Von Christine Mayrhofer. Im Match gegen Algerien hat das ÖFB-Team in der allerletzten Minute dafür gesorgt, doch noch ins Sechzehntelfinale der Fußballweltmeisterschaft aufzusteigen. Zum ersten Mal seit 44 Jahren bestreitet Österreichs Fußball-Nationalelf damit die K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft. Die Spannung und die daraufhin ausgebrochene Begeisterung über die Ereignisse in der Nachspielzeit gegen Algerien können die bisher ambivalente Leistung des ÖFB-Teams aber nicht ganz wettmachen.
Christoph Gastinger, der für die „Presse“ vor Ort berichtet, ordnet den bisherigen Turnierverlauf so ein: „Es ist eine seltsame WM, die Österreich da spielt.“ Auf der Zielgeraden zum Weltmeistertitel sieht er auch die typischen Favoriten noch nicht: „Die Souveränität eines Weltmeisters hat bei dieser WM noch keine Mannschaft gezeigt.“
Bevor Österreich am Donnerstag gegen Spanien, amtierender Europameister und Mitfavorit bei der aktuellen WM, spielt, analysiert Gastinger in dieser Folge von „Was wichtig ist“ den bisherigen Turnierverlauf, die Leistung des ÖFB-Teams und überlegt, wie es gelingen könnte, die Begeisterung der 96. Spielminute gegen Algerien mit ins Match gegen Spanien zu nehmen.
Gast:Christoph Gastinger, "Die Presse"
Moderation: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
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