programm ist ein musikalisches Bekenntnis zur Schweiz – kraftvoll, vielstimmig und feierlich.
    Das Swiss National Orchestra entstand aus der Idee, am Nationalfeiertag herausragende Schweizer Musikerinnen und Musiker zusammenzubringen, die in Orchestern in der Schweiz und Europa aktiv sind. Die Solistinnen und Solisten kommen aus Spitzenorchestern wie der Tonhalle Zürich, dem Luzerner Sinfonieorchester, den Münchner Philharmonikern oder dem Royal Danish Orchestra. Unter der Leitung von Dirigent John Axelrod präsentiert das Orchester neben der Schweizer Nationalhymne Werke von Hans Huber, Richard Wagner und Arthur Honegger.
    1 hr 13 min
  • La Traviata im Hauptbahnhof – Making-of
    «La Traviata im Hauptbahnhof» war 2008 ein Live-Fernsehereignis. Das «Making-of» schaut hinter die Kulissen der ungewöhnlichen Opernübertragung. Den HB Zürich in eine Opernbühne zu verwandeln, dafür waren die Techniker von Opernhaus, SBB und SRF verantwortlich.
    «La Traviata im Hauptbahnhof» war für alle Beteiligten ein Projekt voller Herausforderungen; denn die Oper wurde nicht etwa auf einer Bühne vor sitzendem Publikum inszeniert, sondern mitten im abendlichen Passantenstrom. Alle spielten mit, auch jene, die es vielleicht gar nicht bemerkten. Der technische Aufwand war beeindruckend: 16 HD-Kameras waren im Einsatz, darunter eine Spidercam, die sich – an beweglichen Seilen aufgehängt – die besten Blickwinkel suchte, zehn Live-Kameraleute, Ton-, Licht- und Bühnentechniker. 105 Scheinwerfer mussten installiert, 17 Starkstromanschlüsse und 15 Kilometer Kabel verlegt werden. Orchester, Dirigent und Sänger waren teilweise räumlich so weit voneinander entfernt waren, dass sie sich nicht sehen konnten. Für die Beteiligten war diese «La Traviata» Neuland mit Stolpersteinen, doch alle waren mit vollem Einsatz dabei.
    46 min
  • Verdis Oper als Live-Fernsehereignis vom 30.09.2008
    Oper live in den Pendlerströmen: Alltagsrealität und grosse Kunst verschmelzen: Der Hauptbahnhof Zürich verwandelte sich am Dienstag, 30. September 2008, in einen klingenden Kultur- und Erlebnisort, sowohl für die Reisenden und Schaulustigen im Bahnhof als auch für das Fernsehpublikum zu Hause. Sandra Studer präsentierte die Livesendung damals auf HD suisse, SF 1 und Arte.
    «La Traviata im Hauptbahnhof» ist ein innovatives Kulturprojekt des Schweizer Fernsehens, das in Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Kultursender Arte, der SBB und dem Opernhaus Zürich produziert wird. Nach der preisgekrönten «Zauberflöte auf zwei Kanälen» (2007) bereitete die Redaktion «Musik, Tanz und Theater» damit bereits das zweite kulturelle Grossprojekt für das Schweizer Fernsehen vor. «Der überragende Erfolg der 'Zauberflöte' war für uns ein Ansporn, ein neues kulturelles Grossereignis für die Primetime von SF zu entwickeln», erläutert Redaktionsleiter Thomas Beck.
    Der Bahnhof als Opernkulisse und Fernsehstudio: Diese Produktion ist eine grosse künstlerische und technische Herausforderung, denn SF inszeniert die Oper live an verschiedenen Standorten des Hauptbahnhofs, so zum Beispiel in der Haupthalle, in Cafés und im Gleisbereich. Erst am Bildschirm fügen sich die einzelnen Szenen zu einem Ganzen zusammen. «Das Fernsehpublikum zu Hause sitzt in der vordersten Reihe», sagt Produzent Christian Eggenberger. «Der Bahnhof wird zur Opernbühne und zum Fernsehstudio gleichzeitig - und muss natürlich zu jedem Zeitpunkt ein Bahnhof bleiben.»
    Den Klangkörper bilden Ensemble, Chor und Orchester des Opernhauses Zürich unter der musikalischen Leitung von Paolo Carignani. In der Titelpartie der Violetta ist Eva Mei zu erleben, Vittorio Grigolo singt Alfredo und Angelo Veccia die Partie des Giorgio Germont. Das szenische Arrangement im Hauptbahnhof stammt von Adrian Marthaler, die Fernsehregie übernimmt Felix Breisach.
    Bewegende Geschichte: Dank ihres Melodienreichtums, der authentischen Figuren und der ebenso zeitlosen wie bewegenden und realistischen Geschichte gehört Giuseppe Verdis Oper «La Traviata» zu den beliebtesten Opern überhaupt. Die Pariser Kurtisane Violetta Valery entdeckt ihre wahre Liebe. Um den Ruf des geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, verzichtet sie jedoch auf Drängen seines Vaters Giorgio auf ihr Glück, kehrt zurück in die Halbwelt und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit.
    Hochkarätige Besetzung: Die drei Hauptpartien aus «La Traviata» zählen bis heute zu den Glanzstücken der Opernbühne. Im Hauptbahnhof Zürich werden sie von herausragenden Künstlern gestaltet. So gehört die italienische Sopranistin Eva Mei (Violetta) seit vielen Jahren zu den populärsten Ensemblemitgliedern des Zürcher Opernhauses. Sie sang ausserdem grosse Partien an der Mailänder Scala, an der Wiener Staatsoper, an der Bayerischen Staatsoper in München, am Teatro La Fenice in Venedig und am Royal Opera House Covent Garden in London.
    Am äusserst viel versprechenden Anfang seiner Karriere steht der italienische Tenor Vittorio Grigolo (Alfredo). Bereits mit 23 Jahren debütierte er an der Scala in Mailand und gehört heute zu den grossen Tenorhoffnungen der italienischen Oper. Der Bariton Angelo Veccia (Giorgio Germont) stammt ebenfalls aus Italien und arbeitete nach seinem Studium an der Juilliard School zunächst vorwiegend in den USA. Mittlerweile führte ihn seine Karriere auf Opernbühnen in die ganze Welt.
    Der italienische Dirigent Paolo Carignani war von 1999 bis 2008 Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt. Er dirigierte unter anderem an der Wiener und an der Münchner Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London, beim Glyndebourne Festival, an der Deutschen Oper Berlin und an der Opéra de la Bastille in Paris.
    2 hr 27 min
  • Jimmy Carter – Der Rock & Roll Präsident
    Im Andenken an Jimmy Carter zeigt Sternstunde Musik den Dokumentarfilm «Jimmy Carter – Der Rock & Roll Präsident». Er war der 39. Präsident der Vereinigten Staaten Amerikas. Eine Reise in die Siebziger, als die USA noch wirtschaftlicher und kultureller Motor für einen aufgeklärten Zeitgeist waren.
    Die Geschichte erscheint unglaublich: Ein Farmersohn aus Georgia bringt es durch Begabung, Fleiss und Energie zum Gouverneur – das ist Teil des amerikanischen Traums. Dass dann die erste Garde von Rock- und Folkmusikern Jimmy Carters Kandidatur zum Präsidenten unterstützt, ihn ins Weisse Haus bringt und sich dort ein Klima von Popkultur ausbreitet: Das hatte man so noch nie gesehen.
    Wenn Paul Simon zur Amtseinführung Carters 1977 sagt: «Vielleicht liegt eine Zeit der Gerechtigkeit vor uns», dann klingt das geradezu herzergreifend in einer politischen Atmosphäre, wie wir sie gerade erleben. Jimmy Carter starb hundertjährig am 29. Dezember 2024.
    53 min
  • Chantez-vous Suisse? Musik verbindet die Schweiz
    Alizé Oswald, Andrea Bignasca, Dom Sweden, Chiara Jacomet und Claudia Masika leben in der Schweiz, aber sie reden keine gemeinsame Sprache. In nur fünf Tagen sollen die fünf Musikerinnen und Musiker ein gemeinsames Konzert erarbeiten. Kann Musik den Röstigraben überwinden?
    Sie vertreten die vier Landesteile und die migrantische Schweiz: Alizé Oswald, Andrea Bignasca, Dom Sweden, Chiara Jacomet und Claudia Masika. Fünf Personen, fünf Kulturen, fünf Sprachen treffen im SRG-Projekt am symbolträchtigen Röstigraben in Fribourg aufeinander. Die Herausforderung: in kurzer Zeit gemeinsam ein neues Lied komponieren und ein Konzert erarbeiten. Englisch sprechen verboten. Der Film von Samuel Lutz gibt einen intimen Einblick in den kreativen Prozess der neu formierten Gruppe.
    Die Aufnahmen zeigen nicht nur, wie professionelle Musikschaffende unter Druck proben, komponieren und arrangieren, sondern auch wie musikalische und sprachliche Grenzen überwunden werden.
    Sendung vom 26.12.2024
    53 min
  • Das Orchestra Radiosa und seine lebendige Geschichte
    Das 1940 gegründete Orchestra Radiosa war das erste Orchester, das den Eurovision Song Contest begleitete und lange Jahre den Konzertbetrieb in der italienischen Schweiz prägte. Der Film blickt zurück und lässt die damalige Zeit mit filmischen Tricks wieder aufleben.
    Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand die Idee, mit einem Liederfestival die guten Beziehungen zwischen den europäischen Nationen wiederherzustellen. An der ersten Ausgabe 1956 des Concours Eurovision de la chanson (heute Eurovision Song Contest) nahmen nur sieben Länder teil, darunter die Schweiz. Als Austragungsort wurde Lugano TI gewählt, begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger vom Orchestra Radiosa, dem ebenda gegründeten Radio-Orchester. Die Schweiz gewann den Wettbewerb mit Lys Assia und das Orchestra Radiosa, das bereits ein fester Bestandteil des Konzertlebens in der italienischen Schweiz war, machte sich als Radio-Orchester für Unterhaltungsmusik auch einen Namen in Europa.
    Der Dokumentarfilm zeichnet die wichtigsten Stationen des Orchesters seit seiner Gründung 1940 nach. Die Tessiner Singer-Songwriterin Julie Meletta besucht die wichtigsten Schauplätze, dabei taucht der Film buchstäblich in die damalige Zeit ein und lässt sie visuell und akustisch wieder aufleben – mit filmischen Tricks gelingt es sogar, dass Julie Meletta mit den Musikern des Orchesters und weiteren involvierten Persönlichkeiten direkt sprechen kann.
    51 min
  • Preisträgerin Sol Gabetta im Konzert
    Die argentinisch-schweizerische Cellistin Sol Gabetta erhält den Grand Prix Musik 2024. Aus diesem Anlass zeigt SRF ein Barock-Konzert mit vertrauten und überraschenden musikalischen Momenten. Mit dabei auch ihr Bruder Andres Gabetta.
    Sol Gabetta ist eine der bekanntesten und beliebtesten Cellistinnen weltweit, die mit den renommiertesten Orchestern und Stars wie Cecilia Bartoli auftritt. Sie wurde 1981 in Argentinien geboren und besitzt seit 2018 die Schweizer Staatsbürgerschaft. Sie studierte an der Musikhochschule Basel und lebt seit langem in der Gemeinde Olsberg im Kanton Aargau, wo sie das Kammermusikfestival Solsberg seit dessen Gründung leitet.
    Nun erhält Sol Gabetta den Grand Prix Musik 2024. Aus diesem Anlass wiederholt SRF ein Konzert aus dem Stadttheater Olten von 2013, wo sie zusammen mit ihrem älteren Bruder Andres auftritt, der als Violinist und Konzertmeister das Kammermusik-Ensemble Cappella Gabetta leitet. Gespielt wird ein barockes Programm, beispielsweise Vivaldis G-Dur-Konzert für zwei Mandolinen, das die Geschwister Gabetta für ihre Instrumente umarrangiert haben. Eine echte Entdeckung präsentiert die Cappella Gabetta mit einem Cellokonzert des kaum bekannten Komponisten Giovanni Benedetto Platti.
    54 min

About Sternstunde Musik

From the publisher's feed

Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Konzerterlebnisse, sowie…