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Interview mit Clemens Purtscher.
Clemens Purtscher hat das Volksbegehren für ein Bundes-Jagdgesetz von Anfang an begleitet. Als studierter Ökologe ist es ihm besonders wichtig, dass die Jagd auf ökologischen Anforderungen beruht. Beim Volksbegehren geht es darum, die Jagd weg vom egoistischen Trophäeninteresse hin zu ökologisch basiertem Wildtiermanagement im Allgemeininteresse zu bringen. Das wird speziell anhand von der Vogeljagd offensichtlich.
Interview mit dem Autor Martin Levin.
Martin Levin ist pensionierter Förster des Göttinger Stadtwaldes, den er ab 1992 als ungezähmten Wald bewirtschaftet hat. Er ist wissenschaftlicher Beirat in der deutschen Naturwald Akademie, siehe naturwald-akademie.org
Zurück zum Start: das Verbot des Schweine-Vollspaltenbodens muss neu verhandelt werden.
Mehr dazu in Martin Balluchs Blog: VfGH Erkenntnis zum Schweine-Vollspaltenboden
Was wurde bei einer Begehung des Versuchslabors herausgefunden, das kürzlich in den Medien für Aufsehen gesorgt hat?
Versuche an sogenannten Menschenaffen sind in Österreich verboten. Allerdings sind andere Primatenarten nicht durch dieses Verbot geschützt.
Ein Mitarbeiter des VGT war bei einer Besichtigung des Labors der Universität dabei und bereichtet von seinen Eindrücken. Angeblich befinden sich dort 20 Affen, von denen die Delegation nur zwei Affen sehen durfte. Leider war die Universität nicht sehr offen, was die tatsächlichen Umstände angeht. Allein der Umstand, dass es der Delegation nicht erlaubt war, die vorgefundenen Zustände mit Bildern zu dokumentieren, gibt zu denken. Besonders weil zur Institution gehörende Personen während dessen durchaus fotographiert haben. Es erscheint fragwürdig, ob die Haltung wirklich tiergerecht sein kann. Viele Fragen wurden nicht geklärt und die Delegation konnte nur wenig sehen und erfragen.
Wie ein Großgrundbesitzer und ehemaliger Jäger zu Jagd und Wald steht.
Er ist ein echter Enkel des letzten österreichischen Kaisers Karl.
Er ist Cousin des regierenden Fürsten von Liechtenstein.
Er hat 4.500 ha Wald auf der Gleinalm.
Sein Gleinalm-Schutzhaus war die erste rein vegane Hütte der österreichischen Alpen im Jahr 2023.
Er kritisiert die Jagd heftig und unterstützt das Volksbegehren für ein Bundesjagdgesetz.
Was steht hinter ihrer Entscheidung vegan zu leben?
Nadina Ruedl unterrichtete Jahre lang zum Themenfeld Marketing und war kürzlich zu Gast in ORF Brennpunkt, wo sie auch sehr zivilisiert und konstruktiv mit einem Bauern diskutierte. Sie berichtet aber nicht nur davon, sondern auch von ihrem eigenen beruflichen Weg von Donau Soja über Land schafft Leben bis zu ihrer eigenen Firma Pflanzerei, die nicht nur sehr beliebten veganen Leberkäse macht und vertreibt …
The Marker deckt Langstreckentransporte von Rindern auf.
Tobias und Ann Kathrin berichten von ihrer Recherche, die nicht nur in den Medien sondern auch in der Politik niemanden kalt gelassen hat. Was haben sie recherchiert und auch vor Ort vorgefunden?
The Marker ist ein Spenden finanziertes siebenköpfiges Recherchebüro, das sich bemüht Tierschutz und Umweltschutz auf faktischer Basis voran zu bringen.
Was ist in Österreich 2023 im Tierschutz passiert?
Martin Balluch reflektiert die für den Tierschutz relevanten Geschehnisse des vergangenen Jahres.
Klimapolitik-Expertin Emma Heiling reflektiert die beiden UN-Klimakonferenzen.
Dieses Interview wurde bereits lange vor der COP28 im August 2023 aufgenommen.
Emma Heiling hat an der COP26 in Glasgow teilgenommen und Mitarbeiter:innen ihres Teams waren auch bei der COP27 in Sharm El-Sheikh dabei. Bei der COP28 war es sogar ein zehnköpfiges Team und dazu hat die Organisation rund 100 Veröffentlichungen gemacht. Wir beleuchten in einen Interview die Historie klimapolitischer Bemühungen, die speziellen Herausforderungen dieses Themenfeldes und natürlich wie diese Konferenzen selbst gelaufen sind.
Was waren die Zielsetzungen? Welche Personen und Institutionen haben sich auf welche Weisen in die COP26 und COP27 eingebracht? Was wurde erreicht und was wurde verfehlt? Emma wird uns auch schildern, wie die nächsten Konferenzen aus ihrer Sicht optimiert werden könnten.
Das ist der zweite Teil eines zweiteiligen Interviews mit Emma. Im ersten Teil geht sie genauer auf ihre persönliche Geschichte und die Rolle ihrer Klimapolitik-Organisation ClimaTalk ein.
ClimaTalk ist eine Non-Profit Organisation mit Sitz in Wien, die internationale Klimapolitik verständlich aufbereitet und für junge Menschen leicht zugänglich macht. Die Organisation besteht aus über 100 jungen Freiwilligen aus 30 Ländern auf sechs Kontinenten. Für ihre Berichterstattung von der COP27 wurde ClimaTalk 2023 mit dem Europäischen Jugendkarlspreis für Österreich ausgezeichnet.
Bisher hat ClimaTalk etwa 400 Artikel veröffentlicht, mehr als 20 Veranstaltungen organisiert, in Echtzeit von vier internationalen Klimakonferenzen berichtet und sechs Bildungsprojekte ins Leben gerufen. Herauszuheben ist ihre Unikurs-Karte, die es Student:innen ermöglicht, das optimale Studium zu finden. Derzeit erfasst sie ca. 400 Umweltstudien inklusive Filtersystem und zahlreichen persönlichen Erfahrungsberichten.
Mehr über die Arbeit von ClimaTalk kann auf ihrer Webseite und über ihre Plattform-Profile herausgefunden werden.
Links
Interviews mit den Betreibern Thomas und Andreas Hubmann.
Im Jahr 2019 wurden die Brüder Thomas und Andreas Hubmann mit ihrer Schweinehaltung auf Beton Vollspaltenboden in einer Tierfabrik unzufrieden. Selbst durch Halbierung der Besatzdichte war kein Tierwohl zu erreichen. Aber insbesondere die Gülleseen aus Schweinekot und Schweineurin störten sie. Also machten sie sich in anderen Ländern schlau und entwickelten ein für Österreich ganz neues Schweinehaltungssystem.
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