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Ein Aktivist, der sich eingehender mit Wassertieren befasst, gibt Auskunft.
In Österreich sind Meeresfische selten ein Thema, obwohl auch in Österreich Meeresfische konsumiert werden. Früher wurde davon ausgegangen, dass die Meere so groß sind und es derart viele Tiere darin gibt, dass sich niemand Sorgen um die Bestände machen muss. Heutzutage ist völlig klar, dass wir das ökologische Gleichgewicht in den Weltmeeren zerstört haben und die Populationen vielerorts eingebrochen sind. Die Bestände können sich nicht mehr erholen und viele Arten sind bereits vom Aussterben bedroht.
Die großen Thunfische sind von dieser Problematik besonders betroffen, da ihr Fleisch sehr beliebt ist. Viele Länder halten sich nicht an internationale Abkommen und daher sind Schutzmaßnahmen praktisch nicht durchsetzbar.
Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer erklärt, wie die Jagdpraxis in Österreich vernünftig reformiert werden könnte.
Trotz zunehmend wärmeren Jahren füttern Jäger:innen in Österreich das Wild. In sehr schweren Wintern könnte eventuell noch gerechtfertigt werden, Tiere in Not mit Fütterungen zu unterstützen. Doch haben Wildtiere natürlich viel länger bereits ohne uns Menschen überlebt und auch wenn wir Menschen die Landschaft kultiviert haben, so kommen die üblicherweise gefütterten Wildtiere trotzdem problemlos ohne Fütterungen aus. Die einzige Erklärung für die Fütterungspraxis ist die Absicht Tiere mit möglichst großen Trophäen für die Jagd heranzuzüchten. Dieses seltsame Vergnügen am Erschießen von Wildtieren, die im Wald praktisch gemästet werden, ist allerdings nicht nur für die Tierpopulationen selbst problematisch, sondern es stört auch das ökologische Gleichgewicht der Natur und beeinträchtigt die Vegetation. Zusätzlich werden große Gebiete für die nicht jagende Bevölkerung gesperrt, damit das Wild ungestört für den Abschuss herangezüchtet werden kann. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur sieht anders aus. Jäger:innen maßen sich rücksichtslos für alle anderen Anliegen und Erwägungen an, über das Allgemeingut unserer Umwelt bestimmen zu dürfen.
Das Volksbegehren für ein Bundeseinheitliches Jagdgesetz unterstützen: bundesjagdgesetz.at!
Interview mit zwei Aktivistinnen.
Typischer Weise wandern die Amphibien von ihrem Lebensort im Wald von Anfang März bis Mitte Mai zu ihrem Laichplatz in einem Gewässer. Müssen sie dabei eine Straße überqueren, kommt es zu einem Massaker. Nicht aber, wenn sie jemand über die Straße trägt, einen Zaun und Kübeln aufstellt oder vielleicht sogar einen Tunnel unter der Straße baut.
Zwei Aktivistinnen berichten von ihrem 5 jährigen Projekt zur Amphibienwanderung beim Hanslteich in 1170 Wien und dass aufgrund des Klimawandels die Anzahl der Amphibien innerhalb eines Jahres um 50 % zurück gegangen ist.
Im Waldviertel soll Österreichs erste Tierfabrik für Fische gebaut werden.
Erich beschäftigt sich mit dem Thema Wassertiere und berichtet von einem geplanten Bauprojekt in Gmünd. Die Baubehandlung war bereits. Und noch dieses Jahr soll mit dem Bau begonnen werden. Die Parteivertreter:innen der Regionalpolitik möchten einstimming die Wirtschaft auf diesem Weg ankurbeln. Es sollen dadurch 100 Arbeitsplätze entstehen. Wie ist die Situation und wie könnte dieses Projekt noch verhindert werden? Es wurde trotz Einspruch entschieden, dass für diesen riesigen Betrib keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig wäre. Allerdings gibt es gar kein Gesetz, dass die Zucht und Schlachtung von atlantischen Lachsen in Österreich regeln würde.
Nach ca. 22 Monaten sollen die Lachse geschlachtet werden. Dem Plan nach sollen 3.000 Tonnen Lachse pro Jahr „produziert“ werden. Das wären das jährlich etwa 666.000 Fische, also täglich 1.800 Fische.
Interview mit der Ernährungsexpertin der Veganen Gesellschaft Österreich.
Mag. Katharina Petter hat ein Diplom in Ernährungswissenschaften und ist seit langem die Ernährungsreferentin der Veganen Gesellschaft Österreich. In diesem Interview klärt sie über jene Verwirrungen und Verunsicherungen auf, die Niko Rittenau mit seinen kürzlich veröffentlichten Videos geschaffen hat, indem er sagt, vegane Kinder brauchen Eier und für ein veganes Leben seien zahlreiche Supplemente nötig und selbst dann gäbe es einen ziemlich großen Teil der Menschheit, der einfach nicht gesund vegan leben kann. Nein, Kinder können ganz gesund vegan ohne Eier aufwachsen und, nein, zahlreiche Supplemente sind für ein veganes Leben auf lange Zeit nicht notwendig.
Es geht um Heim- und Wildtierhaltung.
Im Sommer 2022 hat es die erste Reform des Tierschutzgesetzes gegeben, insbesondere bezüglich sogenannter Nutztiere. Bei der jetzigen Reform, deren Begutachtungsfrist am 18. März 2024 abgelaufen ist, geht es um Heim- und Wildtierhaltung, und um Qualzucht bei diesen Tieren.
Im Gespräch mit Clemens Purtscher von Shifting Values und Leona Fux von Tierschutz Austria.
Wir werden auf jeden Fall mit dem Wolf zu leben lernen müssen.
Kurt Kotrschal, Wissenschafter des Jahres 2010, Wissenschaftsbuch des Jahres 2013, 1990-2018 Prof. für Verhaltensbiologie an der Uni Wien, ist sicher DER Experte für Wölfe in Österreich.
Er beantwortet sämtliche Fragen zur derzeitigen Situation mit Wölfen in Österreich.
Was gibts vom Tierrechtskongress in Frankreich von 7. bis 8. März zu berichten?
Martin Balluch hat am Kongress teilgenommen und berichtet von seinen Eindrücken. Im Gegensatz zu den bisherigen Tierrechtskongressen in Österreich waren nur Organisationen vor Ort. Die generelle Öffentlichkeit war nicht eingeladen und pro Organisation durfte je nur eine Person teilnehmen. Es war also eher ein internes Arbeitstreffen der internationalen Tierrechtsszene in Europa als ein Ort, wo sich die generelle Öffentlichkeit treffen und austauschen konnte. Es waren je drei 15 Minuten dauernde Vorträge pro Stunde, dafür keine gleichzeitigen Beiträge.
Verschiedene Formate haben verschiednene Vorteile. Es waren auch Vertreter:innen von Tierrechtsparteien in Europa mit dabei.
Österreich von 1870 bis 1930 – Im Gespräch mit der Wiener Historikerin Birgit Pack.
Zum Weltfrauentag hat auch das Tierschutzradio seinen Beitrag zu leisten. Gerade in einer Bewegung, die für Gerechtigkeit eintritt, wie es die Tierrechtsbewegung ist, dürft Inklusion nicht nur geboten, sondern selbstverständlich sein, also das Hinterfragen gesellschaftlicher Strukturen, die jegliche Art von Ausbeutung nicht nur zulässt, sondern sogar befördert. Dazu gehört selbstverständlich auch die Unterdrückung der Frau in einer patriarchal aufgebauten Gesellschaft. Man hat den Eindruck, dass diese Fragen, also Gerechtigkeit gegenüber unseren Mitgeschöpfen und gegenüber verschiedenen Gruppen der eigenen Spezies etwas Neues ist. Veganismus wird als Modetorheit hingestellt, die man sich nur in einer derart überzivilisierten, dekadenten Gesellschaft wie der unseren wirklich leisten kann. Schließlich gibt es eine verbindliche Definition für Veganismus erst seit 1944, als der Engländer Donald Watson die Vegan Society gründete. Es mag also den Anschein haben, als habe es das zuvor nicht gegeben, denn wofür es keine einheitliche, anerkannte Definition gibt, das gibt es auch nicht. Aber ist das wirklich so? Geht es dabei nicht nur um Begrifflichkeiten, die einfach nicht eindeutig waren? Und was hat das alles mit der Frauenfrage zu tun? Zu Gast im Studio ist Birgit Pack, Historikerin mit dem Forschungsschwerpunkt auf Vegetarier:innen in Wien um 1900, die viele dieser Fragen beantwortet.
Wer mehr darüber wissen möchte, kann ihren Blog Vegetarisch in Wien um 1900 besuchen.
Interview mit Tierschutzaktivisten David vom VGT.
Eine große Aufdeckung des VGT über entsetzliche Zustände in einer großen steirischen Schweinefabrik mit 4.000 Tieren hat das Thema Vollspaltenboden wieder aktuell gemacht.
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