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„Ich bin mutig, ich bin stark, ich schaff alles, was ich mag. Darf probieren, Fehler machen, denn nur so lernt man Sachen."
Ein Kinderreim, den ich online gesehen hab und inspirierend fand. Beim zweiten Lesen bin ich allerdings an zwei Wörtern hängen geblieben: „darf" und „alles".
Wer entscheidet eigentlich, ob wir Fehler machen dürfen? Und was passiert, wenn man von klein auf hört, dass man alles schafft, und es dann doch einmal nicht funktioniert?
Ich erzähle, warum ich mich damals für EMPOVVER und gegen eine klassische Karriere entschieden hab, warum sich der Podcast für mich gar nicht mutig anfühlt und wie es ist, im selben Jahr die eigene Firma zuzusperren und zur MUTmacherin gewählt zu werden.
Als bei dir das letzte Mal etwas nicht geklappt hat: Hast du den Grund bei dir selbst gesucht, oder auch bei den Umständen?
Schreib mir deine Gedanken in die Kommentare oder an [email protected] - ich lese wirklich jede Nachricht.
Mach es dir gemütlich und hör rein!
Gesehen bei
Den Reim hab ich im Übrigen bei Milla (@blondehairpinkheart) gesehen. Wichtig: diese Folge ist kein Seitenhieb gegen sie, sondern meine weiterführenden Gedanken dazu.
Erwähnte Forschung
Anfang September ist Gloria Steinem gestorben, mit 92, zu Hause in New York. Hängen geblieben ist bei mir eine kleine Geschichte: 2013 hat feminist.com sie gefragt, ob sie einen Satz für ein Armband aussuchen möchte. Ein Satz, in dem fünfzig Jahre politische Arbeit Platz haben müssen. Sie hat sich entschieden für: We are linked, not ranked. Wir sind verbunden, nicht gereiht.
Das ist eine Folge inspiriert von Gloria Steinem, aber nicht über Gloria Steinem. Es geht um diesen einen Satz von ihr und um die Menschen, die ihn jeden Tag einlösen, ohne dass es irgendwer mitbekommt. Die, die die pflegebedürftige Oma versorgen. Die anrufen und wirklich nachfragen, wie es dir geht. Die jemanden Neuen in die Gruppe reinholen, obwohl es einfacher wäre, es nicht zu tun.
Ich rede darüber, warum Vorbilder eher Ermutigung als Maßstab sein sollten und darüber, dass wir unsere eigene Wirkung meist unterschätzen.
Und dann hätte ich eine Frage an dich: Wer ist bei dir diese Person? Die, die in eurem Leben etwas verändert hat, ohne je eine Bühne dafür gehabt zu haben. Schreib mir deine Gedanken in die Kommentare oder an [email protected] - ich lese wirklich jede Nachricht.
Mach es dir gemütlich und hör rein!
In der Folge erwähnt:
Inhaltshinweis: In dieser Folge geht es um Krebs, Pflege und den Tod eines nahen Menschen.
Ein Anruf vom Oberarzt, irgendwann im März 1989. Für die einen eine Diagnose unter vielen, für Marlenes Mama Daniela der Moment, in dem ihr Leben mit 19 eine andere Richtung nimmt. Vier Jahre lang pflegt sie ihre Mutter Waltraud, während andere in ihrem Alter fortgehen und sich selbst finden. In dieser Folge wird es persönlicher als je zuvor.
Daniela erzählt über die Beziehung zu ihrer Mutter. Sie spricht darüber, wie sie nach der Diagnose Vollzeitjob, Haushalt und Pflege gleichzeitig gestemmt hat und teilt, was ihr geholfen hat diese Zeit und den darauffolgenden Tod zu verarbeiten.
Du möchtest deine Geschichte mit uns teilen? Hinterlasse uns gerne ein Kommentar oder schreibe uns per E-Mail. Marlene liest und beantwortet jede Nachricht persönlich. In den Show Notes findest du außerdem Anlaufstellen für pflegende Angehörige.
E-Mail: [email protected]
Wenn dir diese Folge gefällt, lass uns gerne ein Follow oder eine Bewertung da. Das hilft uns riesig zu wachsen. Wir freuen uns auch immer sehr über Feedback und deine Themenwünsche!
Mach es dir gemütlich und hör rein!
Links zu ANLAUFSTELLEN
Österreich
Angehörigengespräch des Sozialministeriums
Young Carers
Rat auf Draht
Trauerbegleitung
Telefonseelsorge
Ö3 Kummernummer
Deutschland
Wege zur Pflege
Pausentaste
Nummer gegen Kummer
Bundesverband Trauerbegleitung
Telefonseelsorge
Studie aus der Folge
Grigoryeva, A. (2017). Own Gender, Sibling’s Gender, Parent’s Gender: The Division of Elderly Parent Care among Adult Children: The Division of Elderly Parent Care among Adult Children. American Sociological Review, 82(1), 116-146.
Ein leises, trockenes Rascheln – für die einen ist es nur Papier, für Marlene das Öffnen einer Tür in eine völlig neue Welt. In dieser Folge dreht sich alles um die Magie von Büchern und warum das Lesen so viel mehr ist als nur Zeitvertreib.
Marlene teilt ihre ganz persönlichen Assoziationen zu dem Thema: Warum sind Buchhandlungen kleine Zufluchtsorte, was hat es mit dem psychologischen Phänomen der „Narrativen Transportation“ auf sich und wie stärkt Lesen laut Studien sogar unsere Gesundheit?
Gibt es ein Buch (oder mehrere), das dein Leben oder deine Entscheidungen maßgeblich geprägt hat? Schreibe uns deine Geschichte oder deine Buchempfehlungen in die Kommentare oder per E-Mail – Marlene liest und beantwortet jede Nachricht persönlich!
E-Mail: [email protected]
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Mach es dir gemütlich und hör rein!
Ein alter Videomitschnitt einer Kinder-Tanzaufführung bringt Marlene zum Nachdenken über die Frage, ob wir als Kinder am ehesten wissen, wer wir eigentlich sind.
Verlieren wir uns im Laufe der Jahre durch Anpassung, Sicherheitsstreben und gesellschaftliche Erwartungen ein Stück weit selbst? Und wie schaffen wir es , den roten Faden unseres Lebens wiederzufinden?
Community-Aktion: Schau mal zurück in deine Kindheit! Was hast du damals stundenlang und völlig freiwillig gemacht? Schreibe mir deine Gedanken oder schicke mir eine Sprachnachricht – in der nächsten Folge spiele ich eure Einsendungen ein!
E-Mail: [email protected]
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Zieh dich gemütlich an und hör rein!
Beruflicher Umbruch, Abschied von alten Strukturen und die große Frage: Wie geht es eigentlich weiter? In dieser Folge wird es praktisch: Unser Haus- und Hofastrologe Onkel Markus ist zurück! Gemeinsam werfen wir einen Blick auf meine aktuellen Planetenkonstellationen und sprechen darüber, warum sich Anfang 30 oft alles nach Neuanfang anfühlt. Was ist ein 'Saturn-Return', warum bricht das feste Korsett im Leben gerade auf und wie hilft uns die Astrologie, unsere wahre Berufung zu finden?
Community-Aktion: Steckst du selbst gerade in einer Umbruchsphase? Schicke uns dein Geburtsdatum, deine Geburtszeit und deinen Geburtsort (gerne als Sprachnachricht) – Markus wirft in einer der nächsten Folgen einen anonymen Blick auf deine Sterne!
E-Mail: [email protected]
Du brauchst noch die Astrologie-Grundlagen? Höre dir gerne vorab Folge 9 an!
Wenn dir diese Folge gefällt, lass uns gerne ein Follow oder eine Bewertung da – das hilft uns riesig zu wachsen. Wir freuen uns auch immer sehr über Feedback.
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Kann man eigentlich wirklich erfolgreich multitasken? In dieser ehrlichen Solo-Folge räumt Marlene mit dem Mythos des Multitaskings auf. Forscher:innen sind sich einig: Unser Gehirn ist schlichtweg nicht dafür ausgelegt. Obwohl Marlene selbst seit Jahren drei Jobs gleichzeitig jongliert, erklärt sie in dieser Folge, warum sie jetzt gerade an ihre Grenzen stößt – und was limitierter Aufmerksamkeitsraum damit zu tun hat.
Zieh dich gemütlich an und hör rein!
Wie voll ist dein Aufmerksamkeitsraum gerade? Kennst du das Gefühl, mental blockiert zu sein? Teile deine Erfahrungen mit uns oder schlage ein Thema für die nächste Folge vor.
E-Mail: [email protected]
Wie kann man mit einer Entscheidung in sich selbst komplett im Reinen sein und trotzdem Angst davor haben, mit anderen darüber zu reden?
In dieser sehr persönlichen Solo-Folge gibt Marlene einen tiefen Einblick in ihre aktuelle Gefühlslage nach der Entscheidung, den EMPOVVER-Marktplatz zu schließen. Obwohl sie sich zu 100 % sicher ist, den richtigen Schritt zu gehen, lösen Fragen dazu plötzlich ein großes Unbehagen in ihr aus.
Marlene erörtert, warum uns gut gemeinte Fragen wie „Wie läuft das Business?“ oft so verunsichern und warum wir das Gefühl haben, uns permanent rechtfertigen zu müssen. Sie beleuchtet psychologische Phänomene wie Self-Disclosure und den Social Evaluation Threat und erklärt, wie unser Gehirn auf den unbewussten Entzug der Kontrolle über das eigene Narrativ reagiert. Eine Folge über den Schutz der eigenen Geschichte, das schmerzhafte Aufreißen bereits versorgter Wunden und die mühsam erlernte Strategie, durch klare, kurze Antworten die eigene Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen.
Zieh dich gemütlich an und hör rein!
Wie geht es dir mit großen Entscheidungen? Kennst du den Zwiespalt zwischen innerem Frieden und dem Stress im Außen? Teile deine Erfahrungen mit uns oder schlage ein Thema für die nächste Folge vor.
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Wann ist der richtige Zeitpunkt, um einen Traum loszulassen? In dieser emotionalen und zutiefst ehrlichen Folge teilen Marlene und EMPOVVER-Mitgründerin Sofia eine schwere Entscheidung: Die Schließung des EMPOVVER-Marktplatzes zum 30. Juni.
Marlene und Sofia blicken ungeschönt auf die Realität eines bootstrappten Startups und den schmalen Grat zwischen Herzblut, Resilienz und echter Skalierbarkeit. Gemeinsam reflektieren die beiden stolz den geschaffenen Impact, teilen legendäre Office-Anekdoten (Stichwort: Eispalast im Winter) und erklären, wie es mit der Brand EMPOVVER jetzt weitergeht.
Zieh dich gemütlich an und hör rein!
Der Marktplatz schließt, aber der Support bleibt: Bis zum 30. Juni könnt ihr beim Final Sale auf unserer Website noch einmal von Frauen geführte Brands unterstützen (der Rabatt geht übrigens auf unsere Kappe, die Women Creators behalten ihren vollen Anteil!).
Du möchtest deine Gedanken zur Folge mit uns teilen oder selbst ein Thema vorschlagen? Wir freuen uns über Zuschriften.
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In dieser ganz kurzen Bonus-Ankündigung erfährst du, warum sich die reguläre neue Folge von The Tired Feminist Club um eine Woche verschiebt. Marlene hat wichtige Neuigkeiten im Gepäck, die einiges durcheinanderwirbeln. Ab dem 9. Juni geht es aber wie gewohnt im zwei-Wochen-Takt weiter.
Hör kurz rein, bleib neugierig und vor allem: Don't stay too tired!
Du hast Fragen oder Themenwünsche? Schreib uns jederzeit.
E-Mail: [email protected]
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