
Sign up to save your podcasts
Or


Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Black Acid Soul
Artist: Lady Blackbird
Label: BMG Rights
Schenkt man Lady Blackbird nur einige Takte Aufmerksamkeit, wird man schon reichlich belohnt. Mit einer der wärmsten und reifsten Stimmen gesegnet, bringt sie selbst Jazzignoranten zum Staunen. “Black Acid Soul” das Debütalbum von Lady Blackbird.
Schon der Titel mag den ein oder anderen erahnen lassen, was einen erwartet: Hendrix - artige Gitarren, P-Funk (steht für pure, uncut Funk) und Afrofuturismus. “Black Acid Soul” ist in seiner Tiefe aber vor allem eins: jazzig. Vollgepackt mit elf Songs, die sich einbrennen und einen nicht mehr loslassen.
Entschlossen löst Lady Blackbird ganz unterschiedliche Gefühle aus, egal ob Schmerz oder innere Kämpfe. Es sind oft die leisen Töne der Kompositionen, die ihr Raum und Luft zum Ausdruck geben. Bass und Klavier oder Gitarre und Schlagzeug. Nicht mehr und nicht weniger. Mit einer Stimme, die an eine Mischung aus Mahalia Jackson und Nina Simone erinnert, schafft es Lady Blackbird das Herz auseinanderzureißen, um es dann gefühlvoll wieder zusammenzusetzen. Die Leichtigkeit, das Knurren, das Gurren und die Überzeugungskraft ihrer Stimme kommen von selbst. Erschienen auf BMG Rights.
Musikredaktion
Anspieltipps der Musikredaktion:
(superfly.fm)
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Heals Me
Artist: JMSN
Label: White Room Records
Es ist gar nicht einmal so lange her, da musste Musik nicht bis zur Sterilität poliert sein. Die Entstehung war nicht an ein Fließband gebunden. JMSN hat sich seit der Veröffentlichung seines letzten Albums “Velvet” im Jahr 2018 mit sich selbst auseinandergesetzt und wurde selbst zu seinem wichtigsten Einfluss. Mit Ecken und Kanten und gerade deshalb so nahbar: “Heals Me” von JMSN.
“Like a rolling stone” – JMSN ist nicht aufzuhalten. Umtriebig, sich selbst stets treu bleibend, sind es meist Sexualität und Liebe als roter Faden seiner Songs. Slappige Basslines treffen auf Streicher und JMSN’s Falsettgesang, der nicht selten an den von Justin Timberlake erinnert.
Offen für die Liebe, aber auf der Suche nach Lust, besingt er das Naheverhältnis von Emotionalität und Bedürfnisbefriedigung die nicht selten Hand in Hand geht. Mit schlichten Arrangements und reduziertem Tempo ist es der Faktor Zeit, der seinen Songs genügend Platz zur Entfaltung lässt. Wer sich auf die ganzen acht Minuten von “Love 2 U” einlässt, wird sanft zum Höhepunkt gebracht.
“Heals Me” ist eine Darstellung von JMSNs Ich, der eigenständig das Songwriting, Arrangement, Mixing und die Produktion gemacht hat. Holt euch dieses Meisterwerk.
Musikredaktion
Anspieltipps der Musikredaktion:
(superfly.fm)
Medientipps aus erster Hand. Der Media Diary von Radio Superfly.
From the publisher's feed

3 Listeners