Bundesweit hat dieser Fall für Entsetzen gesorgt: Ein junger Mann, 25 Jahre alt, stirbt - weil er niedergeschlagen wurde. Ausgerechnet am Rande des Christopher Street Day. Einem Fest, das sich für Toleranz und die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transmenschen einsetzt.
Am Freitag versammelten sich tausende Menschen in der Stadt, in der sich das Verbrechen ereignet hat - in Münster. Am gleichen Tag die Nachricht: Der mutmaßliche Täter ist in Polizeigewahrsam. Seit Samstag sitzt der 20 Jahre alte Mann in Untersuchungshaft.
Fall Malte C.: Schwulenverband fordert Aktionspläne
Bis wir die genauen Motive für die Tat kennen, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Viele Politikerinnen und Politiker haben sie aber zum Anlass genommen, noch mal Stellung gegen Homo- und Transphobie zu beziehen. So auch Josefine Paul von den Grünen, NRW-Ministerin unter anderem für Gleichstellung. Sie erklärte, Hass, Hetze und Gewalt gegen queere Menschen dürften wir in einer offenen Gesellschaft niemals hinnehmen. Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland erklärte, es würden dringend Aktionspläne gegen Trans- und Homophobie benötigt.
Und auch Kirchenvertreter haben sich geäußert. Der Bischof von Münster, Felix Genn, bezeichnete die Gewalttat als „barbarisch“ und „irrsinnig“. Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, rief zum Einsatz für mehr Toleranz auf: „Wir müssen alles tun, was in unserer Macht ist, dass jeder Mensch frei und ohne Angst leben und sich zeigen kann, egal, wie er aussieht, wie er liebt oder welche geschlechtliche Identität er hat.“
SUV-Reifen zerstochen - Fälle in NRW
An SUVs, kurz für Sport Utility Vehicles, scheiden sich die Geister. Wer einen hat, will vermutlich nicht drauf verzichten: Man sitzt höher und hat viel Überblick. Wer keinen hat, will sie am liebsten abschaffen: Sie verbrauchen viel Sprit und viel Platz, wenn sie irgendwo parken.
In Großbritannien häufen sich jetzt Fälle, wo SUVs die Luft aus den Reifen gelassen werden. Manchmal werden die Reifen auch zerstochen und der Täter hinterlässt sogar ein Bekennerschreiben.
Auch in NRW gibt es jetzt erste Fälle.
Duisburg: Flugzeugabsturz neben Zirkuszelt von Flicflac
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Duisburg sind am Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, schlug die Maschine gegen 14.50 Uhr auf einem Parkplatz nur wenige Meter vom Zirkuszelt von Flic Flac auf. Bei den Toten soll es sich um die Insassen des Flugzeugs handeln. Weitere Personen wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr nicht verletzt. Das Flugzeug geriet nach dem Aufprall in der Nähe der A59 in Brand und zerstörte dabei mindestens acht Autos. Während des Absturzes lief bei Flic Flac eine Show mit rund 900 Zuschauern im Zelt. Die Menschen durften das Zelt anschließend nur nach und nach verlassen, um Panik zu vermeiden. Über die Ursache des Absturzes und den genauen Unfallhergang ist noch nichts bekannt.
Wichtige Nachrichten am Montag, 5.9.2022
Um 15 Uhr gedenken Vertreter der Bundesrepublik und des Staates Israel der Opfer des Terroranschlags bei den Olympischen Spielen 1972.
Die Konservative Partei in Großbritannien gibt heute bekannt, wer Boris Johnsons Nachfolgerin wird. Zur Wahl standen Rishi Sunak und Liz Truss. Truss werden gute Chancen zugeschrieben.
Der Brocken brennt. Befürchtet wird, dass sich der Waldbrand auf dem größten Berg des Harzes am Montag stark ausbreiten könnte. Der Katastrophenfall ist ausgerufen, der Gipfel für Besucher gesperrt.
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