Eine große Bilanzsumme sagt noch nicht, ob ein Unternehmen finanziell stabil ist. Jenny und ich erklären, wie Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Anlagendeckung und Liquiditätsgrade zusammen ein aussagekräftiges Bild ergeben.
Wir unterscheiden die Bilanz als Stichtagsbetrachtung vom Finanzplan und berechnen Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Anlagendeckung und die drei Liquiditätsgrade. Du lernst außerdem, Working Capital einzuordnen und Kennzahlen mit Vergleichswerten, Fristen und Zahlungsrisiken zu verbinden.
Wir verwenden eine vereinfachte Bilanz der fiktiven STOLZ Werktechnik mit einer Million Euro Bilanzsumme. Das Beispiel ergibt 35 Prozent Eigenkapitalquote, rund 186 Prozent Verschuldungsgrad und rund 133 Prozent Anlagendeckungsgrad II. Die Liquiditätsgrade von 25, 100 und 200 Prozent zeigen zugleich, warum Forderungen und Vorräte nicht wie sofort verfügbares Bankguthaben behandelt werden dürfen. Der Merksatz: Eine Kennzahl ist ein Hinweis. Erst mehrere Kennzahlen und ihr Zusammenhang ergeben ein belastbares Bild.
Staffel 1 · Finanzierung & Investition · Episode 13
Als Video auf YouTube: https://youtu.be/D1Hurlp41h4
Alle Angebote der STOLZ Akademie:
https://www.stolzakademie.de