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Tschaikowsky hat sein Werk vollendet. Wie einst seine Mutter trinkt er ein Glas Wasser, das mit Cholera vergiftet ist und begibt sich in die Hand der höchsten Instanz. Ein Trank, der ihm die Erlösung bringen soll.
Im Sommer 1893 arbeitet Tschaikowsky unablässig an seiner 6. Symphonie. Er widmet sie Wladimir. Die Uraufführung in Petersburg findet mäßigen Applaus. Modest hält sie für sein größtes Werk und nennt sie "Pathétique".
Tschaikowsky erhält einen Brief seiner totgeglaubten Gouvernante Fanny und besucht sie. Eine Reise in die Vergangenheit. Als er wenig später in Odessa gefeiert wird, ist die 6. Symphonie in seinem Kopf bereits fertig.
Tschaikowskys schöne Uhr, sein Talisman, ist verschwunden. Er macht sein Testament und hört unablässig in sich hinein, ob der Moment für die Arbeit an seiner letzten Symphonie gekommen ist. Doch er muss sich gedulden.
In Paris erfährt Tschaikowsky vom Tod seiner Schwester Sascha. Doch er braucht Geld und entscheidet sich für die Amerika-Tournee, die ihn erschöpft. Auf der Rückreise macht er erste Notizen zu seiner 6. Symphonie.
Wladimir verbringt den Winter 1891 in St. Petersburg bei Tschaikowsky, der sich nach langem Ringen für eine große Amerika-Tournee entscheidet. Auf der Reise macht er Halt in Paris, wo er seinen Bruder Modest trifft.
Tschaikowsky vermisst Wladimir. Frau von Meck teilt ihm mit, dass sie seine Jahresrente nicht mehr zahlen kann, da sie geschäftlich ruiniert ist. Eine Lüge, wie er erfährt. In Tiflis wird Tschaikowsky huldvoll gefeiert.
Während Tschaikowsky an seiner Oper "Pique-Dame" arbeitet, besucht ihn Wladimir in Frolowskoe. Bei den täglichen Gesprächen und Spaziergängen wird ihm der Neffe zu dem Einen, dem ganz nah-Verwandtem.
Nach der Europatournee schreibt Tschaikowsky seine 5. Symphonie, die Schicksals-Symphonie. Er besucht seine kranke Schwester Sascha und verbringt Zeit mit Wladimir, der sich sehr für seinen berühmten Onkel interessiert.
Klaus Mann erzählt in "Symphonie Pathétique" aus dem Leben des russischen Komponisten Peter Iljitsch Tschaikowsky: "Ich wählte mir diesen Helden, weil ich ihn liebe und weil ich ihn kenne: ich weiß alles von ihm." MDR KULTUR präsentiert eine 18-teilige Lesung des Romans mit Sylvester Groth. Ab 24. Mai 2024 überall wo es Podcasts gibt – und bereits jetzt in der ARD AUDIOTHEK.
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