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Eine Aktivistin, die vor Ort war, erzählt.
Webartikel zum Thema auf der VGT Webseite: Italien: Amtstierärzt:innen und Polizei ermorden 9 Schweine auf Lebenshof nahe Mailand
Eine Aktivistin berichtet von der Dokumentation solcher Langstreckentransporte aus Österreich.
Das Thema Tiertransporte die Tierschutzbewegung von Anfang an. Und es scheint keine Fortschritte diesbezüglich zu geben. Wie alle Säugetiere geben Kühe nur Milch, wenn sie Kälber gebähren. Weil aber wir Menschen diese Milch konsumieren wollen, sind uns die dabei geborenen Kälber im Weg, die ja eigentlich diese Milch trinken sollten. Die sogenannte Herodesprämie versucht dieses Problem wirtschaftlich zu lösen, indem der Export dieser Kälber großzügig gefördert wird. Häufig werden sie Tage lang ohne Versorgung hunderte oder gar tausende Kilometer weit transportiert. Uber Italien bis nach Spanien und manchmal sogar weiter in den nahen Osten, wo es praktisch keine Tierschutzstandards gibt. Und das üblicherweise in einem Alter, in dem sie besonders verwundbar sind und in dem sie beim Transport unmöglich versorgt werden können, da sie noch zu jung sind, um Wasser aufnehmen zu können. Obwohl sie normalerweise bis zu 12 mal täglich von ihrer Mutter Gestillt würden, können sie während dem Transport also gar nicht versorgt werden und müssen hungern. Wie könnte diese völlig inakzeptable Praxis überwunden werden?
Erfahrener Aktivist Robert erzählt vom Fall Sea Shepherd und den Konflikt um Gründer Paul Watson.
Paul Watson hat 1977 Sea Shepherd gegründet und die NGO vergleichsweise radikal geführt, nachdem seine Arbeit bei Greenpeace nicht mehr möglich war.
Robert hat sich 7 Jahre lang für Sea Shepherd eingesetzt und erzählt aus der Geschichte. Anfangs haben Boote von Sea Shepherd illegale Wal- und Haifänger-Boote gerammt, so dass sie ihre verbotenen Aktivitäten nicht fortsetzen konnten. Was hat sich seither geändert?
Im Gespräch mit Harald Hofner vom Tierparadies Schabenreith.
Am 1. September 2023 fand die Polizei bei einer Hausdurchsuchung im Neonazi Milieu 50 Hunde in winzigen Käfigen im muffigen Keller eines abgelegenen Hauses in Ansfelden, die für Hundekämpfe verwendet wurden.
Live von der Aktion, um diese Haltungsform zu beenden.
Die österreichweite Kampagne gegen den Rinder Vollspaltenboden ist nun über 3 Monate alt. Als eine aufsehenerregende Aktion legten sich 2 Aktivist:innen am Wiener Stephansplatz für 24 Stunden auf diesen Boden.
Shannon Falconer, die Gründerin von Bio Craft Pet, gibt einen Einblick in ihre Arbeit.
Unser erstes Interview mit Shannon Falconer liegt bereits länger zurück und weil sich inzwischen viel getan hat, haben wir sie noch einmal eingeladen, uns mehr über kultiviertes Fleisch für Tiernahrung zu erzählen. Was sind die Vorteile und mit welchen Hürden ist sie konfrontiert? Ursprünglich versuchte sie mit Because Animals tiergerechtes Tierfutter ohne Tierleid zu produzieren und direkt an Endanwender:innen zu vermarkten. Inzwischen ist sie mit ihrer neuen Firma Bio Craft Pet dazu übergegangen, stattdessen mit anderen Tierfutterproduzent:innen zusammenzuarbeiten, die ihr kultiviertes Fleisch als gesunden, zuverlässigen und wirtschaftlich überzeugenden Bestandteil in ihre Tiernahrungsprodukte inkludieren können. Sie erklärt nicht nur die Hintergründe dieser Entscheidung, sondern berichtet auch von rechtlichen, technischen und gesellschftlichen Herausforderungen, mit denen sie beschäftigt ist. Das Interview wurde in englischer Sprache geführt.
Mit Sophie, Georg und Kevin im Gespräch.
490 Teilnehmer:innen, davon die Hälfte online, machten die Conference on Animal Rights in Europe von 17.–20. August 2023 in Warschau zu einem Erfolg. Während der Donnerstag und der Sonntag dem Networking gewidmet war, gab es Freitag und Samstag insgesamt 21 Vorträge.
Die zwei Aktivist:innen Laura und Sophie berichten von einem Projekt für rein pflanzliche Mahlzeiten an Uni-Mensen.
Wie kann Klimawandelverantwortung und Tierschutz weiter gedacht und gesellschaftlich etabliert werden? Laura und Sophie sehen in Unis strategisch wesentliche neuragische Punkte unserer Zivilisation. Deshalb haben sie entschlossen, nicht einfach zu akzeptieren, wie die Dinge sind, sondern sich für zukunftsfähige Verbesserungen einzusetzen. Die beiden erzählen von ihrem Hintergrund, ihrer Motivation und ihren Erfahrungen.
Mehr Infos
Die Pionierhütte hat bereits 4 Nachahmer:innen gefunden.
Das Paar Tom und Evi hat den Alpenverein bereits vor einigen Jahren überzeugt, ihnen zu gestatten, eine fleischlose Alpenvereinshütte zu führen. Die Geschichte der Projektidee und der Widerstände war schon vor 1 Jahr Thema im Tierrechtsradio. Jetzt wurde nachgefragt, wie die Dinge rund um die Franz Fischer Hütte in den Niederen Tauern stehen. Und tatsächlich, exakt nach Vorhersage der beiden gibt es momentan bereits 5 Berghütten in Österreich mit rein pflanzlichem Nahrungsangebot.
Kommt der Wolf ginge die Alm/Weide – was wäre die Konsequenz?
Es stimmt natürlich nicht, wie zahlreiche Beispiele aus dem benachbarten Ausland zeigen. Aber wenn man die Einwanderung des Wolfs ohne erneute Ausrottung wieder zulassen würde, dann müsse man angeblich alle Weiden aufgeben. Dasselbe gibt für den flächendeckenden Veganismus, im übrigen. Und bei einem Ende der Beweidung würde die Natur leiden. Das jedenfalls wird häufig als Argument gegen den Wolf und den Veganismus angeführt. Agrarökologin Laura steht Rede und Antwort dazu, was ohne Beweidung passiert.
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