Was wichtig ist

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  • Wechsel an der Heeresspitze: Wer ist der neue Generalstabschef Harald Vodosek?

    Das Bundesheer hat einen neuen Chef: Harald Vodosek, bisher Nationaler Rüstungsdirektor, übernimmt das Amt des Generalstabschefs von Rudolf Striedinger. Über Vodoseks Tisch gingen zuletzt alle großen Beschaffungen des Heeres, und die werden ihn auch in seiner neuen Funktion beschäftigen. Im Herbst stehen Entscheidungen zur Eurofighter-Nachfolge, zur Luftabwehr mittlerer Reichweite und zur Drohnenabwehr an.

    Lange galt allerdings ein anderer als Favorit: Bruno Hofbauer, stellvertretender Generalstabschef und Planungschef des Bundesheeres. Seine Abteilung verantwortet den Landesverteidigungsbericht, der für die kommenden Jahre eine Finanzierungslücke von 12,7 Milliarden Euro ausweist. Im Verteidigungsministerium soll das nicht gut angekommen sein.

    Außerdem in dieser Folge: Wie ernst ist die Bedrohungslage für Österreich? Reicht das Geld für den Aufbauplan 2032+? Und warum hält Daniel Bischof ein Inkrafttreten der Wehr- und Zivildienstreform mit 1. Jänner für sehr ambitioniert?

    Gast: Daniel Bischof, Innenpolitik-Redakteur und Bundesheer-Experte der „Presse“

    Host: Anna Wallner
    Schnitt: Audiofunnel/DL

    Mehr zum Thema:

    >>> Neuer Chef des Bundesheeres: „30 Jahre haben wir gedacht, es ist alles in Ordnung
    >>> Dem Bundesheer und der Rettung gehen die Staatsbürger aus
    >>> Koalition ist sich einig: Das soll sich beim Wehr- und Zivildienst ändern

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    15 min
  • Kann Gerhard Zeiler die SPÖ retten?
    Ein Podcast zur SPÖ-Personaldebatte.

    Gast: Oliver Pink, Innenpolitik-Chef der "Presse"

    Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
    Schnitt: Audiofunnel/DL

    Mehr zum Thema:

    Der Plan der „Zeileristas“ für die Machtübernahme

    Zeiler in der „ZiB 2“: „Ich bin kein Klassenkämpfer“
    SPÖ-Vorsitzdebatte: „Für die Regierungsarbeit ist das ein Wahnsinn“

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    37 min
  • Neu: Is Ursula von der Leyen the "Queen of the EU"?
    Eine Folge von LensEU, dem EU-Podcastprojekt

    Hat Ursula von der Leyen zu viel macht? Legt sie das Amt als EU-Kommissionspräsidentin gut an? Wie sieht man sie in Kroatien, Polen und Deutschland? Anna Wallner hat sich für diese Folge von LensEU umgehört. Achtung die Folge ist auf Englisch. Die deutsche Übersetzung hören Sie im Kanal "LensEU" in allen gängigen Podcast-Catchern.

    She commands Europe's biggest political machine from an office few EU citizens could find on a map, and even fewer voted for. In episode 13 of LensEU, we ask how much power the Commission President has actually gathered in Brussels, and what four very different countries make of her.

    Die Presse's EU correspondent Oliver Grimm doesn't hold back: inside the Commission, he says, decisions run through her office and her chief of staff "possibly the most powerful bureaucrat within the commission." Yet paradoxically, he argues, she's weaker than she looks, because she rarely dares to cross Berlin. "That's a tension that is not good for Europe," he says.

    In Croatia, journalists Irena Frlan Gašparović and Jasmin Klarić from the outlet Telegram show how little the debate is actually about her: President Zoran Milanović has dismissed her as an unelected bureaucrat who should "focus on the quality of wine and the sanitary control of mushrooms," while Prime Minister Andrej Plenković counts among her closest allies in the European Council.

    In Poland, Paulina Pacuła of the independent investigative outlet OKO.press finds the same pattern: trust in von der Leyen splits almost entirely along government and opposition lines.

    And in Berlin, Nicolai von Ondarza of the Stiftung Wissenschaft und Politik explains why her old image as "Merkel's woman" barely holds up anymore, and why her own party, the CDU, has become one of her sharper critics.

    Four countries, four very different Ursula von der Leyens.

    Host: Anna Wallner, Die Presse. Diese Folge erscheint im Original auf Englisch und ist hier übersetzt auf Deutsch zu hören. Es gibt auch Übersetzungen auf Lettisch, Kroatisch und Polnisch.

    KI-Hinweis: Die Podcastfolgen in der Originalsprache werden mit dem Übersetzungstool Eleven Labs in mehrere Sprachen übersetzt, so auch auf Deutsch.

    Was ist lensEU? Sieben Medienpartner aus der Europäischen Union produzieren ab sofort jede Woche einen Podcast und einen Newsletter in fünf Sprachen.

    Die Partnermedien sind: LensEU wird von OKO.press aus Polen koordiniert. Weitere Partner sind Die Presse aus Österreich, CORRECTIV aus Deutschland, Telegram.hr aus Kroatien und TVNET aus Lettland. Unterstützt wird das Projekt von der internationalen Nachrichtenagentur AFP aus Frankreich, ENEX aus Luxemburg und Mainspring aus Österreich.

    Unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Multimedia Actions. Alle Folgen abrufbar sind auch hier auf The Audio Marketplace.

    Den wöchentlichen Newsletter bestellen kann man hier - in der Sprache Ihrer Wahl.

    Alle deutschen Folgen finden Sie auch hier auf YouTube.

    Alle Quellen und Links zu dieser Folge findet ihr hier.

    Das vollständige Transkript dieser Folge auf Deutsch findet ihr hier.

    47 min
  • Österreich verliert im Wettbewerb um Talente und Kapital
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    Um den Steuer- und Wirtschaftsstandort Österreich ist es aus Sicht der Führungskräfte so schlecht bestellt wie nie. Für die aktuelle Deloitte Studie zum Steuersystem wurden rund 300 Führungskräfte im Finanz- und Steuerbereich befragt, und die Bewertung erreicht einen Tiefstpunkt. Talente, Kapital und Unternehmer, die drei Säulen eines erfolgreichen Standorts, werden von den Rahmenbedingungen zunehmend vergrault.

    Alarmierend ist auch das Bild, das nach außen entsteht: Wer im Internet oder per KI-Suche nach dem Grenzsteuersatz fragt, liest 55 Prozent. Dass dieser erst bei sehr hohen Einkommen greift, geht in der Fußnote unter, und Österreich ist für viele Entscheidungsträger schon aus dem Rennen, bevor es überhaupt in die engere Wahl kommt.
    Wie nehmen Führungskräfte den Standort Österreich aktuell wahr? Was macht einen guten Steuer- und Wirtschaftsstandort aus, und woran scheitert Österreich derzeit? Und was muss sich ändern, um Talente, Kapital und Unternehmer wieder ins Land zu holen?
    Im Presse-Tonstudio spricht Herbert Kovar, Managing Partner Tax & Legal bei Deloitte, mit Barbara Wallner über die Ergebnisse der Studie und darüber, mit welchen Maßnahmen Österreichs Wirtschaft gestärkt werden könnte. Im Fokus stehen die Themenfelder Lohnabgaben, große Strukturreformen sowie Anreize für Forschung und Kapital.

    21 min
  • Was bringt die Aktivpension? Nur wer viel Steuern zahlt, kann viel profitieren

    Der Nationalrat hat am Mittwochnachmittag die sogenannte „Aktivpension“ beschlossen. Damit ist eine Steuergutschrift für jene gemeint, die im Pensionsalter weiter tätig sind. Betragen kann der Bonus bis zu 1.250 Euro im Monat. Voraussetzung im Endausbau ist, dass 40 Versicherungsjahre vorliegen und das Antrittsalter von 65 Jahren erreicht ist. Für Männer gilt das schon mit Einführung, bei Frauen gibt es eine Einschleifregelung analog zur Angleichung des Pensionsantrittsalters.

    Innenpolitik-Journalistin Elisabeth Hofer erklärt im Podcast, was die Regierung mit dieser Regelung bezwecken will und warum die Opposition dagegen ist: Die FPÖ kritisierte einige Details und sieht „eine handwerklich schlecht gemachte Regelung“, wie Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch befand. Vonseiten der Grünen sprach der Abgeordnete Markus Koza von „Zwei-Klassen-Steuersystem“.

    Für wen gilt die Regelung genau – und ab wann? Was sagt die derzeit laufende Parlamentswoche über den Zustand der österreichischen Regierung aus?

    Gast: Elisabeth Hofer, Innenpolitik-Journalistin, "Die Presse"

    Moderation: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer

    Mehr dazu:

    Kinderschutz-Debatte im Nationalrat eskaliert

    Aktivpension: Ein Prestigeprojekt der ÖVP wird beschlossen

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    Aktuelle Artikel aus dem Innenpolitik-Ressort der "Presse"

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    17 min
  • Leben spanische Frauen sicherer als österreichische?

    In Marchtrenk ist eine 40-jährige Frau den Wunden erlegen, die ihr Mann ihr zugefügt haben soll. Ein zweiter Mann soll die Frau vor ihrem Tod missbraucht haben. Seitdem der brutale Fall in der oberösterreichischen Gemeinde vor zwei Wochen publik wurde, wird wieder über Gewaltschutz in Österreich diskutiert.

    Wie schützt Österreich Frauen vor Gewalt? Wo gibt es Lücken? Und was macht man in Ländern wie Spanien, das als Vorreiter in Sachen Gewaltschutz gilt, besser? Das erklärt Innenpolitikredakteurin Julia Wenzel in dieser Folge des Podcasts.

    Gast: Julia Wenzel

    Moderation: Sissy Rabl
    Schnitt: Audiofunnel/
    Credits: Dominik Lanterdinger

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    19 min
  • Wie radikal und antisemitisch ist die Linke in Berlin?

    Gast: Christoph Zotter, Außenpolitik-Redakteur "Die Presse"

    Moderation: Anna Wallner, Head of New Media
    Schnitt: Audiofunnel/DL .

    Mehr zum Thema:

    >>> Enteignen, eine Arbeiterkammer und weniger Polizei: Was Die Linke in Berlin will
    >>> Seltsam, nach einer Brandmauer gegen die Linksradikalen in Berlin ruft kaum jemand

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    32 min
  • Regimewechsel an den Kapitalmärkten: Plan schlägt Panik
    **Anzeige**

    Wenn man auf wirtschaftliche Regimewechsel zurückblickt, zeigt der historische Vergleich eine wiederkehrende Sequenz. Regime werden instabil, wenn ihre Regeln die von ihnen selbst erzeugten Spannungen nicht mehr verarbeiten können. Der sichtbare Auslöser - sei es Krieg, Depression, Inflation, Finanzkrise oder Pandemie - ist deshalb selten die alleinige Ursache. Vielmehr beschleunigt er einen bereits laufenden Prozess und verändert die Erwartung, dass die alten Regeln fortbestehen.

    Der entscheidende Wendepunkt ist schließlich die Veränderung der politischen Zielfunktion. Sicherheit kann Vorrang vor Effizienz erhalten, Beschäftigung vor Währungsparität, staatliche Finanzierbarkeit vor realem Gläubigerschutz oder technologische Kontrolle vor maximaler Offenheit. In der anschließenden Kontestation wird entschieden, wer die Kosten der Anpassung trägt. Erst eine glaubwürdige, potenziell kostspielige Handlung und ihre institutionelle Verankerung schaffen einen neuen Anker.
    Seit 2020 überlagern sich Pandemie, Krieg, Geoökonomie, hohe Staatsverschuldung, Energie- und Sicherheitsinvestitionen sowie der KI-Investitionsboom. Die historische Parallele liegt in der Instabilität einer Übergangsphase, in der alte Reaktionsmuster an Verlässlichkeit verlieren und neue noch nicht fest verankert sind.
    In diesem Podcast erklärt Jürgen Lukasser, Deputy Chief Investment Officer der LGT Bank AG, Zweigniederlassung Österreich, anhand von konkreten Beispielen der Geschichte seit 1914, welche archetypischen Gemeinsamkeiten wirtschaftlichen Regimewechsel aufweisen – und wie sich ein Anlegerportfolio strategisch gestalten lässt, das die langfristige Handlungsfähigkeit so wenig wie möglich beeinträchtigt.
    Das Gespräch für die „Presse“ führt Christian Lenoble.

    36 min
  • Geht Putin jetzt aufs Ganze? In Russland warten alle nur darauf, was nach den Wahlen passiert

    Über 4400 Kandidaten und zehn Parteien bewerben sich um 450 Sitze im russischen Parlament. Das Ergebnis der Dreitages-Abstimmung gilt im Voraus als sicher: Nach den „Wahlprognosen“ der staatlichen Meinungsforscher holt die Putin-Partei „Einiges Russland“ wieder über 50 Prozent, die vier kremltreuen Duma-Parteien dürften die Fünf-Prozent-Hürde meistern, oppositionelle Parlamentarier sind nicht vorgesehen. Viele Russen haben mit der Politik längst abgeschlossen. Nur wenige Kandidaten trauen sich offen gegen die Politik von Präsident Wladimir Putin aufzutreten. Selbst offensichtliche Themen wie der Benzinmangel werden nicht offen diskutiert. Und für Oppositionspolitiker gilt: Je mehr Aufmerksamkeit sie erhalten, desto größer die Gefahr, dass sie entweder von den Wahllisten gestrichen oder gleich verhaftet werden.

    Stefan Scholl lebt seit Jahrzehnten in Russland. Seit wenigen Wochen ist er auch Korrespondent der „Presse“ aus Moskau. Er erzählt im Podcast über seine Arbeit, die Bedeutung der Duma, inwieweit die Russen noch hinter Wladimir Putin stehen und wie groß die Sorge vor einer erneuten Mobilmachung ist.

    Gast: Stefan Scholl, Journalist in Moskau, "Presse"-Korrespondent

    Host: Klemens Patek
    Schnitt: Audiofunnel, Dominik Lanterdinger

    Mehr zum Thema:

    Der letzte Mann, der Wladimir Putin in Moskau die Stirn bietet

    Militäranalyst Michael Kofman: „Wir sind im Erschöpfungskrieg angelangt“

    Die Moskau-Connection der AfD: „In Russland flögen die als ausländische Agenten ins Gefängnis“

    Wie sich der Krieg in Moskau anfühlt

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    23 min
  • Blamiert sich Salzburg mit dem neuen Festspiel-Chef? / Wilhelm Sinkovicz und Thomas Kramar

    Nach monatelangem Chaos um die Nachfolge des im März abgesetzten Markus Hinterhäuser steht mit Peter de Caluwe ein weitgehend Unbekannter an der Spitze der Salzburger Festspiele. Thomas Kramar und Wilhelm Sinkovicz über ein Bestellungsdrama und darüber, dass "kein Mensch mehr über die Musik beim Festival redet". Der Salzburger Landeshauptfrau Caroline Edtstadler attestiert er "eklatante Führungsschwäche". Die Bestellung des Mortier-Schülers Peter de Caluwe ist für Thomas Kramar wie "eine kleine Zeitmaschine". Sinkcoviz sagt, auch er musste nachschauen, "wer das überhaupt ist" und ergänzt trocken: "Er ist ein typischer Intendant unserer Zeit".

    Gäste: Thomas Kramar, Theaterkritiker, langjähriger Feuilletonchef der "Presse" und Wilhelm Sinkovicz, jahrzehntelang Opern- und Klassikkritiker der "Presse" und heute Podcast-Host von "Klassik für Taktlose".

    Moderation: Anna Wallner, Head of New Media

    Schnitt: Audiofunnel/DL
    Mehr zum Thema:

    Salzburger Festspiele: Belgier Peter de Caluwe wird Intendant

    >>> Eine glanzlose Lösung für die Salzburger Festspiele
    Willi Sinkovicz weiterhören, jeden Samstag kommt eine neue Folge: Klassik für Taktlose: War Pavarotti wirklich so ein guter Sänger

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    42 min

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Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.

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