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Kann Europa sich selbst schützen? Zum Abschluss des Kongressjournals aus Alpbach geht es um Europas Sicherheit, die Zukunft der transatlantischen Beziehungen und die Frage, wie widerstandsfähig Demokratien angesichts wachsender Bedrohungen sind. Die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook warnt vor einem schleichenden demokratischen Abbau und fordert Europa auf, sich sicherheitspolitisch stärker auf die eigenen Fähigkeiten und ein breiteres Netzwerk internationaler Partner zu stützen.
Auch im Ukraine-Krieg müsse Europa handlungsfähig bleiben und die Unterstützung für Kiew fortsetzen.
Zum Abschluss stellt das Impact Hub mit der „Solution Hour“ ein Projekt vor, das die Diskussionen des Forums mithilfe von KI in konkrete Lösungsvorschläge und ein gemeinsames Manifest überführen will.
Hosts: Sissy Rabl und David Freudenthaler
„Was in Alpbach wichtig ist“ ist der Kongresspodcast der "Presse", ab 30. August 2026 täglich überall, wo es Podcasts gibt. Diesmal produziert von David Freudenthaler und Sissy Rabl.
Der "Presse"-Podcast aus Alpbach wird unterstützt von der Erste Group und der Vienna Insurance Group.
Sie möchten mehr über unseren Werbepartner erfahren? Hier geht es zur Webseite der Erste Group.
Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft und Gesellschaft in rasantem Tempo – und Europa droht dabei ins Hintertreffen zu geraten. Europa verliere nicht nur technologisch den Anschluss, sondern auch wirtschaftliche und geopolitische Verhandlungsmacht, sagt die KI-Forscherin Feiyu Xu in der neuen Folge unseres Alpbach-Podcasts. Außerdem warnt sie vor neuem KI-Terrorismus und autonomen Waffen: „Wie schaffen wir es, dass KI nicht in falsche Hände kommt?“
Gleichzeitig wächst der Energiehunger der KI. Weltweit entstehen neue Rechenzentren, die allermeisten in den USA. Das sorgt bei immer mehr Menschen für Unmut. Der österreichische Klimaökonom Gernot Wagner erklärt, warum der KI-Boom die Energiewende zusätzlich unter Druck setzt – und weshalb erneuerbare Energie trotz sinkender Kosten noch immer nicht schnell genug ausgebaut wird.
Und auch Hubert von Goisern blickt mit gemischten Gefühlen auf die großen Zukunftsdebatten in Alpbach: „Es schwebt über allem so eine dunkle Wolke“, sagt der Musiker eher verdrießlich. Eine Folge über KI, Klima und die Frage, wie viel Kontrolle Europa über seine eigene Zukunft noch hat.
Hier gehts zur Folge 1: Was ein Alpbacher Stammtisch Europas Elite zu sagen hat
Hosts: Sissy Rabl und David Freudenthaler
„Was in Alpbach wichtig ist“ ist der Kongresspodcast der "Presse", ab 30. August 2026 täglich überall, wo es Podcasts gibt. Diesmal produziert von David Freudenthaler und Sissy Rabl.
Der "Presse"-Podcast aus Alpbach wird unterstützt von der Erste Group und der Vienna Insurance Group.
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Europa droht ein „China-Schock 2.0“ – und diesmal trifft er ausgerechnet jene Industrien, auf denen sein Wohlstand beruht. Der niederländische Ökonom Haroon Sheikh warnt vor einem schleichenden Verlust industrieller Substanz: „Wenn sie einmal verschwunden ist, kommt sie nicht zurück.“ Europa müsse deshalb seine Offenheit neu justieren – mit mehr Innovation, strategischer Industriepolitik und notfalls härteren Handelsinstrumenten. Denn, so Sheikh: „Wir müssen mehr Vertrauen in die Macht haben, die wir besitzen.“
Außerdem haben wir in Alpbach Ex-Neos-Chef Matthias Strolz getroffen. Er hält das diesjährige Alpbach-Motto „How Europe wins“ für falsch gesetzt: „Wir sollten uns nicht zu Gewinnern und andere zu Verlierern machen.“ Die bessere Frage sei: „Wie geht das gute Leben in verrückten Zeiten?“
Migrationskommissar Magnus Brunner will „die Kontrolle zurückgewinnen“
Im zweiten Teil sprechen wir mit EU-Migrationskommissar Magnus Brunner über den verschärften Kurs Europas. Er verteidigt Rückführungszentren außerhalb der EU, neue Abkommen mit Drittstaaten und einen stärkeren Außengrenzschutz. Sein Ziel: „Die Kontrolle zurückzugewinnen.“ Migration soll dafür künftig stärker mit Handel, Visa und Investitionen verknüpft werden.
Der Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta sei dabei ein Härtetest gewesen, sagt Brunner: „Wir haben diesen Stresstest bestanden.“ Zugleich habe er gezeigt, wo Europa nachschärfen müsse – beim Außengrenzschutz, bei der Beobachtung von Mobilisierung über soziale Medien und bei der Zusammenarbeit mit Staaten wie Marokko.
Hier gehts zur Folge 1: Was ein Alpbacher Stammtisch Europas Elite zu sagen hat
„Was in Alpbach wichtig ist“ ist der Kongresspodcast der "Presse", ab 30. August 2026 täglich überall, wo es Podcasts gibt. Diesmal produziert von David Freudenthaler und Sissy Rabl.
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Hosts: Sissy Rabl und David Freudenthaler
Was haben Schützen mit Europas Zukunft zu tun? Mehr, als man auf den ersten Blick denkt.
Beim Tiroltag in Alpbach prallen Blasmusik, Tracht und Schützenaufmarsch auf Europas Entscheidungsträger. Bei diesem Clash kommen ganz von selbst Fragen auf: Wie geht das zusammen? Und wie viel Macht sollte sich in Brüssel bündeln und wie viel in den Dörfern, Gemeinden und Städten bleiben?
Wir treffen die Tiroler Musikerin Nenda, die dem Heimatgefühl durchaus kritisch gegenübersteht, und fragen einen Schützen, was man eigentlich mitbringen muss, um einer zu werden. Spoiler: Ein Gewehr allein reicht nicht.
Danach wird es politisch: Kata Tüttő, Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen, spricht über die Rolle von Städten und Regionen, das umkämpfte EU-Budget und die Frage, was Europa aus Ungarns demokratischer Entwicklung lernen kann.
„Was in Alpbach wichtig ist“ ist der Kongresspodcast der "Presse", ab 30. August 2026 täglich überall, wo es Podcasts gibt. Diesmal produziert von David Freudenthaler und Sissy Rabl.
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Hosts: Sissy Rabl und David Freudenthaler
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Unser Kongressjournal vom Europäischen Forum Alpbach kommt seit 2020 jedes Jahr Ende August zu euch.
Europas politische, wirtschaftliche und intellektuelle Elite diskutiert auch diesen Spätsommer wieder im idyllischen Tiroler Bergdorf darüber, wie der Kontinent wieder stärker werden kann. Doch was halten eigentlich jene davon, die das Forum jedes Jahr direkt vor ihrer Haustür erleben? Über den Wunsch nach „mehr europäischem Selbstbewusstsein“ und „weniger Gesprächsblasen“, einen Auftrag an Forums-Präsident Othmar Karas und einen Bus ohne Fahrer.
"How Europe Wins" - Ein Auftrag ohne Fragezeichen
Forumspräsident Othmar Karas erklärt, warum hinter dem diesjährigen Motto „How Europe Wins“ für ihn kein Fragezeichen, sondern ein Auftrag steht. Europa habe kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem. Am Stammtisch klingt das ähnlich: weniger schlechtreden, mehr Selbstbewusstsein – und vor allem mehr sichtbare Ergebnisse.
Und dann wäre da noch die Zukunft, die bereits durchs Dorf fährt: ein autonomer Shuttlebus, der eigentlich keinen Fahrer mehr braucht. Eigentlich. Denn Chauffeur Magdi sitzt vorerst zur Kontrolle noch hinter dem Lenkrad – und hofft, dass das auch nächstes Jahr noch so ist.
Hier gehts zur Folge 2: Europas Zukunft wird nicht in Brüssel entschieden
„Was in Alpbach wichtig ist“ ist der Kongresspodcast der "Presse", ab 30. August 2026 täglich überall, wo es Podcasts gibt. Diesmal produziert von David Freudenthaler und Sissy Rabl.
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Podcast-Hosts: David Freudenthaler und Sissy Rabl
Gast: Christoph Zotter, "Die Presse"
Bekommt Deutschland erstmals einen Ministerpräsidenten der AfD? Am 6. September wählt das Bundesland Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag und die umstrittene Partei AfD liegt in Umfragen schon lange bei 40 Prozent. Das könnte je nach Wahlergebnis genug sein, um die absolute Mehrheit zu holen. Aber wird Spitzenkandidat Ulrich Siegmund dann jedenfalls Ministerpräsident? Wenn es nach AfD-Parteichefin Alice Weidel geht, auf jeden Fall. Aber so sicher ist das nicht.
Über die mit großer Spannung erwartete Wahl, die Verfasstheit des ostdeutschen Bundeslandes Sachsen-Ahalt, die Verbindungen zwischen AfD und FPÖ und das Bauchweh des deutschen Bundeskanzlers Merz geht es in dieser Podcast-Folge mit „Presse“-Außenpolitikredakteur Christoph Zotter. Er war Berlin-Korrespondent der „Presse“ und ist gerade wieder vor Ort in Deutschland zwischen Berlin und Sachsen Anhalt unterwegs, um die Wahl am 6. September für uns zu begleiten.
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Von Christine Mayrhofer. Wirtschaft und Klimaschutz gelten in der öffentlichen Debatte oft als Gegensatz. Dabei hat der heurige Sommer mit Dürreschäden, Hitzebelastung und eingeschränkter Wasserkraft wieder einmal gezeigt, wie sehr die Erderhitzung und ihre Folgen auch unser Wirtschaftstreiben beeinflussen.
Die Ökonomin Sigrid Stagl plädiert in ihrem neuen Buch „Krisenfest“ für eine deutliche Veränderung in unserem System, um Wohlstand und Wirtschaft krisenfest zu machen. Zu Gast bei uns im Studio hat sie erklärt, was sie damit genau meint und wie diese Veränderungen ausschauen könnten.
Gast:Sigrid Stagl, Ökonomin WU
Mehr zum Thema: Ökonomin Sigrid Stagl: „Das Schnitzel ist irrational“
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Der riesige Volkswagenkonzern trägt grob geschätzt über zwei Prozent mitsamt der ganzen Wertschöpfungskette zum deutschen Bruttoinlandsprodukt bei. Knapp 300.000 Beschäftigte arbeiten im Inland an verschiedenen Standorten. Doch die Größe schützt vor Krise nicht. Konzernchef Oliver Blume trat am Dienstag in Betriebsversammlungen vor die Mitarbeiter und kommunizierte seine Idee von einer Zukunft für den Autokonzern. Die Stimmung soll nicht besonders rosig gewesen sein: Von Stellenstreichungen von 50.000, ja sogar von bis zu 140.000 Stellen, die abgebaut werden müssten, war immer wieder die Rede. Vier Werke könnten bald schließen.
Wie heftig wird das Sparpaket von VW-Konzernchef Oliver Blume? Und warum schafft es VW nur schwerfällig, einen klaren, zukunftsträchtigen Kurs einzuschlagen? Das analysiert in dieser Podcast-Folge von „Was wichtig ist“ Aloysius Widmann aus dem Economist-Ressort der „Presse“. Die Krise bei VW hat jedenfalls viele Gründe.
Gast: Aloysius Widmann, "Die Presse"
Mehr dazu:
Bei VW könnten jetzt bis zu 140.000 Stellen abgebaut werden
Armin Wolf versucht, in der „ZiB 2“ einen Lobbyisten bloßzustellen
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Gast: Barbara Steinbrenner, Tech-Expertin, Wirtschaftsredakteurin "Die Presse"
Die in diesem Podcast eingespielte Gesundheitsminute zum Thema "Diabetes Typ 1" wurde finanziert von Sanofi.
Worum es in dieser Folge geht:
Die sieben Themen dieser Folge:
Weiterlesen:
von Sissy Rabl: Der Innsbrucker Bürgermeister Johannes Anzengruber hat mit seinen Smart Glasses eine Diskussion ausgelöst
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Parteiinterne Kritik an Andreas Babler, wie so oft ausgerichtet via Zeitungsinterview diverser SPÖ-Länderchefs, eine Sommertour mit Stolperfallen für Bundeskanzler Christian Stocker und alles andere als rosige Stimmung bei den Neos: Anstelle politischer Sommerferien zu genießen, kämpfen die drei Regierungsparteien diesen Sommer ganz schön mit hausgemachten Skandalen und Skandälchen.
Julia Wenzel aus dem Innenpolitik-Ressort der „Presse“ analysiert in dieser Folge die parteiinternen Schwierigkeiten dieses Sommers - in der SPÖ, aber auch in den beiden anderen Regierungsparteien ÖVP und Neos und erklärt, warum es manchen Parteien besser gelingt als anderen interne Querelen professionell wegzumoderieren.
Gast: Julia Wenzel, "Die Presse"
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