Talentschmiede

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By Carsten Peters, Dr. Kathrina PetersEducation
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Talentschmiede episodes

  • Ein Geldtopf für Europa
    Letztlich gehe es darum, "dass die reichen Deutschen irgendwann natürlich auch dafür zahlen müssen, dass in der EU die armen Südeuropäer nicht völlig abgehängt werden", sagt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Steffen Dobbert zu den EU-Reformplänen der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er schätzt Merkels Chancen, die Maßnahmen in Deutschland durchzusetzen, als sinnvoll und realistisch ein. Ihr Zeitplan für ein neues EU-Budget bis zur nächsten Europawahl 2019 sei aber ambitioniert.
    Neun Monate hat der französische Präsident Emmanuel Macron auf eine Antwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu seinen Reformplänen für die Europäische Union (EU) gewartet. Nun äußerte sie sich in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" erstmals konkret zur Zukunft der EU. Sie sprach sich unter anderem für transnationale Wahllisten und ein europäisches Asylrecht aus – Maßnahmen, die auch schon Macron gefordert hatte. Außerdem will Merkel den im Koalitionsvertrag angekündigten Investivhaushalt für die Eurozone mit einem Betrag im "unteren zweistelligen Milliardenbereich" ausstatten.
    Im NSU-Prozess tragen die Pflichtverteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe ihr Plädoyer vor. Es ist das sechste und letzte Plädoyer in dem Prozess, und das zweite für Zschäpe. Zuvor hatten ihre Anwälte Mathias Grasel und Hermann Borchert bereits ein Plädoyer gehalten und eine Strafe von höchstens zehn Jahren gefordert. Grasel und Borchert waren 2015 hinzugekommen, nachdem Zschäpe 2014 ihren Pflichtverteidigern Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm das Vertrauen entzogen hatte. Seitdem spricht Zschäpe nicht mehr mit ihnen. Heer, Stahl und Sturm durften den Auftrag jedoch nicht zurückgeben und sind bis heute für die Verteidigung zuständig. Mit ihren neuen Anwälten brach Zschäpe mit der bisherigen Verteidigungsstrategie und sagte aus. Die Anwälte müssen jetzt auffangen, was Beate Zschäpe durch ihre Aussage verändert hat, sagt Tom Sundermann, der für ZEIT ONLINE den NSU-Prozess beobachtet.
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    11 min
  • Israels Premier Netanjahu kommt mit einem Lächeln
    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird heute zum Staatsbesuch in Deutschland erwartet, danach geht es weiter nach Paris. Trotz der Korruptionsermittlungen gegen ihn sind Netanjahus Umfragewerte gut. Mit der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem und dem Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran haben die USA unter Präsident Donald Trump zentrale Forderungen Netanjahus erfüllt. Aber eine langfristige stabile Situation im Nahen Osten ist nicht in Sicht, im Gazastreifen eskalierte gerade wieder die Gewalt an der Grenze zu Israel. Was verspricht sich Netanjahu von seinem Treffen mit Angela Merkel? Darüber sprechen wir mit Lea Frehse, Nahost-Expertin und Redakteurin im Politik-Ressort der ZEIT.
    Weltweit nimmt die Kurzsichtigkeit unter Kindern und Jugendlichen zu. Besonders alarmierend ist die Situation in vielen Länder in Asien. Etwa in Hongkong und Shanghai sind über 95 Prozent betroffen. Aber auch in Europa und den USA ist mindestens jedes zweite junge Augenpaar krank. Eine neue Untersuchung gibt nun Aufschluss über die Ursachen von Kurzsichtigkeit. Wahrscheinlich entsteht sie, wenn das Auge zu selten hellem Tageslicht ausgesetzt und zu oft auf Nahsicht fokussiert wird. Werden Kinder also kurzsichtig, wenn sie zu wenig im Freien sind? Darüber sprechen wir mit Ulrich Bahnsen, ZEIT-Redakteur im Ressort Wissen.
    11 min
  • Alles Zufall? Warum wir klug wurden
    Italiens Verschuldung ist die zweithöchste im Euroraum, nur von Griechenland übertroffen, und die Wirtschaft wächst langsam. Dass es der rechtsnationalistischen Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung bisher nicht gelungen ist, eine Regierung zu bilden, sorgt nicht nur in Italien, sondern in ganz Südeuropa für wirtschaftliche Verunsicherung. Denn: Alles hängt zusammen, wie Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt.
    Der Mensch, ein vergleichsweise kleines, schwaches, haarloses Wesen hat es an die Spitze der Nahrungskette geschafft. Wie war das möglich? Einen entscheidenden Vorteil tragen wir vermutlich im Kopf: Das menschliche Gehirn ist besonders komplex – und besonders groß. Vielleicht hat eine Gruppe von Forschern das Rätsel um diesen plötzlichen Wachstumssprung nun gelöst: Jakob Simmank aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE lüftet das Geheimnis um ein Gen, ohne das der Homo sapiens vielleicht nie geworden wäre, was er heute ist.
    Außerdem: In Deutschland warten rund 10.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Und obwohl vier Fünftel der Bevölkerung Organspenden prinzipiell befürworten, trägt nur jeder und jede Dritte einen Organspendeausweis mit sich. Der Tag der Organspende, der am Samstag in Saarbrücken stattfinden, soll Bewusstsein für das Thema schaffen.
    11 min
  • Regierungskrise macht Italien "aggressiv-depressiv"
    Es ist gar nicht mehr so leicht zu folgen: Die Koalition der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung (M5G) und der rechtsextremen Lega schien schon besiegelt, dann ging es in Italien drunter und drüber. Präsident Sergio Mattarella lehnte den vorgeschlagenen Finanzminister Paolo Savona ab. Daraufhin trat der designierte Regierungschef Giuseppe Conti den Rückzug an, Mattarella gab stattdessen dem Ökonomen Carlo Cottarelli den Auftrag zur Bildung einer Übergangsregierung. Die Fünf-Sterne-Bewegung fordert jetzt ein Amtsenthebungsverfahren für Mattarela. Bei Neuwahlen dürften M5G und Lega noch mehr Wahlstimmen erhalten. Aber vielleicht einigt man sich noch anders? Wohin steuert Italien? Darüber sprechen wir mit Ulrich Ladurner, ZEIT-Redakteur im Ressort Politik und unser Korrespondent in Brüssel.
    Als erste Großstadt macht Hamburg ernst beim Kampf gegen Stickstoffemissionen aus Dieselabgasen – aber auch nicht zu ernst. Auf zwei Straßenabschnitten gilt ab heute ein Fahrverbot für ältere Dieselautos, welche die Euro-Norm 6 nicht erfüllen. Betroffen sind ein 580 Meter langer Straßenabschnitt der Max-Brauer-Allee und ein 1,7 Kilometer langer Abschnitt der Stresemannstraße. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Was nutzen lokale Fahrverbote? Darüber sprechen wir mit Matthias Breitinger, Mobilitätsexperte bei ZEIT ONLINE.
    11 min
  • Italien – zu groß zum Retten?
    Für eine kurze Zeit sah es so aus, als würde es doch noch klappen mit der Regierungsbildung in Italien. Doch dann lehnte Staatspräsident Sergio Mattarella den Euroskeptiker Paolo Savona als Wirtschaftsminister ab und die geplante Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega unter Premier Giuseppe Conte war gescheitert. Nun soll der Technokrat Carlo Cottarelli das Land bis zu Neuwahlen führen. Das Ergebnis: Die Italiener haben fast drei Monate nach der Wahl immer noch keine Regierung, die Populisten sind wütend und die Liberalen fürchten sich um die Demokratie. Mit Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE, sprechen wir darüber, warum das politische Chaos die Gefahr einer Wirtschaftskrise erhöht und was das alles für die Eurozone bedeuten könnte.
    Seit seiner Entlassung aus dem Weißen Haus ist es ruhiger geworden um Steve Bannon, den ehemaligen Wahlkampfhelfer und späteren Chefstrategen von US-Präsident Donald Trump. Doch der Populist, der lange die ultrarechte Website "Breitbart" geleitet hatte, hat noch eine neue Agenda. Derzeit tourt er durch Europa. Welche Ziele er verfolgt – und wie er im persönlichen Kontakt wirkt, erzählt ZEIT-Politikredakteur Paul Middelhoff, der Bannon in Budapest getroffen hat.
    Außerdem: Plogging, das bedeutet: Joggen und dabei Müll aufsammeln. Jetzt erreicht der Trend aus Skandinavien Berlin.
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    11 min
  • Der Innenausschuss hätte da ein paar Fragen, Herr Seehofer
    Die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) soll mindestens 1.200 Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben. Deswegen müssen sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Bamf-Chefin Jutta Cordt vor dem Innenausschuss des Bundestags rechtfertigen. Die Opposition nutzt den Skandal, um erneut über die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel zu debattieren. AfD und FDP fordern bereits einen Untersuchungsausschuss im Bundestag. Warum Grüne und Linke dieser Idee folgen könnten, darüber sprechen wir mit Ferdinand Otto, Politikredakteur von ZEIT ONLINE.
    "Wir haben dich, Harvey Weinstein", twitterte die Schauspielerin Rose McGowan, nachdem der ehemalige US-Filmproduzent in Handschellen abgeführt worden war. Er hatte sich der Polizei in New York gestellt, um einer Verhaftung zuvorzukommen. Mehrere Frauen werfen ihm sexuelle Belästigung vor, eine Frau beschuldigt ihn der Vergewaltigung. Über die Symbolkraft von Weinstein in Handschellen und was das für die #MeToo-Debatte bedeuten kann, sprechen wir mit Dirk Peitz, Autor bei ZEIT ONLINE.
    Außerdem: Das Wissen der Menschheit soll auf den Mond geschickt werden – in Form von 25 Millionen Wikipedia-Artikeln.
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    11 min
  • Trump überlegt es sich mal wieder anders
    US-Präsident Donald Trump will sich jetzt doch mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen. Vor wenigen Tagen hatte er das Treffen noch abgesagt. Wieso dieses Hin und Her? Und was können wir uns von der Begegnung am 12. Juni, wenn sie denn wirklich stattfindet, erhoffen? Darüber spricht Simone Gaul mit Steffen Richter, er ist Redakteur für Außenpolitik bei ZEIT ONLINE.
    Amanda Bruchmann ist Quartiersmanagerin in Frankfurt und trifft viele Menschen mit guten Ideen, die aber keinen Raum haben, sie weiterzuentwickeln. Ihre eigene Idee: Unternehmen sollen ihre Meetingräume oder Teeküchen für soziale Initiativen öffnen, wenn sie die Räume selbst nicht brauchen. Also zum Beispiel nach Feierabend. Ihre Vision hat sie bei Z2X3 vorgestellt, dem Ideenfestival von ZEIT ONLINE, das am Samstag in Frankfurt stattfand. Sie erzählt davon im Podcast.
    Außerdem: Gute Nachrichten für alle, die viel zu oft viel zu wenig schlafen.
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    11 min
  • Die kleine Großdemo der AfD
    Die AfD hat ihre Unterstützer aufgerufen, am Sonntag nach Berlin zur Großdemonstration zu kommen. Das Motto lautet "Tag der Abrechnung". So groß dürfte diese Demo aber gar nicht werden. Und: Sie könnte "weggebasst" werden. Was das bedeutet und was die AfD mit der Aktion bezweckt, bespricht Simone Gaul mit ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Tilman Steffen im Podcast.
    Haben Sie in den letzten Tagen auch massenhaft E-Mails bekommen, in denen von neuen AGBs die Rede war oder neuen Newsletter-Einstellungen? Verantwortlich dafür ist die DSGVO, die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung. Ab heute gilt sie. Was das für uns Internetnutzer bedeutet, erklärt Eike Kühl, er ist Redakteur im Digitalressort bei ZEIT ONLINE.
    Außerdem: Ein Ratschlag für besseres Windelwechseln löst einen, Pardon für den Begriff an dieser Stelle, Shitstorm aus.
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    12 min
  • Horst Seehofer und ein brisanter Bamf-Bericht
    Seit Wochen steht Josefa Schmid im Mittelpunkt der Affäre um mutmaßlich Tausende von manipulierten Asylbescheiden in Bremen. Monatelang versuchte sie, das Innenministerium um Horst Seehofer auf den Skandal aufmerksam zu machen – Anfang Mai wurde sie aus ihrem Amt als Leiterin der Bremer Bamf-Dienststelle zwangsversetzt. Sollte sie so mundtot gemacht werden? Martin Klingst, politischer Korrespondent der Chefredaktion von DIE ZEIT, ist diesem Verdacht nachgegangen und spricht mit Moderator Fabian Scheler über seine Recherche.
    Die Agrarpolitik steht am Wendepunkt, spätestens seit der großen Debatte um die Zulässigkeit und Risiken von Glyphosat. Der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden ist damit zum Politikum geworden. Derzeit kämpfen Agrarkonzerne noch politisch für die Existenzberechtigung ihrer alten Geschäftsmodelle, aber neue Regulierungen schränken diese immer weiter ein. Wir werfen mit Andreas Sentker, Leiter des Ressorts Wissen bei DIE ZEIT, einen Blick ins Jahr 2030: Wie könnte Ackerbau dann aussehen – ohne Chemie?
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    12 min
  • Drei Premierminister für Italien
    Die Protestbewegung Fünf Sterne und die rechtspopulistische Lega Nord haben sich auf ein Regierungsprogramm für Italien geeinigt und auch ihren Kandidaten für das Amt des Premierministers vorgestellt: Giuseppe Conte, ein Politik-Neuling. Die Idee der Chefs von Lega und Fünf Sternen: Sie ziehen als mächtige Vizepremiers selbst mit ein ins Kabinett und unterstützen ihn kräftig bei der Arbeit. Was bedeutet dieses Modell für Italien und die EU? Simone Gaul spricht darüber mit Michael Braun, er ist freier Autor für ZEIT ONLINE und lebt in Rom.
    Vor zwei Wochen sind neue Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo bekannt geworden. Mittlerweile hat das Virus die Millionenstadt Mbandaka erreicht. Müssen wir uns vor einer neuen Epidemie fürchten? Jakob Simmank, Redakteur im Ressort Wissen bei ZEIT ONLINE, sagt, nicht unbedingt. Denn diesmal ist einiges anders als bei der großen Epidemie in Westafrika vor drei Jahren.
    Außerdem: Die Obamas machen jetzt was Neues. Sie werden Filmproduzenten.
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    11 min

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Im Talentschmied Podcast spreche ich über verschiedenste Fußball Mannschaften . Mal alleine mal mit Gästen. Viel Spaß wünscht euch Lukas .