SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Arzneimittelversorgung: Apotheken in Baden-Württemberg sehen keine "substanzielle Entspannung"
    Die alljährliche Erkältungswelle zieht weiter durch Kindergärten, alle Arten von Kitas, Schulen und Familien. Wenn Kinder krank sind, dann verlassen sich die Eltern zu Recht darauf, dass sie in der Apotheke schnell ein passendes Medikament bekommen. Im Winter 2023 waren zum Beispiel Fiebersäfte allerdings teilweise ausverkauft. Apotheker mussten selbst welche anmischen, um die Nachfrage decken zu können. In diesem Winter ist die Lage deutlich besser, hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Februar bekanntgegeben. Widerspruch kommt von Apothekerverbänden. Auch Florian Becker, Apotheker in Bad Waldsee und Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, sagt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich, er könne keine "substanzielle Entspannung" erkennen - das betreffe Antibiotika für Kinder sowie Erwachsene, aber auch Psychopharmaka oder Diabetes-Medikamente.
    4 min
  • "Zurück in die Zukunft" der CDU: Mit neuem Grundsatzprogramm bald wieder Volkspartei?
    Wenn es grundsätzlich wird, dann geht es an den Kern einer Sache. Die CDU will ihren Markenkern gerade neu finden oder zumindest definieren. Viele Jahre stand vor allem der Name Angela Merkel für die Marke CDU. Davon will sich die Parteispitze um Friedrich Merz abgrenzen. Sie hat deswegen ein neues Grundsatzprogramm geschrieben. Der Titel: "In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen". Über den Entwurf beraten die Parteimitglieder bei sechs Regionalkonferenzen - die erste findet in Mainz statt. Uwe Jun ist Professor für Politikwissenschaft an der Uni Trier. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich erklärt er, was alles "Zurück in die Zukunft" als Volkspartei führen soll in diesem Grundsatzprogramm und was nicht.
    6 min
  • Kanzler Scholz in Freiburg: Endlich mehr bezahlbarer Wohnraum?
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kommt zum Spatenstich für das neue Dietenbachviertel nach Freiburg. Das ist der Startschuss für eines der größten Bauprojekte Deutschlands. Auf dem Areal soll Wohnraum für 16.000 Menschen entstehen. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) sieht darin eine Antwort auf drängende Probleme der Stadt, was bezahlbaren Wohnraum und soziale Infrastruktur angeht. Der Freiburger Wohnungsmarkt sei "katastrophal angespannt", so Horn. Für ihn ist klar: "Wir haben hier eine totale soziale Schieflage. Gleichzeitig gibt es in dieser Stadt aber keine einfach bebaubaren Grundstücke mehr. Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen und gleichzeitig aber Vorbild sein für soziale Infrastruktur." Deswegen gelte eine Quote von 50 Prozent sozial geförderten Wohnraums. Außerdem solle soziale Infrastruktur mit einer Schule und zahlreichen Kindertagesstätten entstehen. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte im November deutschlandweit 20 neue Stadtteile gefordert, um die Not an bezahlbarem Wohnraum zu lindern. Zwei Gruppen wollen heute am Rande des Spatenstichs protestieren: Klimaschützer, die ein Wäldchen retten wollen, und Bauern, die den Wegfall landwirtschaftlicher Flächen durch den Bau des Stadtteils kritisieren.
    6 min
  • Alle Vögel sind schon da – Aber nicht allen geht es gut
    Die Singvögel sind nach und nach zurück. In den Morgenstunden machen sie sich lautstark bemerkbar. Allerdings geht es nicht allen gut. Wiebke Pasligh vom NABU in Rheinland-Pfalz hat in SWR Aktuell darauf hingewiesen, dass es je nach Lebensraum Unterschiede gibt: "Die Bestände in den Siedlungen haben sich erholt. Auch die Waldarten haben sich erholt. Dagegen sind die Bestände in den Agrar- und Offen-Landschaften dramatisch zurückgegangen." Welche Auswirkungen die Erderwärmung auf die Zugvögel hat, darüber hat die Naturschutzreferentin Wiebke Pasligh mit SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser gesprochen.
    6 min
  • Politik in der Wohnbaukrise: Lass das mal die Digitalisierung machen
    Wohnungen in Deutschland sind seit Jahren knapp und teuer und das wird so schnell auch nicht anders. In einer Prognose der Forschergruppe Euroconstruct steht, bis 2026 werden in Deutschland deutlich weniger neue Wohnungen fertiggestellt werden als bisher, 35 Prozent weniger im Vergleich zu 2023. Baden-Württemberg hat im November die Landesbauordnung geändert - das ganze Verfahren vom Bauantrag bis zur Genehmigung soll digital werden. Die baden-württembergische Bauministerin Nicole Razavi (CDU) erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell -Moderator Stefan Eich, wie Computer und Software das Wohnbau-Problem lösen sollen.
    7 min
  • Wirtschaft gegen Extremismus: Für Mercedes ist Erfolg divers
    Seit Wochen demonstrieren tausende Menschen in Deutschland gegen Rechtsextremismus und für Demokratie. Auslöser war das Geheimtreffen von Rechtsextremen mit Politikern unter anderem der AfD, bei dem es um Pläne ging, Menschen mit ausländischen Vorfahren und auch politische Gegner im großen Stil aus Deutschland zu vertreiben. Auch mehr und mehr große Unternehmen stellen sich gegen Extremismus. VW hat zum Beispiel eine Demo in Wolfsburg unterstützt. Heute Abend treffen sich viele Firmenchefs in Stuttgart mit Bundespräsident Steinmeier, um ein "Bündnis für Demokratie und gegen Extremismus" ins Leben zu rufen. Dabei sind auch VW-Chef Oliver Blume und Ola Källennius, der Vorstandsvorsitzende der Mercedes-Benz-Group. Bei dem Stuttgarter Autobauer ist der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Eckart von Klaeden für den Kontakt zu Politik und Verbänden zuständig. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich erklärt Klaeden die Beweggründe des Unternehmens.
    5 min
  • Baerbocks Drohnen-Zwischenfall: "Eine Macht-Demonstration"
    Eigentlich war der Besuch von Bundesaußenministerin Baerbock in der Ukraine schon fast vorbei, da wurde es plötzlich hektisch. Drohnen-Alarm, Rückzug und Flucht in gepanzerten Fahrzeugen. Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, nannte den Zwischenfall im SWR "eine Machtdemonstration" Putins. Es sei in erster Linie darum gegangen, der Ukraine und auch der Außenministerin zu zeigen, dass Russland überall in dem Land und jederzeit angreifen kann. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich erklärt Schmid außerdem seine Haltung zu Taurus-Lieferungen an die Ukraine und warum er die Schuldenbremse erneut überprüfen lassen will.
    6 min
  • Finanzen: Kann ich mir leisten, mit 50 in Rente zu gehen?
    Was kann man mit 50 Jahren wagen – was lieber nicht? Ist noch ein Hauskredit denkbar? Kann man nochmals den Job wechseln, sich eine Auszeit nehmen oder gar in Rente gehen? Was bei den Finanzen in dieser Lebensdekade zu beachten ist, welche Freiheiten es gibt und wo Vorsicht angebracht ist, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Saidi Sulilatu, Chefredakteur beim Geld-Ratgeber "Finanztip", gesprochen.
    6 min
  • Zwei Jahre Ukraine-Krieg: "Die Menschen hier in Deutschland waren sehr hilfsbereit"
    Seit zwei Jahren herrscht Krieg in der Ukraine. Die Vereinten Nationen sprechen von mehr als 10.000 ukrainischen Zivilisten, die in den vergangenen zwei Jahren getötet wurden. Mehr als 20.000 Menschen gelten als vermisst. Außerdem sind Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen, rund eine Million auch zu uns nach Deutschland. Wie all diese Geflüchteten aufgenommen und integriert wurden, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Eva Maria Welskop-Deffaa gesprochen. Sie ist Präsidentin des deutschen Caritas-Verbands und betont, wie hilfsbereit und freundlich die Menschen hier in Deutschland den Geflüchteten kurz nach Kriegsausbruch begegnet sind.
    7 min

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