Thorax Schweiz: Der Podcast

Thorax Schweiz: Der Podcast

By Tariq Abu-Naaj & Dr. med. Roland KusterScienceMedicineHealth & Fitness
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Thorax Schweiz: Der Podcast episodes

  • #27 Zwischen Zuwendung und Zuversicht
    Thema: Seelsorge im Gesundheitswesen
    Gästinnen: Pfarrerin Mirjam Walser & Pfarrerin Katharina Hoby

    Moderation: Dr. med. Roland Kuster & Tariq Abu-NaajIn dieser Folge beleuchten wir die wichtige Rolle der Seelsorge in Kliniken. Unsere Gäste – Pfarrerin Mirjam Walser und Pfarrerin Katharina Hoby – berichten aus ihrer Tätigkeit an der Klinik Hirslanden Zürich und erklären, wie sie Menschen in Ausnahmesituationen begleiten.Gemeinsam diskutieren wir unter anderem:
    • Was Seelsorge im klinischen Alltag bedeutet
    • Warum Spiritualität und Rituale Kraft spenden können
    • Wie Patientinnen, Patienten und Angehörige Zugang zur Seelsorge erhalten
    • Welche Herausforderungen Seelsorgerinnen in ihrem Alltag erleben
    • Und warum Trost manchmal einfach nur Zuhören bedeutet
    Besonders eindrücklich ist auch der Einblick in die individuellen Zugänge der beiden Gäste:
    Pfarrerin Katharina Hoby erzählt von ihrer früheren Tätigkeit als Schaustellerpfarrerin. Pfarrerin Mirjam Walser spricht über ihre Arbeit als Ritualbegleiterin und über ihren eigenen Podcast.Auch das Engagement von Frau Hoby für das Buch „Hoffnungszeichen in Krisenzeiten“ wird thematisiert – eine Sammlung biblischer Impulse, entstanden während der Pandemie, für Menschen in belastenden Lebenssituationen.Links & Kontaktmöglichkeiten:
    • 🔗 Seelsorge an der Klinik Hirslanden Zürich:
      hirslanden.ch – Seelsorge
    • 🔗 Webseite von Pfarrerin Mirjam Walser:
      mirjamw.ch
    • 📖 Zum Buch „Hoffnungszeichen in Krisenzeiten“ von Andrea Marco Bianca & Katharina Hoby:
      Verlag Reinhardt – Buchdetails

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    41 min
  • #26 Neue Kraft zum Atmen: Die Rolle der pulmonalen Rehabilitation
    ThemenüberblickIn Folge 27 des Thorax Schweiz-Podcasts sprechen wir zum zweiten Mal mit Dr. med. Thomas Sigrist – Chefarzt der Pneumologie und Leiter des Departements Innere Medizin am Rehazentrum Barmelweid. Dieses Mal dreht sich das Gespräch um ein zentrales Thema für viele Betroffene: die pulmonale Rehabilitation.
    Dr. med. Sigrist erläutert, wie strukturierte Reha-Programme Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen helfen können, wieder mehr Lebensqualität und Selbstständigkeit zu gewinnen. Die Episode gibt einen umfassenden Einblick in den Ablauf, die beteiligten Berufsgruppen, die konkreten Ziele und in neue wissenschaftliche Entwicklungen auf diesem Gebiet.

    Vorstellung des GastesDr. med. Thomas Sigrist ist seit vielen Jahren als Pneumologe und Reha-Experte tätig. Er leitet das Departement Innere Medizin an der Rehaklinik Barmelweid, wo er ein multiprofessionelles Team führt, das Patient:innen mit chronischen und akuten Atemwegserkrankungen betreut. Dr. med Sigrist setzt sich besonders für die Weiterentwicklung der Rehabilitation auf Basis funktionaler Fähigkeiten ein – mit dem Ziel, Menschen zu stärken und ihnen ein aktives Leben trotz Krankheit zu ermöglichen.
    Inhalte der EpisodeDiese Themen stehen im Zentrum des Gesprächs:
    • Was ist pulmonale Rehabilitation und für wen ist sie geeignet?
    • Welche Rolle spielen Bewegung, Atemübungen und multidisziplinäre Betreuung?
    • Wie sieht der Ablauf eines Reha-Programms aus – vom Eintritt bis zur Nachsorge?
    • Welche Fachpersonen begleiten Patient:innen durch die Rehabilitation?
    • Wie wird Lebensqualität definiert – und was bedeutet sie individuell?
    • Welche Erkrankungen profitieren besonders von einer Reha?
    • Was ändert sich durch den Wechsel von ICD zu ICF in der Bewertung von Therapieerfolg?
    • Wie erhalten Patient:innen Zugang zu einer stationären oder ambulanten Reha?
    🏥 Über das Rehazentrum BarmelweidDas Rehazentrum Barmelweid zählt zu den führenden Spezialkliniken für pneumologische und kardiovaskuläre Rehabilitation in der Schweiz. Hoch über dem Aaretal gelegen, bietet die Klinik eine ideale Umgebung für die ganzheitliche Genesung von Patientinnen und Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychosomatischen Beschwerden. Das interdisziplinäre Team aus Ärzten, Therapeut:innen und Pflegefachpersonen entwickelt individuelle Rehabilitationspläne mit dem Ziel, Lebensqualität, Selbstständigkeit und körperliche Leistungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern.Dank modernster Infrastruktur, evidenzbasierter Therapieprogramme und einem breiten Fachangebot ist die Barmelweid eine anerkannte Adresse für stationäre und ambulante Rehabilitation in der Nordwestschweiz.
    📬 KontaktDr. med. Thomas Sigrist
    Reha-Klinik Barmelweid
    🌐 www.barmelweid.ch
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    16 min
  • #25 Wenn die Luft knapp wird: Ein Gespräch mit Dr. med. Thomas Sigrist
    ThemenüberblickAtemnot ist eines der häufigsten und belastendsten Symptome – und zugleich eines der vielschichtigsten. In Folge 26 des Thorax Schweiz-Podcasts sprechen die Hosts Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj mit Dr. med. Thomas Sigrist, Chefarzt der Pneumologie und Leiter des Departements Innere Medizin an der Reha-Klinik Barmelweid.
    Im Zentrum des Gesprächs stehen die verschiedenen Ursachen von Atemnot – von Lungenerkrankungen über Herzschwäche bis hin zu Stress und Angst – sowie moderne Diagnostik, Therapieoptionen und der Stellenwert eines multidisziplinären Behandlungsansatzes. Die Episode vermittelt fundiertes Wissen für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen.
    Vorstellung des GastesDr. med. Thomas Sigrist ist Chefarzt der Pneumologie und leitet das Departement Innere Medizin an der renommierten Reha-Klinik Barmelweid. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Abklärung und Behandlung von Atemwegserkrankungen – sowohl im akutmedizinischen als auch im rehabilitativen Setting. Sein Ansatz ist ganzheitlich und interdisziplinär: Von der medizinischen Diagnostik über Atemphysiotherapie bis hin zur psychologischen Begleitung steht für ihn stets der Mensch im Mittelpunkt.
     Inhalte der EpisodeDiese Fragen und Themen werden im Podcast besprochen:
    • Welche körperlichen, psychischen und kardiologischen Ursachen kann Atemnot haben?
    • Wie läuft eine differenzierte Diagnostik ab – vom ersten Gespräch bis zu invasiven Verfahren?
    • Welche Rolle spielt der Fitnesszustand der Betroffenen?
    • Warum ist die Physiotherapie ein zentraler Bestandteil in der Behandlung von Atemnot?
    • Wie beeinflussen Ängste und Stress die Atmung – und wie kann man dem therapeutisch begegnen?
    • Welche innovativen Therapieoptionen gibt es bei Erkrankungen wie COPD oder pulmonaler Hypertonie?
    • Wie können langfristige Betreuung und Patientenaufklärung den Therapieerfolg verbessern?
    Über die Rehaklinik Barmelweid:

    Die Klinik Barmelweid ist eine führende Spezial- und Rehabilitationsklinik in der Nordwestschweiz, gelegen oberhalb von Erlinsbach im Kanton Aargau. Seit ihrer Gründung im Jahr 1912 hat sie sich von einer Heilstätte für Tuberkulosekranke zu einer modernen medizinischen Einrichtung entwickelt, die ein breites Spektrum an Fachbereichen abdeckt.

    Die Klinik befindet sich in idyllischer Lage am Südhang der Geissflue, etwa drei Kilometer nordwestlich des Dorfes Erlinsbach. Die Umgebung bietet eine ruhige Atmosphäre, die zur Genesung beiträgt. Die Einrichtung ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

    📬 Kontakt

    Klinik Barmelweid
    5017 BarmelweidTelefon 062 857 21 11
    Dr. med. Thomas Sigrist
    Reha-Klinik Barmelweid
    🌐 www.barmelweid.ch
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    15 min
  • #24 Chronischer Schmerz – verstehen und behandeln
    ThemenüberblickChronische Schmerzen betreffen Millionen Menschen – doch oft fehlt ein klarer Behandlungsweg.
    In dieser Episode des Thorax Schweiz-Podcasts sprechen die Hosts Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj mit Dr. med. Jaquenod Linder, einer sehr erfahrenen Schmerzmedizinerin aus der Schweiz. Sie erklärt, wie akute Schmerzen chronifizieren, warum Opioide differenziert eingesetzt werden müssen und welche Rolle Bewegung, Aufklärung und interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Therapie spielen. Die Zuhörer:innen erhalten Einblicke in moderne Schmerztherapie, in das sogenannte Schmerzgedächtnis und in neue Forschungsansätze – von der Genetik bis zu Cannabispräparaten.
    Vorstellung der ExpertinDr. med. Jaquenod Linder ist Fachärztin für Anästhesiologie und seit über 30 Jahren spezialisiert auf medikamentöse und interventionelle Schmerztherapie. In ihrer Praxis behandelt sie sowohl Menschen mit muskuloskelettalen Beschwerden als auch komplexe Schmerzpatient:innen in der palliativen Versorgung. Sie kombiniert klassische Ansätze mit neuesten Forschungserkenntnissen – immer mit dem Ziel, die Lebensqualität ihrer Patient:innen zu verbessern.
    Inhalte der EpisodeDiese Fragen werden u.a. im Podcast besprochen:
    • Was ist der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen?
    • Welche Rolle spielt das sogenannte Schmerzgedächtnis?
    • Wie wählt man geeignete Medikamente – und wann sind Opioide sinnvoll?
    • Warum ist körperliche Aktivität so wichtig bei chronischen Schmerzen?
    • Welche Rolle spielen Ängste in der Schmerzwahrnehmung – und wie kann man sie auflösen?
    • Wie funktioniert die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team?
    • Welche neuen Entwicklungen gibt es in der Schmerztherapie – von Genforschung bis Cannabis?
    📬 Kontakt zur ExpertinDr. med. Jaquenod Linder
    Wirbelsäulen & Schmerz Clinic WSC
    📧 E-Mail: [email protected]
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    27 min
  • #23Die Zukunft der Interventionellen Radiologie im Thoraxbereich
    In dieser Episode des Thorax-Schweiz-Podcasts sprechen Dr. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj mit PD Dr. med. Arash Najafi, einem Experten für interventionelle Radiologie an der Klinik Hirslanden Zürich. Dr. Najafi nimmt uns mit in die Welt der minimalinvasiven Eingriffe im Thoraxbereich und erklärt, wie moderne Technologien dazu beitragen, Diagnosen zu stellen und Leben zu retten.

    Themen der Episode:
    • Minimalinvasive Eingriffe im Thoraxbereich (00:00:43)
    • Dr. Najafi erklärt, wie die interventionelle Radiologie minimalinvasive Lösungen bietet, die Patienten schonen und gleichzeitig hohe Präzision bieten.
    • Die Faszination der interventionellen Radiologie (00:03:21)
    • Dr. Najafi beschreibt die Entwicklung der interventionellen Radiologie und warum er diese Disziplin als besonders spannend empfindet. Dabei geht er auf die Herausforderungen ein, die bei der Behandlung von Lungenerkrankungen auftreten.
    • CT-gesteuerte Biopsie von Lungenherden (00:05:18)
    • Ein spannendes Thema: Wie wird eine CT-gesteuerte Biopsie durchgeführt, um Lungenherde präzise zu diagnostizieren und wie trägt diese Technik zur Behandlung bei?
    • Cryo- und Thermoablation (00:07:37)
    • Dr. Najafi erklärt die Unterschiede zwischen Cryo- und Thermoablation und wie diese Methoden in der interventionellen Radiologie zur Behandlung von Tumoren angewendet werden.
    • Interventionelle Blutstillung bei Bronchialblutungen (00:13:57)
    • Was passiert, wenn Patienten schwere Blutungen aus den Bronchialarterien haben? Dr. Najafi beschreibt die präzisen Eingriffe zur Blutstillung und die damit verbundenen Herausforderungen.
    • Thrombosebehandlung bei jungen Patienten (00:19:47)
    • Ein besonders interessanter Aspekt: Wie gehen interventionelle Radiologen mit Thrombosen bei jungen Patienten um, und warum wird hier eine zurückhaltende Behandlung gewählt?
    • Endovaskuläre Behandlung der thorakalen Aorta (00:20:14)
    • Dr. Najafi erklärt die Möglichkeiten der endovaskulären Therapie bei Aneurysmen und Rupturen der Aorta und warum diese Methode zunehmend bevorzugt wird.
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine optimale Patientenversorgung (00:25:28)
    • Die enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachbereichen wie Thoraxchirurgie, Onkologie und interventioneller Radiologie ist für die beste Patientenversorgung unerlässlich. Dr. Najafi spricht über den Nutzen dieser interdisziplinären Herangehensweise.
    • Zukünftige Entwicklungen in der Thoraxmedizin (00:27:02)
    • Abschließend geht Dr. Najafi auf die spannenden Entwicklungen in der Thoraxmedizin ein, von robotergestützten Operationen bis hin zu den Möglichkeiten neuer Immuntherapien.
    • Abschließende Ratschläge für Patienten (00:30:10)
    • Dr. Najafi gibt den Zuhörern wertvolle Tipps, wie wichtig es ist, eine vertrauensvolle Beziehung zu ihren Ärzten aufzubauen und sich selbst über Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.


    Wichtige Aussagen aus dem Podcast:
    1. „Patientinnen und Patienten, die in einem Tumorzentrum mit Tumorboard behandelt werden, haben eine deutlich höhere Chance, länger zu leben.“
    2. „Wir können nicht allen helfen, aber wir können doch alle unterstützen, und das sollte unser Minimalziel sein.“

    Über PD Dr. med. Arash Najafi:
    PD Dr. med. Arash Najafi ist Spezialist für interventionelle Radiologie und an der Klinik Hirslanden Zürich tätig. Er hat sich auf minimalinvasive Verfahren im Thoraxbereich spezialisiert, darunter Biopsien, Ablationen und Blutstillung bei Bronchialblutungen. Dr. Najafi ist bekannt für seine präzisen Eingriffe und seine Fähigkeit, komplexe Verfahren mit den neuesten Technologien anzuwenden.
    Kontaktmöglichkeiten von PD Dr. med. Arash Najafi
    Für Patienten und Interessierte, die mit PD Dr. med. Arash Najafi in Kontakt treten möchten, bietet die Klinik Hirslanden Zürich folgende Kontaktmöglichkeiten:
    • Adresse:
    • IRZ Interventionelle Radiologie Zürich, Witellikerstrasse 40, 8032 Zürich, Schweiz
    • Telefon:
    • +41 44 387 25 84
    • E-Mail (Praxis):
    • [email protected]
    • Direktkontakt:
    • [email protected]
    • Webseite:
    • www.irz.ch
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    33 min
  • #22 Klinik Aarau im Wandel – Michael Stettler über die Zukunft und Innovationen
    In dieser Episode des Thorax-Schweiz-Podcasts sprechen die Gastgeber Dr. med. Roland Kuster und
    Tariq Abu-Naaj mit Michael Stettler, dem Direktor der Hirslanden Klinik Aarau. Stettler gibt spannende Einblicke in seine erste Zeit als Klinikdirektor und erklärt die Zukunftsvision für die Klinik. Dabei wird das Konzept des „Continuum of Care“ sowie der geplante Neubau und die Weiterentwicklung der Klinik behandelt.
    Themen der Episode:
    • Vorstellung von Michael Stettler
    • Michael Stettler spricht über seinen Werdegang und die Motivation, die ihn zur Leitung der Klinik Aarau geführt hat. Er teilt seine Erfahrungen und Ziele als frisch ernannter Direktor und gibt einen Überblick über seine ersten Monate im Amt.
    • Besonderheiten der Klinik Aarau
    • Stettler erklärt, was die Klinik Aarau besonders macht, und hebt die Stärken der Klinik hervor, die sie zu einem führenden Zentrumsspital in der Region machen.
    • Das Konzept des „Continuum of Care“
    • Was bedeutet dieses Konzept, und wie profitieren die Patienten von einer nahtlosen Versorgung, die alle medizinischen Fachbereiche umfasst? Stettler erläutert die Vorteile dieses Modells.
    • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
    • Einblick in die enge Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und medizinischen Einrichtungen, um eine lückenlose und hochwertige Versorgung für die Patienten zu gewährleisten.
    • Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten
    • Die Bedeutung der Kooperation mit niedergelassenen Ärzten wird erläutert, um den Patienten eine ganzheitliche Betreuung zu bieten.
    • Digitale Lösungen in der modernen Medizin
    • Der Einsatz von Telemedizin, digitalen Patientenakten und anderen innovativen Lösungen zur Verbesserung der Patientenversorgung und Effizienz in der Klinik.
    • Klinikneubau an der Schachenallee
    • Michael Stettler spricht über den geplanten Neubau der Klinik und die damit verbundenen Verbesserungen für Patienten und Mitarbeitende. Der neue OP-Trakt und modernisierte Patientenzimmer spielen dabei eine zentrale Rolle.
    • Die Entwicklung der ambulanten Medizin
    • Die Klinik Aarau setzt auf eine verstärkte ambulante Versorgung und erklärt, warum dieser Bereich in Zukunft eine noch größere Bedeutung haben wird.
    • Herausforderungen und Reformen im Gesundheitswesen
    • Michael Stettler teilt seine Einschätzungen zu den aktuellen Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung der ambulanten Versorgung und die Notwendigkeit von Reformen im Tarifsystem.
    • Vision für die Zukunft der Klinik Aarau
    • Ein Ausblick auf die nächsten Jahre: Wie wird sich die Klinik Aarau weiterentwickeln und ihre Rolle im Gesundheitswesen stärken?
    • Botschaft an die Zuhörer
    • Michael Stettler schließt das Gespräch mit einer Botschaft zur Wichtigkeit von Vertrauen und Zusammenarbeit in der integrierten Versorgung und der kontinuierlichen Verbesserung der Patientenversorgung.


    Wichtige Aussagen aus dem Podcast:
    1. „Das Konzept des ‚Continuum of Care‘ gewährleistet eine lückenlose, umfassende Versorgung – der Schlüssel zur Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten.“
    2. „Die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und anderen medizinischen Einrichtungen ermöglicht es uns, eine ganzheitliche Betreuung zu bieten.“
    3. „Der Klinikneubau und die Modernisierung werden nicht nur die Patientenversorgung verbessern, sondern auch die Arbeitsbedingungen für unser Team optimieren.“

    Über Michael Stettler:
    Michael Stettler ist seit einem Jahr der Direktor der Hirslanden Klinik Aarau und hat sich seitdem intensiv mit der Weiterentwicklung der Klinik beschäftigt. Zuvor war er in verschiedenen leitenden Positionen im Gesundheitswesen tätig, unter anderem als Mitglied der Spitalleitung des Spitalzentrums Biel. Er bringt umfassende Erfahrung im Gesundheitsmanagement sowie in der Weiterentwicklung integrierter Versorgungsmodelle mit und setzt sich leidenschaftlich dafür ein, die Klinik Aarau als zukunftsorientiertes Zentrum für exzellente medizinische Versorgung zu positionieren.Sie wünschen Kontakt mit Michael Stettler?
    Webseite der Hirslanden Klinik Aarau>>>
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    31 min
  • #21 Raucherentwöhnung mit E-Zigaretten: Eine effektive Alternative?
    In dieser Episode des Thorax-Schweiz-Podcasts sprechen Dr. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj mit
    Prof. Dr. med. Philip Bruggmann, einem Experten für Suchtmedizin, über die Rolle von E-Zigaretten und E-Dampfern bei der Raucherentwöhnung. 
    Im Mittelpunkt der Diskussion steht eine bedeutende Studie, die die Wirksamkeit von E-Zigaretten im Vergleich zu traditionellen Methoden der Raucherentwöhnung untersucht. Prof. Bruggmann erklärt, wie E-Zigaretten Rauchern helfen können, mit dem Rauchen aufzuhören, und beleuchtet sowohl die gesundheitlichen Vorteile als auch die potenziellen Risiken dieser Methode.

    Themen der Episode:
    • Einführung in das Thema E-Zigaretten und Raucherentwöhnung 
    • Prof. Bruggmann gibt einen Überblick über die aktuellen Diskussionen zur Nutzung von E-Zigaretten als Methode zur Raucherentwöhnung und die wissenschaftlichen Erkenntnisse.
    • Die große Studie zu E-Zigaretten und deren Wirkung 
    • Prof. Bruggmann erklärt die weltweit größte Studie, die in der Schweiz mit über 1.200 Teilnehmern durchgeführt wurde, und die Ergebnisse, die die Effektivität von E-Zigaretten als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung belegen.
    • Schadensminderung durch E-Zigaretten 
    • Es wird diskutiert, wie E-Zigaretten im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten als weniger schädlich gelten und warum sie als Teil eines Schadensminderungsansatzes hilfreich sein können.
    • Langzeitstudien und die Notwendigkeit weiterer Forschung
    • Prof. Bruggmann betont, wie wichtig es ist, weitere Langzeitstudien zu E-Zigaretten durchzuführen, um die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit besser zu verstehen.
    • Beratung und Aufklärung von Rauchern 
    • Ein wichtiger Punkt der Episode ist, wie Gesundheitsfachkräfte Patienten unterstützen sollten, die E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung in Betracht ziehen. Prof. Bruggmann gibt Empfehlungen, wie die richtige Beratung erfolgen sollte.
    • Praktische Ratschläge für Raucher, die E-Zigaretten ausprobieren möchten 
    • Prof. Bruggmann gibt praktische Tipps, wie Raucher den Umstieg auf E-Zigaretten erfolgreich gestalten können, ohne auf eine gesunde Nikotinaufnahme zu verzichten.
    • Zielgruppen für E-Zigaretten in der Raucherentwöhnung 
    • Es wird besprochen, welche Gruppen besonders von E-Zigaretten profitieren könnten und wie diese Methode in die individuell angepasste Raucherentwöhnung integriert werden kann.
    • Abschluss und Ausblick (
    • Prof. Bruggmann fasst zusammen, wie E-Zigaretten Rauchern helfen können, von traditionellen Zigaretten loszukommen, und ermutigt die Zuhörer, sich über ihre Optionen zur Raucherentwöhnung zu informieren.


    Wichtige Aussagen aus dem Podcast:
    1. „E-Zigaretten haben in einer kontrollierten Studie einen signifikanten Effekt auf die Raucherentwöhnung gezeigt.“
    2. „Die Gesundheitsrisiken des Dampfens sind deutlich geringer als beim Rauchen, aber wir benötigen mehr Langzeitstudien, um die Auswirkungen voll zu verstehen.“
    3. „Die Wahl von E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung muss individuell angepasst werden – Beratung ist entscheidend.“


    Über Prof. Dr. med. Philip Bruggmann:
    Prof. Dr. med. Philip Bruggmann ist ein anerkannter Experte im Bereich der Suchtmedizin und tätig am Arut Zentrum für Suchtmedizin in Zürich sowie am Institut für Hausarztmedizin der Universität Zürich. Er hat sich intensiv mit der Rolle von E-Zigaretten in der Raucherentwöhnung beschäftigt und ist Mitautor einer bedeutenden Studie, die den Einfluss von E-Zigaretten auf die Raucherentwöhnung untersucht. Prof. Bruggmann setzt sich für eine evidenzbasierte und individualisierte Beratung von Rauchern ein und fördert die Nutzung von E-Zigaretten als schadensmindernde Maßnahme.

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    32 min
  • #20 Von der Diagnose zur Genesung: Interdisziplinäre Betreuung in der Onkologie
    Inhalte dieser Folge:In dieser aufschlussreichen Episode des Thorax Schweiz Podcast sprechen die Hosts Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj mit Dr. med. Razvan Andrei Popescu, dem medizinischen Direktor des Tumor-Zentrums in der Klinik Hirslanden Aarau. Dr. Popescu, ein anerkannter Experte für medizinische Onkologie, teilt seine Erkenntnisse über die entscheidende Rolle der Palliativmedizin, die weit über die End-of-Life-Care hinausgeht und bereits früh im Behandlungsprozess integriert werden sollte.
    Die Diskussion deckt wichtige Themen ab, darunter die Vorteile von Patient Reported Outcome Measures (PROMs), die eine genauere Einschätzung der Patientenbedürfnisse ermöglichen, sowie konkrete Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise, die Patienten bei der Bewältigung ihrer Krankheit unterstützen. Dr. Popescu betont, wie eine umfassende Betreuung, die physische, psychische und soziale Aspekte einschließt, nicht nur die Lebensqualität verbessert, sondern auch das Überleben der Patienten positiv beeinflussen kann.
    Wichtige Kernthemen der Episode:• Die Rolle der Palliativmedizin: Einblick in die frühzeitige Einbindung und deren positive Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten.• Patient Reported Outcome Measures (PROMs): Wie diese Werkzeuge helfen, die Patientenversorgung zu personalisieren und zu verbessern.• Lebensstil-Empfehlungen: Praktische Tipps von Dr. Popescu, die jedem Patienten helfen, seine Gesundheit aktiv zu fördern.
    Wir laden Sie herzlich ein, diese informative und aufschlussreiche Episode zu hören. Erfahren Sie, wie interdisziplinäre Ansätze in der Onkologie nicht nur die Behandlung, sondern auch das Wohlbefinden der Patienten revolutionieren können. Besuchen Sie uns auf Thorax Schweiz für weitere spannende Einblicke und folgen Sie uns auf unseren sozialen Medien.
    Kontakt zu Dr. med. Razvan Popescu:Für weiterführende Fragen oder eine persönliche Beratung erreichen Sie Dr. Popescu im Tumor-Zentrum Aarau. Besuchen Sie die Webseite oder kontaktieren Sie ihn telefonisch unter +41 62 836 7830.
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    39 min
  • #19 Die Rolle der integrativen Medizin in der modernen Patientenversorgung.
    In dieser Episode des Thorax Schweiz Podcasts begrüßen die Hosts Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj die Fachärztin Frau Dr. med. Eva Leena Trachsler. 

    Sie spricht über ihre medizinische Laufbahn und ihren Fokus auf integrative Medizin. Frau Dr. Trachsler erklärt die Unterschiede zwischen alternativer, komplementärer und integrativer Medizin und betont die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung von Patienten. Besonders hervorgehoben wird, wie integrative Medizin bei Thorax und onkologischen Patienten helfen kann, indem sie körperliche und seelische Aspekte berücksichtigt. Die Episode bietet wertvolle Einblicke in die Bedeutung einer umfassenden Patientenbetreuung. Die Bedeutung der integrativen Medizin: Ein ganzheitlicher Ansatz zur Patientenversorgung In der neuesten Episode des Thorax Schweiz Podcasts begrüßen die Hosts Dr. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj die Fachärztin Frau Dr. med. Eva Leena Trachsler. Dr. Trachsler ist Expertin für Orthopädie, Traumatologie und Sportmedizin mit einem besonderen Fokus auf integrative Medizin. In dieser Episode teilt sie ihre Erfahrungen und Einsichten über die Bedeutung der integrativen Medizin in der Patientenversorgung, insbesondere bei onkologischen Patienten und Thoraxpatienten Dr. Eva Leena Trachsler: Ihr Werdegang und ihre Spezialisierung Dr. Trachsler begann ihre medizinische Laufbahn in München, wo sie Medizin studierte und in der Orthopädie promovierte. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie an der Universitätsklinik Heidelberg in der Unfallchirurgie und Intensivmedizin, bevor sie ihre Ausbildung in Zürich abschloss. Während ihrer Karriere arbeitete sie intensiv mit Sportlern und entwickelte eine Leidenschaft für die Sportmedizin. Ihr Mentor, Dr. Gery Büsser, vermittelte ihr die Philosophie, dass Ärzte nicht nur medizinische Ratschläge geben, sondern Patienten ganzheitlich begleiten sollten. Dies führte sie dazu, sich auch mit den geistigen Aspekten der Gesundheit zu beschäftigen, was sie zur integrativen Medizin führte. Integrative Medizin: Ein ganzheitlicher Ansatz Frau Dr. Trachsler erklärt, dass integrative Medizin das Beste aus der Schulmedizin und der komplementären Medizin vereint. Sie betont, dass die integrative Medizin nicht als Alternative zur Schulmedizin betrachtet werden sollte, sondern als Ergänzung. Der Patient spielt eine aktive Rolle in diesem Ansatz, der sich auf Prävention und eine ganzheitliche Betrachtung der Gesundheit konzentriert. Dies umfasst nicht nur körperliche Symptome, sondern auch seelische, biografische und soziale Aspekte. Wachsende Nachfrage nach Komplementärmedizin Interesse der Bevölkerung: Frau Dr. med. Trachsler hebt hervor, dass in der Bevölkerung ein wachsendes Interesse an komplementären Therapien besteht, insbesondere bei onkologischen Patienten, von denen etwa 50 % komplementäre Behandlungen in Anspruch nehmen.Evidenzbasierte Ansätze: ** Sie verweist auf eine Studie, die zeigt, dass Patienten, die sich ausschließlich für alternative Medizin entscheiden, eine signifikante Lebensverkürzung erfahren können. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, evidenzbasierte Ansätze in der integrativen Medizin zu fördern. Die Rolle der integrativen Medizin bei Thoraxpatienten In Bezug auf Thoraxpatienten betont Dr. Trachsler, dass diese oft in akuten Situationen vorrangig von der Schulmedizin betreut werden. Die integrative Medizin kann jedoch von der Diagnosestellung bis zum Therapieverlauf Unterstützung bieten. Sie hilft, die Compliance in der Schulmedizin zu verbessern und sowohl die Symptome der Erkrankung als auch die Nebenwirkungen der Therapie zu lindern. Besonders bei Thorax-Erkrankungen, die häufig mit Atemnot und Angstzuständen verbunden sind, kann die integrative Medizin wertvolle Unterstützung leisten. Unterstützung durch integrative Medizin Verbesserung der Compliance:  Durch die Einbindung von komplementären Ansätzen können Patienten motiviert werden, ihre schulmedizinischen Therapien konsequenter zu verfolgen.Linderung von Symptomen und Nebenwirkungen: ** Integrative Medizin kann helfen, die Lebensqualität zu verbessern, indem sie sowohl die Symptome der Erkrankung als auch die Nebenwirkungen der Therapie lindert. Betreuung onkologischer Patienten Frau Dr. med. Trachsler hat umfangreiche Erfahrung in der Betreuung onkologischer Patienten. Sie erklärt, dass in vielen Tumorzentren in der Schweiz bereits integrative oder komplementäre Medizin angeboten wird. Ihr Ansatz besteht darin, eine umfassende Betreuung unter einem Dach anzubieten, die verschiedene Therapiesäulen wie Ernährungsberatung, Phytotherapie und Bewegungstherapie umfasst. Wichtige Aspekte der Betreuung Individuelle Sportberatung: Bewegung hat nachweislich positive Effekte auf die Gesundheit von Krebspatienten. Dr. Trachsler betont die Bedeutung der individuellen Sportberatung.Aktive Einbeziehung der Patienten:** Patienten sollten aktiv in ihren Heilungsprozess einbezogen werden, um ein Gefühl der Kontrolle und Selbstwirksamkeit zu fördern. Die Verbindung von Körper und Geist Ein zentrales Thema in der integrativen Medizin ist die Verbindung von Körper und Geist. Dr. Trachsler verweist auf zahlreiche Studien, die die Auswirkungen von chronischem Stress auf die Entstehung von Krankheiten belegen. Gleichzeitig zeigen Studien, dass Entspannungstechniken positive Effekte auf den Körper haben können. Techniken zur Stressbewältigung Atemtechniken: Dr. Trachsler empfiehlt Atemtechniken, die eine längere Ausatmung als Einatmung betonen, um den Vagusnerv zu stimulieren.Yoga und Tai Chi: Diese Techniken können dazu beitragen, die Stressreaktion des Körpers zu regulieren und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Fazit In dieser Episode des Thorax Schweiz Podcasts wird deutlich, dass die integrative Medizin einen wertvollen Beitrag zur Patientenversorgung leisten kann, insbesondere bei Thorax- und onkologischen Patienten. Dr. Trachsler hebt die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung der Gesundheit hervor, die sowohl körperliche als auch seelische Aspekte berücksichtigt. Durch die Kombination von Schulmedizin und komplementären Ansätzen können Patienten besser unterstützt werden, um ihre Gesundheit aktiv zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Wichtige Erkenntnisse Ganzheitliche Betrachtung:** Die integrative Medizin betrachtet den Menschen als Ganzes und berücksichtigt sowohl körperliche als auch seelische Aspekte.Evidenzbasierte Ansätze:** Es ist wichtig, evidenzbasierte Ansätze in der integrativen Medizin zu fördern, um die bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten.Aktive Einbeziehung der Patienten:** Patienten sollten aktiv in ihren Heilungsprozess einbezogen werden, um ein Gefühl der Kontrolle und Selbstwirksamkeit zu fördern. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke in die integrative Medizin und deren Bedeutung für die Behandlung von Patienten, insbesondere in der Onkologie und bei Thoraxpatienten. Die Ansätze von Dr. Trachsler zeigen, wie wichtig es ist, den Menschen als Ganzes zu betrachten und sowohl körperliche als auch seelische Aspekte in die Behandlung einzubeziehen.

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  • #18 Immuntherapie und Patientenorientierung: Die Zukunft der Onkologie
    In dieser Episode des Thorax-Schweiz-Podcasts sprechen Dr. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj mit dem renommierten Onkologen Prof. Dr. med. Christoph Renner, Partner der Klinik für Hämatologie & Onkologie Hirslanden Zürich. Der Experte teilt seine Einsichten in die moderne Onkologie und gibt wertvolle Empfehlungen für Patient:innen und deren Angehörige.
    Themen dieser Episode:• Warum Tumorzentren lebensverlängernd sein können• Fortschritte in der Immuntherapie und molekularen Diagnostik• Die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit im Tumorboard• Warum Patient:innen eine aktive Rolle in ihrer Behandlung einnehmen sollten• Emotionale Unterstützung für Patient:innen und Angehörige• Herausforderungen in der Onkologie: Finanzierung und adäquate Vergütung
    Highlights aus dem Gespräch:• Prof. Renner erklärt, warum Tumorzentren mit Tumorboards nachweislich die Überlebenschancen verbessern.• Er betont die Wichtigkeit einer offenen Kommunikation zwischen Ärzt:innen und Patient:innen.• Herausforderungen in der Vergütung onkologischer Leistungen und ein Appell an die Politik und Krankenkassen.• Ein Blick in die Zukunft der Onkologie: personalisierte Therapien und neue Technologien.

    Wichtige Aussagen aus dem Podcast:1. „Patientinnen und Patienten, die in einem Tumorzentrum mit Tumorboard behandelt werden, haben eine signifikant überlegene Chance, länger zu leben.“ (00:11:31)

    2. „Viele unserer Patientinnen und Patienten vertrauen uns und tun, was wir ihnen empfehlen, aber sie sollten nicht das Gefühl haben, wir entscheiden über ihren Kopf hinweg.“ (00:19:32)

    3. „Meine Bitte an die Krankenkassen und die Politik ist, honoriert es doch bitte auch adäquat. Man will nicht reich werden, aber dass wenigstens der Aufwand vergütet wird.“ (00:27:17)

    4. „Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, wir können nicht allen helfen, aber wir können doch alle unterstützen und ich glaube, das sollte unser Minimalziel sein.“ (00:46:50)

    Über Prof. Dr. med. Christoph Renner:
    Akademische Laufbahn:• Medizinstudium an der Universität zu Köln (1986–1993)• Promotion in der Klinik I für Innere Medizin, Universität Köln (1989–1992)• Habilitation für das Fach experimentelle Innere Medizin, Universität des Saarlandes (1998)• Facharzt für Innere Medizin (2001)• Professur für medizinische Onkologie, Universität Basel (seit 2013)
    Beruflicher Werdegang:• Partner der Klinik für Hämatologie & Onkologie Hirslanden Zürich (seit 2022)• Bereichsleiter Innere Medizin und Klinikdirektor ai, Universitätsspital Zürich (2010–2012)• Leitender Arzt und stellv. Klinikdirektor der Klinik für Onkologie, Universitätsspital Zürich (2005–2012)• Research Fellow am Ludwig Institute for Cancer Research, Melbourne, Australien (1997–1999)
    Forschung und Expertise:Prof. Renner hat sich auf Immuntherapie, molekulare Diagnostik und personalisierte Therapieansätze spezialisiert. Er setzt sich aktiv für interdisziplinäre Zusammenarbeit und patientenzentrierte Betreuung ein.

    Sie wünschen Kontakt zu Prof. Dr. med. Christoph Renner?-Mail [email protected]
    Telefonnummer +41 44 387 37 77

    Sie finden Prof. Dr. med.. Renner in der Klinik für Hämatologie & Onkologie Hirslanden
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