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Neue Zölle, militärische Interventionen, geopolitische Spannungen – all das sorgt tagtäglich an der Börse für Unruhe oder Zuversicht, steigende oder fallende Kurse und je nachdem für Gewinne oder Verluste. Mit Donald Trump regiert in den USA aktuell nicht nur ein Mann, dessen Politik für besonders intensive Kursschwankungen an der Börse sorgt, sondern auch ein Milliardär, der selbst mit besonders viel Geld an der Börse investiert ist.
Investitionen an der Börse rund um Trumps politische Entscheidungen und Ankündigungen, aber auch das schiere Volumen von Trumps eigenen Geschäften an der Börse, ausgelagert an vermeintlich unabhängige Vermögensberater, erregen den Verdacht auf Insiderhandel und Marktmanipulation - eigentlich streng verboten in den USA.
Stefan Riecher, US-Korrespondent der „Presse“ und langjähriger Finanzjournalist, erklärt in dieser Folge, wie viel Geld Trump selbst an der Börse so macht und woher wir das wissen, warum der Vorwurf des Insider-Handels schwer nachzuweisen ist und was es mit dem neuen Geschäftsmodell seiner Social-Media-Plattform Truth Social auf sich hat.
Gast: Stefan Riecher
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Richterin Marion Hohenecker hat Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser im Buwog-Prozess verurteilt. Ein beschäftigungsloser Mann bot den drei Anwälten Grassers Beweise an, die zeigen würden, Hohenecker sei befangen – ja korrupt. Gegen ihn wird jetzt ermittelt, es gilt die Unschuldsvermutung.
Die Anwälte Grassers – Manfred Ainedter, Norbert Wess und Dieter Böhmdorfer – haben die gefälschten Mails nach eigenen Recherchen dann der Justiz in einer Sachverhaltsdarstellung weitergeleitet – mit dem Hinweis, es könnte sich um eine Fälschung handeln. Manfred Seeh, Justiz-Reporter der „Presse“ erklärt im Podcast, warum der Aufschrei in der Justiz dennoch groß ist und warum das Vorgehen der Anwälte kritisiert wird. "Der Betrüger hat die Verteidiger an einer Stelle gepackt, an der sie wohl ohnedies ein wenig anfällig waren"
Gast: Manfred Seeh, Gerichtsreporter der "Presse"
Nach Anzeige gegen Grasser-Richterin: Sporrer übt harte Kritik am Vorgehen der Verteidigung
Vorgehen gegen Grasser-Richterin: Der peinliche Selbstfaller der Topverteidiger
Ein hartes Match: Grasser-Anwalt „gewinnt“ gegen Richter
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Horrende Preise für Fahrten in Randbezirke, Versuche gleich einen Fixtarif zu vereinbaren oder die Weigerung, das Taxameter einzuschalten: Rund um den Wiener Hauptbahnhof tappen vor allem Touristinnen und Touristen in die Falle einer Art „Taxi-Mafia“. Zahlreiche Zuschriften von Leserinnen und Lesern der „Presse“ berichten von einer ähnlichen „Abzocke“ auch an anderen Standorten.
Teresa Wirth aus dem Chronik-Ressort der „Presse“ erzählt in dieser Folge, wie die Taxi-Masche genau funktioniert, was Stadt und Behörden dagegen unternehmen und worauf man als Fahrgast eigentlich ein Anrecht hat.
Gast: Teresa Wirth
>>> 85 statt 30 Euro: Am Wiener Hauptbahnhof treibt eine "Taxi-Mafia" ihr Unwesen
"Taxi-Mafia": Missstände nicht nur am Hauptbahnhof
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Verkümmerte Kolben beim Mais, fehlendes Futter fürs Vieh und Zuckerrüben so groß wie Karotten: Die „historische Dürrekatastrophe“ des heurigen Jahres, wie die Hagelversicherung einordnet, verursachte bisher rund eine Milliarde Euro Schaden für Österreichs Landwirtschaft.
Politisch verhandelt die Bundesregierung darüber, wie entsprechende Dürrehilfen für betroffene Betriebe ausschauen können – und vor allem woher das Geld dafür kommen soll, Banken springen bereits mit zinsfreien Schadenskrediten ein.
„Eine längerfristige Hilfe funktioniert nur mit Unterstützung der Anpassung“, meint dazu Franz Sinabell, Experte für Agrarökonomie am Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo. Er erklärt in dieser Folge, wie Betrieben ökonomisch sinnvoll geholfen werden kann, welche Auswirkungen die Schäden in der Landwirtschaft auf Lebensmittelpreise haben könnten und wie sich die Landwirtschaft in Zukunft verändern muss.
Gast:Franz Sinabell, Wifo
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Neos-Gründer Matthias Strolz gilt vielen als Bäumeumarmer und Spinner. Er ist sich dessen durchaus bewusst, wie er in seinem neuen Buch „Homo Universus“ offenbart. Das Augenrollen auf den Parlamentsrängen hat er während seiner aktiven Zeit als Neos-Chef nicht übersehen. Aber nicht er sei verrückt, sondern „die Welt“, sagt er und konkretisiert: „Die Welt ist crazy und wuki, da muss jede und jeder von uns durchfinden, sonst wächst Du ins Burnout, die Depression, Esstörung. Das ist alles am Zunehmen.“ Mit seinem Buch will er eine Anleitung zu einem neuen Menschsein geben.
Strolz tritt auch als ehemaliger liberaler Politiker klar für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ein: „Man muss das jedenfalls machen.“ Denn diese Kulturtechnik habe uns völlig überrant. „Wir haben es nicht im Griff.“
Acht Jahre nach seinem Ausstieg aus der Politik sagt Matthias Strolz: „Ich liebe Politik und ich habe viel politische Energie, ich fülle sie in Gefäße wie Bücher, Vorträge, Ehrenämter und beobachte die Politik gleichzeitig sehr interessiert.“ Was er heute ablehne, sei „Parteipolitik, wie sie in Österreich gelebt wird. Das ist ja ein Kasperltheater.“ Dorthin zurück ziehe es ihn daher nicht, „ich wäre auch nicht mehr anschlussfähig. Ich hab da einiges erlebt und das war extrem unschön.“ Mit Neos-Chefin, Beate Meinl-Reisinger, tauscht er sich heute nicht mehr aus. Einen Rat will er ihr daher auch nicht mehr öffentlich über Interviews ausrichten.
Gast: Matthias Strolz, ehemaliger Politiker und Neos-Mitgründer, seit 2018 Unternehmer, Berater, Coach, Autor.
Das Buch von Matthias Strolz heißt "Homo Universus: Unser Menschsein neu entdecken und leben", Edition Platin, 400 Seiten, 28 Euro, erscheint am 17. August.
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Vor wenigen Tagen haben wir die 1600-ste Folge von "Was wichtig ist" publiziert. Was im September 2019 als wöchentliches Format begonnen hat und dann im Mai 2021 zum täglichen Podcast wurde, ist mittlerweile unser reichweitenstärkstes Audioprodukt geworden, das wir seit einiger Zeit auch bei spannenden externen Gästen mit Video produzieren. Sie können diese Videos auf YouTube im Kanal Die Presse / Politik & Wirtschaft anschauen.
Seit mehr als fünf Jahren senden wir hier also fünf Mal pro Woche, bis auf wenige Ausnahmen rund um die Feiertage zu Weihnachten und den Jahreswechsel.
Und jetzt machen wir ein Mal etwas länger Pause und erholen uns. Wir freuen uns jedenfalls über viele treue Hörerinnen und Hörer, über Kritik und Feedback, das zB auf Spotify immer mehr wird, was mich sehr freut.
Wir melden uns nach Ferrogosto, wie die Italiener zum Feiertagswochenende Mitte August sagen, zurück und warnen Sie gleich vor, dass wir Ende August/Anfang September noch einmal ein paar Tage „Was wichtig ist“ Pause machen und wie jedes Jahr wieder aus Alpbach vom European Forum Alpbach berichten.
Das gesamte Audioteam, allen voran die „Was wichtig ist“-Hosts Christine Mayrhofer, Klemens Patek, Sissy Rabl und ich, Anna Wallner, wünscht Ihnen einen guten August, ein paar erholsame Tage mit hoffentlich angenehmeren Temperaturen als zuletzt UND wenn Sie trotzdem Lust haben, etwas aus de Presse-Studios zu hören, dann empfehlen wir unseren Musikpodcast „Klassik für Taktlose“, der kommt erstmals auch Live auf eine Bühne und zwar schon am 19.8. ins Blicke Kino. Wenn Sie sich dafür anmelden wollen, finden Sie den Link dazu in den Shownotes:
Seit ein paar Wochen haben wir einen neuen Lifestyle-Podcast namens „Ist das jetzt ein Ding“ – auch den lege ich Ihnen ans Herz. Sie können auch unseren EU-Podcst „LensEU“ hören, da kommt jede Woche Dienstag eine neue Folge.
Es gibt also genug Stoff von uns. Wir hören uns dann wieder in ein paar Tagen, bis dahin sage ich: Machen Sie gut und auf bald!
Von Christine Mayrhofer. Zwischen Zwettl, Allentsteig und Krumau im Waldviertel soll rund um den Kampwald und die Kampseen in den kommenden Jahren Österreichs siebter Nationalpark entstehen. Unter dem Arbeitstitel „Nationalpark Kampwald“ sind dort rund um das Dobratal bereits erste Gebiete unter Schutz gestellt.
So weit die offiziellen Pläne. Ein Zusammenschluss verschiedener NGOs schlägt als Plattform „Nationalpark Kamptal“ vor, auch noch das Mittlere Kamptal in die Planung miteinzubeziehen. Doch die Diskussion, die darüber geführt wird, ist kompliziert. Warum sorgen ausgerechnet die Flächen im Mittleren Kamptal für hitzige Diskussionen? Bis wann und wie wäre die Umsetzung eines Nationalparks eigentlich realistisch? Und wollen das eigentlich die Waldviertlerinnen und Waldviertler?
In einer Doppelfolge von „Was wichtig ist“ gehen wir den Fragen auf den Grund, wieso ausgerechnet in dieser Region ein Nationalpark entstehen soll, und fragen nach, wie das Projekt gerade läuft und woran es eventuell noch scheitern könnte.
Moderation: Christine Mayrhofer
Diese Recherche wurde gefördert durch das Stipendium „Vermitteln inmitten des Klima- und Umweltnotstandes“, vergeben durch das Netzwerk Klimajournalismus Österreich und den Biodiversitätsrat Österreich, gestiftet von M2plus und Neues Leben. Inhaltliche Entscheidungen lagen allein bei der Redaktion.
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Zwischen Zwettl, Allentsteig und Krumau im Waldviertel soll rund um den Kampwald und die Kampseen in den kommenden Jahren Österreichs siebter Nationalpark entstehen. Unter dem Arbeitstitel „Nationalpark Kampwald“ sind dort rund um das Dobratal bereits erste Gebiete unter Schutz gestellt.
Doch so ein Nationalpark ist kein kleines Projekt: Eine Umsetzung ist nicht nur kostspielig, sondern auch langwierig, juristisch und politisch komplex. Der Initiative der Landespolitik müssten jetzt Jahre harter Arbeit folgen – um die naturschutzfachlichen Anforderungen zu erfüllen, die notwendigen Mittel dafür aufzustellen und die Bevölkerung an dem Prozess zu beteiligen und für das Projekt zu gewinnen. Wie viel Willen gibt es dazu in der Politik? Wie viel Begeisterung in der Bevölkerung? Und auf welcher naturschutzfachlichen Grundlage beruht die Idee?
In einer Doppelfolge von „Was wichtig ist“ gehen wir den Fragen auf den Grund, wieso ausgerechnet in dieser Region ein Nationalpark entstehen soll, und fragen nach, wie das Projekt gerade läuft und woran es eventuell noch scheitern könnte.
Diese Recherche wurde gefördert durch das Stipendium „Vermitteln inmitten des Klima- und Umweltnotstandes“, vergeben durch das Netzwerk Klimajournalismus Österreich und den Biodiversitätsrat Österreich, gestiftet von M2plus und Neues Leben. Inhaltliche Entscheidungen lagen allein bei der Redaktion.
Moderation: Christine Mayrhofer
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Die Landwirtschaft leidet sehr stark unter den Auswirkungen des außergewöhnlich trockenen Sommers, Milchbauern sprachen sogar schon von Notschlachtungen, weil ihnen das Futter für ihre Tiere ausgeht. „Mancherorts ist der Mais vertrocknet und die Zuckerrüben sind so groß wie Karotten“, sagt Andreas Pfaller, Referatsleiter für Pflanzenbau bei der Landwirtschaftskammer.
Melanie Klug aus dem Wirtschaftsressort spricht im Podcast über die Auswirkungen der extremen Trockenheit auf die heimischen Felder, die Wirtschaft und den Konsumenten.
Gast: Melanie Klug, "Die Presse"
Die Donau führt so wenig Wasser, dass Ungarns einziges Atomkraftwerk Paks, sonst Lieferant von rund 40 Prozent des Landesstroms, einen Großteil seiner Blöcke abschalten musste. Die Folgen reichen von einem unbeleuchteten Parlament in Budapest bis zu Trinkwasserengpässen in fast 100 Städten. Für Ministerpräsident Péter Magyar, noch keine 100 Tage im Amt, ist es die erste echte Bewährungsprobe seiner Regierung.
Peter Techet, Jurist und Historiker am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa in Wien, ist zu Gast im Podcast bei Anna Wallner. Wir besprechen folgende Themen:
Warum unser Nachbarland Ungarn so viel stärker betroffen ist als seine Nachbarländer
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