SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Frankenstein, aber feministisch: Lohnt sich der Film "Poor Things"?
    Der griechische Regisseur Yorgos Lanthimos ist unter anderem bekannt für seinen mehrfach prämierten Historienfilm "The Favorite" über die englische Königin Anne. Sein neuer Film "Poor Things" ist ganz anders. Es ist ein Drama, jedoch gleichzeitig auch ziemlich skurril - eine Art feministische Version der Frankenstein-Geschichte. Es ist ein ziemlich eigenwilliges Konzept, aber eins, das filmisch aufgehen kann, erklärt Filmkritikerin Anna Wollner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.
    5 min
  • Kinder bleiben Hauptgrund für schlechtere Bezahlung von Frauen
    Frauen verdienen nach wie vor weniger als Männer. Seit 2020 liegt der Unterschied bei satten 18 Prozent. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ausgerechnet. Virginia Sondergeld ist Gender Pay Gap Expertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Das heißt, sie untersucht die Ursachen der Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen. Die Forscherin sieht zwar große Fortschritte bei der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt, betont in SWR Aktuell aber auch: "Die Erwerbsunterbrechung nach der Geburt eines Kindes bedeutet noch immer den größten Einschnitt in die Karriere von Frauen, die sich dann auch in den Gehaltsunterschieden niederschlägt." Positive Auswirkungen hat es nach Einschätzung der Expertin, wenn es in einem Unternehmen mehr weibliche Führungskräfte gibt. "Wir haben den Gender Pay Gap in einer Studie untersucht. Und wir sehen eine Verringerung dieser Gehaltslücke in Unternehmen mit mehr Frauen in Führungspositionen. Allerdings ist das nicht genug, um den gesamten Gender Pay Gap zu schließen." Ob Frauen in Führungspositionen bevorzugt Frauen fördern, wollte SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex von Virginia Sondergeld wissen.
    4 min
  • Zu Fuß bei Glätte unterwegs: Unfallchirurgen empfehlen den "Watschelgang"
    Nach dem Blitzeis sorgt jetzt wieder Schneefall für glatte Straßen und Wege in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Nicht nur Autofahrer müssen aufpassen – auch wer zu Fuß unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig sein und seinen Gang den Witterungsbedingungen anpassen. Dr. Christopher Spering leitet die Unfallchirurgie der Uniklinik Göttingen. Er empfiehlt, zu watscheln wie ein Pinguin: "Wir raten dazu, den Körperschwerpunkt etwas zu verlagern, um sicherer auf glattem Untergrund zu gehen und wenn es zum Sturz kommt, aus einer niedrigeren Höhe zu fallen oder den Sturz sogar abfangen zu können." Und so geht’s: Die Füße leicht nach außen drehen und platt auf den Boden aufsetzen. Die Knie etwas gebeugt und den Oberkörper leicht nach vorne neigen und den Schwerpunkt damit nach vorne verlagern. "Die Hände aus den Jackentaschen raushalten, damit man sich abfangen kann, falls es zum Sturz kommen sollte." Und schon kann’s losgehen. Und wenn es trotzdem zum Sturz kommt? Wie man fällt, ohne sich allzu sehr weh zu tun - auch darüber hat SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex mit dem Unfallchirurgen Christopher Spering gesprochen.
    5 min
  • Lernen in der Natur: "Mysteries" im Biosphärenreservat Pfälzer Wald
    Wie weckt man bei jungen Menschen Interesse für die Natur? Im Biosphärenreservat Pfälzer Wald wurden dafür "Mysteries" erarbeitet, wie die Direktorin Friedericke Weber in SWR Aktuell erklärt: "Beim Mystery geht es um eine Methode aus dem Bereich der Bildung. Dabei ist die Idee, dass die Schülerinnen und Schüler eine rätselhafte Leitfrage lösen. Dazu bekommen sie Informationen und sollen rund um das Beispiel diskutieren." Das Angebot richtet sich an die Klassenstufen neun bis elf. "Das betrifft die Themen Wasser und versteckte Energien", nennt Fredericke Weber Beispiele. Sie gehören zum sogenannten MINT-Bereich – das sind Schulfächer wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. "Unsere Idee ist, dass wir MINT-Themen mit der Idee der nachhaltigen Entwicklung vermischen , weil wir denken, dass gerade die MINT-Fächer sehr fachlich orientiert sind, dabei aber auch zukunftsorientiert." Bei den Schülerinnen und Schülern komme das sehr gut an, sagt Fredericke Weber im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex.
    5 min
  • Geräuschunterdrückung bei Kopfhörern: Wie gut funktioniert's?
    Die Kopfhörer-Technik hat sich in den letzten Jahren revolutioniert: Die meisten Modelle funktionieren heute via Bluetooth oder hybrid, sodass sie kabellos oder kabelgebunden benutzt werden können. Die jüngste Evolutionswelle hat in viele Modelle die ANC-Technologie gebracht. "Active Noice Cancellation" ist eine aktive Geräuschunterdrückung - Außengeräusche werden also nicht nur abgeschirmt, sondern auch aktiv mit Gegenschall reduziert. Wie gut das bei welchen Modellen funktioniert, warum die Kopfhörer entweder im Ohr sitzen oder das Ohr umschließen sollten und ob teure Kopfhörer immer besser sind, erklärt Jenny Braune, Projektleiterin bei der Stiftung Warentest, im Gespräch mit SWR Aktuell Moderator Andreas Herrler.
    4 min
  • Soll Hassrede im Netz ein Verbrechen nach EU-Recht werden?
    Die Abgeordneten im Europaparlament stimmen heute darüber ab, ob Hassrede ein Verbrechen nach EU-Recht werden soll. Findet sich eine Parlamentsmehrheit dafür und sollte diese Initiative dann wirklich Gesetz werden, könnte das unterschiedliche Auswirkungen haben. Leichtere Verfolgbarkeit wäre ein Vorteil, aber was ist mit Straftatbeständen, die es nicht in allen EU-Ländern gibt? Die Leugnung des Holocaust ist in Deutschland strafbar, woanders ist sie es nicht. Welches Maß setzt sich durch - das erscheint noch völlig unklar, gibt Hanna Gleiß im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler zu bedenken. Sie ist Co-Geschäftsführerin von "Das NETTZ", einer Vernetzungsstelle gegen Hate Speech mit Sitz in Berlin.
    6 min
  • CMT und die Zukunft des Tourismus: So entgehen Sie "Overtourism" und sparen dabei noch Geld
    In Stuttgart ist wieder CMT-Zeit: Die Caravan-Motor-Touristik-Messe läuft. Die Messe stellt natürlich die schönen Seiten des Reisens in den Vordergrund - es gibt aber auch negative Folgen, nicht nur fürs Klima, sondern auch für die Reiseziele. "Overtourism" - davon spricht man, wenn Städte oder Regionen hoffnungslos überlaufen sind, wenn das Leben dort keinen Spaß mehr macht und alles viel zu laut, viel zu voll und viel zu teuer ist. Venedig ist das berühmteste Beispiel, aber auch kleinere Orte, etwa in Skigebieten, klagen darüber. Torsten Kirstges ist Professor und leitet als Direktor das Institut für innovative Tourismus- und Freizeitwirtschaft an der Jade-Hochschule Wilhelmshaven. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler erklärt er das Phänomen "Overtourism", gibt aber auch Tipps, wie es sich durch geschicktes Buchen umgehen und dabei noch Geld sparen lässt.
    5 min
  • Hightech im OP - Wenn der Roboter operiert
    Am Klinikum Idar-Oberstein operiert erstmals der Computer: Dort wurde ein OP-Roboter in Betrieb genommen, von dem es weltweit nur 40 Stück gibt. Dr. Christos Zigouris ist der Chefarzt des Klinikums. Ob er die Maschine für den besseren Chirurgen hält? Seine Antwort in SWR Aktuell: "Die Systeme haben sich super entwickelt. Das System, das wir haben, hat eine Art erweiterte Intelligenz. Das heißt, ich bin fast im Dialog mit dem Roboter." Der Mediziner sieht seine Arbeit als "Handwerk". Einige Eingriffe dauern Stunden. "Da lässt natürlich die Konzentration nach. Wenn man direkt am Patienten operiert, beispielsweise am Enddarm, dann kommt man oft in Situationen, in denen man den Körper so verdrehen muss, um an die Strukturen dranzukommen, dass man es nach einiger Zeit deutlich merkt." Beim Einsatz des Roboters sitzt der Chirurg dagegen an einer Konsole und kann konzentriert und über eine längere Zeit operieren. Was Patienten davon halten, wenn sie statt vom Arzt von einem Roboter operiert werden, darüber hat Dr. Christos Zigouris mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex gesprochen.
    6 min
  • Historische Schätze zum Anfassen – was 3D Digitalisierung bringt
    Das Landesarchiv Baden-Württemberg will Kulturschätze leichter zugänglich machen - und zwar mit einer neuen Scanner-Technologie. Besondere Unikate sollen in 3 D- erlebbar gemacht werden. Dafür wird im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart die neue Technologie der 3D-Digitalisierung ausprobiert. Der Historiker Patrick Leiske vom Landesarchiv hat das Projekt auf den Weg gebracht. Zu den Vorteilen sagt er in SWR Aktuell: "Objekte kommen auf einem Foto natürlich nicht so gut rüber, als wenn ich sie in die Hand nehmen kann. 3D-Digilaisierung ermöglicht da einen ganz neuen Zugang." Wie wenn man beispielsweise die Goldene Bulle, ein kaiserliches Gesetzbuch von 1356, quasi anfassen kann. "Wenn man reinzoomen kann und sich dieses Siegel aus unterschiedlichen Positionen anschauen kann, dann kann man auch ganz neue Details entdecken, die auf Fotos nicht zu erkennen sind." Denn dieses "Grundgesetz des Heiligen Römischen Reiches" wurde ebenso dreidimensional digitalisiert, wie der Spazierstock des letzten Württembergischen Königs Wilhelm II. Wie aufwändig die 3D-Digitalisierung historischer Objekte und Dokumente ist, darüber hat Patrick Leiske mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex gesprochen.
    6 min
  • Solaranlage: Deshalb rechnet sich 2024 die Anschaffung besonders
    Solarenergie wird immer beliebter: Mehr als eine Million neue Anlagen sind allein 2023 in Deutschland installiert worden, insgesamt sind damit rund 3,7 Millionen Anlagen in Betrieb. Der Kauf dieser Anlagen hat sich in den vergangenen Jahren allerdings nicht immer gelohnt. Dieses Jahr allerdings ändert sich das, sagt Saidi Sulilatu, Chefredakteur beim Geldratgeber "Finanztip", im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler. Der Grund dafür liegt vor allem in den Anschaffungskosten.
    4 min

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