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Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt – und stellt auch die Schule vor große Fragen. In dieser Folge sprechen wir mit Medienpädagoge Prof. Dr. Edwin E.F. Hübner darüber, was Kinder heute wirklich lernen müssen. Weil Kinder zunehmend in einer virtuellen Welt aufwachsen, muss der Ort Schule das reale, natürliche Leben viel mehr zeigen. Anstrengung und echte Lebenserfahrungen sind wichtiger denn je und wir sollten den Faktor „menschliche Beziehung“ verstärken.
Außerdem fragen wir uns, ob unsere Prüfungsformen noch zeitgemäß sind, welche Vorbilder Kinder brauchen und wie könnem wir als Eltern sie dabei unterstützen, sich in einer zunehmend digitalen Welt zurechtzufinden.
Denn Lernen bedeutet mehr, als Antworten zu finden. Es bedeutet, die Welt zu verstehen, Erfahrungen zu machen und am echten Leben zu wachsen.
Das Rezept für einen besonderen Lernort
Was kann eine Schulküche bewirken, wenn sie mehr ist als ein Ort zum Kochen?
An der Jean-Paul-Schule Kassel gehört gemeinsames Kochen fest zum Schulalltag. Zweimal pro Woche bereiten SchülerInnen das Essen für die gesamte Schulgemeinschaft zu. Dabei geht es um weit mehr als Rezepte und Kochtechniken: um Verantwortung, Selbstständigkeit, Selbstwirksamkeit und vor allem um Beziehungen.
Gerade für SchülerInnen mit dem Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung schaffen die klaren Abläufe und praktischen Aufgaben einen verlässlichen Rahmen. In der Küche wird gemeinsam gearbeitet, gelernt, gelacht – und manchmal entsteht genau dort etwas, das im klassischen Unterricht schwer möglich ist: echte Begegnung, erzählen Doreen Hübel, Küchenchefin und Kalle Apelt von der pädagogischen Schulleitung der staatlich genehmigten Förderschule.
In dieser Folge schauen wir hinter die Kulissen der Schulküche und sprechen mit den Menschen, die diesen besonderen Lernort gestalten. Was macht die Küche so besonders? Warum kommen SchülerInnen hier zur Ruhe? Und was können andere Schulen daraus lernen?
Ein Projekt mit Vorbildcharakter – und eine Idee, die Schule machen könnte.
Was brauchen Kinder, um später möglichst selbstbestimmt leben zu können?
In dieser Folge nehme ich euch mit in die Albrecht-Strohschein-Schule in Oberursel, eine Förderschule, in der es um weit mehr geht als um klassische Schulbildung.
Hier lernen Kinder und Jugendliche nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern vor allem Dinge, die sie für ihr späteres Leben brauchen: U-Bahn fahren, einkaufen, kochen, Wäsche waschen, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir junge Menschen dabei unterstützen, ihr Leben möglichst selbstständig und selbstbestimmt zu gestalten?
Dazu spreche ich mit Maresa Eggers, Lehrkraft und Mitglied der Schulleitung, und mit Martin Wulff, der seit vielen Jahrzehnten als Heilpädagoge arbeitet.
Wir sprechen über Heilpädagogik, über die besonderen Beziehungen zu den Schülerinnen und Schülern, über berührende Begegnungen – und darüber, warum dieser Beruf für beide eine so erfüllende Aufgabe ist.
Ein persönlicher Einblick in eine Schule, in der das Leben selbst zum Lernort wird.
In dieser Folge stellen wir ein innovatives Sprachkonzept der Freien Waldorfschule Hanau vor: Die Kinder lernen hier bereits ab der 1. Klasse zwei Weltsprachen – Englisch und Spanisch.
Ceres Pedrazo, Spanischlehrerin berichtet über ihren Unterricht und Christian Klein, Schulvater erzählt über die positiven Eindrücke seines Kindes vom Unterricht.
Während an Waldorfschulen traditionell neben Englisch häufig Französisch als weitere Fremdsprache angeboten wird, setzt die Freie Waldorfschule Hanau einen eigenen zukunftsorientierten Schwerpunkt und ermöglicht den Kindern den frühen Zugang zur spanischen Sprache – einer der meistgesprochenen Sprachen der Welt.
Der Unterricht bedeutet weit mehr als das Erlernen einer Sprache. Die Kinder begegnen Spanisch lebendig, spielerisch und mit allen Sinnen: Sie singen, bewegen sich, spielen und entdecken dabei ganz selbstverständlich auch die spanische Kultur. Der Unterricht wird von einer Muttersprachlerin gestaltet und schafft eine natürliche Verbindung zur Sprache und zu anderen Lebenswelten.
Die frühe Begegnung mit verschiedenen Sprachen und Kulturen fördert Offenheit, Neugier und interkulturelle Kompetenz. So entwickeln die Kinder nicht nur Sprachgefühl, sondern auch ein Verständnis für die Vielfalt unserer Welt.
Nicht so laut wie die Pubertät. Nicht so sichtbar wie der Zahnwechsel. Und doch erleben viele Kinder um das neunte Lebensjahr eine tiefgreifende innere Veränderung – den sogenannten Rubikon.
Warum entwickeln manche Kinder plötzlich Ängste? Weshalb stellen sie große Fragen oder wirken nachdenklicher als zuvor? Und wie können Eltern und Lehrkräfte sie in dieser besonderen Lebensphase einfühlsam begleiten?
In dieser Folge sprechen Lilli Penert und Saskia Kotschi, zwei erfahrene Waldorf Pädagoginnen der Freien Waldorfschule Marburg über die Bedeutung des Rubikons, die Besonderheiten der dritten Klasse und darüber, welche Antworten die Waldorfpädagogik auf diese oft übersehene Entwicklungsphase bereithält.
An der Freien Waldorfschule Kassel sind die beiden Schulhunde, Nelly und Nino inzwischen fester Bestandteil des Schulalltag.
Die Hunde bringen Ruhe ins Klassenzimmer, schaffen eine entspannte Lernatmosphäre und können Kinder dabei helfen, Stress abzubauen.
In dieser Podcast Folge erzählen Lehrkräfte von ihren Erfahrungen mit Schulhunden im Unterricht. Klassenlehrerin Simona Grünhage berichtet, wie sich die Anwesenheit ihrer fünfjährigen Mischlingshündin Nelly auf Ihre aktuelle 7. Klasse auswirkt.
Außerdem erklärt Klassenlehrer Marco Gerbig-Fabel, welche positiven Effekte sein einjähriger Dalmatiner-Rüde besonders bei ErstklässlerInnen haben kann.
Wie reagieren die Kinder auf die tierischen Begleiter? Welche Herausforderung gibt es im Schulalltag? Und warum können Schulhunde weit mehr sein, als ein freundlicher Besuch im Klassenzimmer?
Steuererklärung mit 13 Jahren machen – in dieser Folge erzählt eine Schulmutter und ein Lehrer, wie praxisnah Lernen in ihrer Schülerfirma ist.
Siebtklässler der Freien Waldorfschule Wiesbaden übernehmen Verantwortung, führen Buchhaltung und machen sogar die Steuererklärungen – nicht theoretisch, sondern ganz konkret im Alltag ihrer eigenen Firma.
Was bedeutet das für die Entwicklung von Kindern – gerade in diesem Alter? Und warum funktioniert hier Lernen oft besser als im klassischen Unterricht?
Ein ehrlicher Einblick in die Schule, die mit diesem Projekt zeigt, was möglich ist.
👉 Für Eltern, die sich fragen, wie Schule Praxis näher werden kann.
Heute - am Tag der gesunden Ernährung - spreche ich mit Dr. Petra Kühne vom Arbeitskreis für Ernährungsforschung. Auch die Zubereitung spielt eine große Rolle. „An den meisten Waldorfschulen wird täglich frisch gekocht. Das ist ein wirklicher Vorteil der Schulküchen an Waldorfschulen, sagt die Ernährungswissenschaftlerin und Buchautorin. Was bedeutet „bio-dynamisch“? Was ist der Unterschied zwischen „Demeter“ und „Bio“? Was sollte aufs Pausenbrot und inwiefern ist die anthroposophische Ernährung individuell? Die Antworten gibt es in Folge 16 von TafelTalk - der Podcast.
Charlotta und Noah haben parallel zur Freien Waldorfschule in Kassel die duale Ausbildung im DualWerk absolviert. Dieses Hybridmodell ist in dieser Größe einzigartig in Deutschland. Die Schüler und Schülerinnen können mit 19 Jahren Abitur machen und haben zusätzlich eine staatlich anerkannte handwerkliche Ausbildung in der Tasche. Charlotta arbeitet jetzt als Ausbildende im DualWerk. Noah möchte studieren und braucht dazu die handwerkliche Ausbildung. Warum dieses Konzept nicht nur für Arbeitgeber interessant ist, sondern auch in der Schülerschaft sehr beliebt ist, erzählen Charlotta und Noah in dieser Folge von TafelTalk - der Podcast.
Die drei Kinder von Anja und Stefan besuchen die Freie Waldorfschule Frankfurt. Eine bewusste Entscheidung, sagen Sie, weil ihre Kinder dort in ihrer Gesamtheit wahrgenommen werden. Der Epochenunterricht überzeugt beide, weil hier eine intensive Auseinandersetzung mit Themen stattfindet und die Kinder viel praktisch arbeiten. „Die Waldorfpädagogik schafft es, alle unsere drei Kinder, die sehr unterschiedlich sind, abzuholen“, sagt Anja. Warum sie die Waldorfpädagogik auch mit Blick auf gesellschaftliche Veränderungen als zukunftsfähig erleben und was ihnen der enge Austausch mit den Lehrkräften bedeutet, erzählen sie in dieser Episode von TafelTalk - der Podcast.
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