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Ist es schon wieder zwei Jahre her, seit Donald Trump erneut zum Präsidenten gewählt worden ist? Manche mögen meinen: erst zwei Jahre? In der Mitte der Amtszeit des US-Präsidenten stehen am ersten Dienstag im November traditionell die Midterm-Wahlen am Programm, die Zwischenwahlen. Alle 435 Abgeordneten im Repräsentantenhaus und rund ein Drittel aller 100 Senatssitze (heuer 35) werden gewählt. Es gilt mit wenigen Ausnahmen: Wer auch nur eine Stimme vorn liegt, holt sich den Sieg.
Der US-Korrespondent der „Presse“, Stefan Riecher, erklärt, warum die Wahl so wichtig für US-Präsident Donald Trump ist. Was wäre, wenn die Demokraten beide Kammern des Kongresses drehen, also die Mehrheit erringen könnten? Was kommt auf die USA zu, sollten die Demokraten nur in einer Kammer ein Comeback feiern? Im Repräsentantenhaus gilt ein Sieg der Demokraten als sehr sicher. Und wie „lahm“ wäre der dann als „lahme Ente“ bezeichnete US-Präsident im Falle eines vollkommenen Triumphs der Demokraten?
Gast: Stefan Riecher, US-Korrespondent, "Die Presse"
Host: Klemens Patek
Schnitt: Dominik Lanterdinger / Audio Funnel
Mehr dazu:
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US-Farmer leiden unter Krise – warum halten viele weiter zu Trump
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„Frankreich brennt”: Trump will die Unruhen für Wahlkampf nützen
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„Gott ist non-binär“: James Talarico, der christliche Shooting-Star aus Texas, bietet Trump die Stirn
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Ein 13-jähriger Intensivtäter flüchtete am Dienstag nach einem Aufenthalt in der Klinik Donaustadt aus der ersten und einzigen Wiener „Auszeit-WG“. Mittlerweile befindet sich der jugendliche Syrer wieder in der Einrichtung. Trotzdem wirft die Episode die Frage auf, wie gut diese WGs für jugendliche Intensivtäter ausgerüstet sind.
Der 13-Jährige wurde vor rund einem Monat in die „Auszeit-WG“ aufgenommen, nachdem er wiederholt kriminelle Handlungen gesetzt hatte. Mit der „Auszeit-WG“ sei in Österreich die Möglichkeit geschaffen, strafunmündige Intensivtäter anzuhalten. Ziel der WG sei es, die Bevölkerung vor strafunmündigen Intensivtätern zu schützen und Gewaltspiralen zu durchbrechen. Aber funktioniert das auch? Und gibt es dafür die gesetzlichen Rahmenbedingungen? Darüber spricht Chronik-Redakteur Manfred Seeh im Podcast.
Gast: Manfred Seeh, Chronik-Redakteur
Moderation: Sissy Rabl
Schnitt: Audiofunnel
Israel hat gewählt. Es wird noch ausgezählt, aber die Lage ist so: Der Regierungsblock mit Benjamin Netanyahu kommt mit all seinen Verbündeten nicht auf die notwendigen 61 Mandate für seine Mehrheit. Nur: Die Opposition, dort ist die stärkste Partei jene von Ex-Militärchef Gadi Eisenkot, kommt auf noch weniger Mandate. Also auch für die Opposition ist keine Regierungsmehrheit in Sicht. Was nun? Premier Benjamin Netanyahu sieht keinen Grund, seinen Posten zu räumen. Seine rechte Likud-Partei ist einmal mehr stärkste Einzelpartei - mit Abstand.
Welche Szenarien jetzt für Israel infrage kommen, das analysiert im „Presse“-Podcast „Was wichtig ist“ die Journalistin Mareike Enghusen, die für „Die Presse“ aus Tel Aviv berichtet. Welche Rolle spielen die arabischen Parteien, sind die zwei großen Blöcke in Stein gemeißelt, würden Neuwahlen etwas ändern - und was hat Benjamin Netanyahu vor?
Gast: Mareike Enghusen, Isreal-Korrespondentin der "Presse" in Tel Aviv
Host: Klemens Patek
Schnitt: Audiofunnel
Mehr dazu:
Netanyahu droht nach Israel-Wahl: „Wir werden iranische Gefahr ein für alle Mal beenden“
So will sich Netanyahu in Israel an der Macht halten
Der Überlebenskünstler Netanyahu hat wieder einmal seinen Kopf aus der Schlinge gezogen
Die Macht des israelisch-arabischen Ex-Ministers Mansour Abbas
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Gast: Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse AG
Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
Ab 2027 bekommt jedes neugeborene Kind 500 Euro Startbonus, und Eltern dürfen bis zu 5000 Euro im Jahr für ihre Kinder anlegen, ohne Steuer auf die Kursgewinne. Für Christoph Boschan, den Chef der Wiener Börse, ist das einer der größten Schritte der vergangenen zehn Jahre und zugleich viel zu wenig. Er erklärt, warum er die Dividenden lieber steuerfrei stellen würde als die Kursgewinne, was er vom Bundesschatz hält und warum Länder wie Dänemark, Schweden und die Niederlande bei der Pensionsvorsorge so weit vorne liegen.
Christoph Boschan in Zitaten:
„Der Bundesschatz ist ja einer der Euphemismen unserer Zeit. Es ist ja kein Bundesschatz, das sind Staatsschulden.“
„Aktien schlagen langfristig alles, und zwar mindestens um das Doppelte.“
„Die größte Downside wäre, dass diese Maßnahmen so homöopathisch sind, dass sie praktisch gar nichts erzielen, die politische und gesellschaftliche Diskussion aber auf Jahrzehnte befrieden.“
Die Regierung will eine Generation der Anleger
500 Euro für jedes Baby: So soll das neue Zukunftsdepot funktionieren
Das „Zukunftsdepot“ für Kinder: Eine gute Idee, aber mit Schönheitsfehlern
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Zum Inhalt dieser Folge:
In episode 17 of LensEU, host Anna Wallner talks to EU editor Anna Gabriel about how von der Leyen’s proposal came together, how it’s being received in Brussels and across the tech industry, and about Austria’s own plan for a national age limit of 14 - due to take effect on 1 January 2027, years before the EU rule, even though it will eventually have to give way to it. Then, three partner newsrooms report from the ground: OKO.press on Poland’s push to go further and faster than Brussels, driven partly by a string of school knife attacks; CORRECTIV on Germany’s still-open debate, where young people say their own voices are barely heard; and TV Net on Latvia, where a push for stricter rules has quietly lost momentum since the election. Four countries, four very different answers to the same question.
Deutsch:
Darf ein Zwölfjähriger auf Instagram sein? Die Europäische Kommission findet: nein. In ihrer Rede zur Lage der Union hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den EU Kids Act angekündigt: kein Social Media unter 13 Jahren, kein eigenes Konto ohne Zustimmung der Eltern unter 15. Gesetz ist das noch nicht - aber quer durch Europa warten Regierungen nicht erst ab, wie die Sache ausgeht.
In dieser Folge von LensEU spricht Host Anna Wallner mit EU-Redakteurin Anna Gabriel darüber, wie von der Leyens Vorschlag entstanden ist und wie er aufgenommen wird, sowie über Österreichs eigenen Plan für ein nationales Mindestalter von 14 Jahren.
Danach berichten drei Partnerredaktionen direkt vor Ort:
Was ist lensEU?
Die Partnermedien sind: LensEU wird von OKO.press aus Polen koordiniert. Weitere Partner sind Die Presse aus Österreich, CORRECTIV aus Deutschland, Telegram.hr aus Kroatien und TVNET aus Lettland. Unterstützt wird das Projekt von der internationalen Nachrichtenagentur AFP aus Frankreich, ENEX aus Luxemburg und Mainspring aus Österreich.
KI-Hinweis: Die Podcastfolgen in der Originalsprache werden mit dem Übersetzungstool Eleven Labs in mehrere Sprachen übersetzt, so auch auf Deutsch. Die Moderationspassagen und das erste Interview sind auf Deutsch aufgenommen, der Rest vom Englischen ins Deutsche mittels KI übersetzt.
Unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Multimedia Actions.
Alle deutschen Folgen findet ihr auch hier auf YouTube.
Alle Quellen und Links zu dieser Folge findet ihr hier.
Nach fast 50 Jahren ist Schluss: Alice Schwarzer stellt die „Emma“ ein, im Dezember erscheint die letzte Ausgabe des 1977 gegründeten Monatsmagazins.
An diesem Sonntag ist die heute 83-jährige, nach wie vor streitbare Feministin in Wien auf der Bühne zu sehen. Aus diesem Anlass holen wir ein Gespräch aus unserem Archiv: Im September 2021 habe ich Alice Schwarzer und die Wiener Regisseurin Sabine Derflinger am Rande der Dreharbeiten zu einem Film über Schwarzer getroffen. Genau die beiden stellen am Sonntag im Stadtsaal Alie Schwarzers jüngstes Buch vor, das den Titel trägt „Feminismus pur. 99 Worte" und im Februar im Heyne Verlag erschienen ist.
Unser Nachrichtenpodcast hieß damals im Herbst 2021 noch „Was wichtig wird“ und klang etwas anders. Aber das Gespräch bleibt hörenswert, darum wollen wir es Ihnen hier nochmal anbieten. Es geht um Selbstkritik, um Reue, um den Zustand der Frauenbewegung nd um die Filmbiografie, die Derflinger über Schwarzer drehte und die dann 2022 in die Kinos kam. Die Doku ist derzeit auf Prime, Apple TV und Sooner abrufbar.
Shownotes vom 17. September 2021: Die Österreicherin Sabine Derflinger ("Die Dohnal", "Tatort", "Vorstadtweiber") dreht einen Kinofilm über die Feministin Alice Schwarzer. Ein Gespräch am Rande der Dreharbeiten über Idee und Entstehung des Films, den Stellenwert von Selbstkritik und Reue bei einer Film-Biografie und den Zustand der Frauenbewegung.
Für viele Frauen war und ist Alice Schwarzer DIE Ikone des Feminismus. Eine Vorkämpferin der Gleichberechtigung, der wir Frauen viel zu verdanken haben. Manche ihrer Sichtweisen, vor allem ihre sehr islamkritische Haltung (Ergänzung: und seit 2022 auch pro-russische Haltung) haben aber viele verschreckt, auch Frauen und Feministinnen ab den 2000er-Jahren, wie die Autorin und Spiegel-Kolumistin Margarete Stokowski. Für viele junge Feministinnen gilt Schwarzer heute als transphob und antimuslimisch.
Schwarzer wurde im Dezember 1942 in Wuppertal geboren, wuchs als uneheliches bei ihren Großeltern auf, ging 1963 nach Paris, wurde Journalistin und Autorin, Freundin und Vertraute von Simone de Beauvoir, Gräfin Dönhoff und Schauspielerin Romy Schneider, verfasst mit dem Buch „Der kleine Unterschied“ einen Klassiker der feministischen Fachliteratur und gründet 1977 die Zeitschrift „Emma“, die bis heute in Köln monatlich erscheint.
Bekannt wurde Schwarzer 1971 als eine der Initiatorinnen der Aktion zur Legalisierung von Abtreibungen in Frankreich und Deutschland, die schließlcich in einer „Stern“-Titelgeschichte gegipfelt ist. Unter der Schlagzeile „Wir haben abgetrieben“ gipfelte bekannten damals 374 Frauen öffentlich, selbst abgetrieben zu haben. Heute ist Schwarzer 78 und nach wie vor laut und streitlustig.
Der legendäre WDR-Auftritt von Alice Schwarzer mit Esther Vilar war am 6.Februar 1975.
Veranstaltungstipp aus gegebenem Anlass in Wien:
Alice Schwarzer und Sabine Derflinger treten am Wochenende im Wiener Stadtsaal vor Publikum auf.
Eintritt: € 32,50 / € 27,50 / Ticketlink
*Die ursprünglich für den 10. Mai geplante Veranstaltung wurde nun nachgeholt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Künstliche Intelligenz gilt als die zentrale Schlüsseltechnologie der Gegenwart und Zukunft, die Abläufe, Effizienz und Innovationskraft in der modernen Wirtschaft grundlegend verändert. An KI führt kein Weg vorbei. Bereits heute – so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der WKO – nutzen 53 Prozent der heimischen Betriebe KI oder testen sie in Pilotprojekten, Tendenz stark steigend. Auf der anderen Seite: Bis zu 80 Prozent aller KI-Projekte in Unternehmen erreichen nie die Produktivphase oder liefern nicht den erhofften Mehrwert. Dieser Prozentsatz gilt weltweit, wenn man die Analysen einer jüngsten Studie des US-amerikanischen IT-Marktforschers Gartner heranzieht.
Die Schlussfolgerung, dass die Technologie, die als Heilsbringer gefeiert wird, noch nicht so weit ist, wie es die Entwickler von KI-Anwendungen versprechen, liegt nahe – und ist laut Dr. Verena Trost, Partner bei IBM Österreich nicht unbedingt zutreffend. Im Podcast zu den Erfolgsgeheimnissen von gelungenen KI-Projekten spricht sie über die wahren Gründe des Scheiterns, die entscheidenden Parameter bei Projektumsetzungen, die Bedeutung der Erfolgsmessung (Stichwort: Return on Investment) und das notwendige Miteinander von klar definierten Anwendungszielen, passenden KI-Tools und Menschen im Unternehmen, die auf dem Weg einer Systemumstellung mitgenommen und dirigiert werden müssen.
Ist der russische Präsident Wladimir Putin ein Humanist? Als solcher wurde er vom US-Sondergesandten Steve Witkoff bei dessen Moskaubesuch am Mittwoch zumindest gelobt. Die USA wenden sich immer mehr Russland zu. Darunter leidet die Ukraine, die von US-Waffen, Geheimdienstinformationen oder auch dem Internet von Elon Musks Starlink-System abhängig ist, um gegen die russischen Angriffe auch nur irgendwie bestehen zu können.
Bringen die derzeit laufenden Gespräche etwas voran, wenn der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj etwa nach Oslo reist und dort den US-Gesandten Witkoff trifft und dieser daraufhin zu Putin weiterreist? Putin will die Angelegenheit lieber nur mit US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi besprechen. „Presse“-Journalistin Jutta Sommerbauer spricht im Podcast über die aktuellen Verhandlungen und berichtet von ihren jüngsten Reisen in die Ukraine: Wie gehen die Menschen dort mit der Situation vor dem nahenden Winter um?
Gast: Jutta Sommerbauer, "Die Presse" Außenpolitik
Host: Klemens Patek
Schnitt: Audiofunnel / Dominik Lanterdinger
Mehr dazu:
Witkoffs Besuch bei Putin: Dollars, Diesel und nicht viel Neues zur Ukraine
Oslo-Gespräche: Trump will Selenskyj zu Diktat-Frieden mit Putin zwingen
Balten müssen in den Bunker: Putins Luftkrieg verunsichert auch Europas Norden
Der Ukraine steht der härteste Winter des Krieges bevor
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Gast: Manfred Seeh, Justiz und Rechtsexperte "Die Presse"
Am Donnerstag steht Kabarettist Günther Paal alias Gunkl am Wiener Straflandesgericht vor Gericht, angeklagt wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Mit ihm angeklagt sind die Mutter und die Großmutter des Mädchens: Sie sollen ihn um 159.000 Euro erpresst haben, bis er sich im Mai selbst der Polizei stellte. Gerichtsreporter Manfred Seeh erklärt, warum nur die Frauen in U-Haft sitzen, warum ihnen mehr Haft droht als Gunkl und wie das Gericht das Opfer schützt. Er rechnet schon am ersten Verhandlungstag mit Verurteilungen. Außerdem: der Korruptionsprozess gegen Siegfried Wolf und Ex-Finanzminister Hans Jörg Schelling in Wiener Neustadt, der am 20. Oktober gestartet ist.
Die in diesem Podcast eingespielte Gesundheitsminute zum Thema "RSV" wurde finanziert von Sanofi. MAT-AT-2601192
Causa Gunkl: Warum nur die Frauen in U-Haft sind und ihnen eine strengere Strafe droht
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Mit dieser Folge startet die vierteljährliche Podcast-Reihe „Ein Viertel KI“, in der KI-Experte Michael Weberberger gemeinsam mit Christian Lenoble die fortschreitende Entwicklung der Künstlichen Intelligenz beleuchtet.
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