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Stuttgart, 0711 – die Mutterstadt des deutschen Hip-Hop. Massive Töne, Freundeskreis, Afrob, Max Herre und die Kolchose. Aus einer lokalen Szene entsteht in den 90ern ein Netzwerk, das weit über Musik hinauswächst.
Doch wo aus Leidenschaft ein Business wird, fließt plötzlich sehr viel Geld. Und genau hier beginnt ein Kriminalfall, der fast das Ende von 0711 bedeutet hätte.
Ein unauffälliger Buchhalter gewinnt das Vertrauen der Menschen hinter dem Stuttgarter Hip-Hop-Netzwerk.
Als erste Rechnungen nicht bezahlt werden, scheint zunächst alles nur ein Fehler in der Buchhaltung zu sein. Doch dann tauchen Unstimmigkeiten auf. Ein Anruf aus Berlin bringt schließlich den entscheidenden Hinweis. Was folgt, sind durchforstete Kontoauszüge, ein mysteriöser Aufenthalt in Dubai – und die erschreckende Erkenntnis, dass eine hohe Summe Geld fehlt.
In dieser Folge von Tatort Ländle nehmen wir euch mit in die Geschichte der Stuttgarter Hip-Hop-Szene und erzählen den wohl ungewöhnlichsten Betrugsfall im Umfeld von 0711.
Hinweis: Die Darstellung des Kriminalfalls basiert insbesondere auf den Schilderungen von Strachi und weiteren Beteiligten aus dem 0711-Umfeld im SWR3-Podcast „Mutterstadt 0711“ und wird entsprechend als deren Darstellung eingeordnet.
Links/Empfehlungen aus der Folge:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/lokales/stuttgart/30-jahre-0711-videoserie-das-hip-hop-wunder-aus-der-mutterstadt-79231607.html
https://www.swr3.de/events/0711-konzert-sommerfestival-stuttgart-100.html
⚠️ Triggerwarnung: Diese Folge behandelt die Entführung und Tötung eines Kindes sowie Suizid. Wenn dich diese Themen belasten könnten, überspring diese Folge gerne oder hör sie dir an einem Tag an, an dem es dir gut geht.
Stuttgart, April 1958: Ein siebenjähriger Junge will nur kurz raus, spielen – und kommt nie wieder nach Hause. Was folgt, ist der erste Kidnapping-Fall der jungen Bundesrepublik, eine verzweifelte Ermittlung und eine Entscheidung, die es in Deutschland vorher noch nie gegeben hatte: Die Polizei strahlt die Stimme des Täters im Radio aus – für ganz Deutschland.
In dieser Folge nehmen wir dich mit nach Degerloch, in eine Zeit, in der ein Verbrechen wie dieses schlicht undenkbar schien. Wir sprechen über eine Lösegeldforderung, die im Regen buchstäblich zerläuft, über einen Falschverdächtigen, der der Lynchjustiz nur knapp entgeht – und über ein Motiv, das fast banal wirkt angesichts der Tat, die daraus entstand.
Tonbandaufnahme: https://www.youtube.com/watch?v=ctyHuROBTXQ&t=231schland: der Mordfall Goehner (Fahndungsaufruf Staatsanwaltschaft)
Stell dir vor, du überlebst einen Bürgerkrieg, bist schwer verletzt und wirst nach Deutschland gebracht, weil du hier medizinische Hilfe bekommen sollst.
Für 371 libysche Kriegsverletzte wurde Stuttgart zwischen 2013 und 2015 genau zu diesem Ort der Hoffnung. Doch hinter den Kulissen entwickelte sich aus dem humanitären Projekt ein Skandal um Millionenbeträge, fragwürdige Abrechnungen, Provisionen und Korruptionsvorwürfe.
Im Mittelpunkt steht die International Unit des Klinikums Stuttgart. Es geht um die Frage, wie Gelder verwendet wurden, warum Rechnungen teilweise nicht mit den Vereinbarungen übereinstimmten und wie eine Abteilung über Jahre offenbar weitgehend ohne ausreichende Kontrolle arbeiten konnte.
Und damit nicht genug: Auch ein späteres Projekt in Kuwait mit einem Volumen von rund 46 Millionen Euro geriet ins Visier der Ermittler.
Was wusste die Geschäftsführung? Wer hätte eingreifen müssen? Und was passiert, wenn wirtschaftliche Interessen und Patientenversorgung miteinander verknüpft werden?
In dieser Folge von Tatort Ländle schauen wir hinter die Kulissen eines Falls, bei dem es um weit mehr geht als um Geld: Es geht um Vertrauen, Verantwortung und die Frage, wie viel Kontrolle ein Krankenhaus braucht, damit aus Hilfe kein Geschäft auf Kosten anderer wird.
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um einen realen Mordfall, es werden Details zu Gewalt, Schusswaffen und dem Tod von vier Menschen beschrieben. Wenn dich das aktuell zu sehr belasten könnte, überspring diese Folge gerne oder hör an einem Tag rein, an dem es dir gut geht.
Ostern 2009, Eislingen: Ein 18-Jähriger und sein bester Freund finden die Familie des Jungen tot in ihrem eigenen Zuhause – Mutter, Vater, zwei Schwestern, alle erschossen. Weinend rufen die beiden die Polizei. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel: keine Einbruchsspuren, kein erkennbares Motiv. Doch schon bald geraten ausgerechnet die beiden vermeintlichen Ersthelfer selbst ins Visier der Polizei. Was dann ans Licht kommt, schockiert ganz Deutschland: eine monatelang geplante Tat, ein doppeltes Leben zweier unauffälliger Gymnasiasten – und ein Motiv, das kälter kaum sein könnte. In dieser Folge rekonstruieren wir einen der aufsehenerregendsten Kriminalfälle Baden-Württembergs.
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über die Entführung und den mutmaßlichen Mord an einem Kind. Außerdem thematisieren wir Gewalt gegen Minderjährige, Tod, Trauer sowie belastende Ermittlungsergebnisse. Bitte hört diese Episode nur, wenn ihr euch emotional dazu in der Lage fühlt.
Im Juli 1985 verschwindet ein Mädchen im Stuttgarter Westen. Was als alltägliche Besorgung beginnt, endet in einem der rätselhaftesten Kriminalfälle Baden-Württembergs.
Eine mysteriöse Begegnung mit einem Mann, der sich als Kinderarzt ausgibt, widersprüchliche Zeugenaussagen, jahrelange Ermittlungen und eine Spur, die sich Jahre später als Irrweg herausstellt – bis heute wirft der Fall Fragen auf.
In dieser Folge von Tatort Ländle sprechen wir über das Verschwinden von Sabine Hammerich, die größten Wendungen der Ermittlungen und einen Cold Case, der die Menschen in Stuttgart bis heute bewegt.
⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Mord, explizite Gewaltschilderung und den Tod einer jungen Frau. Die Inhalte können belastend sein.
Vor über 40 Jahren erschüttert ein grausames Verbrechen den Landkreis Göppingen. Die 31-jährige Renate Borst verschwindet spurlos – kurze Zeit später wird sie tot in einem Waldstück bei Deggingen gefunden. Trotz intensiver Ermittlungen bleibt der Täter jahrzehntelang unbekannt. Der Fall wird zu einem der bekanntesten Cold Cases Baden-Württembergs.
Erst moderne Kriminaltechnik bringt neue Hoffnung. Jahrzehnte nach der Tat nehmen die Ermittlungen erneut Fahrt auf und führen schließlich zu einem Tatverdächtigen.
In dieser Folge rekonstruieren wir die bekannten Ereignisse, ordnen die Ermittlungen ein und sprechen über einen Fall, der eine ganze Region über Jahrzehnte beschäftigt hat. Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
🎙️ Tatort Ländle erzählt wahre Kriminalfälle aus Baden-Württemberg – respektvoll, sorgfältig recherchiert und mit Blick auf die Menschen hinter den Schlagzeilen.
⚠️ Triggerwarnung; In dieser Folge geht es um Femizid, häusliche Gewalt, Kontrollverhalten, Würgen/Strangulation, einen vorgetäuschten Suizid sowie die Tötung einer Frau durch ihren (Ex-)Partner. Bitte achtet auf euch und entscheidet selbst, ob ihr diese Folge hören möchtet.
Kurz vor dem Jahreswechsel 2011/2012 wird die Polizei zu einem vermeintlichen Suizid in einem Reihenhaus in Waiblingen gerufen. Auf dem Dachboden wird eine 47-jährige tot aufgefunden – alles deutet zunächst auf eine Selbsttötung hin.
Doch der zuständige Kriminalkommissar bemerkt bereits am Tatort mehrere Ungereimtheiten. Verletzungen an der Leiche und widersprüchliche Spuren lassen ihn daran zweifeln, dass die Tote freiwillig aus dem Leben geschieden ist. Während die Ermittlungen voranschreiten, entsteht das Bild einer Frau, die gerade dabei war, ihr Leben neu zu beginnen: Nach einer gescheiterten Ehe hatte sie sich neu verliebt, Zukunftspläne geschmiedet und wollte nur wenige Stunden später zu ihrem neuen Partner reisen.
Je tiefer die Ermittler in die Vergangenheit eintauchen, desto deutlicher werden Hinweise auf Eifersucht, Kontrolle und Gewalt innerhalb ihrer Ehe. Doch erst akribische Spurenauswertungen, rechtsmedizinische Gutachten und kriminalistische Detailarbeit bringen die Wahrheit ans Licht.
In dieser Folge sprechen wir über einen Fall, der beinahe als Suizid zu den Akten gelegt worden wäre – und darüber, wie das Bauchgefühl eines jungen Ermittlers dazu beitrug, einen Mord aufzudecken. Außerdem werfen wir einen Blick auf das Thema Femizide in Deutschland und die erschreckende Realität partnerschaftlicher Gewalt.
⚠️ Triggerwarnung
In dieser Folge sprechen wir über einen tödlichen Brandanschlag, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen. Thematisiert werden unter anderem Tod, schwere Verletzungen, Rauchvergiftung, Brandopfer, rassistische Hintergründe sowie traumatische Ereignisse. Bitte hört diese Folge nur, wenn ihr euch emotional dazu in der Lage fühlt.
Heute führt uns der Fall mitten in die Stuttgarter Altstadt – an einen Ort, den viele vor allem mit Sommernächten, Bars und dem Hans-im-Glück-Brunnen verbinden. Doch am 16. März 1994 spielte sich dort eine Tragödie ab, die bis heute zu den schwersten Verbrechen der Stuttgarter Stadtgeschichte zählt.
In einem überbelegten Wohnhaus in der Geißstraße bricht mitten in der Nacht ein Feuer aus. Die Bewohner werden im Schlaf überrascht, Fluchtwege sind versperrt und innerhalb weniger Minuten entwickelt sich ein Inferno. Sieben Menschen verlieren ihr Leben, zahlreiche weitere werden schwer verletzt.
War es ein tragischer Unfall, ein technischer Defekt oder vorsätzliche Brandstiftung? Die Ermittlungen führen schließlich zu einer Serie weiterer Brände in der Region und zu einem Mann, dessen Geständnis bis heute Fragen aufwirft.
Gemeinsam sprechen wir über die Ereignisse jener Nacht, die Hintergründe des Falls, die Ermittlungen der Sonderkommission und die Frage, welche Rolle rassistische Motive möglicherweise gespielt haben könnten.
Eine Folge über eine Katastrophe, die Stuttgart bis heute nicht vergessen hat.
⚠️Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über sexuelle Nötigung, Machtmissbrauch innerhalb von Hierarchien sowie mögliche Formen psychischer Manipulation. Außerdem thematisieren wir Ermittlungsverfahren, heimliche Aufnahmen und belastende Zeugenaussagen. Bitte hört die Folge nur, wenn ihr euch mit diesen Themen wohlfühlt.
Ein ranghoher Polizeiinspekteur, eine gemeinsame Nacht, heimliche Aufnahmen und der Vorwurf des Machtmissbrauchs: In dieser Folge von Tatort Ländle sprechen wir über einen der umstrittensten Justizfälle Baden-Württembergs.
War alles einvernehmlich? Oder nutzte ein mächtiger Polizeibeamter seine Position aus?
Zwischen widersprüchlichen Aussagen, belastenden Videoaufnahmen und politischen Konsequenzen kämpft das Gericht um die Wahrheit. Trotz Freispruchs endet die Geschichte nicht: Neue Ermittlungen wegen Bestechlichkeit bringen den Fall erneut vor Gericht.
Ein Fall über Macht, Abhängigkeit und die Frage, wie freiwillig Entscheidungen innerhalb strenger Hierarchien wirklich sein können.
Link zum Urteil des Landgericht Stuttgart: Landesrecht BW - 5 KLs 5 Js 118377/21 | LG Stuttgart 5. Große Strafkammer | 14.07.2023 | Urteil
⚠️ Triggerwarnung: Diese Folge enthält Schilderungen von bewaffnetem Überfall, Geiselnahme, psychischer Gewalt und Entführung. Bitte hört die Folge nur, wenn ihr euch damit wohlfühlt.
Ein Mann, der sein Leben lang schneller war als die Angst.
Ein Rennfahrer, der mit über 200 km/h unter Bahnschranken hindurchraste, schwere Unfälle überlebte und Motorsportgeschichte schrieb: Hans Herrmann.
Doch 1991 wird aus der Legende plötzlich ein Opfer. Mitten in der Nacht dringen bewaffnete Täter in das Haus von Hans und Madeleine Herrmann ein. Was folgt, ist ein stundenlanges Martyrium aus Angst, Kontrolle und psychischem Druck – und ein Entführungsfall, der bis heute ungelöst ist.
In dieser Folge sprechen wir über die beeindruckende Karriere des berühmten Mercedes- und Porsche-Rennfahrers, über die dunklen Seiten von Ruhm und Reichtum und über einen Cold Case aus Baden-Württemberg, der bis heute viele Fragen offenlässt.
Wie konnte eine Tätergruppe so gezielt zuschlagen?
Wer waren die Männer mit schwäbischem Dialekt?
Und warum wurde der Fall trotz riesiger Ermittlungen niemals aufgeklärt?
Das ist die Geschichte von Hans Herrmann – dem Mann, der nie bremste.
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