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Die Federal Trade Commission in den USA bekommt eine neue Chefin: Die Juristin Lina Khan übernimmt die FTC – und manche Tech-Konzerne bekommen schon weiche Knie. Denn Khan hat bisher im US-Kongress den Ausschuss beraten, der die macht der Tech-Konzerne unter die Lupe genommen hat. Viele erwarten eine stärkere Regulierung von Google, Facebook, Apple, Amazon und Microsoft.
Außerdem im TechTalk:
Das tut richtig weh: Der Spiele-Konzern „Electronic Arts“ (EA) ist Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Über einen Slack-Kanal gelangten die Hacker:innen in das Firmennetzwerk. Dort erbeuteten sie wohl vor allem Programm-Codes von populären Spielen wie FIFA 2021, Battlefield oder The SMSs. Über 700 Gigabyte sollen die Hacker:innen gesichert haben. EA teilte mit, dass keine Daten von Nutzer:innen gestohlen worden seien.
Außerdem im TechTalk:
Ein „reicher, narzisstischer Kerl“ sei Elon Musk: Die Produzent:innen eines millionenfach geklickten Youtube-Videos gehen nicht zimperlich mit dem Boss des E-Auto-Herstellers Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX um. Musk habe mit seinen „Spielchen mit Kryptowährungen“ Leben zerstört, heißt es weiter. Der Absender gibt sich als Teil der Hacker-Gruppe „Anonymous“ zu erkennen – ein eher loser Zusammenschluss von Aktivist:innen, die in der Vergangenheit mit Aktionen gegen staatliche Internet-Zensur und für Redefreiheit in Erscheinung getreten sind.
Außerdem im TechTalk:
Militärbeobachter sind alarmiert: Die UN-Expertengruppe für Libyen vermutet in einem Bericht, dass im vergangenen Jahr erstmals eine autonom entscheidende Drohne Soldaten getötet haben soll. Es geht um Drohnen des türkischen Herstellers STM, die Truppen des aufständischen Generals Haftar in Libyen beschossen haben sollen. Nach Herstellerangaben können diese Drohnen operieren, ohne mit einem Piloten auf einem Stützpunkt verbunden zu sein. Sie entscheiden auf Basis von Lerndaten darüber, welche Ziele sie beschießen und welche nicht. Ein Dammbruch, sollte der Beschuss stattgefunden haben.
Außerdem im TechTalk24:
Die Pandemie hat dem Hollywood-Konzern MGM nicht gut getan: Angeblich prüft nun der Handelsriese Amazon eine Übernahme, vor 7 bis 10 Milliarden Dollar. Amazon würde von der großen Film- und Serienbibliothek von MGM profitieren, darunter nicht nur alle James Bond-Filme, sondern auch „Der Herr der Ringe“ oder „Rain Man“. Offen ist, was ein Deal für die Veröffentlichung des neuen Bond-Films bedeuten würde.
Außerdem im TechTalk:
Cyber-Kriminalität nimmt massiv zu – allein zwischen 2019 und 2020 verdreifachten Hacker die Summen, die sie von Behörden und Unternehmen erpressten. „Ransom Ware“-Attacken legen ein ganzes Netzwerk lahm, die Täter fordern Lösegeld (Ransom), bevor die Sperrung aufgehoben wird. Zuletzt traf es Colonial Pipeline, den größten Pipeline-Betreiber der USA, sowie das irische Gesundheitssystem. Eine zunehmende Gefahr, gerade für große Infrastruktur-Anbieter.
Außerdem im TechTalk: Elon Musk twittert, der der Bitcoin-Wert stürzt ab. Musks Konzern Tesla hatte angekündigt, keine Bitcoin mehr als Zahlungsmittel für seine e-Autos zu akzeptieren. Twitter entwickelt ein Bezahl-Feature und das Audio-Netzwerk Clubhouse eine Android-App.
Unternehmen fürchten sich vor diesem Wettbewerb, und doch nehmen sie aktiv teil: Dreimal im Jahr suchen IT-Sicherheitsexperten auf Einladung der „Zero Day Initiative“ Sicherheitslücken im Internet. Dieses mal ging es um Programme für das Home Office – und die Videokonferenz-Plattform Zoom musste einen empfindlichen Hack hinnehmen.
Außerdem im TechTalk24:
Mehr als eine halbe Milliarde Datensätze frei verfügbar im Internet – Facebook erlebt derzeit die Folgen einer Sicherheitslücke, die schon vor zwei Jahren erkannt wurde. Damals entwendeten Unbekannte Telefonnummern, Namen, Wohnorte und andere Daten von rund 530 Millionen Facebook- Nutzer:innen. Zuerst tauchten sie gegen Gebühr im Netz auf, nun sind sie frei abrufbar.
Außerdem:
„Wer soziale Netzwerke und die Spekulation mit Kryptowährungen zusammenbringt, der hat ein großartiges Produkt.“ Gesagt, getan: Der Dienst „Bitclout“ hat in den USA jüngst 170 Millionen Dollar Risiko-Kapitaleingesammelt. Nutzer*innen können auf Prominente setzen und beispielsweise Coins von Elon Musk oder Ariana Grande kaufen. Ein riskantes Geschäft, um das derzeit viel gestritten wird.
Außerdem im TechTalk:
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