SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Internationaler Tag der Muttersprache: Immer mehr Sprachen verschwinden
    Im Jahr 1999 hat die UNESCO beschlossen, den 21. Februar zum „Internationalen Tag der Muttersprache“ zu ernennen. Dieser Tag soll daran erinnern, dass die ungefähr 7000 Sprachen, die die Menschen auf unserem Planeten sprechen, Pflege und Schutz brauchen - sonst sterben sie aus. Viele von ihnen werden ohnehin nur von einem sehr kleinen Teil der Menschheit gesprochen. Dieser Tag soll aber auch die Mehrsprachigkeit fördern, denn die bringt automatisch eine neue Kultur mit sich. Aber was ist meine Muttersprache? Eine Frage, die für mehrsprachig aufgewachsene Menschen oft nicht leicht zu beantworten ist. SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies hat darüber mit der Sprachwissenschaftlerin Zwetelina Ortega gesprochen.
    7 min
  • Landtag beschäftigt sich mit Biberach-Ausschreitungen: Junge Union lehnt jede Verantwortung für Grünen-Hass ab
    In einer öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Stuttgarter Landtags beginnt eine Woche nach den Ausschreitungen am Politischen Aschermittwoch im baden-württembergischen Biberach die Aufarbeitung. Dort mussten die Grünen ihre Aschermittwochsveranstaltung wegen Sicherheitsbedenken absagen: Die Stimmung bei einer Bauern-Demonstration war extrem aufgeheizt, teils gewaltbereit. Einen Zusammenhang mit der harten politischen Auseinandersetzung derzeit zwischen der Union als Oppositionsführerin und speziell den Grünen als Teil der Bundesregierung sieht die Junge Union nicht. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch machte der Bundesvorsitzende der Jugendorganisation von CDU und CSU, Johannes Winkel, vielmehr die Migrations-, Agrar- und Energiepolitik der Grünen dafür verantwortlich, dass der Partei so viel Hass entgegenschlage.
    6 min
  • Immobilienpreise sinken - Mieten steigen: Warum?
    Die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland sinken so stark, wie schon lange nicht mehr. So lag das Preisniveau für Immobilien allein im vergangenen Jahr nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes in jedem Quartal rund 10 Prozent niedriger. Häuser und Wohnungen werden also billiger - die Mieten aber nicht. Im Gegenteil: Für 23 Städte und Gemeinden im Bodenseekreis zum Beispiel soll auch in diesem Jahr ein Mietspiegel als Orientierungshilfe für angemessene Mieten erstellt werden. Dafür werden laut Stadt Friedrichshafen im März und April rund 16.000 zufällig ausgewählte Haushalte angeschrieben. Auch in den großen Städten im Südwesten bleibt die Lage auf dem Mietmarkt extrem angespannt. Warum sind die beiden Preisfaktoren Immobilien- und Mietpreis offenbar völlig entkoppelt? Das analysiert SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch im Gespräch mit Lukas Siebenkotten, dem Präsidenten des Deutschen Mieterbundes - weitere Informationen dazu finden Sie unter: https://www.swr.de/swraktuell/radio/immobilienpreise-sinken-mieten-steigen-warum-100.html
    7 min
  • Pollenexperte: Um Allergiker zu schützen, sollten Städte andere Bäume anpflanzen
    Juckende Nase, rote Augen - Allergiker spüren oft schon mit dem ersten Sonnenschein die ersten Heuschnupfensymptome. Weil der Klimawandel unsere Winter immer milder werden lässt und die Pollenschleudern immer länger blühen, wird das Leben für Allergiker nicht leichter. Wie hoch die Belastung in dieser Saison wird, das hat heute die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst vorhergesagt - und der Pollenanalyst Matthias Werchan von der Stiftung erklärt im Gespräch mit SWR-Aktuell-Moderator Christian Rönspies, warum Städte andere Bäume als bisher pflanzen sollten.
    6 min
  • 7 Monate Whistleblower-Schutzgesetz: IHK Stuttgart sieht noch viel Unsicherheit bei Firmen
    Beim Thema „Whistleblower“ denken viele zuerst an Menschen wie Edward Snowden oder Julian Assange. Ein britisches Gericht verhandelt ab heute über seinen Einspruch gegen die geplante Auslieferung an die USA. Whistleblower, Hinweisgeber, gibt es auch im normalen Alltag - Menschen, die auf Missstände aufmerksam machen. Damit die nach so einem Hinweis nicht drangsaliert werden, gibt es in Deutschland seit Juli 2023 das „Hinweisgeberschutzgesetz“. Das verpflichtet Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten, sichere Systeme einzuführen, bei denen Mitarbeiter Hinweise geben können, ohne dass sie deswegen negative Konsequenzen fürchten müssen. So muss es zum Beispiel eine interne Meldestelle geben. Was sind die Erfahrungen damit bisher? Darüber hat SWR-Aktuell-Moderator Christian Rönspies mit Andreas Kiontke gesprochen, er ist Leiter der Stabsstelle „Recht und Steuern“ bei der IHK Stuttgart.
    3 min
  • SUV-Debatte: Treffen höhere Parkgebühren die Falschen?
    Der Deutsche Familienverband kritisiert die neue Gebührenordnung für Anwohnerparken in Koblenz. Bundesgeschäftsführer Heimann bemängelt, dass die Stadt keine Ausnahmeregeln für Familien eingebaut habe: "Was mich aber besonders an der geplanten Parkraumbewirtschaftung stört, ist, dass es kein soziales Kriterium gibt. Es macht keinen Unterschied, ob es jetzt ein Halter ist oder eine Familie, aber genau das ist eine Regelungslücke im Straßenverkehrsgesetz, die unbedingt geregelt werden muss. Das ist schlichtweg nicht fair." Heimann bezweifelt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch, dass die Staffelung, wie Koblenz sie anstrebt - also allein nach der Fläche, die ein Fahrzeug einnimmt - vor dem Bundesverwaltungsgericht Bestand hätte.
    5 min
  • Letzte Chance für Assange – Berufungsverfahren gegen Auslieferung startet
    Wird Julian Assange an die USA ausgeliefert oder nicht- darum geht es ab heute in Großbritannien. 2010 hat der Australier Dokumente veröffentlicht, die Kriegsverbrechen der US-Armee im Irak und Afghanistan belegen. Die USA wollen den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks vor Gericht stellen, unter anderem wegen Spionage. 2019 wurde er in Großbritannien verhaftet. Das Gericht in London prüft nun seinen Einspruch gegen die Auslieferung. Wie Amnesty International auf den Fall blickt, erklärt der stellvertretende Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation, Christian Mihr, im Gespräch mit SWR-Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn.
    6 min
  • Zwei Jahre Krieg in Ukraine: Wie ist die Lage in Kiew aktuell?
    Seit zwei Jahren herrscht Krieg in der Ukraine. Wie die Menschen in der Hauptstadt Kiew die russische Invasion seitdem erlebt haben, ob die Moral bröckelt und welches Ansehen Präsident Selenskyj in der ukrainischen Bevölkerung noch hat, will SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch vom Leiter des Auslandsbüros Ukraine der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew, Jan Philipp Wölbern, erfahren. Wölbern lobt die Verteidigung gegen Luftangriffe, beschreibt aber auch, wie die ukrainische Innenpolitik zu einer Art "Normalzustand" zurückgekehrt ist und welche Sorgen die Ukraine-Politik der US-Republikaner den Menschen in der Ukraine macht.
    6 min
  • Zecken lieben den Klimawandel: FSME-Fälle treten auch im Winter auf
    Die Erderwärmung hat in den Jahren 2023 und 2024 zum ersten Mal ein ganzes Jahr lang dauerhaft über 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter gelegen. Das hat der EU-Klimawandeldienst Copernicus Anfang Februar mitgeteilt. Von Februar 2023 bis Januar 2024 lag die globale Durchschnittstemperatur demnach um 1,52 Grad über dem Referenzwert aus dem 19. Jahrhundert. Die Durchschnittstemperatur lag im Januar bei 13,14 Grad. Auch der Februar ist bislang sehr mild. Es gab so gut wie keinen Schnee. Das bedeutet auch, dass Zecken praktisch ganzjährig aktiv sind. Darüber informiert die Universität Hohenheim. Dort erforscht Ute Mackenstedt, Leiterin des Fachgebiets Parasitologie, Zecken und die Krankheitserreger, die sie übertragen. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch erklärt sie, wie groß die Gefahr ist, mitten im Winter, zum Beispiel bei einem Waldspaziergang, von einer Zecke gestochen zu werden.
    6 min
  • Schweizer Bahnmanager zerpflückt Stuttgart 21-Pläne
    Benedikt Weibel hat "mehr als Kopfschütteln" für die Pläne übrig, die Gäubahn im Rahmen der Stuttgart 21-Baumaßnahmen auf der Strecke zwischen Hauptbahnhof und Vaihingen zu unterbrechen. Der frühere Chef der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ist ein erklärter Kritiker der Deutschen Bahn und sagte in SWR Aktuell: „Ich hätte mir nie träumen lassen, dass diese Gäubahn gekappt wird.“ Die Gäubahn ist Grundbestandteil des Transeuropäischen Eisenbahnnetzes. Sie führt von Stuttgart nach Singen und weiter in die Schweiz nach Italien. Bis es eine neue Anbindung gibt, soll es mindestens sieben Jahre dauern. Nach Einschätzung Weibels wäre es in der Schweiz zu einer solchen Situation gar nicht erst gekommen. "Zürich und Stuttgart sind Kopfbahnhöfe im Zentrum einer Stadt. Zürich übrigens mit drei Mal so viel Verbindungen am Tag wie Stuttgart." Dort habe man das Problem mit zwei unterirdischen Durchgangsbahnhöfen gelöst. "Und in Stuttgart hat man sich mit dem Tieferlegen des Bahnhofs jede pragmatische Lösung verbaut. Und die Deutsche Bahn ist in eine gewaltige Komplexitätsfalle hineingeraten." Für Benedikt Weibel ist Stuttgart 21 nur ein Beispiel für die verkorkste deutsche Verkehrspolitik, wie der Schweizer Bahnmanager im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies erklärte.
    8 min

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