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Überschätzen wir die Bedeutung guter Organisationsstrukturen für den Unternehmenserfolg?
In dieser Folge von „Jetzt schlägt's 13" stellt Anne eine Überzeugung infrage, die sie und Philipp über viele Jahre begleitet hat: Wenn wir Organisationen funktional gestalten, schaffen wir die entscheidenden Voraussetzungen für Erfolg.
Doch was, wenn einzelne Personen selbst die besten Strukturen aushebeln? Wenn informelle Machtverhältnisse stärker wirken als formale Entscheidungen? Oder wenn schlicht die Menschen fehlen, die innerhalb der neuen Strukturen erfolgreich arbeiten könnten?
Anhand konkreter Erfahrungen aus ihrer Beratungspraxis diskutieren Anne und Philipp, wie viel Organisationsentwicklung tatsächlich bewirken kann und warum selbst hervorragendes Organisationsdesign allein noch keinen Unternehmenserfolg garantiert.
13 Minuten über Organisationsentwicklung, Macht, Talente und die Grenzen guter Strukturen.
⏱️ Jetzt schlägt's 13 – Timer an, Gespräch los.
ShownotesWarum investieren wir manchmal tagelang in das Training einer KI, nehmen uns aber deutlich weniger Zeit, um neue Kollegen einzuarbeiten?
In dieser Folge von „Jetzt schlägt's 13" diskutieren Anne und Philipp, warum uns die Zusammenarbeit mit KI an manchen Stellen leichter fällt als mit Menschen. Einer KI können wir ohne Hemmungen klare Anweisungen geben, Erwartungen formulieren und Ergebnisse kritisieren. Bei Kollegen ist das meist deutlich schwieriger.
Dabei entsteht eine spannende Frage: Könnte uns der Umgang mit KI sogar helfen, bessere Führungskräfte zu werden? Schließlich gehören klare Erwartungen, verständliche Arbeitsaufträge und konstruktives Feedback zum kleinen Einmaleins guter Führung.
Und vielleicht sollten wir tatsächlich einmal ausprobieren, unsere Kollegen so präzise zu „prompten" wie ChatGPT. Oder?
13 Minuten über KI, Onboarding, Führungskommunikation und die überraschenden Gemeinsamkeiten zwischen Prompting und guter Führung.
⏱️ Jetzt schlägt's 13 – Timer an, Gespräch los.
Shownotes
Wie merkt man eigentlich rechtzeitig, dass etwas im eigenen Leben gerade nicht stimmt – bevor man nur noch funktioniert?
Im dritten Teil von „Über-Leben im Wahnsinn" sprechen Anne und Philipp darüber, wie sie versuchen, mit sich selbst in Kontakt zu bleiben. Philipp beschreibt, warum er immer wieder kurz wahrnimmt, was gerade körperlich, gedanklich und emotional in ihm passiert. Anne macht es weniger systematisch und setzt unter anderem auf eine ziemlich ordentliche Dosis Musik.
Dabei landen die beiden bei der Frage, warum sie heute viel selektiver mit ihrer Energie umgehen als noch vor 20 Jahren. Was früher selbstverständlich erschien – durchziehen, 60 Stunden arbeiten, noch eine Weiterbildung –, fühlt sich heute anders an.
13 Minuten über Selbstwahrnehmung, Lebensenergie und die Kunst, nicht einfach nur zu funktionieren.
⏱️ Jetzt schlägt's 13 – Timer an, Gespräch los.
ShownotesWie hält man sich eigentlich lebendig? In einer Welt, in der es ziemlich leicht ist, zu funktionieren, Erwartungen zu erfüllen und sich dabei allmählich von sich selbst zu entfremden?
Im zweiten Teil von „Über-Leben im Wahnsinn" sprechen Anne und Philipp darüber, was ihnen Lebendigkeit gibt und welche Rolle Menschen, Beziehungen, Arbeit, Bewegung und die Gestaltung des eigenen Alltags dabei spielen.
Dabei geht es auch um die Frage, welcher Maßstab eigentlich entscheidet, was ein gutes Leben ist: gesellschaftliche Vorstellungen davon, was normal und erstrebenswert ist? Oder die eigene Wahrnehmung dessen, was sich wirklich stimmig anfühlt?
13 Minuten über Lebendigkeit, Resonanz und die Frage, wie viel von unserem Leben wir tatsächlich nach unseren eigenen Maßstäben gestalten.
⏱️ Jetzt schlägt's 13 – Timer an, Gespräch los.
ShownotesIn dieser Folge von „Jetzt schlägt's 13" starten Anne und Philipp eine kleine Reihe unter der Überschrift „Über-Leben im Wahnsinn". Es geht um die Frage, wie wir in einer modernen Gesellschaft leben können, deren Bedingungen nicht unbedingt dafür gemacht sind, dass es uns körperlich, psychisch und emotional gut geht.
Unsere moderne Welt versorgt uns mit mehr Informationen, Problemen, Krisen und Meinungen, als wir jemals verarbeiten können. Gleichzeitig haben wir auf einen Großteil davon kaum Einfluss. Wie führt man sich selbst unter solchen Bedingungen?
Anne und Philipp sprechen über Nachrichten, Social Media und die Frage, wie viel Welt man eigentlich in sein eigenes Leben hineinlassen möchte. Anne erzählt, warum sie sich aus vielem bewusst zurückgezogen hat. Philipp beschäftigt die Frage, was tatsächlich zum eigenen Leben und Einflussbereich gehört – und was vor allem im eigenen Kopf stattfindet.
Und vielleicht gehört zu guter Selbstführung auch eine überraschende Freiheit: Wir müssen nicht zu allem eine Meinung haben.
13 Minuten über Informationsflut, Einfluss und die Kunst, nicht den ganzen Wahnsinn der Welt in den eigenen Kopf zu lassen.
⏱️ Jetzt schlägt's 13 – Timer an, Gespräch los.
ShownotesWenn die neu verordnete Strategie ein Kompromiss der Management-Etage ist, hat man schon verloren. Wenn nur der Chef seine strategische Ausrichtung so richtig klasse findet, genügt es auch nicht, denn irgendwer muss sie ja umsetzen. Und da nicht alles durch reine Steuerung zu erledigen ist, braucht es auch Verbündete in verschiedenen Unternehmensbereichen, die ebenso an diese Strategie glauben und ihre Talente dafür einsetzen.
Und wenn Strategie nur Zukunft definiert und die heutige Überlebenssicherung außer Acht lässt, hat sie einen schweren Stand.
In dieser dritten Strategie-Folge sprechen Philipp und Anne 13 Minuten lang über Wohl und Wehe der Strategie-Umsetzung.
Zielkonflikte und Spannungsfelder nicht zu ignorieren oder wegzusperren, sondern auszuhandeln, ist dabei einer der Ansätze für erfolgreiche Strategie-Umsetzung.
⏱️ Jetzt schlägt's 13 – Timer an, Gespräch los.
Shownotes#Strategie #Strategieumsetzung #Leadership #Management #Unternehmensstrategie
Was sich das Management strategisch vornimmt – und wohin sich das Unternehmen wirklich bewegt, ist nicht immer gleich.
Und das hat nicht (nur) etwas mit der Qualität des Roll-Outs zu tun, wie häufig angenommen. Sondern vielmehr damit, wie die vorgenommene strategische Richtung zur DNA der Firma passt, also zu den Fähigkeiten und zu seiner Geschichte.
In der zweiten Strategie-Folge von „Jetzt schlägt's 13" gehen Anne und Philipp der Frage nach, welche Strategie ein Unternehmen tatsächlich verfolgt und wie man das erkennen kann.
Außerdem sprechen sie darüber, warum man die gelebte Strategie erst kennen und verstehen muss, bevor man einen Richtungswechsel anstrebt.
Eines von verschiedenen Beispielen aus der Folge: Ein Unternehmen, das sehr erfolgreich darin ist, aus guten Gelegenheiten Erfolg zu produzieren, soll sich jetzt qua Papierverordnung dieser Fähigkeit verweigern und stattdessen proaktiv andere Gelegenheiten schaffen? Eine valide Ausrichtung, wenn es genug Anlass gibt. Und gleichzeitig sehr herausfordernd, weil opportunistisch starke Unternehmen zugleich sehr schwach darin sind, eigene Pläne ernst zu nehmen.
13 Minuten über die Frage, ob die wirkliche Strategie eines Unternehmens vielleicht dort sichtbar wird, wo niemand „Strategie" draufgeschrieben hat.
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Shownotes
#Strategie #Unternehmensstrategie #Management #Leadership #Strategieentwicklung
Und jährlich grüßt das Murmeltier: Strategie-Arbeit beginnt im Herbst und endet Anfang des neuen Jahres mit einem großen Kickoff. Aber ist denn wirklich immer genau der richtige Zeitpunkt für eine Neuausrichtung? Nur weil Herbst ist?
Das ist natürlich etwas provokant formuliert, hat aber einen relevanten Kern. Viele Management-Teams setzen sich jährlich in großen Runden zusammen und "machen Strategie".
Philipp und Anne widmen diesem so komplexen und relevanten Thema nicht nur eine Folge „Jetzt schlägt's 13", sondern drei und gehen der Strategiearbeit auf den Grund.
Denn neben viel Sinnhaftigkeit und essentieller Triebfeder für Unternehmenserfolg ist Strategie-Arbeit oft auch Theaterstück, befriedigt gesellschaftliche Zwänge oder dient schlicht der Befriedigung von Investoren-Interessen.
In der ersten Folge geht es also um die verschiedenen Funktionen von Strategie und die Strategieentwicklung selbst, ihren Anlass und die Gefahr, einen aufwendigen Prozess zu starten, nur weil Strategie eben mal wieder dran ist.
⏱️ Jetzt schlägt's 13 – Timer an, Gespräch los.
Shownotes
#Strategie #Unternehmensstrategie #Management #Leadership #Strategieentwicklung
Vor mehr als zehn Jahren hat der Dokumentarfilm „AUGENHÖHE" viele Menschen mit einer einfachen, aber kraftvollen Idee erreicht: Arbeit kann auch anders sein.
In dieser Folge von „Takt & Taumel" spricht Philipp Simanek mit Silke Luinstra, einer der Initiatorinnen von AUGENHÖHE, über die Entstehung der Filme – und vor allem darüber, wie sie heute auf die damaligen Ideen blickt.
Wie wurde aus einer spontanen Idee von fünf Menschen eine Bewegung, die in zahlreichen Unternehmen Diskussionen über Führung, Zusammenarbeit und Selbstorganisation ausgelöst hat? Was hat die New-Work-Bewegung tatsächlich verändert? Und an welchen Stellen wurden gute Ideen vielleicht ein bisschen zu weit getrieben?
Silke und Philipp sprechen über Partizipation und die Notwendigkeit klarer Entscheidungen, über Teamautonomie und Führung, über Harmonie und produktiven Konflikt. Es geht darum, welche zusätzliche soziale Komplexität entsteht, wenn Verantwortung stärker verteilt wird – und warum Selbstorganisation nicht einfach bedeutet, Hierarchie, Macht und Führung abschaffen zu können.
Dabei wird auch der Blick auf den Menschen differenzierter: Muss ein Unternehmen seine Mitarbeitenden persönlich entwickeln? Sollte es an Mindset und Werten arbeiten? Oder darf eine Organisation vor allem eines verlangen – funktionales Verhalten in einer Rolle?
Ein Gespräch über die Geschichte von AUGENHÖHE, die Reifung von New Work und eine vielleicht zentrale Erkenntnis nach mehr als zehn Jahren: Es geht nicht darum, die eine Organisationsform durch die nächste zu ersetzen. Es geht darum, immer wieder neu auszubalancieren, welche Probleme eine Organisation gerade lösen muss und welche neuen Probleme sie sich mit ihren Lösungen einhandelt. Shownotes:
#NewWork #Augenhöhe #Leadership #Organisationsentwicklung #Selbstorganisation
In dieser Folge von „Jetzt schlägt's 13" sprechen Anne und Philipp über etwas, das in vielen Unternehmen kaum auszuhalten ist: Stille.
Ausgangspunkt ist das Feedback eines Hörers, der die langen Sprechpausen im Podcast irritierend fand. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über eine überraschende Frage: Warum empfinden wir Schweigen oft als unangenehm, obwohl gerade darin häufig die besten Gedanken entstehen?
Anne erzählt von einer frühen Erfahrung als Trainerin, in der sie lernen musste, das Schweigen einer Gruppe auszuhalten, statt es sofort mit neuen Impulsen zu füllen. Philipp berichtet, warum er Stille heute als Indikator für den eigenen inneren Zustand versteht und welche Rolle bewusst gesetzte Pausen in Workshops, Strategieprozessen und Führungsgesprächen spielen.
Gemeinsam diskutieren sie, weshalb viele Menschen Leere sofort füllen wollen, warum Reflexion Zeit braucht und wie Moderatoren durch bewusstes Schweigen Verantwortung an die Gruppe zurückgeben können. Denn manchmal entsteht die wichtigste Erkenntnis genau dann, wenn niemand spricht.
13 Minuten über Stille, Reflexion und die unterschätzte Kraft des Nicht-Sagens.
⏱️ Jetzt schlägt's 13 – Timer an, Gespräch los.
Shownotes#Leadership #Moderation #Kommunikation #Reflexion #Organisation
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