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Ein wenig Provokation ist dabei, wenn Jochen Kröhne seine App ein „Tinder für Krebskranke“ nennt. Kröhne geht es um Reichweite: Er und seine Mitstreiter haben mit „yeswecan!cer“ eine App entwickelt, die Krebskranke miteinander vernetzten will. Entstanden ist, wie er sagt, „die größte Selbsthilfegruppe Deutschlands“. Gerade bei selteneren Krebsarten hilft die App, Erkrankte oder Angehörige virtuell miteinander ins Gespräch zu bringen, die an ihrem Wohnort oft keine Kontakte finden. Beispielsweise bei Glioblastomen – Hirntumoren, die schwer zu behandeln sind. Am kommenden Sonnabend (30. Oktober) beginnt die „Internation Brain Tumor Week“, die mehr Aufmerksamkeit für Hirntumore und daran Erkrankte schaffen möchte. Kröhne ist mit seiner App dabei und zeigt, wie Technologie im Leben von Menschen helfen kann.
Außerdem im TechTalk24:
Eine dystopische Video-Serie in koreanischer Sprache, in Teilen schräg und brutal. Erwachsene kämpfen in Kinderspiele n ums Überleben – nicht unbedingt Zutaten für einen weltweiten kommerziellen TV-Erfolg, wie ihn viele Hollywood-Produktionen feiern. Und doch hat Netflix mit der Serie „Squid Game“ einen Welthit gelandet, mit hohen Abrufzahlen in über 90 Ländern. Die Serie ist Kult und prägt aktuelle nternet-Memes wie Halloween-Kostüme. Wie hat der Streaming-Anbieter das geschafft?
Außerdem:
TechTalk: China verbietet Kryptowährungen
Die chinesische Regierung greift durch: Schon in den vergangenen Jahren bemühte sie sich, Investitionen in Kryptowährung zu erschweren. Nun aber hat China den Handel mit Bitcoin & Co. generell verboten. Zudem dürfen landesweit keine Krypto-Coins mehr geschürft werden – ein Verbot, das in einzelnen Regionen bereits seit einiger Zeit gilt. Die Folge: Kryptowährungen verloren an Wert, aber nur vorübergehend. Und viele Coin-Schürfer verlagern ihre Geschäfte in andere Länder. China versucht, den schwer kontrollierbaren Handel damit in den Griff zu bekommen – zum einen, weil die Regierung sich um Folgen für die finanzielle Stabilität des Landes macht, zum anderen, weil viele Chinesen über Kryptowährungen Geld ins Ausland schaffen.
Außerdem:
Diese Recherche erschüttert einen Weltkonzern: Das Wall Street Journal hat in den vergangenen Tagen eine ganze Reihe von Enthüllungen über den Facebook-Konzern veröffentlicht. Der Zeitung liegen offenbar interne Protokolle, Memos und Forschungsergebnisse vor, auf deren Basis das Blatt schwere Vorwürfe gegen den Konzern erhebt. Facebook dulde Menschenhändler und Drogenkartelle auf seiner Plattform, die Angebote gefährdeten die Gesundheit junger Nutzer*innen – und die Inhalte-Moderation funktioniere bei den Posts von Prominenten nicht. Facebook weist die Kritik zurück.
Außerdem:
Im Streit zwischen dem Apple-Konzern und dem Spieleunternehmen Epic hat eine Richterin in Oakland nun geurteilt: Apple muss alternative Bezahlmodelle in seinem App-Store zulassen. Allerdings besitze Apple kein Monopol – Epic muss Schadenersatz in Millionenhöhe an Apple zahlen, weil der Fortnite-Hersteller gegen Geschäftsbedingungen verstoßen habe: auf den ersten Blick eine Niederlage für Epic, die in Berufung gehen, auf den zweiten aber auch ein ziemlicher Dämpfer für Apples App-Store-Strategie.
Außerdem:
Die Berichte sind beunruhigend: Gleich an mehreren Stellen haben die Taliban in Afghanistan offenbar Zugriff auf personenbezogene Daten erhalten. Die Gefahr: Die neuen Machthaber könnte frühere Mitarbeiter der Regierung aufspüren, ebenso Kritiker oder Polizisten und Soldaten der afghanischen Armee. Der Google-Konzern hat offenbar zumindest vorübergehend mehrere Email-Konten für den Zugriff gesperrt, berichtet Reuters. MIT Technology Review berichtet, dass die Datenbank APPS in die Hände der Taliban gefallen sein könnte, in der Armee und Polizei in Afghanistan mit Unterstützung der USA personenbezogene Daten speicherten. Außerdem Beute der Taliban: mehrere „HIIDE“-Geräte, die biometrische Daten wie Iris-Scans oder Fingerabdrücke speichern.
Außerdem:
– Irrungen und Wirrungen: Apples Eiertanz um Bild-Erkennung
– Startverbot: Richards Branson Virgin Galactic muss am Boden bleiben
– Krypto-Währungen: El Salvador führt Bitcoin als Zahlungsmittel ein
Sie ist eine der renommiertesten Psychiaterinnen der USA: Dr. Anna Lambke leitet die Suchtklinik der Stanford University mitten im Silicon Valley. In unseren Smartphones sieht sie „moderne Injektionsnadeln“, wie sie in ihrem gerade in den USA erschienenen Buch „Dopamin Nation“ schreibt. Titelgebend ist der Neutransmitterstoff, der uns abhängig macht: „Lässt die Wirkung des Glückshormons nach, fühlen wir uns schlecht.“ Für den TechTalk24 sprechen wir Dr. Anna Lambke, die auch durch die Dokumentation „The Social Dilemma“ bekannt wurde.
Außerdem:
Die Kritik ist harsch an Tesla-Chef Elon Musk: Die Vorstellung der Unternehmenspläne für einen humanoiden Roboter seien „Pferdemist“, urteilte ein britischer Wissenschaftler. Und in der Tat sind manche Unternehmen schon viel weiter als Tesla. Der Autobauer will dennoch binnen einen Jahres seinen „Tesla Bot“ zumindest als Prototyp vorstellen, der Besitzer*innen künftig beispielsweise Einkäufe abnehmen soll. Beobachter vermuten hinter der Vorstellung einen PR-Offensive, mit der Tesla von schlechten Nachrichten ablenken will. Denn in den USA wird gegen Tesla ermittelt, weil die Autopilot-Software Unfälle verursache. Und in China gibt´s Kritik an der Qualität der Teslas.
Außerdem:
Dieses Start-Up ist eine Kampfansage an die großen Computer-Hersteller wie Dell, Apple, HP oder Acer: „Framework“ bringt in diesem Jahr ein Laptop auf den Markt, das nicht nur bezahlbar ist. Seine Lebenszeit soll zwischen 6 und 8 Jahren liegen, weil einzelne Komponenten leicht von jedermann ausgetauscht werden können. Anders als bei den großen Herstellern, die Bauteile oft verkleben, damit Nutzer*innen nach 3 bis 5 Jahren ein neues Gerät kaufen.
Außerdem:
Es ist das Buzz-Word dieser Tage im Silicon Valley: Der „Metaverse“ soll der Nachfolger des Internets werden, eine Plattformen verknüpfende Sphäre, in der Nutzer*innen alles erldigen, ohne verschiedene Logins oder Apps. Facebook hat eine „Metaverse“-Abteilung gegründet, Apple soll es angeblich schwer haben im Metaverse. Warum? Das erklärt Metaverse-Vordenker Matthew Ball im TechTalk24.
Außerdem:
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