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Selbst ein kursorischer Blick in die Geschichte der römisch-katholischen Kirche zeigt, wie die Glaubenslehre durch die Zeit entwickelt und fortgeschrieben wurde. Doch diese Geschichte endet nicht mit uns. Wir stehen selbst in dieser Entwicklung. Aber wie kann unterschieden werden, was eine falsche oder eine richtige Lehrentwicklung wäre? Der 2019 heiliggesprochene John Henry Newman bietet in seinem „An Essay on the Development of Christian Doctrine“ Kennzeichen, um diese Unterscheidung treffen zu können. Johannes Frenz fragt in dieser Folge, ob diese Theorie ein interessantes Relikt aus der Theologiegeschichte sei oder ein Lösungsweg für heutige Lehrdiskussionen sein könnte. – „to live is to change, and to be perfect is to have changed often.“ jf
Für Interessierte zum Weiterlesen:
www.newmanreader.org
Leben als Ringen um die Wahrheit. Ein Newman Lesebuch. hg.v. Günter Biemer / James Derek Holmes / Roman A. Siebenrock – Ostfildern 2019.
Ker, Ian: Newman on Vatican II. Oxford 2014.
In this English episode of the podcast, Sara Fretheim from the Institute of Missiology and the Study of Theologies Beyond Europe and Verena Suchhart-Kroll from the Centre for Theological Gender Studies look beyond the context of German theology and talk about the Ghanaian oral theologian Afua Kuma and her Christ-centred praises: What is her theological legacy? What can we learn from her biography? And how can we discover more about her by using gender as an analytical tool? sf/vsk
Aus den Erfahrungen des ersten Corona-Semesters im vergangenen Sommer hat Volker Niggemeier im Wintersemester 2020/21 ein interaktives „Online-Seminar Neutestamentliche Exegese“ entwickelt und in einem ersten Durchlauf erprobt. Im Interview mit der Organisationspsychologin und Theologiestudentin Katharina Klaholz stellt er das offene Lehr-Lernformat näher vor. Die beiden sprechen über Herausforderungen, Potenziale und Grenzen des digitalen Formats und darüber, Lehrveranstaltungen auch zukünftig anders – nämlich vielfältiger und modifizierter – zu denken und in das Curriculum des Theologiestudiums zu integrieren. vn
Zu Purim soll man trinken, bis man nicht mehr zwischen „Verflucht sei Haman“ und „Gesegnet sei Mordechai“ unterscheiden kann, so lautet ein Gebot für dieses Fest. Marie-Theres Wacker spricht im Interview mit Ludger Hiepel u. a. über das Purimfest und dazugehörige Bräuche sowie das Esterbuch, das den Anlass für Purim bietet. lh
Rebecca Kelm studiert an der WWU Münster katholische Religionslehre und Geographie mit dem Ziel Lehramt. Der Klimawandel ist in beiden Fächern ihres Studiums ein Thema. In dieser TheoPodcast-Folge spricht sie von Klimawandel, Klimagerechtigkeit und Klimaethik. Was sind Prinzipien nach denen (politische) Maßnahmen im Kontext von Klimagerechtigkeit entschieden werden. Was ist eigentlich Adaption und Mitigation? Und warum sollten Christ*innen und Theolog*innen sich damit beschäftigen? rk
Johanna Berendes, Chiara Brunet und Stefan Leisten von TheoTVist (Team für Videografie, Schulung und Technik der Katholisch-Theologischen Fakultät) sprechen über die neuen Formen ihrer Arbeit seit Beginn der Corona-Pandemie. Sie erzählen, wie sie sich neu fokussiert und aus Erfahrungen gelernt haben. Sie blicken in verschiedenen Perspektiven auf die digitale Lehre und berichten beispielsweise über die Unterstützung für Lehrende und Studierende im Lehramts-Praxissemester.
Nicht nur die Alltags- und Arbeitswelt hat die Digitalisierung verändert, sondern auch die Arbeits-, Studien- und Forschungszusammenhängen von Theolog*innen wandeln sich durch sie zunehmend. Was bedeutet das für das Theologiestudium? Welche Visionen gibt es für die Gestaltung digitaler theologischer Lehre? Andree Burke, Ludger Hiepel und Volker Niggemeier sind in dieser Doppelfolge im Gespräch mit Rebekka Burke über den im Dezember 2020 erschienen Sammelband „Theologiestudium im digitalen Zeitalter“. rb/lh
Nicht nur die Alltags- und Arbeitswelt hat die Digitalisierung verändert, sondern auch die Arbeits-, Studien- und Forschungszusammenhängen von Theolog*innen wandeln sich durch sie zunehmend. Was bedeutet das für das Theologiestudium? Welche Visionen gibt es für die Gestaltung digitaler theologischer Lehre? Andree Burke, Ludger Hiepel und Volker Niggemeier sind in dieser Doppelfolge im Gespräch mit Rebekka Burke über den im Dezember 2020 erschienen Sammelband „Theologiestudium im digitalen Zeitalter“. rb/lh
Auf der Wiese neben der Fakultät steht am Rande des Weges, der an der Aa entlangführt, ein unscheinbares Objekt, etwa in der Art eines Pfostens. Es ist der „Verkürzte Himmel“ des italienischen Bildhauers Giovanni Anselmo, der hier 1987 aufgestellt wurde. Carolin Hemsing und Reinhard Hoeps sprechen über das zunächst rätselhafte Kunstwerk und eröffnen theologische Perspektiven. lh
Wie können sich Schülerinnen und Schüler kompetenzorientiert und kreativ mit einem biblischen Text auseinandersetzen? Welches Potenzial haben Kurzfilme im Religionsunterricht? Warum lohnt sich die eigene filmische Umsetzung einer biblischen Erzählung? Im Interview erzählt Hendrik Martin Lange, Religionslehrer an der Gesamtschule Gescher, der in diesem Jahr mit einer Studie zum Thema „Parabel und Kurzfilm. Von der narrativen Parabel-Analyse zur kreativen Umsetzung im Film“ an der Fakultät promoviert wurde, über seine Erfahrungen selber Kurzfilme zu erstellen, vom Umgang mit Corona und vielem dazwischen.
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