Inside Austria

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Inside Austria episodes

  • Südtirol (2/3): Bombenjahre
    In dieser Podcastreihe nehmen wir die bewegte Geschichte Südtirols ins Auge – und die Frage, warum Rechtspopulisten die "Südtirol-Frage" bis heute für sich vereinnahmen

    Auch nach dem Zweiten Weltkrieg kommt Südtirol nicht zur Ruhe. Es wird abermals Italien zugeschlagen, erhält 1947 zwar ein Autonomiestatut, dieses ist vielen deutschsprachigen Südtirolern jedoch nicht weitreichend genug. Außerdem werden die beschlossenen Minderheitengarantieren nur sehr schleppend umgesetzt. Befeuert wird die angespannte Lage dadurch, dass immer mehr Arbeiter aus Süditalien nach Südtirol kommen.

    Die Südtiroler Politik versucht, auf dem diplomatischen Weg eine bessere Autonomie herauszuhandeln. Doch einer Gruppe geht das nicht schnell genug. Sie geben sich den Namen BAS – Befreiungsausschuss Südtirol. Und beginnen schon bald mit Sprengstoffanschlägen, um die Weltöffentlichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Und bei denen auch Menschen sterben.

    In der zweiten Folge unserer Südtirol-Reihe beschäftigen wir uns mit den sogenannten "Bombenjahren". Damit, ob die Attentate zu einer schnelleren Lösung für die Südtirol-Frage beigetragen haben. Oder erst recht Gräben aufgerissen und das Land gespalten haben.

    In dieser Folge zu hören: Christoph Franceschini (Journalist), Hans Heiss (Historiker und Politiker), Brigitte Mazohl (Historikerin), Eva Klotz (Politikerin), Arno Kompatscher (Politiker); Moderation und Skript: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; Skript: Hannah Krause; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth

    Unsere Reihe über Burschenschaften hört ihr hier.

    Mehr Infos zu unserem Live-Auftritt bei der Buch Wien findet ihr hier.

    43 min
  • Südtirol (1/3): Das zerrissene Land
    In dieser Podcastreihe nehmen wir die bewegte Geschichte Südtirols ins Auge - und die Frage, warum Rechtspopulisten die "Südtirol-Frage" bis heute für sich vereinnahmen

    Seit über 100 Jahren gehört Südtirol zu Italien. Die Autonomie der Region gilt heute als Paradebeispiel - doch das war nicht immer so. Die deutsprachige Bevölkerung sollte "italianisiert" werden. Später versuchten Attentäter, mit Bombenattentaten die Unabhängigkeit von Italien zu erwirken.

    Heute ist die "Südtirol-Frage" noch immer ein Thema, das rechte Gruppierungen gern bedienen. Von der Südtiroler Partei "Süd-Tiroler Freiheit" über die österreichische FPÖ bis hin zur AfD in Deutschland.
    In dieser Reihe nehmen wir Südtirol in den Fokus. Wir spechen darüber, wie Südtirol gegen den Willen der meisten Südtiroler zu Italien kam, wie der italienische Faschismus ihnen Kultur und Sprache nehmen wollte. Wir erzählen von geheimen Untergrundschulen, nationalsozialistischen Geheimorganisationen und wie die sogenannte Option die Leute – und sogar Familien gespalten hat.

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    45 min
  • Ex-Ministerin Zadić: „Man hat versucht, die Justiz bewusst auszuhungern“
    Die ehemalige Justizministerin und Grünen-Abgeordnete Alma Zadić spricht im Interview über die Angriffe der ÖVP und Sebastian Kurz auf die Justiz und die Causa Pilnacek

    Ob Ibiza-Affäre, Ermittlungen gegen Ex-Kanzler Sebastian Kurz oder die jüngsten Enthüllungen rund um den verstorbenen Justizsektionschef Christian Pilnacek – immer wieder stellt sich die Frage, wie unabhängig Österreichs Justiz tatsächlich ist.

    Eine, die das System von innen kennt, ist Alma Zadić. Die ehemalige grüne Justizministerin erlebte den Rücktritt von Sebastian Kurz und sorgte für die Entmachtung von Christian Pilnacek.

    Im Interview mit Katharina Zingerle vom SPIEGEL und Antonia Rauth vom STANDARD spricht Zadić über politische Einflussnahme, die Vorwürfe einer politisierten Justiz und die Frage, welche Reformen es braucht, um das Vertrauen in den Rechtsstaat zu stärken.

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    43 min
  • Rettet Bablers Rückzug die SPÖ?
    Der SPÖ-Chef und Vizekanzler zieht sich zurück - auf Raten. Wer ihm an der Parteispitze folgt, ist unklar. Ist das der richtige Weg um die SPÖ aus dem Umfragetief zu retten?

    Andreas Babler war angetreten, um die SPÖ aus der Krise zu führen – letztes Wochenende musste er seinen Rückzug auf Raten verkünden. Die Partei steckt seit Monaten im Umfragetief, jetzt soll Finanzminister Markus Marterbauer im neuen Jahr als Vizekanzler übernehmen und es wieder richten.

    Wer Babler bei einem Parteitag im Frühjahr als Parteichef folgt, ist noch offen. Bis dahin stehen Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und Klubchef Philip Kucher in einer erweiterten Parteispitze bei.

    In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir den Sturz von SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler. Wir wollen wissen, wie er vom Hoffnungsträger zum Problemfall wurde. Und wir fragen: Warum stecken die Sozialdemokraten – nicht nur in Österreich – in der Dauerkrise?

    In dieser Folge zu hören: Petra Stuiber (stellvertretedende Chefredakteurin des STANDARD), Peter Hajek (Meinungsforscher und Politikwissenschafter), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim „Spiegel“); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; Redigat: Frauke Böger und Zsolt Wilhelm; redaktionelle Mitarbeit: Hannah Krause; Produktion: Christoph Neuwirth

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    Die Folgen über Österreichs Mediensystem hört ihr hier.

    Mehr über die KPÖ in Österreich hört ihr hier.

    Foto im Logo: Standard/Heribert Corn

    39 min
  • Terror in Europa: Die neue Strategie der Hamas
    Mitten in Wien wurden Waffen gelagert, nachdem sie Mittelsmänner durch halb Europa geschmuggelt haben sollen. Wie knapp ist Österreich an einem Terroranschlag vorbeigeschrammt?

    Ein geheimes Waffenlager mitten in Wien und der Verdacht eines Hamas-Kommandos in Europa: Die deutsche Bundesanwaltschaft wirft mehreren Beschuldigten vor, einen Anschlag zum zweiten Jahrestag des 7. Oktober vorbereitet zu haben.

    In dieser Folge von "Inside Austria" rekonstruieren wir, was ein gemeinsames Rechercheteam von Standard und Spiegel über ein Hamas-Netzwerk mitten in Europa herausgefunden hat. Wie nach Auffassung der Ermittler über Monate Waffen geschmuggelt und Anschläge vorbereitet worden sein sollen - auch in Wien. Und, wie Fahnder dem Netzwerk auf die Spur kamen.

    In dieser Folge zu Hören: Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD), Jan Michael Marchart (Innenpolitik-Redakteur beim STANDARD), Wolf Wiedmann-Schmidt (Investigativ-Koordinator beim "Spiegel"); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; Redigat: Frauke Böger und Daniel Retschitzegger; Produktion: Christoph Neuwirth

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    34 min
  • ⁠DickPic-Terror (2/2): Versagt Österreich beim Opferschutz?
    Ein Jahr gibt es den sogenannten "Dickpic-Paragraf" in Österreich jetzt. Wirkt er? Was sagen Betroffene und Expertinnen?

    Seit einem Jahr ist es in Österreich strafbar, ungerwünschte Penisbilder zu versenden. Der sogenannte "Dickpic"-Paragarf trat am 1. September 2025 in Kraft. Seitdem erstatteten knapp 300 Betroffene Anzeige. Allerdings wurden auffallend viele Verfahren eingestellt oder abgebrochen. So auch im Fall einer Frau, die über 5000 ungewollte Dickpics zugeschickt bekam.

    Wie kann das sein? Und: Wird digitale sexualisierte Gewalt in Österreich generell nicht ernst genug genommen? Darum geht es im zweiten Teil dieser Mini-Serie von "Inside Austria". Teil eins hören Sie hier:

    In dieser Folge zu hören: Judith (Betroffene), Ingrid Brodnig (Autorin und STANDARD-Kolumnistin), Philipp Springer (Rechtsanwalt), Muzayen Al-Youssef (STANDARD-Innenpolitikredakteurin),Beate Hausbichler (Ressortleiterin dieSTANDARD); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; redaktionelle Mitarbeit: Kim Höbel; Redigat: Frauke Böger und Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth

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    30 min
  • Dickpic-Terror (1/2): Wie 5000 Penisbilder ungestraft blieben
    Wir erzählen einen Fall von digitaler sexueller Belästigung und wollen wissen: Wirkt der sogenannte Dickpic-Paragraf, den es seit einem Jahr gibt?

    Eine Frau erhält über Monate hinweg Tausende pornografische Bilder und Dickpics von einer unbekannten Nummer. Als sie zur Polizei geht, wird sie abgewimmelt: Das unaufgeforderte Verschicken von Genitalbildern ist zu diesem Zeitpunkt in Österreich noch nicht strafbar. Auch eine weitere Betroffene ist wütend: Die Aktivistin Frederika Ferková kennt solche Erfahrungen seit ihrer Jugend. Sie entscheidet sich, gegen einen Absender vorzugehen – und macht ihren Fall öffentlich.

    Mittlerweile hat sich die Rechtslage geändert: Seit September 2025 gibt es in Österreich einen eigenen Straftatbestand für unaufgefordert verschickte Genitalaufnahmen. Doch wie wirksam ist das sogenannte Dickpic-Verbot ein Jahr später? In dieser Miniserie von Inside Austria schauen wir uns an, wie es zu dem Gesetz kam – und warum Betroffene sich trotz der neuen Rechtslage noch immer nicht ausreichend geschützt fühlen.

    In dieser Folge zu hören: Judith (Betroffene), Frederika Ferková (Aktivistin), Ingrid Brodnig (Autorin und STANDARD-Kolumnistin), Philipp Springer (Rechtsanwalt), Beate Hausbichler (Ressortleiterin von dieSTANDARD); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Kim Höbel; redaktionelle Mitarbeit: Muzayen Al-Youssef; Redigat: Frauke Böger, Lucia Heisterkamp und Katharina Zingerle; Produktion: Christoph Neuwirth

    STANDARD-Podcast LIVE:

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    29 min
  • Wie Österreichs größte Skandale zusammenhängen
    Von Ibiza über die Inseratenaffäre bis zur Razzia im BVT - Österreichs Skandale beschäftigen uns nicht nur seit rund fünf Jahren im Podcast "Inside Austria" - sie hängen auch alle zusammen.

    Heinz-Christian Strache, Sebastian Kurz und Egisto Ott: Der ehemalige FPÖ-Chef und Ex-Vizekanzler, der einstige Shootingstar der ÖVP und Altkanzler sowie der frühere Verfassungsschützer und nicht rechtskräftig verurteilte Spion beschäftigen uns seit Jahren in vielen Folgen von "Inside Austria". In dieser Folge erzählen wir ihre Geschichten noch einmal – und schauen uns an, welche Verbindungen es zwischen den Affären rund um ihre außergewöhnlichen Karrieren gibt.

    Im Interview erzählt Fabian Schmid, leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD, von dubiosen Deals rund um Nationalratsmandate und von Diensthandys hochrangiger Innenministeriumsbeamter, die über ehemalige Verfassungsschützer schließlich nach Russland gelangten.

    STANDARD-Podcast LIVE:

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    Wien, am 14. September 2026, 19:30
    Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park

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    58 min
  • Wie gefährlich ist der Nachwuchs von FPÖ und AfD?
    Leaks aus dem Umfeld der Jugendorganisation der FPÖ zeichnen ein verheerendes Bild einer radikalisierten Szene, die sich kaum noch von rechtsextremen Gruppen unterscheiden lässt

    Junge Rechte vermessen ihre Schädel nach Nazi-Manier und gehen auf selbst erklärte "Rassenschandejagd". Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Was eine STANDARD-Recherche aus dem Umfeld der Freiheitlichen Jugend offengelegt hat, versetzt Österreich seit Wochen in Aufregung. Im Fokus stehen die engen Verbindungen zu extrem rechten Organisationen wie den Identitären oder der Gruppe 451. Was bedeutet der Skandal um ihre Jugendorganisation für die FPÖ, die derzeit in Umfragen bei rund 40 Prozent liegt?

    Auch in Deutschland ist die extreme Rechte im Aufwind. Die AfD könnte bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft werden – und möglicherweise erstmals den Ministerpräsidenten stellen. Und: auch sie hat ein Problem mit ihrem Nachwuchs: Die Junge Alternative löste sich auf, nachdem der Verfassungsschutz sie als gesichert rechtsextremistisch eingestuft hatte. Mittlerweile hat die AfD eine neue Jugendorganisation. Auch darum geht es in dieser Folge von Inside Austria.

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    59 min
  • Was passiert, wenn Rechtsaußen regiert (2/2)
    Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt, die AfD könnte stärkste Kraft werden. Wie sie sich an der FPÖ orientiert, und was passiert, wenn Rechtsaußenparteien an die Macht kommen

    Bei der Wahl am 6. September in Sachsen-Anhalt könnte die AfD auf eine absolute Mehrheit kommen und in der Regierung landen. Der umstrittene Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte Ministerpräsident werden. Vielen bereitet das Sorgen, auch da sie dadurch auch wichtige Schaltstellen wie das Innenministerium besetzen könnte. Deutschland schaut deshalb gespannt nach Österreich – immerhin haben hier Rechtspopulisten schon häufig mitregiert. Wie das aktuell auf Landesebene läuft, darüber haben wir im ersten Teil dieser Miniserie gesprochen.

    Jetzt wollen wir wissen: Was können wir aus den Bundesregierungen mit FPÖ-Beteiligung über Rechtspopulisten an der Macht lernen? Und: lassen sich die FPÖ und die AfD überhaupt vergleichen? Darüber hinaus wollen wir wissen, wie die FPÖ-Regierungen sich auf Österreichs Demokratie ausgewirkt haben, und ob sich die FPÖ in Regierungsverantwortung radikalisiert oder gemäßigt hat. Und: Was folgt daraus für eine mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt?

    In dieser Folge zu hören: Ann-Katrin Müller ((Politikredakteurin beim "Spiegel"), Reinhard C. Heinisch (Politikwissenschafter), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim "Spiegel"), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin); Skript und Recherche: Lucia Heisterkamp und Kim Höbel; Moderation: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth

    STANDARD-Podcast LIVE:

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    Wien, am 14. September 2026, 19:30
    Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park

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    38 min

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DER STANDARD und DER SPIEGEL rekonstruieren die großen und kleinen Skandale Österreichs. WIR blicken in politische Abgründe und erklären zusammen mit den Journalistinnen und Journalisten beider…

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