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In der vorherigen Folge „Die Macht ist mein Verbündeter“ blieb die Frage offen, welche Konsequenzen das Machtkonzept in Star Wars für die Theologie haben könnte. Wie lassen sich philosophische Gotteskonzepte einbinden? Ist das christliche Trinitätsbild in Star Wars möglich? Christian Pelz und Marco Xu gehen diesen Fragen nach. cp/mx
Für Interessierte zum Weiterlesen:
Homepage "Theologie und Philosophie mit Star Wars".
Interview mit Georg Lucas (1999): The Mythology of "Star Wars" with George Lucas (1999).
Sans, Georg: Philosophische Gotteslehre. Eine Einführung. Stuttgart 2018, 101.
Müller, Klaus: Glauben – Fragen – Denken. Band 3. Münster 2010, 744.
Brüntrup, Godehard: Das Leib-Seele-Problem. Eine Einführung. Stuttgart 52016.
Dennis Stammer (Vortrag): Revision der Personalität Gottes im gegenwärtigen Diskursfeld Analytischer Theologie (Kongress des Religion and Science Network Germany, 6-8.10.2017 - PanEntheismus: Gott und Welt in Beziehung). Online unter: https://www.forum-grenzfragen.de/panentheismus-revision-der-personalitaet-gottes/
Was ist die Macht? The Force? In der Original-Trilogie – Episode IV – wird das erste Mal the Force in die Star Wars Mythologie eingeführt. In den Prequels – besonders Episode I – wird scheinbar das original dargestellte Machtkonzept in Frage gestellt. Christian Pelz und Marco Xu überlegen, wie sich aus historisch-kritischer Sichtweise diese verschiedenen Konzepte erklären lassen, die für die Theologie wichtig sein könnten? cp/mx
Homepage "Theologie und Philosophie mit Star Wars".
Interview von George Lucas: The Mythology of "Star Wars" with George Lucas (1999).
Wismann, Heinz: Achilles und Ödipus meet Wild West. In: Sonderausgabe Philosophie Magazin 5 (2015), 22–25.
Nathan, Tobie: Per Zwölfzylinder durch die Galaxis. Der Mythos des Fahrzeugs in "Star Wars". In: CIn: Newmark, Catharine (Hrsg.): Viel zu lernen du noch hast. Star Wars und die Philosophie. Reinbeck bei Hamburg 2016, 21–24.
In der ersten Hochphase des Kalten Krieges in den 1950er Jahren hielt die Angst vor einem Atomkrieg die Weltöffentlichkeit in Atem. Angesichts der drohenden Verwüstung ganzer Kontinente und verheerenden Auswirkungen auf die Zukunft des gesamten Planeten stellte sich die Frage nach Sinn und ethischer Vertretbarkeit dieser Waffen und damit des modernen Krieges überhaupt neu. Auch in den Religionsgemeinschaften wurde kontrovers diskutiert. Papst Pius XII. äußerte sich immer wieder in Ansprachen. Wie bewertete der Papst den Atomkrieg? Was für eine Geschichte steckt hinter seinen öffentlichen Äußerungen? Und welche Rolle spielte der deutsche Jesuit Gustav Gundlach dabei? Sascha Hinkel und Michael Pfister gehen diesen Fragen nach und berichten aus ihrem Projekt am Exzellenzcluster „Religion und Politik“.
Augustin Bea war das ökumenische Gesicht des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) und ein Vorreiter des jüdisch-christlichen Dialog, sodass der zu diesem Zeitpunkt schon hochbetagte Jesuit als „Kardinal der Einheit“ in Erinnerung geblieben ist. Die früheren Lebensjahrzehnte, in denen Beas kirchenpolitischer Aufstieg begann, traten dagegen in den Hintergrund - und das, obwohl Bea sich über die längste Zeit seines Lebens auf einem ganz anderen, nicht weniger umkämpften Gebiet bewegte: der Bibelwissenschaft. Über 35 Jahre war Bea Professor am Päpstlichen Bibelinstitut, von 1930 bis 1949 auch dessen Rektor. Dadurch prägte er die katholische Bibelexegese seiner Zeit entscheidend mit. Sein wissenschaftliches und kirchenpolitisches Handeln der 1930er und 1940er Jahre macht deutlich, wie im Schatten des Vatikans mit der Bibel umgegangen wurde. Diese für die gesamte Theologie spannende Phase hat Michael Pfister auf der Grundlage bisher unbekannter Dokumente in seiner Dissertation aufgearbeitet. Im Interview berichtet er von seinen neuen Erkenntnissen zum Werdegang Beas als Mann der Bibel. mp
In der Studienordnung des Masterstudiengangs „Christentum in Kultur und Gesellschaft“ wird die Möglichkeit einer Hospitation bei einem Mitglied das akademischen Mittelbaus eröffnet. Diese bietet Studierenden die Chance, Aufgaben, Tätigkeitsbereiche und Herausforderungen einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters kennenzulernen und zu reflektieren, ob eine Promotion oder gar eine wissenschaftliche Karriere attraktiv für sie ist. Im Sommersemester 2021 hat Sebastian Kiefl bei Ludger Hiepel am Seminar für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments hospitiert. Im Gespräch berichten die beiden von ihren Erfahrungen mit diesem Format. lh
Die Geschichte der Bibel von ihren Anfängen bis heute bringt das Bibelmuseum der Uni Münster seinen Besucher:innen näher. Lukas Boch und Anna Klara Falke stellen die universitäre Institution vor und geben einen Einblick in die Geschichte. Sie sprechen über die Dauerausstellung und führen in die Sonderausstellung „ PS. 65,10 – Wasser in der Bibel“ ein. lh
Was hat Star Wars mit dem biblischen Kanon zu tun? Kann man Theologie mit scpace opera lernen? Christian Pelz und Marco Xu erzählen im Gespräch, welche Potentiale die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Star Wars in sich birgt, und zeigen an Beispielen die Relevanz für eine theologische und philosophische Beschäftigung auf.
Für Interessierte zum Weiterlesen:
Homepage "Theologie und Philosophie mit Star Wars".
Interview von George Lucas: The Mythology of "Star Wars" with George Lucas (1999).
Hauser, Linus: Der Helden-Mythos und die Metaphysik der Moderne. In: Newmark, Catharine (Hrsg.): Viel zu lernen du noch hast. Star Wars und die Philosophie. Reinbeck bei Hamburg 2016, 25–40.
Historische Theologie und Brettspiele – wer hätte gedacht, dass das zusammenpasst?! Lukas Boch erläutert, warum man sich als Kirchenhistoriker:in mit Brettspielen beschäftigen sollte, selbst wenn, oder gerade weil viele „historisch inkorrekt“ sind und was Kirchengeschichte in Brettspielen zu suchen hat. Außerdem geht es um das Projekt Boardgame Historian und mit welchem Getränk ein Mönch meist assoziiert wird. lb
„Wortgottesdienst“ – ein bekanntes und oft verwendetes Wort. Aber was meinen wir eigentlich genau damit und was auch nicht? Ist es eine "halbe Messe" oder ein „Lückenfüller“? Ist er heilig wie die Messe? Und ist Wortgottesdienst eigentlich das richtige Wort dafür?
Für Interessierte zum Weiterlesen:
Messner, Reinhard: Wortgottesdienst. Historische Typologie und aktuelle Probleme. In: Zerfass, Alexander/Franz, Ansgar (Hg.): Wort des lebendigen Gottes. Liturgie und Bibel (PiLi 16), Tübingen 2016, 73–110.
Meurer, Wolfgang: Die Wort-Gottes-Feier als sacra celebratio. Ein nicht ausgeführter Beschluss des Konzils (PTHe 167), Stuttgart 2019.
Wer verfasst eigentlich die Verlautbarungen des Stellvertreters Jesu Christi auf Erden? Wie entsteht ein Dogma? Und vor allem: Kann katholische Glaubenslehre sich entwickeln oder gar korrigiert werden? In dieser Folge stellt Matthias Daufratshofer ausgewählte Ergebnisse seiner 2020 abgeschlossenen Promotionsschrift „Das päpstliche Lehramt auf dem Prüfstand der Geschichte. Franz Hürth SJ als ‚Holy Ghostwriter‘ von Pius XI. und Pius XII.“ vor. Auf der Basis neuer Aktenfunde aus den vatikanischen Archiven bietet er spannende Einblicke in die Schreibwerkstatt päpstlicher Dokumente. Er blickt quasi über die Schulter des päpstlichen Ghostwriters, des deutschen Jesuitenpaters und Professors für Moraltheologie Franz Hürth, der federführend an der Eheenzyklika „Casti connubii“ (1930), der Apostolischen Konstitution „Sacramentum ordinis“ (1947) und an der Dogmatisierungsbulle der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel (1950) beteiligt war. md
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