SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Eine Frau, ein Wort: Spion
    Wegen mutmaßlicher Spionage für China sind mehrere Personen festgenommen worden, darunter ein Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten für die Europa-Wahl, Krah. Unsere Kolumnistin Katharina Krüger hat dem Wort „Spion“ einmal nachspioniert.
    2 min
  • Frühstücks-Quarch - Die FDP und die Zukunft
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Was will die FDP mit ihrer „Wirtschaftswende“ wirklich? Sie wollten in der Ampelkoalition einfach mal eine Debatte anstoßen. So begründen die Freien Demokraten die Veröffentlichung des Papiers mit dem die Partei-Spitze zwölf Vorschläge zur Belebung der deutschen Wirtschaft unterbreitet. Das Vorhaben ist gelungen: Die Koalitionspartner haben reagiert - mit Skepsis und Kritik. Applaus dagegen ernten die Liberalen von Wirtschaftsverbänden und Union. Darüber spricht der Philosoph mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern.
    5 min
  • 38 Jahre danach: Atomruine Tschernobyl bleibt hochgefährlich
    Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zur Katastrophe, in deren Folge große Mengen Radioaktivität freigesetzt wurden. Seiher hat sich in der Atompolitik einiges geändert. Von der Ruine im Norden der Ukraine geht nach Einschätzung des Greenpeace-Atomexperten Heinz Smital weiterhin Gefahr aus, wie er in SWR Aktuell sagte: "Knapp 5.000 Menschen arbeiten heute auf dem Gelände am Rückbau aber auch an der Zwischenlagerung." Das Gelände ist nach wie vor verseucht und eine große Gefahr geht vom Krieg in der Ukraine aus. "Der Standort wurde als militärischer Stützpunkt genutzt. Dabei wurden Computer gestohlen und Messgeräte zerstört." Zusätzlich haben die Russen das Gelände vermint und im Erdreich werden Blindgänger befürchtet. Wie stark verstrahlt die Gegend im Tschernobyl noch immer ist, darüber hat Heinz Smital mit SWR Aktuell-Moderator Gerhard Leitner gesprochen.
    5 min
  • Halbe Milliarde Schäden durch späten Frost befürchtet
    Später Frost stellt die Bauern und Winzer vor große Probleme. Das hat der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz in SWR Aktuell bestätigt. Eberhard Hartelt verweist auf die milden Perioden, die es zuvor schon gegeben hat: "Die Dramatik ist, dass der Wein und auch die Obstbäume durch die milden Temperaturen seit Jahresanfang schon ausgetrieben haben. Wir sind in der Vegetation bis zu 14 Tage vor den sonst üblichen Zeiten." Das habe zu massiven Schäden geführt, die sich insgesamt aber noch gar nicht abschließend beziffern ließen. "Der Wein hat sogenannte Beiaugen, das sind Knospen, die austreiben, wenn sie nicht miterfroren sind. Ganz grob gibt es eine Einschätzung der Gefahrenversicherer, die sagen: Wir reden von einem Schaden in ganz Deutschland im Wein- und Obstbereich von etwa 500 Millionen Euro", sagte Eberhart Hartelt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart.
    6 min
  • Daniel Günther: An TikTok hab ich mich noch nicht rangewagt
    Daniel Günther, Ministerpräsident in Schleswig-Holstein und Chef einer Koalition aus CDU und Grünen, vertritt innerhalb seiner Partei einen eher progressiven Kurs. Er gilt als interner Kritiker von CDU-Chef Friedrich Merz. Am neuen Grundsatzprogramm seiner Partei möchte Günther noch einige Stellschrauben drehen, ebenso wie bei der Schuldenbremse. Das Interview der Woche hat Hauptstadtkorrespondentin Eva Ellermann geführt.
    25 min
  • Diskussion um Veteranentag: "Dafür fehlt der Respekt"
    In den Vereinigten Staaten ist der Veterans Day im November ein gesetzlicher Feiertag. Auch andere Nationen haben so einen Gedenktag.
    Nun wird es also auch in Deutschland einen nationalen Veteranentag geben, jedes Jahr am 15. Juni. Mit Veranstaltungen in Berlin aber auch überall im Land, um Wertschätzung für aktive und ehemalige Bundeswehr-Soldaten und Soldatinnen zu zeigen.
    Das hat der Bundestag heute mit großer Mehrheit beschlossen.
    Dietger Lather ist ehemaliger Bundeswehr Oberst, war in Afghanistan und hat Bücher geschrieben. In seinem letzten mit dem Titel „Für Deutschland in den Krieg“ hat er sich mit dem Thema auseinandergesetzt. In SWR Aktuell hat er gesagt, was er von einem Veteranentag hält: „Ich habe in den USA, in Großbritannien und Belgien erlebt, wie Veteranentage zelebriert werden. Aber auch, welchen Respekt Veteranen in der Bevölkerung erleben. Und dieser Respekt ist in der Öffentlichkeit in Deutschland nicht so vorhanden.“ Wie sich Wertschätzung gegenüber Soldatinnen und Soldaten am besten ausdrücken lässt und wie ein Bewusstseinswandel herbeigeführt werden kann, darüber hat Oberst a.D. Dietger Lather mit SWR Aktuell-Moderatorin Katja Burck gesprochen.
    6 min
  • SOS-Kinderdörfer: Ukraine große Herausforderung
    Die SOS-Kinderdörfer werden 75 Jahre alt. Sie wurden am 25. April 1949 von dem Österreicher Hermann Gmeiner in Tirol gegründet. Dort sollten Kriegswaisen aufgenommen werden. Mittlerweile ist SOS-Kinderdorf in mehr als 130 Ländern weltweit tätig. Heute liegt der Fokus in der Sozialarbeit und der humanitären Hilfe, um es Kindern und Eltern zu ermöglichen, in Krisensituationen zusammenzubleiben. Barbara Gruner ist im Vorstand der Hilfsorganisation. Sie organisiert weltweit Hilfe, auch in der Ukraine: „Wir sind dort in neun Regionen tätig, die nicht besetzt sind. Ich war vor wenigen Monaten dort. Die Situation ist kritisch. Viele Kinder sind mit ihren Familien, oder besser: mit ihren Müttern und Großmüttern vertrieben worden“, sagt sie in SWR Aktuell. Viele seien traumatisiert, andere nach Russland verschleppt worden. Worauf es bei der Hilfe in der Ukraine vor allem ankommt, darüber hat Barbara Gruner mit SWR Aktuell-Moderatorin Katja Burck gesprochen.
    7 min
  • Lithium auch bei uns – so kann es gefördert werden
    Elektroautos, Batteriespeicher, Smartphones: Überall steckt in Akkus Lithium drin: Das Leichtmetall ist deshalb extrem begehrt. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften in Hannover schätzt, dass die Nachfrage bis 2030 die Gesamtproduktion um ein Dreifaches übersteigen könnte. Die größten Vorkommen gibt es in Südamerika - aber auch bei uns in Deutschland: Zum Beispiel am Oberrheingraben. Ein Projekt hat jetzt zum ersten Mal im Norddeutschen Becken Lithium gefördert - aus 3.500 Metern Tiefe. Wie schwierig das ist, hat Michael Schmidt in SWR Aktuell geschildert. Er ist Lithium-Experte der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover: "Grundsätzlich ist es nichts anderes, als in der Erdöl- und Erdgasförderung, wo wir ja auch über mehrere tausend Meter in die Tiefe gehen. Technisch ist das durchaus machbar." Wie festgestellt werden kann, wo in großer Tiefe Lithiumvorkommen sind, darüber hat der Geowissenschaftler Michael Schmidt mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern gesprochen.
    6 min

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