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Warum ist die Rückkehr zur regionalen und saisonalen Küche aus medizinischer Sicht sinnvoll für unsere Gesundheit?
Im Zuge der 1. Slow Food Akademie der Alpen durfte ich mit
Da das gesamte Gespräch über 1,5 Stunden gedauert hat und wir im zweiten Teil ziemlich in die Details eingetaucht sind, gibt es zwei Folgen. Im ersten Teil diskutieren wir darüber, warum der Slowfood-Gedanken auch aus medizinischer Sicht Sinn macht, und im zweiten Teil gehen wir dann ein bisschen mehr ins Detail und diskutieren über mTOR, GLP-1, Protein-RDA u. v. m.
DDr. Rösler liefert eine unmissverständliche wissenschaftliche Erklärung: Unsere Genetik hat sich in den letzten 300.000 Jahren kaum verändert. Wir funktionieren im Grunde immer noch wie unsere Vorfahren, die Jäger und Sammler, die nur regional, saisonal und unverarbeitet essen konnten.
Die Abkehr von diesem Lebensstil, insbesondere die Globalisierung der Ernährung, hat weitreichende Konsequenzen:
Die Entzündungsfalle: Unreif geerntete und importierte Lebensmittel verursachen Entzündungen im Körper. Rösler sieht die Verfügbarkeit von Kiwis im Lungau im Winter als „ernährungsphysiologischen Sondermüll”.
Die Autoimmun-Welle: Die Internationalisierung der Lebensmittel und die damit einhergehende minderwertige Ernährung sind ein Hauptgrund für den massiven Anstieg von Autoimmunerkrankungen in den letzten 30 Jahren.
Die Lösung liegt in der Natur: Von Biophotonen und Fermentation
Manuel Ressi, der seine kompromisslose Küchenphilosophie vorstellt, zeigt, dass Regionalität nicht nur eine Ethik, sondern auch ein Qualitätsversprechen ist. Er betont die Wichtigkeit kurzer Wege und des engen Kontakts zu Produzenten, was ihn unabhängig von anfälligen globalen Lieferketten macht
DDr. Rösler ergänzt, dass wir nicht von Kalorien, sondern von Biophotonen und Elektronen leben. Dies ist die Energie, die die Pflanzen durch das Chlorophyll aus der Sonne speichern. Je frischer, desto höher die Ladung – desto besser der Energieschub für uns.
Die Folge taucht tief in die Welt der Konservierung ein, denn saisonal bedeutet auch, das Beste aus der Ernte für das ganze Jahr haltbar zu machen. Manuel Ressi schwärmt vom Fermentieren (etwa von Tomaten), das selbst im Winter intensiven Geschmack und Aroma liefert. Rösler bekräftigt: Fermentation ist medizinisch ein Hype, denn die entstehenden Bakterien sind unersetzbar für unser Mikrobiom und helfen, Krankheiten wie Alzheimer und Diabetes abzuwehren.
Von Fasten bis Laborfleisch: Die wichtigsten Impulse
Die Experten diskutieren weitere brisante Themen: Sie entlarven den Kalorien-Mythos („Calories In, Calories Out“ funktioniert nur im Reagenzglas) und betonen, dass das Timing der Mahlzeiten wichtiger ist.
Die wichtigste Mahlzeit des Tages? Das Frühstück. Wer das Fasten nicht bricht, riskiert laut Studien 37% eher einen Diabetes. Die klare Empfehlung: 30 Gramm Protein (am besten tierischen Ursprungs) in der Früh als Fastenbrecher.
Der finale Appell ist simpel und tiefgründig zugleich: Der Schlüssel zu einem gesunden Leben bis 100 liegt nicht in futuristischen Pillen, sondern darin, im Einklang mit der Natur zu leben – arbeiten, wenn es hell ist, schlafen, wenn es dunkel ist, und das essen, was gerade reif ist.
0:00:19 Begrüßung der Gäste: DDr. Dietmar Rösler und Slowfood Hero Manuel Ressi 17
Diese Podcast Folge wird im Rahmen des Österreichischen Programms für Ländliche Entwicklung 2023-2027 kofinanziert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union.
By DanielWarum ist die Rückkehr zur regionalen und saisonalen Küche aus medizinischer Sicht sinnvoll für unsere Gesundheit?
Im Zuge der 1. Slow Food Akademie der Alpen durfte ich mit
Da das gesamte Gespräch über 1,5 Stunden gedauert hat und wir im zweiten Teil ziemlich in die Details eingetaucht sind, gibt es zwei Folgen. Im ersten Teil diskutieren wir darüber, warum der Slowfood-Gedanken auch aus medizinischer Sicht Sinn macht, und im zweiten Teil gehen wir dann ein bisschen mehr ins Detail und diskutieren über mTOR, GLP-1, Protein-RDA u. v. m.
DDr. Rösler liefert eine unmissverständliche wissenschaftliche Erklärung: Unsere Genetik hat sich in den letzten 300.000 Jahren kaum verändert. Wir funktionieren im Grunde immer noch wie unsere Vorfahren, die Jäger und Sammler, die nur regional, saisonal und unverarbeitet essen konnten.
Die Abkehr von diesem Lebensstil, insbesondere die Globalisierung der Ernährung, hat weitreichende Konsequenzen:
Die Entzündungsfalle: Unreif geerntete und importierte Lebensmittel verursachen Entzündungen im Körper. Rösler sieht die Verfügbarkeit von Kiwis im Lungau im Winter als „ernährungsphysiologischen Sondermüll”.
Die Autoimmun-Welle: Die Internationalisierung der Lebensmittel und die damit einhergehende minderwertige Ernährung sind ein Hauptgrund für den massiven Anstieg von Autoimmunerkrankungen in den letzten 30 Jahren.
Die Lösung liegt in der Natur: Von Biophotonen und Fermentation
Manuel Ressi, der seine kompromisslose Küchenphilosophie vorstellt, zeigt, dass Regionalität nicht nur eine Ethik, sondern auch ein Qualitätsversprechen ist. Er betont die Wichtigkeit kurzer Wege und des engen Kontakts zu Produzenten, was ihn unabhängig von anfälligen globalen Lieferketten macht
DDr. Rösler ergänzt, dass wir nicht von Kalorien, sondern von Biophotonen und Elektronen leben. Dies ist die Energie, die die Pflanzen durch das Chlorophyll aus der Sonne speichern. Je frischer, desto höher die Ladung – desto besser der Energieschub für uns.
Die Folge taucht tief in die Welt der Konservierung ein, denn saisonal bedeutet auch, das Beste aus der Ernte für das ganze Jahr haltbar zu machen. Manuel Ressi schwärmt vom Fermentieren (etwa von Tomaten), das selbst im Winter intensiven Geschmack und Aroma liefert. Rösler bekräftigt: Fermentation ist medizinisch ein Hype, denn die entstehenden Bakterien sind unersetzbar für unser Mikrobiom und helfen, Krankheiten wie Alzheimer und Diabetes abzuwehren.
Von Fasten bis Laborfleisch: Die wichtigsten Impulse
Die Experten diskutieren weitere brisante Themen: Sie entlarven den Kalorien-Mythos („Calories In, Calories Out“ funktioniert nur im Reagenzglas) und betonen, dass das Timing der Mahlzeiten wichtiger ist.
Die wichtigste Mahlzeit des Tages? Das Frühstück. Wer das Fasten nicht bricht, riskiert laut Studien 37% eher einen Diabetes. Die klare Empfehlung: 30 Gramm Protein (am besten tierischen Ursprungs) in der Früh als Fastenbrecher.
Der finale Appell ist simpel und tiefgründig zugleich: Der Schlüssel zu einem gesunden Leben bis 100 liegt nicht in futuristischen Pillen, sondern darin, im Einklang mit der Natur zu leben – arbeiten, wenn es hell ist, schlafen, wenn es dunkel ist, und das essen, was gerade reif ist.
0:00:19 Begrüßung der Gäste: DDr. Dietmar Rösler und Slowfood Hero Manuel Ressi 17
Diese Podcast Folge wird im Rahmen des Österreichischen Programms für Ländliche Entwicklung 2023-2027 kofinanziert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union.

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