Stimmen der Rettung - Der Podcast über die zivile Seenotrettung im Mittelmeer

Stimmen der Rettung - Der Podcast über die zivile Seenotrettung im Mittelmeer

By Andreas Hanna-KrahlSociety & CultureEducationHistory
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Stimmen der Rettung - Der Podcast über die zivile Seenotrettung im Mittelmeer episodes

  • Folge 12 - Zwischen Rettung und Verlust – mit Wilko Beinlich
    400 Menschen zurücklassen – die psychischen Grenzen der Seenotrettung

    🎙 Worum geht’s in dieser Folge?

    Mein Gast ist Wilko Beinlich, Nautiker, ehemaliges Crewmitglied der Juventa und heute tätig im Zentrum für besondere Einsatzlagen in Bayern. Im Gespräch erzählt er von den Anfängen der Juventa, von Rettungseinsätzen auf dem Mittelmeer und von den psychischen Belastungen, die diese Arbeit mit sich bringt.

    🧭 Themen dieser Folge im Überblick:

    Von der Nautik zur Seenotrettung
    Studium, Arbeit auf Kreuzfahrtschiffen und Polarexpeditionen
    Zufälliger Einstieg bei Jugend Rettet 2015
    Motivation: „etwas zurückgeben“ und Fähigkeiten einsetzen
    Anfänge mit der Juventa
    Finanzielle und organisatorische Herausforderungen
    Erste Missionen 2016 und emotionale Kontraste
    Improvisierte psychologische Vorbereitung der Crew
    Einsätze und Belastungen
    Stürmische Nachtrettungen
    Verlust von 17 Menschen, darunter ein dreijähriges Kind
    Osterwochenende 2017: rund 400 Menschen, die nicht gerettet werden konnten
    Der Konflikt: Verantwortung übernehmen, obwohl keine Hilfe möglich ist
    Verarbeitung und Solidarität
    Unterstützung durch die Crew – die „Juventa-Family“
    Gemeinsames Weinen, Reden, gegenseitiges Stützen
    Öffentliche Vorträge und Gespräche als Ventil
    Momente der Hoffnung
    Kleine Gesten: Wasser reichen, Reis teilen, Lächeln nach der Rettung
    Solidarität unter Geretteten verschiedenster Religionen und Nationen
    Menschlichkeit inmitten von Not und Chaos
    Botschaft und Ausblick

    🔗 Weiterführende Links:

    Jugend Rettet (Archiv): https://jugendrettet.org
    Sea-Watch e.V.: https://sea-watch.org
    Sea-Eye e.V.: https://sea-eye.org
    United4Rescue – Gemeinsam Retten: https://united4rescue.com
    Alarm Phone: https://alarmphone.org

    46 min
  • Folge 11 - Vor Gericht, weil er Leben rettete – mit Kapitän Stefan Schmidt
    Als Retter angeklagt – Stefan Schmidt über die Cap Anamur und den Prozess seines Lebens“

    🎙 Worum geht’s in dieser Folge?

    Mein Gast ist Kapitän Stefan Schmidt, der 2004 mit der Cap Anamur 37 Menschen aus Seenot rettete – und dafür selbst vor Gericht gestellt wurde. Im Gespräch erzählt er von seiner Laufbahn, von den Ereignissen auf See, von seiner Verhaftung in Italien und von den fünf Jahren Prozess, die sein Leben prägten.

    🧭 Themen dieser Folge im Überblick:

    Werdegang und Karriere
    Erste Kontakte zur Hilfsorganisation Cap Anamur
    Die Rettung im Jahr 2004
    Rettung von 37 Menschen, elf Tage auf See ohne sicheren Hafen
    Druck der Behörden und die humanitäre Notlage an Bord
    Verhaftung und Gerichtsprozess
    Anklage wegen „bandenmäßiger Beihilfe zur illegalen Einreise“
    Drohende Höchststrafe und persönliche Belastungen
    Fünf Jahre Prozess – Freispruch 2009
    Unterstützung durch prominente Stimmen wie Günter Grass
    Spätere Tätigkeit und aktuelle Einschätzungen
    Flüchtlingsbeauftragter in Schleswig-Holstein ab 2011
    Erfahrungen während der Fluchtbewegung 2015
    Unterschiede zwischen europäischen Ländern im Umgang mit Geflüchteten
    Menschlichkeit, Solidarität und Verantwortung als Leitmotive
    Hoffnung durch die junge Generation und zivilgesellschaftliches Engagement

    🔗 Weiterführende Links:

    Cap Anamur: https://cap-anamur.org
    Sea-Watch e.V.: https://sea-watch.org
    Sea-Eye e.V.: https://sea-eye.org
    United4Rescue – Gemeinsam Retten: https://united4rescue.com
    Amnesty International: https://www.amnesty.de

    42 min
  • Folge 10 - Flucht übers Mittelmeer - mit Akram Mousa
    Eine Stimme für all jene, die nur als Zahl erscheinen.

    🎙 Worum geht’s in dieser Folge?

    Mein Gast ist Akram Mousa, der uns seine persönliche Fluchtgeschichte erzählt. Wir sprechen über seine Entscheidung, die Heimat zu verlassen, die gefährliche Überfahrt auf dem Mittelmeer und die ersten Schritte in Europa. Akram berichtet von der Angst, den Gefahren und der Hoffnung, die ihn durch diese Zeit getragen haben – und darüber, was es für ihn bedeutet, heute in Sicherheit zu sein.

    🧭 Themen dieser Folge im Überblick:

    • Die Entscheidung zur Flucht_
    • Politische und persönliche Gründe, die Heimat zu verlassen
    • der Moment, an dem die Entscheidung unausweichlich wurde
    • Die gefährliche Überfahrt
    • Überfüllte Boote und lebensgefährliche Bedingungen
    • Die Ankunft in Europa
    • Erste Erfahrungen nach der Rettung
    • Begegnungen mit Solidarität und Ablehnung
    • Integration und Ausblick
    • 🔗 Weiterführende Links:

      Sea-Eye e.V. – Zivile Seenotrettung im Mittelmeer

      https://sea-eye.org

      United4Rescue – Gemeinsam Retten

      https://united4rescue.com

      SOS Humanity (ehemals SOS Mediterranee Deutschland)

      https://sos-humanity.org

      Sea-Watch e.V. – Für zivile Seenotrettung und politische Aufklärung

      https://sea-watch.org

      Alarm Phone – Notrufnummer für Menschen in Seenot

      https://alarmphone.org

      Pro Asyl – Menschenrechte für Geflüchtete

      https://www.proasyl.de

      UNHCR – Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen

      https://www.unhcr.org/de

      Caritas Flüchtlingshilfe Deutschland

      https://www.caritas.de/fluechtlingshilfe

      Amnesty International – Menschenrechte schützen

      https://www.amnesty.de

      Brot für die Welt – Flucht und Migration

      https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/flucht-und-migration

      47 min
    • Folge 9 - Verantwortung im Mittelmeer übernehmen – mit Gorden Isler
      Der Vorsitzende von SEA EYE e.V. erzählt von der Arbeit der NGO

      🎙 Worum geht’s in dieser Folge?

      Mein Gast Gorden Isler leitet seit mehreren Jahren die Arbeit von Sea-Eye e.V. und verantwortet als Vorsitzender nicht nur strategische Entscheidungen, sondern auch den operativen Rahmen der Rettungseinsätze. Im Gespräch erzählt er, wie Einsätze mit der Sea-Eye 4 vorbereitet werden, welche Herausforderungen im Hafen entstehen und wie politische Entscheidungen direkte Auswirkungen auf die Arbeit an Bord haben.
      Wir sprechen darüber, wie sich Kooperationen mit anderen NGOs im Einsatz gestalten, warum schnelle Reaktionen entscheidend sind und welche Rolle die Öffentlichkeit bei der Unterstützung von Sea-Eye spielt. Gorden geht zudem darauf ein, wie wichtig Spendenkampagnen für die Finanzierung sind und wie die Crew mit der psychischen Belastung umgeht.

      🧭 Themen dieser Folge im Überblick:

      Werdegang und Motivation
      Gordens Weg zu Sea-Eye
      Arbeit an Bord der Sea-Eye 4
      Ablauf einer Mission von der Vorbereitung bis zur Rückkehr in den Hafen
      Herausforderungen im Hafen
      Verzögerungen und Blockaden
      Kooperation mit anderen Organisationen
      Beispiele gemeinsamer Einsätze
      Absprachen und Koordination auf See
      Politischer und rechtlicher Rahmen
      Umgang mit Auflagen und Einschränkungen
      Einfluss politischer Entscheidungen auf Einsätze
      Öffentlichkeitsarbeit und Spenden
      Wirkung von Medienarbeit und Kampagnen
      Abhängigkeit von privater Unterstützung
      Blick in die Zukunft
      Langfristige Ziele und Strategien

      🔗 Weiterführende Links:

      Sea-Eye e.V.: https://sea-eye.org
      Unterstützen & Spenden: https://sea-eye.org/spenden

      47 min
    • Folge 8 - Zeugen aus der Luft - mit Joseph Oertel
      Sea-Watch Airborne Operations im Einsatz

      In dieser Episode von Stimmen der Rettung spreche ich mit Joseph Oertel, Tactical Coordinator bei den Sea-Watch Airborne Operations. Seine Mission: aus der Luft sehen, was auf dem Mittelmeer geschieht – und festhalten, was andere nicht sehen wollen.

      Wir sprechen über den Einsatz von zivilen Aufklärungsflugzeugen, den Ablauf einer Mission, den direkten Kontakt zu Booten in Seenot und die Frage, warum staatliche Stellen oft nicht reagieren. Joseph schildert auch, wie das Team mit Frustration und psychischer Belastung umgeht, wenn man Menschen in Lebensgefahr sieht – und nur zuschauen darf.

      🧭 Inhalt dieser Folge:

      Sea-Watch Airborne Operations – Auftrag & Struktur
      Warum Luftüberwachung ein unverzichtbarer Teil der Seenotrettung ist
      Abgrenzung zu Schiffsoperationen
      Ablauf eines Einsatzes
      Startpunkt Lampedusa
      Missionsplanung, Suchmuster und Funkverkehr
      Zusammenarbeit mit NGOs und Behörden
      Dokumentieren statt Retten
      Wie Menschenrechtsverletzungen aus der Luft festgehalten werden
      Politische & rechtliche Hürden
      Risiken durch neue Gesetzgebungen
      Beschlagnahmungen und Einschränkungen der Einsatzfähigkeit
      Strategien, um trotzdem weiterzuarbeiten
      Emotionale Seite der Missionen
      Belastung, wenn Boote in Seenot nicht gerettet werden
      Psychische Strategien und Team-Support
      Blick in die Zukunft

      🔗 Weiterführende Links:

      Sea-Watch Airborne Operations: https://sea-watch.org/airborne
      Sea-Watch unterstützen: https://sea-watch.org/spenden
      Hintergrund zu Luftoperationen im Mittelmeer: https://sea-watch.org

      Wenn euch diese Folge gefallen hat, teilt sie mit euren Freund*innen, abonniert Stimmen der Rettung und unterstützt die Arbeit von Sea-Watch Airborne Operations. Jede Stimme zählt – und jedes Teilen macht Seenotrettung sichtbarer.

      49 min
    • Folge 7 - AlarmPhone als zivile Seenotrufzentrale - mit Kathi Mikschl
      Ziviler Notruf gegen das Schweigen Europas

      🎙 Worum geht’s in dieser Folge?

      In dieser Episode spreche ich mit Kathi Mikschl, Aktivistin beim Alarm Phone – einer selbstorganisierten, zivilen Notruf-Hotline für Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer.

      Sie schildert eindrücklich, wie das Alarm Phone funktioniert, was passiert, wenn Boote in Seenot geraten – und warum das Ignorieren von Notrufen kein Einzelfall, sondern Teil eines Systems ist.

      🎯 Themen der Episode:

      Was ist Alarm Phone?

      Gründungsgeschichte, Struktur und internationales Team
      Wie ein Notruf abläuft – von der SMS über Satellitentelefon bis zur Behördenbenachrichtigung

      Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen und verweigerter Hilfe

      Die Realität auf dem Mittelmeer:
      Pushbacks, unterlassene Rettung und systematisches Wegschauen
      Wie Kathi und das Team mit psychischer Belastung umgehen
      Die Rolle der EU, Frontex und der libyschen Küstenwache

      Zivile Intervention und politischer Druck:

      Warum Alarm Phone mehr ist als eine Hotline
      Solidarität als praktischer Widerstand
      Was sich politisch ändern muss – und was jede*r beitragen kann

      🔗 Weiterführende Links:

      Alarm Phone: https://alarmphone.org

      Spenden: https://alarmphone.org/en/donate/
      Hintergrundberichte: https://alarmphone.org/en/reports/

      💬 Wenn euch diese Folge bewegt hat: teilt sie, abonniert Stimmen der Rettung und informiert euch auf alarmphone.org. Menschlichkeit beginnt mit Zuhören – und endet nicht an Grenzen.

      50 min
    • Folge 6 - Wer tut was im Mittelmeer? - mit Vera Kannegießer
      United for Rescue als Dachorganisation der zivilen Seenotrettung

      In dieser Episode von Stimmen der Rettung spreche ich mit Vera Kannegießer, Geschäftsführerin von United4Rescue, über die zentralen Akteure der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer. Gemeinsam analysieren wir, wer welche Rolle spielt – und warum diese Arbeit so politisch ist.

      🎯 Diese Themen erwarten dich:

      Überblick über die NGO-Landschaft:

      • Wer ist aktiv?
      • Unterschiede in Struktur, Mission und Methodik.
      • Die Rolle von United4Rescue:

        Wie ein breites Bündnis aus Kirche und Zivilgesellschaft konkrete Seenotrettung unterstützt.
        Vom Schiffsankauf bis zur politischen Stellungnahme – warum Solidarität nicht nur Spenden, sondern auch Haltung bedeutet.

        Kooperation statt Konkurrenz:

        Wie NGOs im Mittelmeer zusammenarbeiten – trotz knapper Ressourcen und unterschiedlicher Ansätze.
        Welche Koordinierungsstrukturen existieren und wo es (noch) klemmt.
        Seenotrettung ist politisch:
        Kriminalisierung, Hafenblockaden, Narrative: Warum NGOs nicht nur retten, sondern auch politische Kämpfe führen.

        „Wer im Mittelmeer rettet, stellt sich gegen politische Untätigkeit – und das ist notwendig.“

        🔗 Weiterführende Links & Empfehlungen:

        United4Rescue: https://united4rescue.de

        Sea-Watch: https://sea-watch.org
        Sea-Eye: https://sea-eye.org
        SOS Méditerranée: https://sosmediterranee.de
        Mission Lifeline: https://mission-lifeline.de

        💬 Wenn euch diese Folge Einblicke gegeben hat, teilt sie mit euren Netzwerken, folgt Stimmen der Rettung – und unterstützt die Arbeit von United4Rescue und ihren Bündnispartnern. Menschlichkeit braucht Verbündete.

        34 min
      • Folge 5 - Christlicher Glaube und Seenotrettung - mit Heinrich Bedford-Strohm
        Wie Kirche und Gesellschaft auf Seenotrettung reagieren

        🎙 Worum geht's in dieser Folge?

        In dieser besonderen Episode von Stimmen der Rettung begrüße ich Heinrich Bedford-Strohm, evangelischer Theologe, ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Vorsitzender des Weltkirchenrats.

        Wir sprechen über die zentrale Rolle des christlichen Glaubens in der humanitären Arbeit, die Motivation hinter der Unterstützung der zivilen Seenotrettung durch die Kirche und die gesellschaftliche Verantwortung, die sich daraus ergibt.

        Bedford-Strohm teilt eindrucksvolle Erlebnisse:

        Die erste Begegnung mit der Sea-Watch 3-Crew in Italien, die emotionale Verbindung zu den Helfenden und die symbolische Olive, die ihn bis heute begleitet.

        Warum Nächstenliebe mehr ist als ein moralisches Gebot – sondern eine Quelle für ein erfülltes Leben und die Grundlage politischer Verantwortung.
        Wie Kirche und Gesellschaft auf Seenotrettung reagieren, zwischen Shitstorms, Begeisterung und konkretem Engagement.
        Seine Hoffnung für die Zukunft, getragen durch Glauben, historische Wendepunkte und die Kraft gemeinschaftlichen Handelns.

        Diese Folge zeigt, wie tief Glaube und Humanität miteinander verwoben sind und warum es gerade heute mehr gesellschaftliches Engagement braucht. Bedford-Strohm ruft dazu auf, über Parteigrenzen hinweg aktiv zu werden und Menschlichkeit konsequent zu leben.

        🔗 Weiterführende Links & Empfehlungen:

        United4Rescue – Kirche rettet: https://united4rescue.de

        Weltkirchenrat: https://www.oikoumene.org/de

        💬 Hat euch die Folge inspiriert? Dann abonniert Stimmen der Rettung auf Spotify, Apple Podcasts oder eurer Lieblingsplattform. Teilt die Episode, um mehr Menschen für Menschlichkeit und Seenotrettung zu sensibilisieren!

        50 min
      • Folge 4 - Zwischen Kreuzfahrtmedizin und Seenotrettung - mit Barbara Held
        Medizin, Seenotrettung & Menschlichkeit: Barbara Held erzählt von ihren Erfahrungen auf Kreuzfahrtschiffen und Rettungseinsätzen.

        Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Stimmen der Rettung, dem Podcast über die Menschen hinter der zivilen Seenotrettung.

        In dieser Folge spreche ich mit Barbara Held, Ärztin für Allgemeinmedizin, Kreuzfahrtschiffsärztin und erfahrene Seenotretterin.

        Barbara nimmt uns mit in zwei scheinbar gegensätzliche Welten:

        Die Arbeit als Schiffsärztin auf Kreuzfahrtschiffen – Luxus, Entspannung und medizinische Versorgung der Crew.

        Die Realität an Bord von Rettungsschiffen – medizinische Notfälle, Verbrennungen, Dehydratation, psychische Belastungen und unvorstellbare ethische Entscheidungen.
        Wir sprechen über:

        Ihre Motivation für die Seenotrettung und die politische Dimension ihrer Arbeit.

        Typische medizinische Notfälle im Mittelmeer, darunter schwere Verbrennungen durch Benzingemisch.
        Ihre größten Herausforderungen, u. a. fehlender Sauerstoff und lange Wartezeiten auf sichere Häfen.
        Den Umgang mit psychischer Belastung und die Bedeutung von Nachbereitung.
        Ihre persönliche Transformation in fast zehn Jahren Seenotrettung.
        Barbara betont: „Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben und eine würdevolle Behandlung. Macht was gegen Rassismus und Intoleranz.“

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        Links & weiterführende Informationen:

        Sea-Watch: https://sea-watch.org/

        Sea-Eye: https://sea-eye.org/
        UNHCR-Berichte: https://www.unhcr.org/de/
        Alarm Phone: https://alarmphone.org/
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        45 min

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      Was treibt Menschen an, ihr Leben zu riskieren? Warum wird Hilfe kriminalisiert? Und wer sind die Gesichter hinter der zivilen Seenotrettung? „Stimmen der Rettung“ geht diesen Fragen nach – ehrlich, bewegend und politisch wach.