Systemische Gedanken
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Systemische Gedanken episodes

  • Die Ohnmacht der Macht
    Viele Führungspersönlichkeiten glauben leider immer noch, dass sie dann besonders gut Ihre Führungsrolle ausfüllen, wenn sie machtvoll führen.
    Wenn ich jemanden führe, dann folgt mir dieser Mensch, vertraut sich mir an und verlässt sich auf mich. Ich bekomme in dem Augenblick auch Macht über ihn, denn ich bestimme, wo es lang geht. Der andere folgt den Anweisungen und wird so zum Ausführenden zum verlängerten Arm dessen gegenüber, der die Anweisung gegeben hat.
    Als Erwachsene mündige Menschen sollten wir aber eigenständig und kritikfähig sein und vor allem selbstständig denken, fühlen und handeln. Dazu gehört auch, Autoritäten auf konstruktive Weise in Frage zu stellen, wenn sie dem eigenen inneren Werten nicht entsprechen.
    Es ist das Zeichen einer gelebten positiven Gemeinschaft, dass Meinungsvielfalt, unterschiedliche Standpunkte und verschiedenen Sichtweisen erlaubt, toleriert und sogar gefördert werden. Echte gelebte Gemeinsamkeit entsteht niemals über Macht und Druck, sondern aus einem Konsens heraus, in der jede Individualität immer noch bestehen darf und sich Gemeinsamkeit durch das Finden gemeinsamer Werte und Bedürfnisse heraus ergibt. Das ICH findet dann seine Heimat im WIR.
    11 min
  • Das verborgene Glück
    Ich habe als Coach viele sehr reiche Menschen betreut, und in meiner subjektiven Wahrnehmung waren darunter überdurchschnittlich viele unzufriedene, oft auch verbitterte Menschen.
    Dies ist ein Paradox, denn diese Menschen hatten doch alles, was sie sich wünschen. Oder doch nicht?
    Was verhindert, dass sie glücklich sind. Was bewirkt, dass das wirkliches Glücklichsein scheinbar so schwer zu erreichen ist?
    Ein Podcast von Harald Kriegbaum
    Privat- und Business-Coaching / Team-Coaching / Mediation und Konfliktmanagement / Systemische Familien- und Organisationsaufstellungen / Seminare, Vorträge und Workshops und Ausbildungsangebote
    http:/www.haraldkriegbaum.com
    14 min
  • Was mache ich mit meiner Ohnmacht?
    Ohnmächtig zu sein, einer Sache wie ausgeliefert zu sein, scheinbar nichts dagegen tun zu können, fühlt sich furchtbar an. Es ist so, als würde man gegen eine Wand laufen, als wäre es unmöglich, weiterzukommen.
    Hilflos stehen wir in Situationen, in denen wir diese Ohnmacht spüren, dem gegenüber, dass diese Ohnmacht ausgelöst hat.
    Ohnmacht, also ohne Macht zu sein bringt uns in eine passive Rolle.
    Wir ertragen dann, was wir eigentlich nicht möchten. Wir können scheinbar nichts tun, sind der Situation ausgeliefert, haben keine Macht etwas zu ändern.
    In solchen Augenblicken erleben wir etwas, was wir in unserem Leben alle schon erlebt haben, nämlich das Gefühl klein zu sein, wie ein Kind zu sein.
    In Situationen, in denen wir als Erwachsener eine Ohnmacht spüren, erleben wir dann eine Regression. Wir erleben wieder dieses Gefühl, dass wir aus unserer Kindheit kennen. Wir sind dann schlimmstenfalls genauso hilflos, verzweifelt und ohnmächtig.
    Aber hilflos und ohnmächtig sind wir als Erwachsener nicht mehr.
    Niemals sollten wir uns mit etwas abzufinden, mit dem wir nicht einverstanden sind.
    Wenn wir ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass wir für das was wir sind, einstehen und auch bereit sind, dafür zu kämpfen, sind wir niemals ohnmächtig.
    Selbst wenn wir noch keine Veränderung erreichen können, weil die Umstände dies momentan noch verhindern, gibt uns allein, dass wir bei uns bleiben, dass wir unserem Innerem treu bleiben, egal was kommt, ein gutes Gefühl.
    So sind wir auch in der Lage, schwierige Zeiten zu überstehen.
    Wenn wir uns also ohnmächtig fühlen, dürfen wir uns fragen, ob wir unseren Weg verlassen haben, oder ob es wieder wichtig ist, bei uns anzukommen.
    Wenn wir wieder bei uns ankommen, hören wir auf ohnmächtig zu sein.
    Wir sollten uns also fragen:
    Wer sind wir? Was möchten wir? Und ist es wieder wichtig, bei uns anzukommen?
    Wenn wir bereit sind, diese Fragen zu beantworten, können wir die eigene Ohnmacht loslassen.
    Wenn wir das was wir sind, unser inneres Sein, zu einer Konstanten machen, wenn wir spüren, dass dies uns nichts und niemand wegnehmen kann, wenn wir dies nicht zulassen, dann sind wir niemals ohnmächtig.
    Jetzt ist dafür der beste Zeitpunkt es wieder zu spüren!
    Ein Podcast von Harald Kriegbaum
    Privat- und Business-Coaching / Team-Coaching / Mediation und Konfliktmanagement / Systemische Familien- und Organisationsaufstellungen / Seminare, Vorträge und Workshops und Ausbildungsangebote
    http:/www.haraldkriegbaum.com
    11 min
  • Die stärkste Kraft
    Manche Menschen glauben, dass sie einen kraftvollen und starken Auftritt bräuchten, dass sie andere dominieren können, um wirkungsvoll ihre Ansichten und Ihre Absichten durch zu setzten. So rühmen sich bestimmte Politiker damit, dass das Land eine starke Führung bräuchte. Sätze wie „man muss die Zügel anziehen“ oder „die Maßnahmen müssen jetzt durchgesetzt werden“ deuten auf ein dominierendes, beherrschendes Verhalten hin. In solchen Momenten, ist scheinbar viel Stärke zu spüren, aber diese Stärke ist egoistisch und ohne Liebe. Sie richtet nicht einen achtsamen und respektvollen Blick auf ein Miteinander von Menschen sondern wirkt beherrschend und bestimmend.
    Eine wirkliche segensreiche und fruchtbare Verbindung zwischen Menschen kann nur in einem liebevollen Miteinander entstehen.
    Mahatma Gandhi sagte: „Du und ich – wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“
    Eine Energie, in der wir miteinander fühlen und in Achtsamkeit verbunden sind, hat das Potential sehr Großes zu schaffen. Dazu bedarf es einer Sensibilität für unser Gegenüber, für dessen Empfindungen, Ängste und Anliegen. Es geht dann es nicht darum, sich durch zusetzten, sondern darum, den anderen nicht zu verletzen. Nur wenn wir die Dinge aus der Perspektive der Liebe betrachten, können wir gute Lösungen finden. Wenn diese nicht zu spüren ist, kann wirklich Gutes nicht entstehen. Die Liebe gibt uns die Aufgabe, sie immer wieder aufs Neue zu suchen und zu finden. In unserem Inneren, in der Betrachtung des Anderen, in unseren Problemen und auch in allen Dingen die uns ärgern und die wir ablehnen.
    Ein Podcast von Harald Kriegbaum
    Privat- und Business-Coaching / Team-Coaching / Mediation und Konfliktmanagement / Systemische Familien- und Organisationsaufstellungen / Seminare, Vorträge und Workshops / Ausbildungsangebote
    http:/www.haraldkriegbaum.com
    10 min
  • Warum tanzen die Blumen?
    Den wenigsten Menschen ist bekannt, dass Pflanzen eine Vielzahl von Bewegungen ausführen, die für viele Wissenschaftler immer noch rätselhaft sind.
    Wie würde es der Wissenschaft gehen, wenn Sie ihren durch und durch rationalen Ansatz aufgeben würde. Wenn nicht Funktionales das Forschen bestimmen würde, sondern der Respekt vor dem lebendigen Ganzen.
    Wenn sie Pflanzen erlaubt würden, ein individuell handelndes, fühlendes Wesen zu sein?
    Stellen wir uns vor, wir würden akzeptieren, dass die Pflanzen sich aus Lust bewegen. Dass das Pflanzenreich eine ganz eigene Welt ist. Dass Kommunikation hier anders stattfindet. Dass ein Miteinander auf uns noch unbekannte Weise geschieht.
    Die Schönheit kann nur durch einen ganzheitlichen Blick auf das Wunderbare wahrgenommen werden. Schauen wir mit einer Lupe ein schönes Gesicht an, ist von der Schönheit nichts mehr zu sehen.
    Wenn wir also gefragt werden: „Hast Du schon Blumen tanzen gesehen“, sollten wir ruhig antworten: „Ich tanze mit den Blumen …“
    Ein Podcast von Harald Kriegbaum
    Privat- und Business-Coaching / Team-Coaching
    Mediation und Konfliktmanagement
    Systemische Familien- und Organisationsaufstellungen
    Seminare, Vorträge und Workshops
    Verschiedene Ausbildungsangebote
    http:/www.haraldkriegbaum.com
    10 min
  • Wirkliche Ziele
    Unsere Ziele werden Wirklichkeit, wenn wir uns trauen sie zu träumen.
    Wenn wir über unsere Zielen nachdenken, denken wir dann an Besitz und Reichtum? An unseren beruflichen Erfolg, an unsere Karriere? Natürlich darf dies einen guten Platz bekommen. Doch Vorsicht! Genau hier können sich unsere Ziele auch gegen uns richten. Es wird dann passieren, wenn wir anfangen, einer Vorstellung entsprechen zu wollen. Einer Vorstellung, die Andere von uns habe. Diese Vorstellung ist dann im Außen geboren und nicht in uns. Z.B. bei unseren Eltern, die sich erfolgreiche Kinder wünschen, oder in der Gesellschaft und der medialen Landschaft, wo uns jeden Tag eingetrichtert wird, wie glückliches Leben auszusehen hat.
    Wenn wir also über unsere Ziele nachdenken, sollte folgendes darin Platz finden:
    In welchem Gefühl möchten wir leben? Wie wollen wir anderen Menschen begegnen? Welchen Platz wollen wir der Liebe in uns geben? Wie wollen wir spüren, lachen, leben, lieben, glücklich sein? Wie wollen wir aufwachen und uns auf einen neuen wunderbaren Tag freuen? Wie wollen wir unser Leben erleben, wie sind wir von all dem was uns umgibt, beseelt?
    13 min
  • Wer bin ich?
    Wer bin ich? Diese Frage stellen wir uns immer wieder, wenn wir dabei sind, uns in unserem Alltag zu verlieren. Wer bin ich eigentlich, was möchte ich eigentlich und was tue ich denn gerade?
    Wir werden dazu erzogen, einem Ideal zu entsprechen. In diesem Idealbild ist kein Platz für Fehler und für Schwächen. Wir streben danach, immer besser zu werden, uns immer mehr zu optimieren.
    Was würde denn im Umkehrschluss passieren, wenn die Wertschätzung und die Anerkennung unserer Mitmenschen nicht mehr unser Tun bestimmen würde? Was würde passieren, wenn wir anfangen würden, der zu sein, der wir eben auch sind? Was würde passieren, wenn wir anfangen würden, uns zu trauen, allen unseren inneren Anteilen einen liebevollen Platz zu geben?
    Auch denen, die uns nicht beliebt machen?
    11 min
  • Bitte halte mich
    Wie schön ist es, wenn wir in Augenblicken unseres Lebens in denen wir uns verloren glauben einen Menschen haben, der uns in die Arme nimmt, uns hält und uns das Gefühl gibt, in diesem Augenblick nicht allein zu sein. In diesen Momenten sind wir wieder Kind, dürfen wir wieder klein sein. Wir werden gehalten, und spüren unsere Sehnsucht nach Geborgenheit und Sicherheit.
    Doch reicht dieses Halten, diese menschliche Nähe, die wir dann im Außen bekommen?
    Kann jemand anderes uns ausreichend das geben was wir tief in unserem Inneren brauchen?
    Stillt dies auf Dauer unsere Sehnsucht?
    Gehalten werden fängt in unserem Inneren an.
    11 min
  • Brauchen wir Märchen?
    Wenn wir als Kind in die Welt der Märchen eintauchen, träumen wir von Prinzen und Prinzessinnen, von Riesen und Zwergen, von Magiern und Zauberern. Der Zauber dieser Märchen lässt, wenn wir die Geschichten hören, unsere kindlichen Augen erstrahlen. Als Erwachsene lernen sehr schnell, dass das Leben kein Märchen ist, sondern die sogenannte Realität, der wir uns jeden Tag aufs Neue stellen dürfen. Können wir als Erwachsene auf unser inneres Märchen verzichten? Oder dürfen wir uns auf die Reise machen, es wieder zu finden?
    8 min
  • Das macht mich wütend – über den Umgang mit unserer Wut
    Wir kennen alle das Gefühl wütend zu sein. Wir sind wütend über Menschen, die uns begegnen, die uns verletzten und nicht beachten. Wir sind wütend über Dinge und Situationen, die wir ertragen müssen, obwohl wir es anders haben möchten. Wir sind auch wütend auf uns, weil wir uns nicht gewehrt haben, in Situationen in dem dies wichtig gewesen wäre. Doch warum werden wir wütend? Wie hilft die Wut uns? Wie können wir dieser Wut begegnen, und was passiert, wenn wir diese Wut nicht mehr zulassen?
    9 min

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Geschichten aus dem Leben. Eine systemische Betrachtung von Situationen, Problemen und Aufgaben, die das Leben uns stellt.