Die Donau führt so wenig Wasser, dass Ungarns einziges Atomkraftwerk Paks, sonst Lieferant von rund 40 Prozent des Landesstroms, einen Großteil seiner Blöcke abschalten musste. Die Folgen reichen von einem unbeleuchteten Parlament in Budapest bis zu Trinkwasserengpässen in fast 100 Städten. Für Ministerpräsident Péter Magyar, noch keine 100 Tage im Amt, ist es die erste echte Bewährungsprobe seiner Regierung.
Peter Techet, Jurist und Historiker am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa in Wien, ist zu Gast im Podcast bei Anna Wallner. Wir besprechen folgende Themen:
Warum unser Nachbarland Ungarn so viel stärker betroffen ist als seine Nachbarländer
Wieso manche Budapester jetzt „wie Jesus“ über die Donau gehen.
Wie die Ungarn die Energiekrise auf Social Media einordnen und verarbeiten.
Wie die Regierung zwischen echten Sparappellen und politischer Selbstinszenierung navigiert.
Warum Viktor Orbán sein Mandat zurückgelegt hat und wie sich die Opposition gerade positioniert.
Was die Krise über Ungarns verschlafene Energiewende und die kommenden Monate aussagt. W
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