Zum Start der Heizsaison schauen viele Menschen besorgt in den Heizungskeller. Mit welcher Technologie heize ich richtig?
Fest steht, heizen ist in den vergangenen Jahren teurer geworden. Die Energiekrise ist dabei ein entscheidender Faktor. Das sogenannte Heizungsgesetz, durch das Heizen klimafreundlicher gestaltet werden sollte, hinterließ bei den Menschen im Land Fragen.
"Unsere Installateure sind genervt, weil sie auf sehr verunsicherte Kunden treffen", sagt Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Sanitär, Heizung, Klima in Baden-Württemberg. Viele Energieberater und Heizungsinstallateure seien damit beschäftigt, den Menschen die Unsicherheit zu nehmen. Letztlich sei es abhängig vom Gebäude, welche Art des Heizens die richtige ist. Laut Becker würden 90 Prozent der Neubauten mit einer Wärmepumpe beheizt.
Das Schöne an einer Wärmepumpe ist, dass Energie, die reingesteckt wird, um ein drei- oder vierfaches an Wärme wieder ausgestrahlt wird. Das macht sie insgesamt sehr umweltfreundlich.
Quelle: Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Sanitär, Heizung, Klima in Baden-Württemberg
Dennoch glaubt Becker, dass es auch in zehn Jahren noch Gasheizungen geben wird. Allerdings würden sowohl Gas als auch Öl durch die CO2-Bepreisung grundsätzlich teurer. Was er von einer Pelletheizung hält und inwieweit er das Heizen mit Wasserstoff für zukunftsfähig hält, erklärt Wolfgang Becker im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.