Talentschmiede

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By Carsten Peters, Dr. Kathrina PetersEducation
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Talentschmiede episodes

  • Sie streiten sich um 0,11 Prozent
    Von 100 Euro, die EU-Bürger verdienen, geht etwa ein Euro an die EU, also eine Tasse Kaffee. So sagt es der Haushaltskommissar der EU, Günther Oettinger. Und der hätte gern mehr als nur eine Tasse Kaffee pro Bürger. Aktuell zahlt jeder Mitgliedsstaat ein Prozent der eigenen Wirtschaftsleistung. Oettinger will, dass es ab 2021 1,11 Prozent werden. Nur: Das wollen die Mitgliedsstaaten ungern, allen voran Deutschland. Außedem plant Oettinger, EU-Fördermittel an Bedingungen zu binden. Wenn Staaten sich nicht an die Grundwerte der EU halten, sollen die Mittel eingeschränkt werden können. Wer davon betroffen ist und was Deutschland davon hält, in Zukunft 0,11 Prozent mehr für die EU zu bezahlen, erklärt ZEIT-Politik-Redakteur Ulrich Ladurner in Brüssel.
    ZEIT ONLINE organisiert auch dieses Jahr wieder das Festival Z2X, wo junge Menschen zwischen 20 und 29 sich zu Fragen austauschen wie: Wie wollen wir eigentlich morgen leben? Wen wollen wir lieben? Und wo wollen wir arbeiten? Am Samstag beginnt das Z2X in München. Einer der Teilnehmer ist Gabriele Semino, der mit einem 45-köpfigen Team zur Frage forscht: Wie wollen wir morgen zur Arbeit kommen? Denn er baut mit an der Vision des Tesla-Gründers Elon Musk, einen Hyperloop zu bauen. Was das ist und ab wann man damit zur Arbeit wird fahren können, darüber sprechen wir im Podcast.
    10 min
  • Wie lang bleiben die USA noch Weltmacht?
    US-Präsident Donald Trump sorgte mit seinen Twitter-Tiraden gegen Nordkoreas Diktator Kim Jong Un für Kopfschütteln bis Besorgnis. Jetzt geht Nordkorea tatsächlich auf Südkorea zu, in Kürze könnte ein Treffen zwischen Trump und Kim stattfinden. Gleichzeitig beharrt Trump darauf, das Atomabkommen mit dem Iran aufzukündigen. Weder Angela Merkel noch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron konnten ihn auf ihren Besuchen in Washington umstimmen. Auch die EU konnte im Handelsstreit um die US-Zölle auf Aluminium und Stahl bisher nur kurzfristige Ausnahmeregelungen erreichen. Woher kommt die außenpolitische Stärke der USA? Und wird Trumps Strategie langfristig Erfolg haben? Darüber sprechen wir mit Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
    Bayern macht gerade mit einer Reihe von neuen Gesetzen bundesweite Schlagzeilen. Das neue Polizeigesetz soll es ermöglichen, Menschen in Haft zu nehmen, von denen "in absehbarer Zeit" Gewalttaten zu erwarten seien. Der ursprüngliche Entwurf des neuen Psychiatriegesetzes sah vor, persönliche Daten von Patienten fünf Jahre lang zu speichern. Nur auf Druck von Fachleuten und der Öffentlichkeit wurden die Pläne abgeschwächt. Zuletzt beschloss die Landesregierung, dass ab Juni in allen bayrischen Behörden Kreuze aufgehängt werden sollen. Ist das alles nur Wahlkampftaktik vor den Landtagswahlen im Oktober? Darüber sprechen wir mit Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.
    Außerdem: Die Spam-Mail wird 40 – wir gratulieren zu einer Erfindung, die die Welt nicht braucht.
    12 min
  • Hat der Iran gelogen?
    Hat der Iran beim Atomabkommen die internationale Staatengemeinschaft getäuscht? Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat 100.000 Dokumente vorgelegt, die das beweisen sollen. Der israelische Geheimdienst habe diese aus einem "heimlichen Atomarchiv" in der iranischen Hauptstadt Teheran gewonnen. Dort habe der Iran Informationen aus seinem Atomprogramm eingelagert und nutze sie heimlich weiter. Der Iran weist die Darstellung zurück, auch die EU reagiert skeptisch. US-Außenminister Pompeo stellt sich dagegen hinter Netanjahu. Was ist dran an den Vorwürfen? Darüber sprechen wir mit Lissy Kaufmann, freie Journalistin in Tel Aviv.
    Vor sechs Wochen haben Publizisten, Professoren und Künstler die Erklärung 2018 veröffentlicht. Sie wenden sich darin gegen die "illegale Masseneinwanderung", wie sie es nennen. Zu den Initiatoren gehören etwa der Welt-Kolumnist Henryk M. Broder, der Schriftsteller Uwe Tellkamp und Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin, der mit seinem einwanderungskritischen Buch Deutschland schafft sich ab große Medienaufmerksamkeit bekam. Auch führende Personen der neurechten Szene haben den Aufruf unterzeichnet, etwa der Herausgeber des Magazins Tumult, Frank Böckelmann. Formiert sich gerade eine neue intellektuelle Rechte? Und warum hört man von linken Intellektuellen so wenig? Darüber gibt ZEIT-ONLINE-Autorin Jana Hensel Auskunft.
    Außerdem: Die republica dreht sich in diesem Jahr um das Thema Pop.
    11 min
  • Kims kleines Eingeständnis
    Aus dem historischen Gipfeltreffen zwischen Südkoreas Präsident Moon Jae In und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un scheint eine gute Nachricht nach der anderen zu kommen. Zuletzt hatte Kim Jong Un über die südkoreanische Regierung verkünden lassen, noch im Mai seine Atomtestanlage zu schließen und damit die atomare Abrüstung einzuleiten. Was das für den Atomkonflikt und die innerkoreanischen Beziehungen bedeutet, erklärt Matthias Naß, internationaler Korrespondent der ZEIT.
    In Thüringen fand am Sonntag die letzte Runde der Bürgermeisterwahlen statt. In dem Land spielt sich seit Jahren ein demokratisches Problem ab: Dort bleiben viele Stimmzettel regelmäßig leer, weil es keine Kandidaten für das Amt gibt. Für die Reportageserie Überland hat der Chefreporter der Thüringer Allgemeinen Zeitung, Martin Debes, aus dem Thüringer Ort Marth berichtet. Dort gab es zunächst keinen Bürgermeisterkandidaten, am Ende wurde es der alte Bürgermeister wider Willen. Im Podcast erklärt Debes, woher die Politikverdrossenheit vor allem in den neuen Bundesländern kommt und welche Lösungen es geben könnte.
    Außerdem eine schöne Nachricht in eigener Sache: Amna Franzke wird ab Mai das Campusressort bei ZEIT ONLINE verantworten. Wir freuen uns riesig – falls auch Sie sich freuen, können Sie sie zum Beispiel auf Twitter willkommen heißen: @amnafranzke.
    11 min
  • Das schwierige Arbeitstreffen von Merkel und Trump
    Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu Besuch bei US-Präsident Donald Trump in Washington. Im Vergleich zum pompösen dreitägigen Staatsbesuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in dieser Woche wird Merkels Kurzbesuch eher schlicht. Die Themen werden jedoch ähnliche sein. Insbesondere die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU sind ein Streitpunkt. Im März hatte Trump die Europäische Union noch von seinen neu eingeführten Importzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen. Aber die Ausnahmeregelung läuft zum 1. Mai aus. Die Bundesregierung rechnet nicht mit einer weiteren Verlängerung. Marcus Gatzke, Leiter des Ressorts Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE, erklärt, welche Taktik Merkel im Gespräch mit Trump wählen könnte.
    In der Türkei wählen die Bürgerinnen und Bürger am 24. Juni vorzeitig ein neues Parlament und den Präsidenten. Eigentlich sollte es erst im November 2019 wieder Wahlen geben. Mit dem neuen, eineinhalb Jahre früheren Termin will der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan den Umstieg auf das Präsidialsystem beschleunigen. Im Referendum im April 2017 hatte eine knappe Mehrheit für die neue Verfassung gestimmt, aber erst nach der Wahl kann sie vollständig in Kraft treten. Ob es überhaupt eine Opposition gibt, die sich noch gegen Erdoğans absoluten Machtanspruch stellen kann, darüber spricht Hasan Gökkaya, Redakteur für Politik und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.
    11 min
  • Das politisch missbrauchte Kreuz
    In allen bayerischen Behörden muss ab Juni ein Kreuz im Eingangsbereich hängen, das hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beschlossen. Verfassungsrechtlich ist das allerdings gar nicht erlaubt. Söder rechnet vermutlich selbst nicht damit, dass die Kruzifixe wirklich hängen bleiben, sagt Jochen Bittner, Politikredakteur der ZEIT. Er glaubt, Söder geht es um etwas ganz anderes.
    Einen großen Teil unserer Arbeit werden bald Roboter übernehmen, stellenweise passiert das bereits. Nur was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Wird sie daran zerbrechen oder zu einer ganz neuen, besseren Form des Zusammenlebens finden? Wir sprechen über Dystopie und Utopie einer neuen Arbeitswelt mit Uwe Jean Heuser, Leiter des Ressorts Wirtschaft der ZEIT.
    Außerdem: wie ein Foto einer Portion Mangomuß einen kleinen diplomatischen Eklat ausgelöst hat.
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    11 min
  • Wo sind die Sozialwohnungen hin?
    In deutschen Großstädten geben inzwischen viele Menschen die Hälfte ihres Einkommens für die Miete aus. Es gibt zu wenige Sozialwohnungen, denn nach einer Frist dürfen die Wohnungen wieder teurer vermietet werden. Das System funktioniert nur, wenn immer neue Wohnungen nachrücken. Doch jahrzehntelang haben die Länder kaum günstige Wohnungen gebaut. Um das zu ändern, will die Bundesregierung das Grundgesetz ändern. Darüber sprechen wir mit Gregor Becker, Hospitant im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE.
    Fabian Scheler, Redakteur im Ressort Sport, hat eine Geschichte aufgespürt, in der Fußball therapeutische Kräfte entwickelt. Der zwölfjährige Jason ist Asperger-Autist und reist seit fast sieben Jahren mit seinem Vater um die Welt. Sie suchen Jasons Lieblingsverein. Dass sie den vermutlich niemals finden, ist Jason egal. Er ist vor allem auf der Suche nach einem Gefühl: Er will wissen, wie das ist, Fan von etwas zu sein. Fabian Scheler hat die beiden auf einer Reise begleitet und erzählt davon.
    Außerdem: Die Entdeckung der DNA wird 65.
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    12 min
  • Die neue transatlantische Ordnung
    Es ist der erste offizielle Staatsbesuch, den Donald Trump abhält: Drei Tage lang ist Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Trumps Gast und die beiden Regierungschefs werden versuchen, ihre Streitthemen, Iran und Handelszölle, beizulegen. Mit Heike Buchter, ZEIT-Korrespondentin in den USA, bespricht Fabian Scheler Macrons Besuch in den USA.
    Außerdem im Podcast: Warum lässt eine Frau ihren Mann erschießen? Wie kommt ein Kommissar an ein Geständnis? Und warum lügen Zeugen manchmal? Zum Start des neuen Magazins ZEIT Verbrechen spricht Fabian Scheler mit Sabine Rückert, stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT und Herausgeberin von ZEIT Verbrechen.
    Alle Folgen unseres Podcasts "Was Jetzt?" finden Sie hier.
    11 min
  • "Dann lernen Sie bitte, mit sexueller Belästigung umzugehen"
    Andrea Nahles wurde auf dem SPD-Parteitag in Wiesbaden zur neuen SPD-Chefin gewählt. Sie ist die erste Frau an der Spitze der deutschen Sozialdemokratie, man könnte also meinen, die Partei beginge einen Feiertag. Doch SPD bleibt SPD, gewohnt umstritten und diskussionsfreudig war deshalb auch die Wahl von Nahles. Sie holte 66 Prozent der Stimmen. "Durchwachsen", sagt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto und schildert seine Eindrücke aus Wiesbaden.
    Und: Das Arbeitsressort von ZEIT ONLINE wird am Montag viele Zuschriften veröffentlichen. Juliane Frisse hatte die Leserinnen und Leser aufgefordert, Erfahrungen mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schildern. 1.400 Antworten erhielt sie, darüber und über mögliche Strategien im Umgang mit sexueller Belästigung spricht Moderator Fabian Scheler mit ihr.
    Alle Folgen unseres Podcasts "Was jetzt?" finden Sie hier.
    11 min
  • Nimmt Antisemitismus in Deutschland zu?
    Nehmen judenfeindliche Straftaten in Deutschland zu? An Berliner Schulen häufen sich Berichte von religiösem Mobbing. Ein arabischer Israeli geht in einem Experiment mit einer Kippa auf die Straße und wird angegriffen. In der Statistik des Bundesinnenministeriums lässt sich kein klarer Aufwärtstrend erkennen. Aber Vereine, die zu Antisemitismus in Deutschland arbeiten, sprechen von einer hohen Dunkelziffer. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) hat für Berlin viermal so viele antisemitische Straftaten gezählt, wie in der Kriminalstatistik auftauchen. Über Antisemitismus in Deutschland sprechen wir mit Hasan Gökkaya, Redakteur im Gesellschaftsressort bei ZEIT ONLINE.
    Deutschland gilt als Vorreiter der Mülltrennung. Aber ist das gute Gewissen wirklich berechtigt? Statistisch gesehen verbraucht der Durchschnittsdeutsche 220 Kilo Verpackungsmüll im Jahr, überwiegend Plastik. Damit liegt Deutschland bei europaweit an der Spitze. In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Produktion von Plastikmüll fast verdoppelt. Und bei weitem nicht alles davon wird wiederverwertet. Über unseren Umgang mit Plastikmüll sprechen wir mit Paul Middelhoff aus dem Politik-Ressort der ZEIT.
    11 min

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Im Talentschmied Podcast spreche ich über verschiedenste Fußball Mannschaften . Mal alleine mal mit Gästen. Viel Spaß wünscht euch Lukas .