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Ehe-Bashing ist nicht nur in feministischen Kreisen en vogue. Die Ehe reproduziert patriarchale Strukturen mit ihrem Ehegattensplitting und sie festigt Rollenklischees - oder wer hat bei euch eigentlich den Antrag gemacht? Außerdem sprechen ja nicht mal die blanken Fakten dafür: 40% aller Ehen werden sowieso geschieden. Wer will da noch "Ja" sagen?
Als Trauzeug*innen begleiten uns:
Christina Calaminus, Unternehmerin und Host bei dreißig, dem Podcast übers Erwachsenwerden
Tatjana Thelen, Sozialanthropologin
Alexander Grau, der als Journalist JA und auch NEIN zur Ehe sagt
Gerlinde Welkerling, die auch ohne Ehe glücklich in einer Frauenwohnbaugenossenschaft lebt
Das Transkript zu dieser Folge findet ihr hier.
Die Zeit fragt, ob die Verantwortungsgemeinschaft floppen wird
Wenn ihr wissen wollt, was ihr sonst noch hören solltet: “0630 - der News-Podcast"!
Freaks, die in Tarnkleidung durch den Wald pirschen, sich ein Kurbelradio basteln oder in ihrem Bunker Konserven stapeln, um sich auf den Tag X vorzubereiten: Unser Bild von Preppern ist, vorsichtig ausgedrückt, nicht gerade positiv. Die spinnen doch alle... oder vielleicht doch nicht?! Schließlich rücken Kriege, Pandemien und Naturkatastrophen immer näher. Was ist, wenn die Prepper am Ende die Vernünftigen sind und wir die, die einfach die Augen vor der Realität verschließen? Wir von STUDIO KOMPLEX finden, es ist Zeit, dem Preppen eine Chance zu geben: Let’s prepare for Weltuntergang! … mal sehen, wie weit wir damit kommen.
Mit uns tun das:
Philipp Jakubowski, Prepper mit Verstand
Ursula Fuchs vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Mischa Luy,Sozialwissenschaftler, der zu Preppern promoviert
Alexander-Kenneth Nagel, Religionswissenschaftler
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Hier gibt es eine ZDF-Reportage, unter anderem mit Prepper
Und wenn ihr wissen wollt, was ihr sonst noch hören solltet: Den Podcast “Flexikon”.
Da versorgen euch die beiden Hosts mit Klugscheißerwissen, mit dem Ihr flexen könnt: Wie lügt man glaubwürdig? Wie werde ich Influencer*in? Wie mache ich Schluss, ohne gehasst zu werden? Und sind die Leute im Swingerclub wirklich so sexy wie auf den Werbetafeln?
Kritik, Lob und Themenvorschläge an uns, an STUDIO KOMPLEX, erreichen uns am besten über Twitter, Instagram oder per Mail an: [email protected]
Resilienz – fallt nicht darauf rein!
Mit uns probieren das:
Donya Gilan, Psychologin und Resilienzforscherin
Stefanie Graefe, Soziologin und Resilienzkritikerin
Markus Brunnermeier, Ökonom, denkt nach über die resiliente Gesellschaft
Katharina Afflerbach, Coachin und Autorin, Resilienz ist ein Lebensthema
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Hier gibt´s einen Überblick zum Thema Resilienz, hier ein Feature zur Resilienz bei Arte. In diesem Artikel spricht unser Gast Stefanie Graefe über Resilienz als Alternative zur Kritik, und hier Markus Brunnermeier über resiliente Gesellschaften.
STUDIO KOMPLEX lässt auch in anderen Folgen die Luft aus psychologischen Buzzwords, hier geht´s um Narzissmus und hier um Psychotherapie als Lifestyle.
Nicht nur um resilienter gegen die Dauerkrise zu werden solltet ihr diesen Podcast hören: In Streitkräfte und Strategien befassen sich kluge Kolleginnen und Kollegen mit Sicherheitspolitik, Militär, Krieg und Frieden – und klären, was sich hinter Schlagzeilen und Schreckensmeldungen verbirgt.
Kritik, Lob und Themenvorschläge erreichen uns am besten über Twitter, Instagram oder per Mail an:
Saufeeeeen! Morgens, mittags, abends, immer saufeeeeen! Ähem, sorry. Wir sind einfach schon ganz gut angeglüht, denn wir saufen in dieser Woche für den Feminismus. Überall in Deutschland sinkt der Alkoholkonsum, nur bei einer Gruppe nicht: den jungen, emanzipierten Frauen. Außerdem gibt es einen statistisch messbaren Zusammenhang zwischen dem Emanzipationsgrad eines Landes und dem Frauenanteil am Alkoholkonsum. Aha! Endlich trinken wir gleichberechtigt! Und das ist doch mega, oder?
Vielleicht, ja. Vielleicht aber auch nicht, und wir tappen mit unserem erhöhten Durst nur in die toxischen Verhaltensweisen, die uns das Patriarchat schon seit Jahrzehnten, nein, Jahrhunderten vorlebt?! Finden wir es gemeinsam heraus!
Mit diesen grandiosen Gesprächspartnerinnen:
Elisabeth Raether, Journalistin und Autorin des Buchs “Die trinkende Frau”
Eva Biringer, Journalistin und Autorin des Buchs “Unabhängig – vom Trinken und Loslassen”
Elisabeth Schwachulla, Schriftstellerin, Poetry-Slammerin und trockene Alkoholikerin
Stefanie Bötsch, Sozialarbeiterin, Suchttherapeutin und Podcasterin
Hier findet ihr den Selbsttest zum Alkoholkonsum
Hier findet ihr die fantastische Barock-Version von “Saufen” von Simon Mack aus dem Intro unserer Folge
Einige Quellen zur Folge:
Der gesundheitlich riskante Alkoholkonsum bei Männern sinkt und steigt bei Frauen.
Wann ist Alkoholkonsum riskant?
Besonders gebildete Frauen im urbanen Raum trinken zu viel, und gerade junge Frauen konsumieren inzwischen fast genauso viel wie junge Männer.
Das ist der UN-Index zum Emanzipationsgrad einzelner Länder.
Rauschtrinken ist unter weiblichen Teenagern inzwischen verbreiteter als unter männlichen.
Pro-Kopf-Verbrauch von reinem Alkohol in Deutschland in den Jahren 1970 bis 2019
Hier geht’s zum Manuskript der Folge
Und wenn ihr wissen wollt, was ihr sonst noch hören solltet: Unsere Kolleg*innen von “Carpe What?!” nehmen in ihrem Podcast Sinnsprüche wie eben “Carpe diem” auseinander, erklären, wo sie herkommen und sezieren sie auf ihren philosophischen und psychologischen Gehalt. Und die beiden Hosts Laura und Dennis haben auch eine Folge zu Feminismus – da nehmen sie ein Zitat von Simone de Beauvoir auseinander: “Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es”.
Liebesbriefe und Cocktailrezepte schickt ihr uns am besten bei Instagram, Twitter oder an unsere Mailadresse: [email protected]
Cheers! ❤️
Wir steuern wir mit 180 und vollem Karacho auf die Klimakrise zu. Bloß: So richtig unternommen, mit so echter Schlagkraft, wird dagegen anscheinend kaum etwas. Was müsste passieren, wie könnte es passieren – und was zum Teufel hat “Genuss” damit zu tun? Um näher an die Antwort zu kommen, tauchen wir in dieser Folge ab, in die Tiefen der Humangeographie und der Psychoanalyse! Ihr merkt schon, es wird kompliziert. Dafür aber umso spannender. Denn was, wenn es einen Ausweg aus der Sackgasse gibt, in der wir stecken? Und dieser Ausweg darin liegt, dass wir aufhören müssen zu genießen? Nur ganz anders… als ihr jetzt denkt.
Mit uns den Kopf zerbrochen haben sich diese Woche diese Gesprächspartner*innen:
Lucas Pohl, Humangeograph und Davids ehemaliger Mitbewohner
Ulrike Herrmann, Journalistin
Philipp Schrögel, Forscher am CAPAS Centre für apokalyptische und postapokalyptischen Studien
Maja Göpel, Transformationsforscherin und Expertin für Nachhaltigkeitspolitik
Hier geht's zum Transkript der Folge.
Wenn ihr von diesem Thema nicht genug bekommt:
Enjoying climate change: Jouissance as a political factor (sciencedirectassets.com) - das Paper von Lucas Pohl
Die Sache ist die ... · Podcast in der ARD Audiothek - Folge kommt am 31.03., dazu, wie Datenausmisten unserer Psyche und dem Planeten hilft
Das kannst du als Einzelperson wirklich fürs Klima tun - quarks.de - von unseren Kolleg:innen von Quarks dazu, was unser aller Einfluss aufs Klima sein kann
Fragen, Ideen, Wünsche, Kritik? Schreibt uns 'ne Mail: [email protected]
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Wir leben im goldenen Zeitalter des Streamings. Nie wurde so viel Geld in gute Inhalte investiert, die wir per Abo-Modell auch noch jederzeit abrufen können. Die beste aller Zeiten für Film- und Serienbegeisterte, oder? Ja, nee ... Weil wir mit Content gefüttert werden wie die Gans bei der Stopfmast – und das überfordert uns.
Das Schlimme daran: Unsere Überforderung macht echte Liebe für den ganzen tollen Content unmöglich. Wir fragen mal ganz ketzerisch: Wie oft haben wir "How I Met Your Mother", die "Simpsons" oder "Gilmore Girls" schon geschaut im Vergleich zu "Breaking Bad", "Game Of Thrones" oder "Dark"?
Viele unserer Gesprächspartner*innen sehen das zwar ganz anders, aber dafür lieben (und brauchen!) wir sie ja mindestens so sehr wie "Friends":
Max Nachtsheim, Podcaster und ausgemachter Popkultur-Liebhaber
Hier findet ihr einen Artikel aus dem Guardian (engl.) zum Thema: Overloaded: is there simply too much culture?
Verbale Gewalt ist gesellschaftlich geächtet. Demütigen, Beschimpfen, andere herabsetzen, alles falsch, wissen wir. Aber kann man Gewaltfreiheit auch übertreiben? Besonders in der Berufswelt ist die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) mächtig en vogue. Eine Sprache, die auf Empathie und Mitgefühl setzt und die Bedürfnisse des Gegenübers in den Blick nimmt.
Klingt toll ... aber ist das wirklich die Art, wie wir reden wollen? Alles immer lieb, "ich sehe dich" und heititei? Was ist mit Rap-Battles, bissiger Comedy, oder scharfzüngigen Verrissen im Feuilleton? Ist das alles Beef von gestern? Wollen wir unsere liebgewonnenen Traditionen des verbalen Austeilens wirklich der Gewaltfreiheit opfern?
Ihr ahnt es, unsere Antwort lautet: NEIN!!!111!! Ob wir genauso aggro wieder rauskommen aus der Folge, wie wir reingehen? Ihr werdet's erleben, ebenso wie dieses Gesprächspartner*innen-Line-up allererster Güte:
Das Transkript dieser Folge findet ihr hier.
„You do you and I do me“ – ist die Zauberformel gestresster Influencerinnen und Influencer, wenn die Follower lästig werden. Zu viel Kritik, zu viel Emotion, zu viele Ansprüche – "Warum macht ihr nicht euer Ding und lasst mich meins machen?" lautet da schnell die Devise. Aber damit schieben Influencer Verantwortung weg. Sie haben nun mal Macht in den sozialen Medien, und die erfolgreichen verstehen es, ihre Follower emotional an sich zu binden und sie, naja, eben zu beeinflussen. Wie steht es um den freien Willen in den sozialen Medien? Kannst du noch „dein Ding“ machen, wenn du stets und ständig beeinflusst wirst?
Das klären mit uns:
Vreni Frost, Sprecherin, Moderatorin und Influencerin, @vrenifrost
Caja Thimm, Medienwissenschaftlerin
Louise Röska-Hardy, Philosophin
Marie Luise Richter, Influencerin, @luiseliebt
Henning Beck, Neurowissenschaftler
Caro, reflektierte Beeinflusste
Hier findet ihr das Transkript dieser Folge.
Hier wird kontrovers über den freien Willen diskutiert, hier erklärt ein Philosoph, warum es ihn trotz allem gibt. Hier geht´s um die Frage, welche Verantwortung Influencerinnen und Influencer haben, und hier darum, wie sie sie am besten wahrnehmen.
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Die alten Griechen wussten es einfach besser: Losen statt Wählen! Unser Host David hat genug von demokratischen Wahlen – denn sind wir mal ehrlich: Unsere erwählten Politiker*innen sind weder weiblich genug, divers genug und noch unterschiedlich gebildet genug, um uns alle zu repräsentieren! Was also tun für eine bessere und fairere Demokratie? Na, einfach das Los entscheiden lassen, wer uns vertritt! Nicht nur den Griechen, auch den Jurys im amerikanischen Justizsystem und der Lottofee gefällt das. Ach, und Politikwissenschaftler*innen auch. Also: Ab in die Lostrommel der wilden Argumente und los geht’s!
Durch diese Gedankenexperiment-Lotterie begleiten uns:
Hier geht's zum Transkript der Folge.
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<3
Das ging schnell: Unser Host David hat sich in Rekordzeit vom Wehrdienstverweigerer und glühenden Pazifisten zum Befürworter von Waffenlieferungen an die Ukraine gewandelt. Und weil er da offenbar nicht der einzige ist, fragt er sich: Was wurde aus meinem, aus unserem Pazifismus? War der nur Selbstbetrug und kann weg? Was ist, wenn wir ihn noch brauchen und dann nicht wiederfinden? Weil wir unsere Ideale vollends aufgegeben haben.
David macht sich auf, den Pazifismus zu retten. Spoiler: Es wird nicht ganz einfach.
Unsere Begleiterinnen und Begleiter auf dem wilden Ritt:
Jürgen Grässlin, Pazifist
Gereon Asmuth, Journalist und noch Pazifist,
Vero Wendland, Historikerin und keine Pazifistin mehr,
Thomas Kater, Philosoph und Pazifismusforscher
Dunja Neukam, Soldatin – und Pazifistin
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LIEBE
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