Die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus der vergangenen Tage und Wochen waren ein Zeichen der Gesellschaft gegen Rechtsextremismus, gegen die Politik der AfD, gegen Hass und Hetze und für Menschenrechte. Das alles müsse aber auch auf lange Sicht vertreten werden, sagt der Chef der SPD in Baden-Württemberg, Andreas Stoch. Er hat das "Bündnis für Demokratie und Menschenrechte" initiiert, in dem sich bis auf die AfD alle Parteien des Stuttgarter Landtags organisieren. Außerdem beteiligt sich auch der Deutsche Gewerkschaftsbund mit seinen acht Mitgliedsgewerkschaften - Wirtschaftsverbände, Kirchen und Kommunalverbände sind auhc dabei. Stoch sagte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich, es reiche nicht, einmal auf die Straße zu gehen: "Die Demokratie muss jeden Tag verteidigt werden."