SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Wahlkampf: Warum der zweite Platz so wichtig ist
    Es waren unsichere Zeiten in den vergangenen Tagen und Wochen bei der SPD. Heute geht der Wahlkampf aber dann auch bei den Genossen los, wenn der SPD-Vorstand Olaf Scholz offiziell zum Kanzlerkandidaten nominiert. Für die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar ist das überlebensnotwendig, weil die Diskussionen um die Kandidatur der Partei großen Schaden zugefügt haben. Das soll jetzt abgehakt werden und man will geschlossen in den Wahlkampf ziehen.
    Warum ist der zweite Platz so wichtig bei der Bundestagswahl?
    Die Politikwissenschaftlerin Andrea Römmele sieht auch Möglichkeiten, wo die SPD angreifen könnte. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch erklärt die Professorin von der Hertie School in Berlin, warum es so wichtig ist, mindestens den zweiten Platz bei der Wahl zu erreichen.
    6 min
  • SOFIA-Institut: Was hat die Flugzeug-Sternwarte gebracht?
    Wie entstehen Sterne und wo endet unser Sonnensystem? Das sind einige Fragen bei der Erforschung des Weltraums, die unsere irdischen Probleme doch eher klein aussehen lassen. Um Antworten auf diese existentiellen Fragen zu bekommen, war das mobile Teleskop SOFIA im Auftrag der Wissenschaft unterwegs.
    Fliegende Sternwarte in einer Boeing 747 untergerbacht
    Das SOFIA-Teleskop wurde dafür in einer speziell dafür umgebauten Boeing 747 installiert, sozusagen als fliegende Sternwarte in der Luft. Warum dieses Projekt, das jetzt zu Ende ist, so wichtig war, hat mein Kollege Andreas Böhnisch mit Professor Alfred Krabbe besprochen. Er ist Leiter des SOFIA Instituts an der Uni Stuttgart.
    6 min
  • Ukraine: Das am meisten verminte Land der Erde
    Nach Raketen mit großer Reichweite aus amerikanischer Herstellung darf die Ukraine künftig auch von den USA gelieferte Landminen im Kampf gegen russische Truppen einsetzen. Diese Entscheidung ist erst einige Tage alt, viele NGOs und Anti-Minen-Organisationen halten sie für fatal. Hansjörg Eberle ist Direktor der "Fondation Suisse de deminage", einer Minen-Räumungs-Initiative, erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch, warum die Ukraine das wahrscheinlich am meisten verminte Land der Erde ist.
    10 min
  • Grün ist gut - welches Essen heilen kann
    Dass falsches Essen krank machen kann - und dass das leider oft auf Leckereien zutrifft - wissen wir. Doch wie ist es andersrum? Kann uns richtiges Essen heilen? Also nicht nur gesund erhalten, sondern gesund machen bei Krankheit?
    "Eindeutig ja", sagt der Ernährungswissenschaftler Norbert Stefan, der am Uniklinikum Tübingen die medizinische Wirkung von Essen erforscht. Aber es gebe Grenzen. Bestimmte Diäten gegen Krebserkrankungen zum Beispiel "haben sich bisher nicht als hilfreich erwiesen". Gute Ergebnisse gebe es aber bei Erkältungen, Entzündungen oder Magen-Darm-Erkrankungen. Und: Grünes Gemüse ist demnach wirklich so gut wie sein Ruf!
    Welche Zutaten noch heilen können und warum manche Hunde plötzlich Gras fressen, erklärt der Ernährungsexperte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
    7 min
  • Kolumne: Vertrauen und Verzicht
    Olaf Scholz ist jetzt Kanzlerkandidat und stellt im Dezember die Vertrauensfrage. Gleichzeitig hat er nicht mal mehr das volle Vertrauen in der SPD. Da gibt es einige, die lieber Verteidigungsminister Boris Pistorius ins Rennen geschickt hätten. Aber der hat seinen Verzicht angekündigt - und damit seinen Marktwert wahrscheinlich noch erhöht, meint Gerhard Leitner in unserer Wochenend-Kolumne.
    3 min
  • Frühstücks-Quarch: Was tun gegen Männergewalt?
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Gewalt gegen Frauen und Mädchen, verübt aus einem patriarchalen Weltbild, aus Frauenhass oder frauenfeindlicher Ideologie. Wie kann das sein, in einem aufgeklärten Land wie Deutschland? Das klärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.
    6 min
  • Neuer Grünen-Chef: Wir haben die Menschen überfordert
    Der neue Co-Parteivorsitzende der Grünen, Felix Banazsak, sagt: "Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets." Seine Heimat ist Duisburg. Er kommt also aus einer Region, die sich mit Wandel auskennt. Jetzt will er einen Neustart mit den Grünen schaffen und wird in den nächsten Wochen Robert Habeck den Rücken freihalten müssen.
    Sein Weg in den Bundestag und an die Parteispitze war nicht vorgezeichnet. "Banaszaks sind das, was man einfache Leute nennt.", sagt er im ARD Interview der Woche. Die Urgroßeltern sind als Arbeitsmigranten aus Polen ins Ruhrgebiet gekommen. Der Großvater hat auf einer Kokerei gearbeitet, die Oma hat sich um die Familie gekümmert, ist nebenbei putzen gegangen.
    "Bestimmte Codes der höheren Gesellschaft hat man mit diesem Hintergrund nicht im Blut. Deshalb ist es eine besondere Ehre im Bundestag zu sitzen."
    Er ist einer der Macher von schwarz-grün in Nordrhein-Westfalen
    Als Co-Vorsitzender der Grünen in NRW hat Banaszak den schwarz-grünen Koalitionsvertrag mitverhandelt, will das aber nicht als Zeichen für die Bundesebene verstanden wissen: "Ich habe nicht mit Herrn Wüst verhandelt, weil ich sein Programm so gut fand, sondern unseres." Klar ist, dass die Grünen auch nach der Bundestagswahl wieder regieren wollen. In welcher Konstellation, darauf will sich Banaszak nicht festlegen.
    "Vielleicht sollte man bestimmte Koalitionen auch nicht überhöhen. Dass die Ampel sich als Fortschrittskoalition gefeiert hat, ist vielleicht Teil der Ernüchterung, die hinterher eingetreten ist."
    Söder sucht nach Relevanz
    CSU-Chef Markus Söder schließt eine Koalition aus Union und Grünen regelmäßig aus. Banaszak glaubt, dass Söder damit eher Signale an Friedrich Merz als an die Grünen senden will. "Markus Söder muss das zweite Mal mitansehen, dass jemand, den er für weniger geeignet hält, Kanzlerkandidat der Union wird. Und deswegen braucht er irgendetwas, um noch Relevanz zu haben."
    Die politische Auseinandersetzung scheut Banaszak nicht. Zu lange hätten die Grünen viele Angriffe über sich ergehen lassen. "Ich werde angriffslustig bleiben. Aber immer über der Gürtellinie und an der einen oder anderen Stelle mit Humor."
    Banaszak stellt sich auf einen harten Wahlkampf ein. Der Ton sei sehr viel rauer geworden. Die Angriffe häufen sich, auch auf ehrenamtliche Politikerinnen und Politiker. Dass CDU-Bundestagsabgeordnete wie Marco Wanderwitz oder Yvonne Magwas nicht mehr für den Bundestag kandidieren wollen, um sich und ihre Familien vor Bedrohungen zu schützen, erfüllt ihn mit Sorge. Beide hätten einen großen Beitrag zur demokratischen Kultur in diesem Land geleistet.
    "Die Gesellschaft hat sich an eine bestimmte Verrohung der Debatte gewöhnt, obwohl sie gemeinsam darunter leidet. Es darf keine Frage des Mutes sein, ob man sich für seine Gemeinschaft einsetzt", sagt Banaszak im ARD Interview der Woche.
    25 min
  • Erst zur "Crime Night", dann zur Polizei? Nachwuchskampagne in RLP
    "Crime Night-" das ist nicht zu verwechseln mit einem "Crime Dinner", also einem Abendessen, bei dem es vor allem darum geht, einen kniffligen Kriminalfall zu lösen. Bei der "Crime Night" will die Polizei in Rheinland-Pfalz Leute finden, die echte Fälle knacken wollen. Landesweit finden mehr als 10 Veranstaltungen statt, die Lust auf den Polizeiberuf machen sollen. Das Interesse ist auf jeden Fall da – viele der "Crime Night"-Events sind ausgebucht.
    Was dort konkret passiert und warum die Polizei überhaupt so aktiv um Nachwuchs werben muss, erzählt Judith Krämer, die bei der Polizei Rheinland-Pfalz dafür zuständig ist, Nachwuchs anzuwerben und einzustellen. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich beschreibt sie auch, worauf es im Polizei-Job besonders ankommt.
    5 min
  • Autokraten im Aufwind - zerbröselt unsere Demokratie?
    Wie steht es in Europa um die Demokratie? In den USA, dem Mutterland der Demokratie, zeigt Donald Trump mehr oder weniger offen, dass er die Nation umbauen will in ein autoritäres Regime. Wie sehr bestimmen bereits Autokraten das Weltgeschehen?
    Mit Michel Friedman diskutierten im SWR-Demokratieforum Hambacher Schloss am 20. November 2024 die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses, der Schriftsteller Ilija Trojanow und Irene Hahn-Fuhr, Politologin und Geschäftsführerin des Zentrum Liberale Moderne in Berlin.
    1 hr 16 min
  • Pistorius verzichtet: Ist Scholz erneut der richtige Kanzlerkandidat?
    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wird bei der vorgezogenen Bundestagswahl nicht als Kanzlerkandidat antreten. Das hat er Donnerstagabend in einer Videobotschaft mitgeteilt. Es sei seine souveräne Entscheidung gewesen, so der Bundesverteidigungsminister.
    Nils Schmid ist SPD-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Nürtingen. Er hat mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem über die Entscheidung von Pistorius und die Chancen für Scholz bei der Bundestagswahl gesprochen.
    Das war allerdings nicht das einzige Thema des Gespräches:
    Schmid ist seit 2018 außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und deshalb ging es auch um den Haftbefehl gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu.
    8 min

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