Talk it out loud - Radio
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Talk it out loud - Radio episodes

  • Business-Coach Boris Grundl: „Die Frage ist: Wie mache ich aus der Niederlage Sieg?
    Er ist Mitte zwanzig und hoffnungsvoller Spitzensportler im Tennis, als es passiert: ein Unfall bei einem Klippensprung in Mexiko – und Boris Grundl ist querschnittgelähmt. Über sein Schicksal sagt er in der neuen Folge von Handelsblatt-Mindshift: „Aus meiner Erfahrung heraus ist die Kunst, sich wirklich auf das zu konzentrieren, was jetzt da ist – nicht auf das, was genommen wurde“.
    Heute, 30 Jahre nach seinem verunglückten Sprung ins Wasser, ist Boris Grundl ein erfolgreicher Business-Coach und selbst erfolgreicher Leader. Mit seinem Grundl Leadership Institut berät er Führungskräfte aller möglicher Branchen.
    In der Wirtschaft ist der Krisenmodus seit bald einem Jahr allgegenwärtig. Boris Grundl zeigt im Podcast-Gespräch, was sich von einem Mann lernen lässt, der seine absolute Lebenskrise erfolgreich gemeistert und es vom Sozialfall zum Millionär mit Zweitwohnsitz Mallorca geschafft hat.
    „Die Frage ist ja: Was muss ich tun, damit aus dieser Krise eine Chance wird? Oder anders gesagt: Wie mache ich aus der Niederlage Sieg? Oder wenn Sie es noch platter wollen: Wie kann ich Scheiße fressen und Gold ausspucken.“
    49 min
  • Thomas Sattelberger: „Diese neurotische Fixierung auf die Frauenquote muss weg“
    Heute zu Gast bei Handelsblatt Mindshift ist ein Mann, der sich so vehement wie wohl kein Zweiter in Deutschland für Frauen in Führungspositionen eingesetzt hat. Zu einer Zeit, als man sich als Mann damit bei den Kollegen noch zotige Sprüche eingefangen hat.
    Wir sprechen mit Thomas Sattelberger, einer der profiliertesten Human-Resources-Manager im Land. Er ist der Erfinder der Telekom-Frauenquote, die er 2010 als Personalchef bei dem Bonner Dax-Konzern eingeführt hat. Inzwischen, zehn Jahre später, sagt er: „Diese neurotische Fixierung auf die Frauenquote muss weg.“ Schließlich gehe es um viel mehr, wenn Deutschland wieder innovationsfähiger werden wolle.
    Wir sprechen mit dem ehemaligen Top-Manager über die neue Vorstandsquote, scheinheilige Symbolpolitik, Schule im Corona-Chaos und wie er es schaffte, auf der Plattform Tiktok als Ü70 zu einem Superstar für Teenager zu werden.
    38 min
  • Victoria Wagner: „Die alten weißen Männer sollen nicht verschwinden“
    Victoria Wagner ist dieses Jahr 50 geworden, und eigentlich könnte sie sich entspannt zuhause auf ihr Sofa legen. Schließlich war sie viele Jahre eine erfolgreiche Unternehmerin. Ihre Agentur Brandzeichen hat sie 2013 an den Werberiesen Omnicom verkauft. Doch „Vicky“ wäre nicht „Vicky“, wie sie ihre Freunde nennen, wenn sie es nicht noch einmal wissen wollte.
    Anfang des Jahres gründete die Düsseldorferin die Initiative Beyond Gender Agenda. Ums Geld verdienen geht es ihr bei ihrem dritten Start Up nicht. Sie ist nun „Unternehmerin by heart“, wie sie selbst sagt. Mit ihrer Initiative will sie dafür sorgen, dass die deutschen Führungsetagen vielfältiger besetzt werden.
    „Wie bei der Digitalisierung auch haben wir bei der Diversität als Land deutlich was nachzuholen“, sagt sie in der neuen Podcast-Folge. Diesen internationalen Wettbewerbsnachteil gelte es auszugleichen. Ein Problem mit „alten, weißen Männern“ hat sie nicht. Ganz im Gegenteil: "Sie sollen nicht verschwinden. Sie sollen sich einsetzen für Vielfalt und Chancengleichheit.“
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    Unser Partner von Handelsblatt Mindshift:
    Wenn Sie nach dem Hören Lust auf noch mehr Denkanstöße haben und vielleicht auch selbst aktiv werden wollen, möchten wir Ihnen die LinkedIn-Gruppe von The Shift ans Herz legen – die Diversity-Initiative der Handelsblatt Media Group und unser Partner für diese Podcast-Folge. Dort finden Sie nicht nur alles Wichtige über die Initiative, sondern auch Neuigkeiten, Interviews und Tipps rund um das Thema Diversity. Knüpfen Sie neue Kontakte, und tauschen Sie sich zu aktuellem Diskussionsstoff aus – wir freuen uns auf Sie: https://www.linkedin.com/groups/8916147/
    35 min
  • Fränzi Kühne: „Klar bin ich eine Feministin“
    Heute zu Gast bei Handelsblatt Mindshift: Fränzi Kühne. Die Berlinerin war einst die jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands. Eine Zuschreibung, die sie selbst nicht besonders gerne mag. Schließlich ist sie vor allem auch Unternehmerin. Kühne hat 2008, zwei Jahre vor der Geburt Instagrams, die Digitalberatung Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) mitgegründet und groß gemacht. Zu einer Zeit, als nur wenige etwas mit Kanälen wie Facebook und Twitter anfangen konnten.
    Kühne entscheidet gerne und schnell. Im Frühjahr diesen Jahres aber musste sie länger überlegen. Denn: Sie hat die Social-Media-Schmiede TLGG verlassen - zwar schweren Herzens, aber doch guter Dinge - um mehr Zeit für sich und eine Weltreise zu haben. Süd- und Mittelamerika hatte sie im Blick, auch Australien und Neuseeland.
    „Ich wollte bewusst raus und runterfahren. Ich wollte auf Reisen gehen, um diesen Alltag nicht mehr zu haben“, sagt sie in der neuen Podcast-Folge. „Das ist bei mir keine Frage von Eitelkeit oder Status, sondern ich wollte das für mich haben. Ich wollte schauen, wo es in Zukunft hin geht.“
    Aber statt Zukunft kam erstmal der Corona-Stillstand. Wir sprechen mit Fränzi Kühne darüber, wie sie ihre neue Freizeit nutzt, wieso sie von der Quotengegnerin zur Feministin geworden ist wie es für sie in Zukunft beruflich weitergeht in 2021.
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    Für die nächste Folge schlagen wir vor, dass Ihr uns Eure Ideen schickt. Wer soll unser Gast bei Handelsblatt Mindshift sein? Von wem würdet Ihr gerne mehr erfahren? Oder ihr möchtet Euch selbst vorschlagen? Dann schreibt uns gerne eine Email mit Begründung oder meldet Euch bei Twitter oder LinkedIn mit Euren Wunschkandidaten. Hier sind unsere Kontaktdaten:
    Carina
    Twitter: @enormgruen
    Tanja
    Twitter: @TanjaKewes
    26 min
  • Waldemar Zeiler: Unfuck the economy
    Heute sprechen wir mit einem, der sich nichts Geringeres vorgenommen hat, als unser gesamtes Wirtschaftssystem zu revolutionieren.
    Oder wie er sagt: zu unfucken! Waldemar Zeiler hat nach sieben gescheiterten Start-ups und einem Burnout erfolgreich die Berliner Kondom-Firma Einhorn gegründet - und sich nach fünf Jahren als Chef gerade selbst abgeschafft.
    Und seine Mitarbeiter können jetzt nicht nur tun und lassen, was sie wollen, sondern auch noch ihr Gehalt selber bestimmen. Und Waldemar will jetzt die Welt retten.
    Warum er das tut, wie man Weltrettung skaliert, wieso der Kapitalismus dringend besser werden muss und wie wir alle in Zukunft nachhaltiger konsumieren können, das erfahrt ihr in der heutigen Folge.
    39 min
  • Johann König: „Das ist ja das Tolle an der Kunst, das sie so frei ist.“
    Seine Kindheit endet im Alter von zwölf Jahren. Johann König spielt mit einer Schreckschusspistole, sie explodiert, und zerstört seine Augen. Er ist fast blind. Nach schwierigen Jahren findet er nach dem Abitur an einer Blindenschule zurück ins Leben - und stellt sich seiner Berufung. Er will Galerist werden. „Ich war naiv und vermessen, doch ich wusste jetzt, was ich wollte“, erzählt er im Handelsblatt-Podcast Mindshift.
    Ein Blinder Galerist? Wie soll das funktionieren? Wie will sich Johann König in einer „Gesellschaft der Sehenden“, wie er es selbst sagt, durchsetzen? Johann König schafft es - nach einigen prekären Jahren. Heute ist seine Galerie König in Berlin eine feste Größe im Kunstbetrieb und er einer der der einflussreichsten Kunst-Experten Deutschlands. Zu seinen Kunden gehören viele Unternehmer und Gründer. Und die suchen seiner Erfahrung nach „nicht so sehr nach dem Statussymbol“. „Sie suchen wirklich mehr nach Sinn“, berichtet König. Und weiter: „Wir haben viel Kunst an den Instagram-Gründer Mike Krieger verkauft. Und der sucht echt die Auseinandersetzung mit dem Werk und dem Künstler. Den interessiert nicht die Anlage, den interessiert nicht der Status. Der sucht die mentale Auseinandersetzung.“ Denn: „Das ist ja das Tolle an der Kunst, das sie so frei ist und keinem wirklichen Zweck bedient.“
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    Wenn Sie nach dem Hören Lust auf noch mehr Denkanstöße haben und vielleicht auch selbst aktiv werden wollen, möchten wir Ihnen die LinkedIn-Gruppe von The Shift ans Herz legen – die Diversity-Initiative der Handelsblatt Media Group und unser Partner für diese Podcast-Folge. Dort finden Sie nicht nur alles Wichtige über die Initiative, sondern auch Neuigkeiten, Interviews und Tipps rund um das Thema Diversity. Knüpfen Sie neue Kontakte, und tauschen Sie sich zu aktuellem Diskussionsstoff aus – wir freuen uns auf Sie.
    Weitere Informationen zur The Shift Initiative findet Ihr hier:
    https://www.handelsblatt.com/adv/shift-initiative/
    41 min
  • Hans-Dietrich Reckhaus: „Mit allen Mitteln bekämpfe ich den eigenen Markt“
    In der heutigen Folge von Handelsblatt Mindshift sprechen wir mit Hans-Dietrich Reckhaus. Das Töten von Insekten war lange Zeit ein gutes Geschäft für den Bielefelder, der in zweiter Generation ein mittelständisches Familienunternehmen leitet.
    Doch inzwischen sägt der Unternehmer an dem Ast, auf dem er sitzt - er rettet die Nützlinge und das mit Leidenschaft. Wir sprechen mit dem Unternehmer über seine erstaunliche Verwandlung vom Insektenbekämpfer zum Fliegenretter und darüber, wie man radikal und konsequent neu wirtschaftet. Eine Geschichte, die zeigt, wie ein einzelnes Unternehmen eine ganze Branche revolutionieren kann.
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    Den Podcast Handelsblatt Crime finden Sie hier:
    https://www.handelsblatt.com/audio/crime/
    38 min
  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann: „Das Leben ist kein Ponyhof. Da muss man sich durchsetzen“
    Heute zu Gast bei Handelsblatt-Mindshift ist die Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie ist ein Phänomen – und das weiß sie auch. „Der Name zu lang. Die Haare zu weiß. Das Mundwerk zu lose.“ Mit diesen Worten charakterisiert sie nicht nur sich selbst, mit diesen Worten wirbt die 62-Jährige auf Plakaten und im Internet für sich. Sie will am Sonntag Oberbürgermeisterin von Düsseldorf werden.
    Und damit nicht genug. „Ihr Motorrad zu luftverschmutzend. Ihre Partei FDP zu klein. Ihr Geschlecht zu weiblich.“ Es wären eigentlich drei weitere gewichtige Gründe dafür, warum sie keine aussichtsreiche Kandidatin ist. Und doch – oder genau deshalb – will die Liberale es schaffen, die erste Oberbürgermeisterin ihrer Heimatstadt zu werden, wie Strack-Zimmermann in der neuen Folge von Handelsblatt Mindshift erklärt
    Im politischen Schlagabtausch ist sie gefürchtet. Sie formuliert schnell, klar und laut. Über sich selbst sagt sie: „Ich bin auf die Welt gekommen, und der Lärm begann. Ich hatte große Brüder, ich bin sehr temperamentvoll.“ Im Podcast spricht sie über Guerilla-Wahlkampf, ihre Großmütter – und verbale Raufereien.
    38 min
  • Theresa Brückner: „Es fehlt an Vielfalt!“
    Heutiger Gast im Handelsblatt Mindshift Podcast ist Theresa Brückner. Sie ist Digitalpfarrerin und durch die Coronazeit so etwas wie eine Krisengewinnerin. Die 33-Jährige ist ein Social-Media-Star mit einer beeindruckenden Zahl an Fans und Followern. In der Corona-Krise hat sie mit ihrer virtuellen Gemeinde bei Youtube und Instagram die Nase vorn, während die Gotteshäuser im Shutdown geschlossen sind. Sie zeigt damit nicht nur ihrem Arbeitgeber, der evangelischen Kirche in Deutschland, wie die Kirche der Zukunft aussehen könnte. Schließlich verlieren die traditionellen Glaubensgemeinschaften seit Jahren dramatisch an Mitgliedern. Sie sagt: Die Kirchen brauchen veränderte Formen der Mitgliedschaft und Kommunikation sowie mehr Vielfalt. So wird ihr häufig noch vorgeworfen, dass sie selbst – Mutter, jung, blond - nicht dem Bild eines klassischen Pfarrers entspricht. Sie sieht die mangelnde Vielfalt nicht als ein rein kircheninternes, sondern als gesamtgesellschaftliches Problem. „Sexismus begegnet mir immer wieder.“ Wir sprechen mit Theresa darüber, ob die Bibel als Ratgeber für Führungskräfte taugt und wie wir es schaffen, mit unserer Schuld und Überforderung umzugehen.
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    Weitere Informationen zur The Shift Initiative findet Ihr hier:
    https://www.handelsblatt.com/adv/shift-initiative/
    Alle unsere Podcast-Folgen findet Ihr unter handelsblatt.com/mindshift
    Ihr habt Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann meldet Euch gerne bei [email protected] und [email protected]
    36 min
  • Bodo Janssen: “Wir waren dazu bereit, alles zu verlieren”
    Heutiger Gast im Handelsblatt Mindshift Podcast ist der Hotelmanager Bodo Janssen - Chef der größten mittelständischen Hotel- und Appartementkette an der Nord- und Ostsee.
    Er hatte früher nur Zahlen im Kopf, die 650 Mitarbeiter wollten ihn loswerden. “Wir waren ein Unternehmen der Geheimnisse”, erinnert sich Janssen. “Management by Champignons - alle Köpfe saßen im Dunkeln und wenn einer raus kam und zu viel wusste, dann wurde er abgeschnitten.”
    Inzwischen ist Bodo Janssen einer der beliebtesten Arbeitgeber. Doch der coronabedingte Shutdown brachte das Unternehmen in eine schwere Krise. Als der Manager Mitte März innerhalb von 48 Stunden seine Hotels räumen muss, fühlt er sich an die Scheinhinrichtungen erinnert, die er als junger Mann während einer Entführung erlebt hat. “Wie bei Dornröschen blieb auf einmal alles stehen”, erzählt Janssen. “Wir haben uns in den Tiefschlaf gesetzt und waren dazu bereit, alles zu verlieren.”
    Wie er und seine Mitarbeiter die letzten Wochen überstanden haben und wieso er der Krise auch viel Gutes abgewinnen kann, erklärt Bodo Janssen in unserer heutigen Folge. Außerdem haben wir mit ihm über seinen Weg vom Narzissten zum empathischen Unternehmer gesprochen und darüber, ob Spiritualität dabei helfen kann, ein guter Chef zu sein. Und zum Schluß wollten wir wissen, ob Corona die Art verändert, wie wir in Zukunft Urlaub machen werden.
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    Weitere Informationen zur The Shift Initiative findet Ihr hier:
    https://www.handelsblatt.com/adv/shift-initiative/
    Alle unsere Podcast-Folgen findet Ihr unter handelsblatt.com/mindshift
    Ihr habt Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann meldet Euch gerne bei [email protected] und [email protected]
    38 min

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