
Sign up to save your podcasts
Or


Kann eine Nonne Feministin sein? Oder anders gefragt: Wie gehen weibliche Selbstbestimmung und katholischer Glaube zusammen? In dieser Folge spreche ich mit Schwester Janet, Delegatin der Franziskaner Missionsschwestern von Maria Hilf. Ein Gespräch über Berufung, Macht, Freiheit. Klöster waren historisch gesehen Orte, an denen Frauen Zugang zu Bildung, wirtschaftlicher Verantwortung und intellektueller Entfaltung hatten – lange bevor ihnen das außerhalb möglich war. Und trotzdem steht die katholische Kirche heute massiv in der Kritik, wenn es um Gleichberechtigung geht. Kann man Feministin sein und gleichzeitig Teil dieser Institution? Was bedeutet es, sich bewusst für Armut, Keuschheit und Gehorsam zu entscheiden?
Und wo beginnt oder endet Selbstbestimmung?
Wir sprechen über Körperlichkeit, Lust, Glauben, Machtstrukturen und darüber, warum dieses Thema viel komplexer ist, als es auf den ersten Blick scheint.
Wie wird aus einer Idee ein Business? Darüber spreche ich mit Christina Bösch, Herausgeberin des Printmagazins REOSÔ. Alle reden über Reichweite, Sichtbarkeit und Algorithmen. Aber was, wenn Erfolg ganz woanders beginnt? In dieser Folge sprechen wir über Akquise, Ablehnung und den Mut, einfach anzurufen und loszugehen. Warum setzt Christina nicht auf den Algorithmus, sondern auf Print?
Sie wurde immer unterschätzt. Heute ist sie CEO ihres mehrfachausgezeichneten Designlabels. CLARISSAKORK verbindet Handwerk, Design und digitale Tools wie Konfigurator oder AR-Anwendungen und produziert Interior-Produkte aus Kork: Teppiche, Wickelauflagen, Krabbeldecken, Yogamatten, Tischsets, Sitzkissen, Pinnwände, Schreibtischunterlagen, Lampenschirme, Hundekissen. Für Clarissa Steurer war schon früh klar, dass sie selbstständig sein will. Als ihr mitten in der Karenz die zündende Idee kommt, wagt sie den Sprung. Wir erzählen hier keine klassische Unternehmensgeschichte, sondern vielmehr, wie Innovation, Handwerk, Nachhaltigkeit und moderne Führung heute zusammengehen. Wie funktioniert Innovation im Handwerk heute?
"Gen-Z-Männer sind konservativer als ihre Großväter" – Wirklich? Zum Internationalen Frauentag erschien eine internationale Studie von Ipsos und plötzlich war überall dieselbe Schlagzeile zu lesen. Doch stimmt das tatsächlich? In dieser Solo-Folge schaue ich mir die Studie genauer an. Denn während viele Diskussionen gerade sehr zugespitzt geführt werden, zeigen die Zahlen ein komplexeres Bild: Viele Menschen unterstützen partnerschaftliche Rollenmodelle – gleichzeitig glauben viele, Gleichstellung sei bereits weit genug gegangen. Die Folge ist eine Einladung, die Debatte etwas differenzierter zu betrachten – jenseits von Schlagzeilen. Denn vielleicht geht es gerade weniger um einen Backlash, sondern um Verunsicherung in einer Gesellschaft, deren Rollenbilder sich verändern. Außerdem spreche ich über Konzepte aus der Geschlechtertheorie, das „Doing Gender“ und wie gesellschaftlichen Vorstellungen von Rollen schon früh entstehen.
Wann hast du zum ersten Mal in deinem Leben vom Gender Pay Gap gehört oder ihn sogar selbst gespürt? So einfach ist für viele das gar nicht zu beantworten, und noch weniger einfach ist es, den Gender Pay Crap zu begreifen. Ich finde an diesem Weltfrauentag müssen wir dringlichst über die EU-Entgeldtransparenzrichtlinie sprechen und was uns Transparenz bringt. Wie können sich Unternehmen – auch wenn es in Österreich noch kein nationales Gesetz dazu gibt – schon jetzt auf die Umsetzung vorbereiten? Und was bedeutet eigentlich Job Grading: Werden Gehälter nach der Person oder nach der Funktion bewertet? Wie definieren wir Leistung? Darüber spreche ich mit HR-Expertin Sabine Huber–Wynnyczenko.
Ist Ausgrenzung ein menschlicher Urmechanismus oder ein erlerntes Verhalten? In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das weh tut, sprachlos macht und trotzdem oft verharmlost wird: Mobbing. Und über die Frage, wie wir als Gesellschaft früh genug lernen, füreinander einzustehen.
Elfriede Böhler ist Lebensberaterin, Supervisorin, Mediatorin und ehemalige Leiterin der Mobbing-Koordinationsstelle (2028-2024). Sie kennt sowohl die persönlichen als auch die strukturellen Dynamiken hinter Mobbing. Was ist Mobbing? Warum mobben Menschen? Was können und sollen Eltern & Pädagog:innen konkret tun?
Wenn KI immer mehr kann, was bleibt dann noch meine Aufgabe als Mensch?
Die Veränderung ist spürbar und Ängste um die eigene Relevanz sind real.
Deshalb spreche ich in dieser Folge mit Julia Moosbrugger, Expertin für digitale Transformation, Struktur und Systeme. Sie digitalisiert Prozesse in Kanzleien und Organisationen und bewegt sich damit an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Es geht um Macht, Produktivität und Chancen. Über KI-Müdigkeit und neue Kompetenzeliten. Wie verschieben sich Machtverhältnisse und Strukturen? Wer KI baut, bestimmt am Ende auch, wie wir arbeiten. Ist das die eigentliche Machtfrage unserer Zeit?
Wir sprechen über das Spannungsfeld zwischen wachsendem Druck zur Selbstvermarktung, Vorurteilen am Arbeitsmarkt und neuen Möglichkeiten, sichtbar zu werden und mitzugestalten.
Wir reden über Personal Branding, Vertrauen und Echtheit und darüber, wie man sich eine Stimme aufbaut, ohne sich selbst zu verlieren. Anastasia teilt ihre Erfahrungen als Gründerin von FeMentor, Mentoring und die Bedeutung von Netzwerken außerhalb des digitalen Raums. Wie gelingt ihr das Loslassen, um Neues zu entwickeln?
Diese Woche zeigt mir: Wenn wir klar werden – in unseren Angeboten, in unserer Haltung, in unserer Sprache –
dann kommt nicht nur Bewegung rein, sondern Verbindung, Resonanz und Verantwortung. Ich teile meine Learnings wenn es ums Angebote schreiben geht, wie Arbeitsstrukturen bereits aktiv an den weiblichen Zyklus angepasst werden, Kommentare aus der SnW-Community. Der Fall der Raiffeisen Bank Rheintal zeigt: Content ist kein Social-Media-Fail, sondern ein Kulturthema. Sexismus entsteht nicht im Reel, sondern in Strukturen. Feministische Kompetenz ist Führungs- und Medienkompetenz.
Über einen Anfang, der sich nicht magisch anfühlt, sondern ehrlich. Ich erzähle von meiner Kündigung beim ORF, vom Schritt in die Selbstständigkeit und von der Unsicherheit, die damit einhergeht. Davon, wie ein Job von außen perfekt wirken kann, sich innen aber nach Stillstand anfühlt. Es geht um positive und wohlwollende Kommunikation mit uns selbst, der innere Dialoge und den Flow. Diese Folge ist eine Einladung: nicht länger zu warten, bis es sich sicher anfühlt. Sondern ehrlich hinzuschauen, wo wir gerade sicher, aber nicht lebendig sind.
Buchtipps
Die Magie des Flows, Lizz Görgl & Michael Kunhardt
How big things get done, Bent Flyvbjerg
The Communication Book. 44 Ideas for better conversations every day, Mikael Krogerus
From the publisher's feed