„Wie auf einer rosa Wolke schweben“ – so beschreibt Sascha aus Meppen das Gefühl, das sie hatte, als sie sich Heroin zu spritzte. Die heute 34-Jährige war viele Jahre von dieser Droge abhängig. Angefangen hatte alles, als sie gerade mal 19 Jahre alt war und Freunde ihr das erste Mal etwas anboten. Was als Gelegenheitskonsum begann, endete in der Sucht. Zu Spitzenzeiten gab sie rund 1 500 Euro im Monat für den Stoff aus. Um die Sucht zu finanzieren, verkaufte sie sogar ihre Einrichtungsgegenstände. Irgendwann ging es ihr aber so schlecht, dass sie das Problem auch vor ihrer Familie nicht mehr verheimlichen konnte. Das war der Tiefpunkt, doch damit begann auch ein langer Weg aus der Sucht. Wie der aussah, erzählt Sascha bei „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“.
Gesprächspartner/in:
Sascha – ehemalige Heroinabhängige aus Meppen (Name geändert)
Alexandra Kemper – Diplomsozialarbeiterin bei der Diakonie Emsland
Autor: Steven Rabe
Moderation: Nadine Sender
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