Was wichtig ist

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  • Der große Midterms-Test der Demokraten: Kann man mit linken Kandidaten einen Swing State drehen?
    „Was wichtig ist“ über die US-Wahlen, die kommenden Dienstag, 3. November, über die Bühne gehen: Worauf muss man achten, was muss man wissen, welche Namen sollte man kennen. US-Korrespondent Stefan Riecher gibt zu Gast bei Klemens Patek einen Überblick.

    Ist es schon wieder zwei Jahre her, seit Donald Trump erneut zum Präsidenten gewählt worden ist? Manche mögen meinen: erst zwei Jahre? In der Mitte der Amtszeit des US-Präsidenten stehen am ersten Dienstag im November traditionell die Midterm-Wahlen am Programm, die Zwischenwahlen. Alle 435 Abgeordneten im Repräsentantenhaus und rund ein Drittel aller 100 Senatssitze (heuer 35) werden gewählt. Es gilt mit wenigen Ausnahmen: Wer auch nur eine Stimme vorn liegt, holt sich den Sieg.

    Der US-Korrespondent der „Presse“, Stefan Riecher, erklärt, warum die Wahl so wichtig für US-Präsident Donald Trump ist. Was wäre, wenn die Demokraten beide Kammern des Kongresses drehen, also die Mehrheit erringen könnten? Was kommt auf die USA zu, sollten die Demokraten nur in einer Kammer ein Comeback feiern? Im Repräsentantenhaus gilt ein Sieg der Demokraten als sehr sicher. Und wie „lahm“ wäre der dann als „lahme Ente“ bezeichnete US-Präsident im Falle eines vollkommenen Triumphs der Demokraten?

    Gast: Stefan Riecher, US-Korrespondent, "Die Presse"
    Host: Klemens Patek
    Schnitt: Dominik Lanterdinger / Audio Funnel

    Mehr dazu:

    Überraschend starke US-Konjunktur lässt Republikaner vor Midterms hoffen

    „Abdul ist einer von uns“: Ein muslimischer Senatskandidat spaltet die USA

    Die Hassliebe der US-Autoindustrie für Trumps Zölle

    US-Farmer leiden unter Krise – warum halten viele weiter zu Trump

    Lokalaugenschein in Chicago: Wie bedrohlich ist „die gefährlichste Stadt der Welt“ wirklich?

    „Frankreich brennt”: Trump will die Unruhen für Wahlkampf nützen

    Trump bringt eine republikanische Hochburg gegen sich auf

    „Gott ist non-binär“: James Talarico, der christliche Shooting-Star aus Texas, bietet Trump die Stirn

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    31 min
  • 13-Jähriger flieht aus "Auszeit-WG": Ist Wien machtlos gegen kriminelle Kinder?
    Alles, was Recht ist

    Ein 13-jähriger Intensivtäter flüchtete am Dienstag nach einem Aufenthalt in der Klinik Donaustadt aus der ersten und einzigen Wiener „Auszeit-WG“. Mittlerweile befindet sich der jugendliche Syrer wieder in der Einrichtung. Trotzdem wirft die Episode die Frage auf, wie gut diese WGs für jugendliche Intensivtäter ausgerüstet sind.

    Der 13-Jährige wurde vor rund einem Monat in die „Auszeit-WG“ aufgenommen, nachdem er wiederholt kriminelle Handlungen gesetzt hatte. Mit der „Auszeit-WG“ sei in Österreich die Möglichkeit geschaffen, strafunmündige Intensivtäter anzuhalten. Ziel der WG sei es, die Bevölkerung vor strafunmündigen Intensivtätern zu schützen und Gewaltspiralen zu durchbrechen. Aber funktioniert das auch? Und gibt es dafür die gesetzlichen Rahmenbedingungen? Darüber spricht Chronik-Redakteur Manfred Seeh im Podcast.


    Gast: Manfred Seeh, Chronik-Redakteur

     Moderation: Sissy Rabl

     Schnitt: Audiofunnel

    Mehr zum Thema:

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    16 min
  • Drei Szenarien für Israel: Hat Netanyahu diese Wahl nun gewonnen oder verloren?
    Über Blöcke, Macht, die arabischen Parteien und wie es nach der Parlamentswahl in Israel weitergehen könnte.

    Israel hat gewählt. Es wird noch ausgezählt, aber die Lage ist so: Der Regierungsblock mit Benjamin Netanyahu kommt mit all seinen Verbündeten nicht auf die notwendigen 61 Mandate für seine Mehrheit. Nur: Die Opposition, dort ist die stärkste Partei jene von Ex-Militärchef Gadi Eisenkot, kommt auf noch weniger Mandate. Also auch für die Opposition ist keine Regierungsmehrheit in Sicht. Was nun? Premier Benjamin Netanyahu sieht keinen Grund, seinen Posten zu räumen. Seine rechte Likud-Partei ist einmal mehr stärkste Einzelpartei - mit Abstand.

    Welche Szenarien jetzt für Israel infrage kommen, das analysiert im „Presse“-Podcast „Was wichtig ist“ die Journalistin Mareike Enghusen, die für „Die Presse“ aus Tel Aviv berichtet. Welche Rolle spielen die arabischen Parteien, sind die zwei großen Blöcke in Stein gemeißelt, würden Neuwahlen etwas ändern - und was hat Benjamin Netanyahu vor?

    Gast: Mareike Enghusen, Isreal-Korrespondentin der "Presse" in Tel Aviv
    Host: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel

    Mehr dazu:

    Netanyahu droht nach Israel-Wahl: „Wir werden iranische Gefahr ein für alle Mal beenden“

    So will sich Netanyahu in Israel an der Macht halten

    Der Überlebenskünstler Netanyahu hat wieder einmal seinen Kopf aus der Schlinge gezogen

    Die Macht des israelisch-arabischen Ex-Ministers Mansour Abbas

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    26 min
  • Wie gut ist das Zukunftsdepot, Börse-Chef Christoph Boschan?
    Was sagt Christoph Boschan zum Zukunftsdepot, das die Regierung beschlossen hat.

    Gast: Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse AG
    Moderation: Anna Wallner, Head of New Media


    Schnitt: Audiofunnel 

    Ab 2027 bekommt jedes neugeborene Kind 500 Euro Startbonus, und Eltern dürfen bis zu 5000 Euro im Jahr für ihre Kinder anlegen, ohne Steuer auf die Kursgewinne. Für Christoph Boschan, den Chef der Wiener Börse, ist das einer der größten Schritte der vergangenen zehn Jahre und zugleich viel zu wenig. Er erklärt, warum er die Dividenden lieber steuerfrei stellen würde als die Kursgewinne, was er vom Bundesschatz hält und warum Länder wie Dänemark, Schweden und die Niederlande bei der Pensionsvorsorge so weit vorne liegen.

    Christoph Boschan in Zitaten:

    „Der Bundesschatz ist ja einer der Euphemismen unserer Zeit. Es ist ja kein Bundesschatz, das sind Staatsschulden.“ 

    „Aktien schlagen langfristig alles, und zwar mindestens um das Doppelte.“ 

    „Die größte Downside wäre, dass diese Maßnahmen so homöopathisch sind, dass sie praktisch gar nichts erzielen, die politische und gesellschaftliche Diskussion aber auf Jahrzehnte befrieden.“

    Mehr zum Thema:

    Die Regierung will eine Generation der Anleger

    500 Euro für jedes Baby: So soll das neue Zukunftsdepot funktionieren

    Das „Zukunftsdepot“ für Kinder: Eine gute Idee, aber mit Schönheitsfehlern

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    25 min
  • Europe’s Race to Protect Kids From Social Media
    Folge 17 von "LensEU", dem Podcast über Europa

    Zum Inhalt dieser Folge:

    Ursula von der Leyen wants to make it harder for children across Europe to access social media, Austria already has its own law in place, and Latvia, Poland and Germany are handling it differently.
    Should a 12-year-old be allowed to open an Instagram account? The European Commission doesn’t think so. In her State of the Union address, Commission President Ursula von der Leyen announced the EU Kids Act: a ban on social media accounts under 13, and no independent account without parental consent under 15. It isn’t law yet - but across Europe, governments aren’t waiting to see how it turns out.

    In episode 17 of LensEU, host Anna Wallner talks to EU editor Anna Gabriel about how von der Leyen’s proposal came together, how it’s being received in Brussels and across the tech industry, and about Austria’s own plan for a national age limit of 14 - due to take effect on 1 January 2027, years before the EU rule, even though it will eventually have to give way to it. Then, three partner newsrooms report from the ground: OKO.press on Poland’s push to go further and faster than Brussels, driven partly by a string of school knife attacks; CORRECTIV on Germany’s still-open debate, where young people say their own voices are barely heard; and TV Net on Latvia, where a push for stricter rules has quietly lost momentum since the election. Four countries, four very different answers to the same question.

    Deutsch:

    Darf ein Zwölfjähriger auf Instagram sein? Die Europäische Kommission findet: nein. In ihrer Rede zur Lage der Union hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den EU Kids Act angekündigt: kein Social Media unter 13 Jahren, kein eigenes Konto ohne Zustimmung der Eltern unter 15. Gesetz ist das noch nicht - aber quer durch Europa warten Regierungen nicht erst ab, wie die Sache ausgeht.

    In dieser Folge von LensEU spricht Host Anna Wallner mit EU-Redakteurin Anna Gabriel darüber, wie von der Leyens Vorschlag entstanden ist und wie er aufgenommen wird, sowie über Österreichs eigenen Plan für ein nationales Mindestalter von 14 Jahren.

    Danach berichten drei Partnerredaktionen direkt vor Ort:

    • OKO.press über Polens Vorstoß, schneller und weiter zu gehen als Brüssel, mitausgelöst durch eine Serie von Messerattacken an Schulen;
    • CORRECTIV über die noch offene Debatte in Deutschland, wo junge Menschen sagen, dass ihre eigene Stimme kaum gehört wird;
    • TVNet über Lettland, wo der Schwung für strengere Regeln seit der Wahl leise verpufft ist. Vier Länder, vier sehr unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage.
    • Was ist lensEU?

      Sieben Medienpartner aus der Europäischen Union produzieren ab sofort jede Woche einen Podcast und einen Newsletter in fünf Sprachen.

      Die Partnermedien sind: LensEU wird von OKO.press aus Polen koordiniert. Weitere Partner sind Die Presse aus Österreich, CORRECTIV aus Deutschland, Telegram.hr aus Kroatien und TVNET aus Lettland. Unterstützt wird das Projekt von der internationalen Nachrichtenagentur AFP aus Frankreich, ENEX aus Luxemburg und Mainspring aus Österreich.

      KI-Hinweis: Die Podcastfolgen in der Originalsprache werden mit dem Übersetzungstool Eleven Labs in mehrere Sprachen übersetzt, so auch auf Deutsch. Die Moderationspassagen und das erste Interview sind auf Deutsch aufgenommen, der Rest vom Englischen ins Deutsche mittels KI übersetzt.

      Unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Multimedia Actions.

      Alle englischen Folgen abrufbar sind auch hier auf The Audio Marketplace.

      Alle deutschen Folgen findet ihr auch hier auf YouTube.

      Den wöchentlichen Newsletter bestellen kann man hier - in der Sprache eurer Wahl.

      Alle Quellen und Links zu dieser Folge findet ihr hier.

      Das vollständige Transkript dieser Folge auf Englisch findet ihr hier.

      27 min
    • Zum Wiederhören: Alice Schwarzer im Interview
      Sonderfolge: Alice Schwarzer und ihr mangelndes Talent zu Selbstkritik (aus 2021)

      Nach fast 50 Jahren ist Schluss: Alice Schwarzer stellt die „Emma“ ein, im Dezember erscheint die letzte Ausgabe des 1977 gegründeten Monatsmagazins.

      An diesem Sonntag ist die heute 83-jährige, nach wie vor streitbare Feministin in Wien auf der Bühne zu sehen. Aus diesem Anlass holen wir ein Gespräch aus unserem Archiv: Im September 2021 habe ich Alice Schwarzer und die Wiener Regisseurin Sabine Derflinger am Rande der Dreharbeiten zu einem Film über Schwarzer getroffen. Genau die beiden stellen am Sonntag im Stadtsaal Alie Schwarzers jüngstes Buch vor, das den Titel trägt „Feminismus pur. 99 Worte" und im Februar im Heyne Verlag erschienen ist.

      Unser Nachrichtenpodcast hieß damals im Herbst 2021 noch „Was wichtig wird“ und klang etwas anders. Aber das Gespräch bleibt hörenswert, darum wollen wir es Ihnen hier nochmal anbieten. Es geht um Selbstkritik, um Reue, um den Zustand der Frauenbewegung nd um die Filmbiografie, die Derflinger über Schwarzer drehte und die dann 2022 in die Kinos kam. Die Doku ist derzeit auf Prime, Apple TV und Sooner abrufbar.

      Shownotes vom 17. September 2021: Die Österreicherin Sabine Derflinger ("Die Dohnal", "Tatort", "Vorstadtweiber") dreht einen Kinofilm über die Feministin Alice Schwarzer. Ein Gespräch am Rande der Dreharbeiten über Idee und Entstehung des Films, den Stellenwert von Selbstkritik und Reue bei einer Film-Biografie und den Zustand der Frauenbewegung.

      Für viele Frauen war und ist Alice Schwarzer DIE Ikone des Feminismus. Eine Vorkämpferin der Gleichberechtigung, der wir Frauen viel zu verdanken haben. Manche ihrer Sichtweisen, vor allem ihre sehr islamkritische Haltung (Ergänzung: und seit 2022 auch pro-russische Haltung) haben aber viele verschreckt, auch Frauen und Feministinnen ab den 2000er-Jahren, wie die Autorin und Spiegel-Kolumistin Margarete Stokowski. Für viele junge Feministinnen gilt Schwarzer heute als transphob und antimuslimisch.

      Schwarzer wurde im Dezember 1942 in Wuppertal geboren, wuchs als uneheliches bei ihren Großeltern auf, ging 1963 nach Paris, wurde Journalistin und Autorin, Freundin und Vertraute von Simone de Beauvoir, Gräfin Dönhoff und Schauspielerin Romy Schneider, verfasst mit dem Buch „Der kleine Unterschied“ einen Klassiker der feministischen Fachliteratur und gründet 1977 die Zeitschrift „Emma“, die bis heute in Köln monatlich erscheint.

      Bekannt wurde Schwarzer 1971 als eine der Initiatorinnen der Aktion zur Legalisierung von Abtreibungen in Frankreich und Deutschland, die schließlcich in einer „Stern“-Titelgeschichte gegipfelt ist. Unter der Schlagzeile „Wir haben abgetrieben“ gipfelte bekannten damals 374 Frauen öffentlich, selbst abgetrieben zu haben. Heute ist Schwarzer 78 und nach wie vor laut und streitlustig.

      Der legendäre WDR-Auftritt von Alice Schwarzer mit Esther Vilar war am 6.Februar 1975.

      Der Dokumentarfilm von Sabine Derflinger "Alice Schwarzer" ist im Jahr 2022 erschienen.

      Veranstaltungstipp aus gegebenem Anlass in Wien:

      Alice Schwarzer und Sabine Derflinger treten am Wochenende im Wiener Stadtsaal vor Publikum auf.

      Sonntag, 25. Oktober 2026*
      11:00 Uhr
      STADTSAAL
      Mariahilfer Straße 81 - 1060 Wien

      Eintritt: € 32,50 / € 27,50 / Ticketlink

      Eine Veranstaltung des Stadtsaal Wien in Kooperation mit dem Heyne Verlag

      *Die ursprünglich für den 10. Mai geplante Veranstaltung wurde nun nachgeholt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

      28 min
    • Erfolgsgeheimnis bei KI-Projekten: It’s business, technology and people!
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      Künstliche Intelligenz gilt als die zentrale Schlüsseltechnologie der Gegenwart und Zukunft, die Abläufe, Effizienz und Innovationskraft in der modernen Wirtschaft grundlegend verändert. An KI führt kein Weg vorbei. Bereits heute – so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der WKO – nutzen 53 Prozent der heimischen Betriebe KI oder testen sie in Pilotprojekten, Tendenz stark steigend. Auf der anderen Seite: Bis zu 80 Prozent aller KI-Projekte in Unternehmen erreichen nie die Produktivphase oder liefern nicht den erhofften Mehrwert. Dieser Prozentsatz gilt weltweit, wenn man die Analysen einer jüngsten Studie des US-amerikanischen IT-Marktforschers Gartner heranzieht.

      Die Schlussfolgerung, dass die Technologie, die als Heilsbringer gefeiert wird, noch nicht so weit ist, wie es die Entwickler von KI-Anwendungen versprechen, liegt nahe – und ist laut Dr. Verena Trost, Partner bei IBM Österreich nicht unbedingt zutreffend. Im Podcast zu den Erfolgsgeheimnissen von gelungenen KI-Projekten spricht sie über die wahren Gründe des Scheiterns, die entscheidenden Parameter bei Projektumsetzungen, die Bedeutung der Erfolgsmessung (Stichwort: Return on Investment) und das notwendige Miteinander von klar definierten Anwendungszielen, passenden KI-Tools und Menschen im Unternehmen, die auf dem Weg einer Systemumstellung mitgenommen und dirigiert werden müssen.

      32 min
    • Wendet sich Trump Russland zu? „Das Kalkül von Putin ist sicher, die Ukraine in diesem Winter niederzuringen“

      Ist der russische Präsident Wladimir Putin ein Humanist? Als solcher wurde er vom US-Sondergesandten Steve Witkoff bei dessen Moskaubesuch am Mittwoch zumindest gelobt. Die USA wenden sich immer mehr Russland zu. Darunter leidet die Ukraine, die von US-Waffen, Geheimdienstinformationen oder auch dem Internet von Elon Musks Starlink-System abhängig ist, um gegen die russischen Angriffe auch nur irgendwie bestehen zu können.

      Bringen die derzeit laufenden Gespräche etwas voran, wenn der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj etwa nach Oslo reist und dort den US-Gesandten Witkoff trifft und dieser daraufhin zu Putin weiterreist? Putin will die Angelegenheit lieber nur mit US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi besprechen. „Presse“-Journalistin Jutta Sommerbauer spricht im Podcast über die aktuellen Verhandlungen und berichtet von ihren jüngsten Reisen in die Ukraine: Wie gehen die Menschen dort mit der Situation vor dem nahenden Winter um?

      Gast: Jutta Sommerbauer, "Die Presse" Außenpolitik
      Host: Klemens Patek
      Schnitt: Audiofunnel / Dominik Lanterdinger

      Mehr dazu:

      Witkoffs Besuch bei Putin: Dollars, Diesel und nicht viel Neues zur Ukraine

      Oslo-Gespräche: Trump will Selenskyj zu Diktat-Frieden mit Putin zwingen

      Balten müssen in den Bunker: Putins Luftkrieg verunsichert auch Europas Norden

      Der Ukraine steht der härteste Winter des Krieges bevor


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      25 min
    • Gunkl-Prozess: Warum unser Gerichtsreporter mit drei Verurteilungen rechnet
      Der Jusitz-MIttwoch mit Manfred Seeh.

      Gast: Manfred Seeh, Justiz und Rechtsexperte "Die Presse"

      Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
      Schnitt: Audiofunnel/DL

      Am Donnerstag steht Kabarettist Günther Paal alias Gunkl am Wiener Straflandesgericht vor Gericht, angeklagt wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Mit ihm angeklagt sind die Mutter und die Großmutter des Mädchens: Sie sollen ihn um 159.000 Euro erpresst haben, bis er sich im Mai selbst der Polizei stellte. Gerichtsreporter Manfred Seeh erklärt, warum nur die Frauen in U-Haft sitzen, warum ihnen mehr Haft droht als Gunkl und wie das Gericht das Opfer schützt. Er rechnet schon am ersten Verhandlungstag mit Verurteilungen. Außerdem: der Korruptionsprozess gegen Siegfried Wolf und Ex-Finanzminister Hans Jörg Schelling in Wiener Neustadt, der am 20. Oktober gestartet ist.

      Die in diesem Podcast eingespielte Gesundheitsminute zum Thema "RSV" wurde finanziert von Sanofi. MAT-AT-2601192

      Mehr zum Thema:

      Causa Gunkl: Warum nur die Frauen in U-Haft sind und ihnen eine strengere Strafe droht

      >>> Prozess im Fall „Gunkl“ beginnt am 22. Oktober
      „Berechtigterweise erzürnt“: Wie Schelling und Wolf gegen die WKStA kämpfen

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      29 min
    • Wie Künstliche Intelligenz sicher gestaltet werden kann
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      Mit dieser Folge startet die vierteljährliche Podcast-Reihe „Ein Viertel KI“, in der KI-Experte Michael Weberberger gemeinsam mit Christian Lenoble die fortschreitende Entwicklung der Künstlichen Intelligenz beleuchtet.

      Drei KI-Zwischenfälle haben in jüngster Zeit weltweit für Aufsehen gesorgt. So sind KI-Modelle von OpenAI, Anthropic und Meta eigenständig aus vermeintlich abgeschotteten Testsystemen ausgebrochen, in Systeme von unbeteiligten Dritten eingedrungen, haben Programmierfehler ausgenutzt und sich untereinander abgesprochen – teilweise wochenlang, ohne dabei aufzufallen, ohne Anweisung und ohne Kontrolle. Anlass genug für die Verantwortlichen, am Beispiel von Sam Altman, CEO des Softwarekonzerns OpenAI, und Dario Amodei, Mitgründer und CEO von Anthropic, dem Unternehmen hinter der Sprachmodellreihe Claude, vor den UN-Sicherheitsrat zu treten und in einer eindringlichen Ansprache vor einem drohenden Kontrollverlust über hochleistungsfähige KI-Systeme zu warnen.
      „Ich finde, das war der richtige Schritt. So kann die wissenschaftliche Community an dem Problemfall teilhaben, um in der Folge an Sicherheitslösungen zu arbeiten“, sagt Michael Weberberger, Geschäftsführer des KI-Dienstleisters TRUSTIFAI, eines Joint Ventures des TÜV AUSTRIA und des Software Competence Center Hagenberg (SCCH) – und verweist zugleich auf die anwachsende Bedeutung des Themas: „OpenAI verwendet heute bereits 20 Prozent seiner gesamten Rechenleistung für Monitoring-Aufgaben, um KI-Systeme zu überwachen und langfristig sicher gestalten zu können.“
      „Es geht um den zentralen Begriff der Vertrauenswürdigkeit“, so Weberberger, dessen Unternehmen in Zusammenarbeit mit Forschern der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) den weltweit ersten durchgängigen Audit- und Prüfkatalog für die Zertifizierung von Systemen des Maschinellen Lernens (ML) entwickelt hat. Der Katalog umfasst rund 400 konkrete Kriterien, die technische, rechtliche und ethische Anforderungen in messbare und überprüfbare Standards übersetzen, und der Unternehmen als praxisnaher Fahrplan zur Erreichung von Rechtskonformität mit der EU-KI-Verordnung (EU AI Act) dient.
      In diesem Podcast spricht der KI-Sicherheitsexperte darüber, wie Risiken systematisch erkannt werden können, wie sie sich testen und im Idealfall beherrschen lassen. Im Fokus stehen zudem die Fragen, wer den KI-Einsatz prüfen soll, wer dafür verantwortlich zu machen ist, wenn KI-Experimente schieflaufen, inwiefern Normen innovationshemmend- oder fördernd sind – und warum Sicherheit auch das entscheidende Kriterium ist, um Pilotprojekte in die Wertschöpfung zu bringen.

      41 min

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    Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.

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